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Leselupe.de > Kindergeschichten
Lilli Wolkenfee und die verlorene Mondzipfelmütze
Eingestellt am 20. 01. 2005 15:42


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Biggi Mama
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Lilli Wolkenfee (überarbeitet)

Wieder ist es Abend geworden, und das Himmelsvolk versammelte sich zu seiner all abendlichen Vorstellung. Die Sternenkinder putzten sich schnell noch ein letztes Mal. Schon trat der gute, alte Mond hervor und blickte in die Runde. Ihm folgte eine Riesenschar lärmender über- und untereinander purzelnder Wolkenschäfchen.
"Wollt ihr euch wohl benehmen?!" rief der Mond, schon ärgerlich, weil ihm seine Mütze ständig ins Gesicht rutschte, da er wieder einmal abgenommen hatte. Aber die Wolkenschäfchen trieben es immer schlimmer, hopsten wild umher, spielten in des Mondes Mütze Hasch mich und dachten gar nicht daran, aufzuhören. Der Mond schüttelte den Kopf über soviel Unfolgsamkeit und dachte sich: "Nicht zu glauben, was die sich heute wieder einfallen lassen! Wenn da nicht wieder die Gewitterhexe ihre Finger im Spiel hat und mit ihrem Gelärme meine Schäfchen in Aufregung gebracht hat. Der alten Gundel werde ich mal meine Meinung..."
Weiter kam er nicht, denn es machte einen Hopps und ein recht freches Wolkenschäfchen landete auf seiner Nase.
"Hatschiiii!", nieste der Mond, dem die Wolkenwolle des Schäfchens in seinem rechten Nasenloch kitzelte, und dann passierte etwas schreckliches: seine Zipfelmütze rutschte ihm von seinem weißen Haupt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, fiel die Mütze pardauz genau auf die Spitze eines schlafenden Berges, der sofort schimpfend erwachte.
"Nicht einmal bei Nacht hat man Ruhe!", meckerte der Berg, "Was soll ich denn mit einer Zipfelmütze? Ich trage doch meine Winterkappe aus Schnee! Nehmt das unnütze Ding schnell weg, bevor ich anfange zu schmelzen."
"Nun sei doch nicht gleich so schlecht gelaunt!", brummte der Mond, "Ich verliere meine Haube auch nicht gern! Noch dazu, wo heute der kalte Nordwind sein Unwesen treibt!"
Das sah der Berg ein. Nur, was sollte der Mond jetzt tun? Schnell musste die Mütze zurück, bevor des Mondes Schneekappe begann zu schmelzen.
Doch der Mond durfte seine Bahn nicht verlassen, weil er sonst die himmlische Ordnung durcheinander brächte. Die Sternenkinder würden sicher vor lauter Aufregung aus den Wolken fallen, wenn der Mond plötzlich vom Nachthimmel verschwand. Und der Berg war viel zu träge, als dass er die Mütze hätte abwerfen können.
Eilig ließ der Mond nach dem Sandmann schicken.
Das gute alte Sandmännchen rieb sich nachdenklich seinen langen Bart, als er sah, wie viel Aufruhr im Himmel herrschte.
Als der Mond berichtet hatte, in welcher schlimmen Lage er steckte, rief der Sandmann ein paar der Engelchen herbei, die gerade des Weges kamen. Eigentlich wollten sie den Morgenstern besuchen, der immer eine lustige Geschichte wusste, mit der er die Engelchen unterhalten konnte. Doch sie lauschten aufmerksam und geduldig, als der Sandmann ihnen berichtete, was sich zugetragen hat. Und Engel sind nun mal gute und liebe Wesen, deshalb hatten sie schnell Mitleid mit dem Mond und versprachen, zu tun, was sie konnten.
"Nun macht schon!", rief der Berg, "Es eilt."
Dem Ärmsten liefen bereits kleine Bäche von seinem Gipfel, so warm ist es ihm unter der Haube geworden! Bald waren die Engel bei ihm und versuchten, mit vereinten Kräften die Haube zu heben.
Doch so sehr sie sich mühten und zogen und zerrten, die Zipfelmütze wollte sich keinen Zentimeter bewegen.
