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Leselupe.de > Ungereimtes
Lied des Nomaden
Eingestellt am 26. 07. 2010 10:36


Autor
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w├╝stenrose
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Lied des Nomaden

Warum gingst du nach Djelfa, Liebste!
Dein fr├╝hes Lied am Feigenbaum
beirrt den Falken
nicht mehr und die Hy├Ąnen
hinter dem Weihrauchgeh├Âlz
sind verstummt

Liebste, ich meide den Baum
seit Anbruch des Tages
sitze ich reglos
├Âffne mein Zelt
dem Wind

Komm, Samum!
Verdunkle den Mittag
sammle die Unrast
jage den hei├čen Staub
in mein zerfurchtes Gesicht

Version vom 26. 07. 2010 10:36
Version vom 26. 07. 2010 20:57

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Karl Feldkamp
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Hallo w├╝stenrose,
ein sehr z├Ąrtliches und gelungenes Liebes-Abschieds-Gedicht.
Die Wiederholung des raumgreifenden Wortes Feigenbaum st├Ârt mich ein wenig. Vielleicht reicht beim 2. Mal "Baum"??
Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit.
Herzliche Gr├╝├če
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Estrella fugaz
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Hallo W├╝stenrose,

dein Gedicht spricht mich sehr an.

Ich habe einfach mal hinter die Frage in der ersten Zeile ein ? gesetzt. Aber, vielleicht ist das gar nicht gewollt?


quote:
Warum gingst du nach Djelfa, Liebste?

Jetzt rieche ich den Duft
deiner wei├čen W├Ąsche am Feigenbaum
nicht mehr

und die Hy├Ąnen
hinter dem Weihrauchgeh├Âlz
sind verstummt

Liebste, ich meide den Baum
seit Anbruch des Tages und
├Âffne mein Zelt dem Wind

Komm, Samum!
Verdunkle den Mittag
und jage hei├čen Staub in
mein zerfurchtes Gesicht

Wie findest du so die Formatierung? Ich muss gestehen, dass ich nicht viel Ahnung davon habe.

Gespannte Gr├╝├če,
Karin
__________________
Ich schlie├če meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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w├╝stenrose
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Hallo Karl,
besten Dank f├╝r deine lobenden Worte! Freut mich, dass du Z├Ąrtlichkeit heraush├Ârst!
Deine Anregung musste ich nur ein einziges Mal sprechen um festzustellen, dass es so besser passt und klingt. Vielen Dank daf├╝r!
lg w├╝stenrose

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w├╝stenrose
Routinierter Autor
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Hallo Karin,
freut mich, dass dich die Zeilen ber├╝hren!

Zu deinen Anregungen:
Das "Warum" zeigt nat├╝rlich eine Frage an, aber f├╝r mich ist es eher so: Der Nomade singt in der W├╝ste sein Lied, sein Klagelied, und die Antwort darauf ist eigentlich unerheblich. Der Typ klagt um des Klagens willen, er will von Sehnsucht, Z├Ąrtlichkeit und Liebesschmerz sprechen. Klingt, so ausgedr├╝ckt, nat├╝rlich kitschig, aber das Gedicht selbst bewegt sich hoffentlich jenseits des Kitsches.
Ich empfinde es eher als schlichtes Gedicht, daher m├Âchte ich bei den schlichten 2x7 Zeilen bleiben.

danke f├╝r deine Gedanken! lg w├╝stenrose

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Estrella fugaz
Manchmal gelesener Autor
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Hallo W├╝stenrose,

war auch nur so ein Gedanke. Bin ja selbst st├Ąndig am ├ťben. Du hast es mir aber gut erkl├Ąrt, warum du es so belassen willst. Mich ber├╝hrt dein Gedicht wirklich, und ich finde ├╝berhaupt nichts kitschig.

Ganz lieben Gru├č,
Karin
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