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Leselupe.de > Gereimtes
Lied eines Matrosen
Eingestellt am 15. 11. 2011 04:02


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Hagen
Routinierter Autor
Registriert: May 2011

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Lied eines Matrosen

Zum Heizer am großen Kessel
hab‘ ich Deine Briefe gebracht.
Ich hab sie verbrannt, doch wir haben
keinen Knoten Fahrt mehr gemacht.

Ich dachte, wir wĂŒrden jetzt rasen
Wie ‘ne wilde Bö von Dir fort.
Aber dennoch hab‘ ich den Eindruck
Du wÀrest noch mit an Bord.

Und der Erste, der sah mich am Feuer,
jetzt grinst die ganze Crew.
Verdammt, jetzt hab‘ ich zum Kummer
auch noch die kochende Wut dazu.

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Wittgenstein
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2003

Werke: 57
Kommentare: 242
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Guten Morgen, Hagen.

Irgendwie hat das Gedicht was.

Der Anfang verspricht Großes, doch dann wird es meines
Erachtens unklar. Warum grinst die ganze Crew?
Das erschließt sich nicht so ohne weiteres.

Außerdem ist's teilweise rhythmisch unsauber.

Durch Nachbearbeitung könnte es aber ein wunderbares
Gedicht werden.

Gruß
Wittgenstein


__________________
Wittgenstein

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1536
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Werter Hagen!

Hier:

quote:
Zum Heizer vorn am großen Kessel
xXxxXxxXx
hab‘ ich Deine Briefe gebracht.
xXxxXxxX
Ich hab sie verbrannt, doch wir haben
xXxxXxxXx
nicht einen Strich Fahrt mehr gemacht.
xXxxXxxX

Ich dachte, wir wĂŒrden jetzt rasen
xXxxXxxXx
in einer Bö wild von Dir fort.
xXxxXxxX
Jedoch hab ich wirklich den Eindruck
xXxxXxxXx
Du wÀrest noch mit uns an Bord.
xXxxXxxX

Der Erste, der sah mich am Feuer,
xXxxXxxXx
und jetzt grinst recht fies auch die Crew.
xXxxXxxX
Verdammt, Mann, jetzt hab‘ ich zum Kummer
xXxxXxxXx
die kochende Wut noch dazu.
xXxxXxxX
habe ich die Bearbeitung nachgeliefert und höre das Schifferklavier spielen und den Freddy Quinn oder Hans Albers dazu singen.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Hagen
Routinierter Autor
Registriert: May 2011

Werke: 171
Kommentare: 696
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Hallo Ihr Lieben alle!

Danke fĂŒr die MĂŒhe, die Ihr Euch mit diesem Text gemacht habt.

Lieber Wittgenstein, unser Matrose wurde vom ersten Offizier gesehen, wie er die Briefe seiner Frau, Braut, Freundin oder was auch immer ins Feuer geworfen hat, daraus geschlossen, dass sie ihn verlassen hat und mÀchtig rumgequatscht; - unseren Matrosen praktisch dem Gespött der Besatzung ausgeliefert.
Ich denke, das geht aus dem Text hervor; - oder?

Lieber Walter, danke fĂŒr die Überarbeitung.
Die Sache mit den xen ist mir noch nicht ganz klar. Seltsamerweise fĂ€llt mir dazu Carl Spitzwegs Bild ‘der arme Poet‘ ein.
Gibt’s hier einen Zusammenhang?
Aber die Sache mit Freddy und Co hat tatsÀchlich was. Vielleicht kennt der Eine oder Andere geneigte Leser ja einen Shanty Chor, der sich des Werks annehmen möchte.
WĂŒrde mich freuen!

Liebe Label, danke fĂŒr den Tip.

Liebe Marie-Luise, Dein Vorschlag hat was! Nahe am Original und doch schön geglÀttet.

Zur Vorgeschichte: Derartiges ist eigentlich nicht mein Ding, ich hab’s aus einem Projekt ausgekoppelt, das ich ‘ad acta‘ gelegt habe:
Einige Typen, die sich von der Bundeswehr her kennen und heute ein absolut spießiges Leben fĂŒhren, planen einen Bankraub. Um diese Sache minutiös zu planen, treffen sie sich hin und wieder und geben vor, ein Shanty Chor zu sein und fĂŒr einen Auftritt zu ĂŒben. Dazu ist es nötig, auch einen eigenen Shanty zu singen: ‘Das Lied des Matrosen‘.
Als Autor musste ich mir also einen Shanty erarbeiten. War fĂŒr mich gar nicht so einfach. Es durfte nicht zu perfekt sein, obwohl ich ansonsten Perfektion anstrebe.
Aber dann habe ich ‘Ladykillers‘ gesehen, war begeistert und habe den ‘Mörderischen Shanty Chor‘ - um den Kollegen Mackendrick nicht zu plagiieren - in die tiefste Schublade meines Schreibtisches versenkt. Leider war er unabhĂ€ngig von mir mit dieser Idee etwas eher da.
Aber das Leben ist nicht anders. Schließlich bin ich in der Lage, eigene Geschichten zu erarbeiten.

In diesem Sinne
Herzliche GrĂŒĂŸe
Yours Hagen

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