Es ging ein geheimnisvolles Raunen durch die Bäume am Fuße des Berges:
Zu schwer, zu schwer,
Ihr plagt euch sehr,
Es wird nicht glücken,
Andere müsst ihr schicken!
Die Engel gaben es schließlich auf und flogen unverrichteter Dinge davon.
"Lieber Mond", sagten sie im Himmel angekommen, "wir haben unser Bestes getan, aber es wollte nicht klappen. Nichts rührte sich, aber es ging ein seltsames Raunen durch die Bäume am Fuße des Berges!"
"Habt trotzdem allerherzlichsten Dank!", sprach der Mond freundlich, denn er sah, dass die Engel ihr Bestes gegeben hatten.
"Was nun, alter Freund?", wandte er sich an den Sandmann, "weißt du noch eine Möglichkeit, meine Mütze wieder zu beschaffen?"
Der Sandmann legte die Stirn in Falten und streichelte seinen langen Bart, so wie er es immer tat, wenn er angestrengt nach dachte.
"Ich habs!", rief er, "holen wir den großen Bären! Niemand ist kräftiger als er!"
Ein Brummen erfüllte plötzlich den Himmel. Die Sternenkinder zitterten ängstlich, die Englein flogen davon, und selbst die frechen Wolkenschäfchen drückten sich fest an den Mond.
Als ob sie ihn gerufen hätten, erschien der Bär. Er rollte gefährlich mit seinen roten Augen, und sein Brummen war so gewaltig, dass der ganze Himmel erzitterte. Der Sandmann konnte über das Gehabe des Bären, der doch eigentlich ein ganz friedlicher Geselle war, nur schmunzeln.
Immer musste er mit seinen Bärenkräften prahlen.
"Mir war es, als hätte man meinen Namen gerufen! Warst es du, mein guter Freund?", fragte der Bär den Sandmann.
"Ja, großer Bär, du kommst uns gerade recht. Ich wollte gerade eben nach dir schicken!"
Ruhig ließ sich der Bär vom Sandmann alles erzählen und auch dem Bär, der unter dem rauen Fell ein gutes und reines Herz hatte, tat der Mond leid und er versprach, sein Bestes zu geben.
"Wenn es weiter nichts ist.", brummte der Bär und schickte sich an, die Mondhaube zu holen.
"Ihr wollt doch nicht etwa dieses Ungeheuer zu mir schicken?!", rief der Berg entsetzt. Er fürchtete sich etwas, denn er hatte keine Erfahrung mit Himmelsbären. Doch ohne auf das Gerede des Berges zu achten, machte sich der Bär an die Arbeit. Mit dem Maul packte er die Haube und zog, was er konnte. Aber all seine Bärenkräfte nützten ihm nichts.
Wieder raunten die Bäume:
Zu schwer, zu schwer,
Bessere müssen her,
Nur eine wundersame Kraft,
Das Zipfelmützchen fort hier schafft!
Der Bär war beleidigt und rief wütend: "Warum soll ich nicht gut genug sein! Niemand, nicht hier, nicht ihm Himmel, kann sich mit meiner Stärke messen!"
Und noch einmal zog und zerrte er, doch wie schon bei den Engeln wollte sich die Zipfelmütze nicht um einen Zentimeter bewegen.
Wieder raunten die Bäume:
Zu schwer, zu schwer,
Bessere müssen her,
Es gibt aber eine Kraft,
die ohne Stärke alles schafft.
Als der Bär unerledigter Dinge zurück kam, war guter Rat teuer. Der Sandmann wusste nicht mehr weiter und ließ nach Lilly Wolkenfee schicken. Die kleine Fee lebte am Rande der Milchstraße und war für ihre Weisheit bekannt. Wenn einer noch Rat wusste, dann war es sie. Die Engel flogen sofort eiligst los und fanden sie in ihrem kleinen Haus, wo sie gerade eine ihrer Teegesellschaften abhielt, zu denen jeder kam, der Rang und Namen hatte.
