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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Liebling, vergiß das Rattengift nicht
Eingestellt am 19. 01. 2002 18:58


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prinzesschen
Hobbydichter
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Der folgende Text ist ein kleiner Auszug aus meinem neuen Buch, welches auch auf meiner Homepage zu haben ist, neben vielen anderen Dingen.
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hihi, das Buch heisst gleich wie die Website.

.......Ja, die Hausfreunde, sie sind auch brauchbare Menschen, der Postbote mit seiner Hundeallergie, der Kaminkehrer, der Gasmann, der Gerichtsvollzieher, der Staubsaugervertreter, der Zeitungsjunge, der Milchmann, um nur einige davon in unser geistiges Auge zu fassen. Sie sind wahrlich die Glücksboten unter der Bevölkerung, die Sonnenspender, die in den Haushalten ein- und ausgehen. Sie beglücken die frustrierten Ehefrauen und Mütter, machen in seltenen aber deutlich erkennbaren Fällen frisch gebackene Hausfrauen zu werdenden Müttern und sind die zweite Vaterfigur für Kleinkinder, wenn zum Beispiel der kleine Olaf zu seiner Mutter sagt:
„Du, Mami, wann kommt eigentlich wieder mein Onkel Papi zu Besuch?"
und die Mutter antwortet:
„Morgen mein Kind, morgen kommt er, der Kamin muss nämlich wieder saubergemacht werden."
Ach ja, den Pizzaservice habe ich vergessen, der auf seine Art und Weise neben der Berufstätigkeit einen Teil zur Familienplanung beiträgt.
Wenn wir hier schon die kirchlichen Sünden ansprechen, können wir uns jetzt, wo wir den Grundstein des moralischen Verfalls gelegt haben, ohne Bedenken den Rudeleinrichtungen der Gesellschaft widmen, ich spreche von Swingerclubs. Sogar der sexuelle Haushaltsbetrieb wird von einer nicht zu übersehenden Flut des Massensektors Erotik in die Öffentlichkeit gezwungen. Wer besucht eigentlich so einen Swingerclub? Alle sexhungrigen, frustrierten, alleinstehenden Männer, alle Abnormalen? Für einen sich bekennenden Spießer wie mich ist bald etwas außerhalb der Norm. Ich sage Ihnen, wer sich zu dieser massenorientierten Mitläufergesellschaft zählt, es sind Menschen wie Sie und ich, obwohl ich es in diesem Fall eher weniger bin; normalste Bürger, vielleicht sogar der freundliche Buschauffeur, der jeden Morgen einen Guten -Morgen -Gruß aufbringt, der Höflichkeit wegen; die Marktfrau, die täglich ihre Äpfel und Birnen zum Sonderpreis in die Welt hinausschreit; der nette Nachbar von nebenan, der sich extra ein Fernglas zur rein privaten Beobachtung seines Nachbarn gekauft hat; die Betreuerin des Sonnenstudios in ihrer Nähe, die aus Sicherheitsgründen in den Kabinen zum Schutz der Allgemeinheit und zu anderen Zwecken eine Kamera installiert hat, jetzt braucht sie keinen Fernsehapparat mehr; und der Zugschaffner, der einmal wöchentlich meine Fahrkarten kontrolliert vielleicht auch. Sie werden sich fragen, was diese Personen im Inneren eines solchen Clubs anstellen, und ich bin mir fast sicher, wenn Sie noch nicht zum alten Eisen gehören, wissen Sie es, wenn Sie Ihre Fantasie schweifen lassen. In den meisten Fällen irren Sie sich, die Besucher sitzen bis auf wenige Ausnahmen an der Bar und saugen an nichts andrem, als dem Strohhalm ihres Getränkes und unterhalten sich. Woher ich das weiß? Jetzt oute ich mich, ich war bereits da, bin gekommen, gleich zweimal hintereinander gekommen. Ich saugte zuerst am Strohhalm meines Getränkes, und danach an dem kleinen feinen Schlagsahneröhrchen, auch plump Penis genannt, meines Freundes, meines aktuellen Ex Freundes, denn als ich mich mit meinen neun Dioptrien Augenschwäche umsah, und ein größeres Schlagsahnegerät erblickte, drehte sich meine Trantüte, mein Freund um und meinte, es sei nicht abgesprochen worden, fremdzugehen. So kanns enden, also liebe Männer, nehmen sie nie ihre Partnerin in einen Swingerclub mit, wenn sie noch eine Weile mit ihr leben möchten. Das gilt auch für die Frauen.




