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Leselupe.de > Gereimtes
Liebesrache
Eingestellt am 20. 08. 2001 09:32


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Yalamand
Hobbydichter
Registriert: Aug 2001

Werke: 4
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Sie ├Âffnete die Augen und ward' blind vom Licht
Und ganz und vollkommen genommen der Sicht
Zu weichen des sch├Ânen Lichtes Schein,
Das sollte ihr Ziel, ihr verdammtes, sein.
Sie wollte es nicht, und kann nun nicht mehr
Ihr Herz ist zerrissen, bleiern und schwer.

Er hatte sie geliebt, doch nicht f├╝r lange,
Denn im Geiste war er damals schon die Schlange
Der ihr das verdammte Leben vererbte
Und mit seinem Gift ihre Seele verzehrte.

Warum tat er es, damals und dort?
Warum an diesem schaurigen Ort?
Sie wu├čte es nicht, liebte ihn doch,
Doch warum dieser Bi├č, er liebte doch auch!
Oder war es blo├č ein Schein, klein und gemein?
"Nein!" dachte sie, "das kann nicht sein!"

Es war dunkel, der Geist der Treu
Schwebte ├╝ber seinem Leben, verwandelt zu Greuel.
Wie lange konnte er die L├╝ge noch tragen,
Ohne kl├Ąglich, voller Leid zu versagen?
Er wu├čte es nie, w├╝rde es nie sehen.
Er sah nichts und war jetzt dabei zu ihr zu gehen.

Sie f├Ąngt an zu weinen beim Gedanken daran,
Wie sie sich trafen bei d├╝strem Gesang,
Warum tat er es, warum an mir?
Warum an der Seele, dem eigentlichen Tier?
Sie wu├čte es nie, w├╝rde es nie sehen.
Sie sah nichts und war dabei zu diesem Ort zu gehen.

Der Ort war dunkel, nur sehr schwer zu sehen,
Doch wie sie so war, sie w├╝rde zu ihm gehen.
Die Geschichte ist geschrieben, nicht mehr zu ├Ąndern,
Sie w├╝rde ihn lieben, ohne zu wenden.

Er sah was er Schlimmes hatte getan
Und er wu├čte, das er ward' schuld daran.
Er rannte und lief, ihre Seele war rein,
Doch er hatte vergessen, ihre Welt war klein.
Er viel vom Rande ihrer gemeinsamen Welt
Und ist nun am Boden dieser selbst zerschellt.
Er war tot, hatte versagt,
Sich nicht beherrscht, sich selber verklagt.
Er hatte es vererbt, es war zu sp├Ąt,
Doch nun wieder zum M├Ądchen, das noch immer dort steht.

Sie war angekommen, dort wo es geschah,
Damals als sie ihm in seine Augen sah.
Sie erinnerte den Bi├č, als wenn er real,
Sie erinnerte seinen Fall in das tiefe Tal.
So stand sie da, Jahre sp├Ąter noch,
Erinnert an ihn, die Zeit, sie liebte ihn noch.

Sie nahm das Gift aus des Mantels Tasche
Und ├Âffnete vorsichtig die schwarze Flasche.


Warum sah keiner was er sollte?
Keiner wei├č es, und keiner wollte.


- Gedanken gegen mich selbst -

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