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Leselupe.de > Gereimtes
Liebeslied
Eingestellt am 09. 10. 2004 14:56


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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Seiden glänzt Ihr schwarzes Haar,
Fällt wie Wasser schillernd klar
Aus dem Bergquell, kalt wie Schnee
Wie das Goldhaar einer Fee.

Wärmend scheint Ihr liebes Lachen,
Kann ein jeden glĂĽcklich machen,
Wie der Sonne wärmend Strahlen,
Kann Sie Ihre ZĂĽge malen.

Ihre Hand lebt Zärtlichkeit
Streichelt ĂĽber Traurigkeit,
Streicht sie fort wie alten Staub,
Trägt mich wie der Wind das Laub.

Warm versprĂĽht Ihr Herz die Liebe,
Die mich einst so glĂĽcklich machte,
Somit klaute Sie wie Diebe,
Meinen Sinn, während sie lachte.

Nun schweb ich in Nostalgie,
Fernab von der schönen Fee,
FlĂĽcht mich in Philosophie,
Denn die Trennung tu mir weh.

Nun fĂĽrcht ich, an Ihrer Seite,
Träumt ein andrer Mensch für mich,
Und so sing ich in der Weite
Ein einsam Liebeslied fĂĽr Dich.

08.10.04 by Marius Jacob

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Guest
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Hi,
ich komm nicht so ganz klar mit deinem Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart..am Anfang hört es sich so an, als sei sie bei Dir, aber zum gleichen Zeitpunkt ist sie woanders und du lebst mit ihr nur in der Vergangenheit.

Am Anfang stutze ich auch, dass sie schwarzes Haar hat, das dem Goldhaar einer Fee gleicht..hm..oder gleicht was andres dem Goldhaar?

Insgesamt gefällt es mir gut. Besonders
Ihre Hand lebt Zärtlichkeit
Streichelt ĂĽber Traurigkeit,
Streicht sie fort wie alten Staub,
Trägt mich wie der Wind das Laub.

gefällt mir ausgesprochen gut.

ich ende mit der Aufforderung:Weiter so, dann wirste Fans finden!

LG heri

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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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danke schonmal fĂĽr Deinen Beitrag:

Also Der Zeitenwechsel rĂĽhrt daher, dass "Sie" noch immer so ist, wie sie war (Nun fĂĽrcht ich, an Ihrer Seite,
Träumt ein andrer Mensch für mich) jedoch ist sie nicht mehr bei dem lyrischen Ich.

Und das mit dem Goldhaar hat verschiedene GrĂĽnde:
Der direkte Bezug ist ja zu dem fallen des Haares, wie Wasser, schillernd. Aber andererseits kommt hier ein Gegensatz durch. Ebenso wie im gedicht selbst. zwar liebt das lyrische Ich die Person noch immer, jedoch ist sie fort. Das wird auch in der Schreibweise des Gedichtes erkennbar, diese 2 Seiten. (ebenso auch die Gegensätze warm/kalt) zum einen durch des Wechsel der Reimform. erst aabb, dann abab. Ebenso sind die Kadenzen variiert.
die erste Strophe hat nur männliche Kadenzen. Dann die zweite Strophe nur weibliche. Die dritte wieder nur männliche. Dann in der nächsten Strophe, wo zwar der Reim und die Geschichte (dass eben die geliebte dem Leser nicht mehr so erscheint, wie sie erst dargestellt wurde) wechseln, wird von den Kadenzen an dem obigen Schema festgehalten. Erst in der letzten Strophe wird dieses aufgehoben und die Kadenzen "vermischt". Und zwar an der Stelle, wo das lyrische Ich "zerissen" ist.

Ich hoffe, ich konnte Deinen Fragen helfen

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