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Leselupe.de > Gereimtes
Liebesstatue
Eingestellt am 15. 02. 2005 17:24


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Perry
Manchmal gelesener Autor
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Liebesstatue


Verschränkt sind ihre Beine
im Schneidersitz
vor dem Schoß der Verheißung

Erstarrt ist ihr Körper
inmitten
bebenden Atemholens

Versteinert ihre Miene
im Moment
eines liebessatten Lächelns

Nur in der Iristiefe ihrer Augen
flackert noch
sprachloses Sehnen

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lapismont
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Registriert: Jul 2001

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Hallo Perry,

Iristiefe kann ich mir nicht vorstellen.
In meiner Begrifflichkeit ist diese Haut flach.
Eigentlich aber willst Du eher einen Spiegel haben, da Du darin dieses Flackern entdeckst.

Alles in allem kommt mir der Text wie Kunstblumen vor, die weder in ihrer Farbe noch in der Form der Blätter zum Original passen.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Lapismont,
es freut mich, dass Du deine Meinung zu meinem Gedicht kund getan hast. Ich will Dir gerne meine Intention dazu erläutern:
Die Liebe ist gegangen, der Schoß verschlossen, das Beben der Lust erstarrt, das Lächeln versteinert. All die Gefühle sind zu einer Statue geworden, die nur noch als äußeres Symbol existiert. Nur in der Tiefe der stummen Augen, also unter der Oberfläche der Iris flackert noch die Sehnsucht. Man gebracht auch bei der Wasseroberfläche den Begriff der Wassertiefe.
Ich hoffe, Du kannst mit dieser Erläuterung erkennen, dass hier nichts künstlich und falsch ist.
LG
Manfred

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