Sie lud gerne alle Naturgewalten ein, die nicht gerade damit beschäftigt waren, zu regnen, schneien, donnern oder blitzen. Lilly Wolkenfee hielt gerade ein nettes Pläuschchen mit dem Regenmann, als die Engel in ihr kleines Häuschen flogen und aufgeregt von der Not des Mondes berichteten. Lilly, die eine sanfte und fürsorgliche Frau war, verlor keine Zeit, entschuldigte sich bei ihren Gästen und machte sich sofort auf den Weg. Als sie beim Mond eintraf, ließ sie sich noch einmal alles ausführlich berichten.
Als Lilly Wolkenfee gerade einen Plan ersann, meldete sich wieder der Berg zu Wort.
Ihm war furchtbar warm und es dauerte ihm zu lang, bis Hilfe kam. Aus den kleinen Bächen, die an ihm herunter rannen, waren schon Flüsse geworden, die drohten, das Tal zu seinen Füßen zu überschwemmen.
Aber die Fee beruhigte ihn und versicherte ihm, dass es nun nicht mehr lange dauern würde, bis er befreit sei.
"Liebe Lilly Wolkenfee, so sprich doch schnell eines deiner Zauberworte, damit endlich das Frieren zu Ende ist!" bat der Mond.
Aber da war wohl mit einem Zauberspruch nichts zu machen. Wie zuvor die Engel und auch der große Bär hörte die Fee das Raunen der Bäume am Fuße des Berges:
Es ist viel zu schwer,
Kein Zauber muss her,
Nur guter Taten Kraft,
Die Zipfelmütze fort hier schafft.
So sagte sie: "Guter Mond, deine Haube ist schwer, unheimlich schwer, voll von der Unfolgsamkeit deiner Wolkenschäfchen. Dir können nur noch die guten Taten lieber Kinder helfen. Nur sie vermögen alle Unfolgsamkeit aus deiner Haube zu vertreiben."
Nun, da musste der Sandmann mit seinem großen, goldenen Buch helfen, in dem alles liebe und weniger liebe von den Kindern aufgeschrieben war.
Freilich fand er auch ganz schnell zwei sehr liebe Kinder heraus. Die wohnten sogar ganz in der Nähe in der Oberwiesenstadt am Fuße des Berges mit der Zipfelhaube.
"Sie heißen Stephie und Andrea,", erklärte er der Fee, "und wohnen in der Grasstraße 9. Nun beeil dich, wie du siehst, ist der Mond im Begriff, über den Berg zu wandern! Die Nacht ist bald vorbei."
Die Fee beherzigte das und suchte sich ein besonders großes Wolkenschaf aus, mit dem sie sich auf die Reise zu den Kindern machte.
Genau vor dem Kinderzimmerfenster ließ sie das Wolkenschaf anhalten.
Leise schlüpfte sie zu den Kindern ins Zimmer hinein und setzte sich an das Bett der Schlafenden. Dann nahm sie ein kleines Glöckchen aus ihrem Gewand und ließ es erklingen.
Ein feiner, nicht zu beschreibender süßer Ton drang durch das Zimmer und wie auf Kommando öffneten die Kinder die Augen.
Es ist ja recht merkwürdig, wenn man erwacht und eine Fremde am Bett sitzt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie verwundert Stephie und Andrea darüber waren. Lilly Wolkenfee lächelte fröhlich und ließ ihr weites, langes Himmelskleid in allen Regenbogenfarben schillern. Die Kinder waren sehr aufgeregt, ihre Herzen schlugen ihnen bis zum Hals. Doch dann sahen sie so viel Gutherzigkeit in den Augen der Fee, dass sie ganz ruhig wurden.
So waren sie auch gar nicht mehr ängstlich, als die Fee dann zu ihnen sprach:
"Liebe Kinder, der Mond ist in arger Bedrängnis! Nur ihr allein könnt ihm helfen! Ihr müsst aber mitkommen, es eilt!"
Da die Kinder wie gesagt sehr brav waren, machten sie sich natürlich Sorgen, ihre Eltern könnten erwachen und nach ihnen suchen. Da öffnete die Fee ihren Umhang und brachte ein kleines goldenes Stäbchen zum Vorschein, tippte 3x daran und öffnete leise die Schlafzimmertür der Eltern. Tausend winzige Sternlein stoben dort hinein und erfüllten den Raum mit einem sanften Leuchten.