Wenn wir dem moralischen Verfall noch ein wenig tiefer in seine Abgründe folgen, gelangen wir an die Pforten des ältesten zwielichtigen Gewerbes der Welt. Klopft ein Mann an die Türe eines solchen Freudenhauses, natürlich sichtbar schüchtern, verklemmt und beschämt, und bittet winkend mit seiner goldenen American – Express – Kreditkarte um Einlass. Eine aufgedonnerte Dame in Unterwäsche, oh, Verzeihung, in Arbeitskleidung, bittet ihn sachlich herein und erwidert seine lüsternen Blicke. Er fragt höflich mit etwas unsicherer, zitternder Stimme:
„Wie viel kostet es denn?“
Worauf die Dame antwortet:
„Wir haben Pauschalpreise, ähnlich wie im Reisebüro. Ganz unkonventionell und schnell auf dem Teppich kostet es 100 Euro, und ausgedehnt mit allem Drum und Dran im Französischen Bett kostet es 500 Euro.“
Der Mann entgegnet freudig mit einem breiten Grinsen im Gesicht:
„Dann würde ich gerne die 500 Euro investieren, also hätte ich gerne fünf Mal Teppich.“
Männer! Und die glauben, die Frauen würden ihr ausgedehntes Geschäftsessen nicht fehl interpretieren, aber solche Dinge geschehen meistens aus einem simplen Grundprinzip heraus, nämlich weil Mann und Frau sich im Ehebett nicht verstehen, und solche Missverständnisse können auch nicht durch ein Auseinanderschneiden des Ehebettes gelöst werden. In vielen Fällen, in den meisten Fällen erschreckender Weise, kommt der Mann in der körperlichen Liebe zuerst, und wenn die Frau sagt, sie kommt gleich, kann es durchaus noch eine Stunde bis zum Orga(ni-e)smus dauern. Männer wollen immer schnell und leistungsfähig ans Ziel gelangen. Wenn wir uns symbolisch die Ziellinie vorstellen, so sagt der Mann:
„Aaaahhhh, ich komme, aaaaaaaaaaaaaahhhhhhh ich bin da, juhu, Erster.“
Und die Frau steht kurz vor der Ziellinie und meint:
„Ich komme gleich.“, schaut kurz nach hinten und denkt sich in diesem Moment:
„Ooohhhhh, neue Schuhe brauche ich, Schuhe kann man nie genug haben, ooohhhh, bald ist Sommerschlussverkauf, was ist denn da hinten, meine rote Bluse, aaaahhhhhhh....“
Und so werden sich Mann und Frau in der körperlichen Liebe selten einig. Der Mann will immer, die Frau selten, und wenn die Frau symbolisch im Ehebett sagt, die Börse sei jetzt geöffnet, entgegnet der Mann, die Aktien wären bereits unter der Hand verschleudert worden.
Anders ist es bei den Blondinen, immer wenn es dunkel wird, spreizen die automatisch die Beine, ich weiß das, ich bin selbst blond, also sprechen sie bitte langsam, ich bin blond. Und die Rothaarigen sind noch um eine Spur feuriger, die haben immer einen feuchten Keller, weil die so viel Rost am Dach haben. Seit drei Wochen laufe ich wie ein Waldbrand durch die Gegend, ich war beim Friseur, die Farbe nennt sich intensivrot.
Das typische Denken eines Mannes, in diesem Moment bin ich wohl kurzfristig zu einem Mann mutiert, wenn ich mich das schreiben sehe.
Meine Mutter geht jetzt vermutlich in die Kirche, um für meine arme Seele zu beten, mich vor dem moralischen Verfall zu hüten, und mein Vater gräbt sich unterirdische Gänge durch die Stadt, damit er unbemerkt Lebensmittel einkaufen kann; das nennt man Flucht nach vorne. Aber ich konnte es nicht lassen, die Männerwelt auf ihre Fehltritte aufmerksam zu machen. Einer muss es ja tun, oder?
In unserem automatisierten Internetzeitalter, in dem die Pizza zur Haustüre hereinwächst und die alten Tante – Emma - Läden am Aussterben sind, suchen die Menschen die interessantesten Orte der Kommunikation auf. Ein Armutszeichen, aber etwas leidet immer unter dem Fortschritt, und gäbe es keinen Fortschritt, hätte der Nachbar von nebenan keinen Herzschrittmacher, der ihn am Leben hält. Sagen Sie, steht der immer noch mit dem Fernglas am Fenster? Dann braucht er einen sehr zähen Herzschrittmacher, keinen für Sozialhilfeempfänger, den berühmten Hamster, der am Rad dreht. Wenn beispielsweise Sie mit einem dieser optimierten Linsensysteme am Fenster stehen und durchschauen, dann begegnen Sie anderen optimierten Linsensystemen, Ferngläser genannt, denn viele von uns kommen genau im selben Moment auf die gleiche Idee. Dann können Sie ihrem Nachbarn in sein Sektglas schauen und er wiederum in ihr Dekollete, ihren Kleidausschnitt.
Ich persönlich frage mich, warum zunehmend mehr Menschen im sexuellen Bereich der Norm den Rücken zuwenden und sich in extreme Neuheiten der Werbeindustrie vorwagen? Haben die etwas gegen die gute alte Zweisamkeit? Normalerweise würde ich sagen, jedem das Seine und mir das Doppelte, aber an dieser Stelle halte ich lieber meinen Mund, weil so viel Gefallen finde ich an diesem außergewöhnlichen Treiben auch nicht. Was schreibe ich da - außergewöhnlich - solche sexuellen Abwandlungen haben bereits so viele Anhängsel, dass man wieder von einer Norm sprechen kann. Da trifft sich der Fanclub nicht mehr in der Telefonzelle, sondern im Fußballstadion.
Meines Erachtens bekennen sich die Anhänger der sexuellen Randerscheinungen zu ihren Vorlieben, weil sie von den Massenmedien zugepflastert werden, und der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier, er gewöhnt sich an alles. Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt auf unserem großen Kürbis, auf dem wir von der Schwerkraft angezogen, wandeln.
Sie bekennen sich doch auch zu ihren Neigungen, wenn sie heimlich zum Telefonhörer greifen und Lola von der Telefonsexzentrale anrufen, die es Ihnen ,lieber Leser, zu sehr günstigen Konditionen besorgt, aber richtig, so richtig hart, während ihre Frau brav im Ehebett rumliegt und vom nächsten Blümchensex träumt, in einem Monat ist es vielleicht wieder soweit, wenn es Ihre beiden Terminkalender zulassen. Und der Termin beim Begleitservice „die Schlampen von nebenan“ fällt unter die Kategorie Geschäftsessen mit dem Chef. Gell, Sie stehen auch zu Ihren sexuellen Neigungen.......



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Criss Jordan
???
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So gehts ja wohl nicht!

Wenn wir uns symbolisch die Ziellinie vorstellen, so sagt der Mann:
„Aaaahhhh, ich komme, aaaaaaaaaaaaaahhhhhhh ich bin da, juhu, Erster.“
Und die Frau steht kurz vor der Ziellinie und meint:
„Ich komme gleich.“, schaut kurz nach hinten und denkt sich in diesem Moment:
„Ooohhhhh, neue Schuhe brauche ich, Schuhe kann man nie genug haben, ooohhhh, bald ist Sommerschlussverkauf, was ist denn da hinten, meine rote Bluse, aaaahhhhhhh....“


Ich stell das da oben mal an den Anfang...und sage rundheraus, wenn du schon klaust, dann machs geschickter. Gut, nicht alle hier in der Lupe sind Fans von Michael Mittermaier. Ich bin es und deshalb weiss ich dass du diese Passage GESTOHLEN hast. Find ich nicht witzig, ehrlich. Klaudiebereien sind nicht nur in Läden unerwünscht.


Dat Criss
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prinzesschen
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liebling, vergiss das rattengift nicht

zu der antwort von dem einen da.
hihi,ich antworte ja auf meinen eigenen beitrag.
also ich habe sowas ähnliches von michael mittermeier mal gehört,und danach hab ich mich gleich erkundigt, ob ich das jetzt überhaupt in meinem buch stehen lassen darf,und ich darf es. und das macht mich zufrieden,denn überarbeitungen sind schlimm. ich hab nämlich andere anhaltspunkte genommen,hab das normale leben aufgezeigt,und hab nicht direkt übernommen. so,jetzt hab ich luft abgelassen,jetzt bin ich wieder friedlich,smile. ausserdem,was tu ich eigentlich heute da,es ist samstag,aber draussen is so ein sauwetter.....
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Criss Jordan
???
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Soso

Und du glaubst allen Ernstes, wenn du es in einem BUCH zu stehen hast wirkt das Plagiat weniger gediebt???? Und das du denselben Text nochmal reinstellst ist ziemlich übertrieben und in keinster Weise ein BEWEIS. Also... gehe in dich und nimm diese Passage aus der Lupe und deinem Buch... und alle anderen die du geklaut haben solltest!

Criss
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jordan

hi criss, ich könnte dich übern jordan jagen, smile.
kann das nicht mehr aus meinem buch nehmen,das buch ist schon veröffentlicht. und als ich das vom mittermeier gesehen hab,das war im dezember,deshalb kann ich mich auch daran erinnern,da traf mich der schlag.da gabs mein buch schon. mir hat dieses witzige ding mal ein freund erzählt,als er hörte,dass ich so ein buch schreibe, und jetzt weiss ich,wo ers herhat.
na, du traust dich was,alles andere stammt von meinem gehirn.und stehenlassen darf ichs trotzdem.

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Criss Jordan
???
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Mein liebes Prinzesschen

Klar, darfst du das stehen lassen, wenn du dem Herrn Mittermaier die Tantiemen bezahlst. Das tust du ja sicherlich? Und ich hab dann nichts zu meckern. Und noch was, sich über jemandes Namen lustig zu machen, bedeutet in meinen Augen nur, dass man partout nichts anderes bemängelnswertes findet, also, kichre ruhig weiter über "Jordan".

So tschüssie denn, und hab ruhigen Schlaf

Criss


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