"Nun werden eure Eltern gewiss nicht erwachen!", sprach die Fee, "Süß werden sie träumen, bis ihr wieder in euren Betten liegt. Nun aber flink auf die Wolke!"
Lilly Wolkenfee musste den Kindern helfen, auf das Wolkenschaf zu steigen, da das aufmüpfige Tier schon sehr unruhig war. Dann ging es los in einem Brausewindtempo höher und höher.
Die Sterne, die von der Erde aus so klein zu sein schienen, sausten an ihnen vorbei, groß und so strahlend hell, dass die Kinder nur noch staunen konnten. Und vor Freude jauchzten die zwei Mädchen, als die weichen, niedlichen Wolkenschäfchen neugierig an ihnen schnupperten mit ihren kleinen weichen Nasen.
Obwohl ihnen die Fee vom Pech des Mondes erzählt hatte, hätten sie fast vergessen, warum sie hier waren.
Plötzlich tauchte der Mond groß und silbern vor ihnen auf. So groß und schön hatten ihn sich die Kinder nicht vorgestellt. Nach einer herzlichen Begrüßung bat der Mond die Kinder, doch recht bald mit der Rettung seiner Zipfelmütze zu beginnen. Das freche kleine Wolkenschaf, das an allem Schuld hatte, versteckte sich hinter dem Mond, weil es sich furchtbar schämte.
"Nun erzählt, was ihr Gutes getan habt!", ermunterte die Fee die Kinder und so begannen sie:
Stephie erzählte von einem kleinen Marienkäfer, den sie aus den Händen eines Buben rettete, der ihm die Beinchen ausreißen wollte. Das Andrealein hatte einer alten Dame das Geld aufgehoben, das diese hatte fallen lassen.
Es war schon so: Diese Kinder halfen wirklich, wo sie nur konnten. Sie hatten so viel gute Taten zu erzählen, dass sie in ihrem Redeschwall nicht mehr zu bremsen waren.
Plötzlich meldete der Berg sich, ihm würde leichter zumute. Dann fing er an zu jubeln, die Haube hob sich langsam von seiner Spitze.
"Erzählt, erzählt!", rief der Mond aufgeregt. Die Kinder brauchten auch wirklich nicht viel zu überlegen.
Die Liste ihrer guten Taten schien endlos lang zu sein. So schwirrten viele gute Taten herum und vertrieben alle Unfolgsamkeit aus des Mondes Haube.
Die Haube wurde so leicht, dass sie nun endgültig in den Himmel flog, höher und höher immer dem Mond entgegen.
Schnell hatte sie den Mond erreicht, machte aber dann noch einen gewaltigen Satz nach oben, genau dahin, wo der Abendstern stand und wollte sich auf ihm niederlassen. Das Sternenkind konnte sie gerade noch fassen, bevor sie es vollkommen bedecken konnte.
Nun kam es darauf an, etwas Ungezogenes zu erzählen, denn Stephie und Andrea hatten zuviel des Guten getan und gesagt.
Da erzählten sie schnell, dass auch sie nicht gerne auf die Mama hörten, wenn es darum ging, ins Bett zu gehen.
Die Mondhaube sank augenblicklich dahin, wo sie hingehörte, auf des Mondes Haupt.
Der Mond bedankte sich überschwänglich, denn er war glücklich, seine Haube wieder zu haben. Und noch einer war froh! Natürlich vergaß auch der Berg nicht, sich zu bedanken, schlief aber danach sofort wieder ein.
Es war doch alles sehr aufregend für ihn gewesen.
Lilli Wolkenfee schenkte den Kindern als Dank eine kleine Glocke.
Die Kinder wussten erst nicht, was sie damit sollten, doch dann sagte die Fee zu ihnen: "Wann immer ihr Euch es wünscht, lasst das Glöckchen erklingen und ich werde zu euch kommen. Und vielleicht machen wir ja mal ein kleines Schäfchenwettfliegen oder wir besuchen die kleinen Wichtel im Weihnachtshimmel."
Die Kinder jubelten und hätten das alles am liebsten sofort getan. Doch sie konnten vor Müdigkeit kaum noch ihre Augen offen halten.
Sie waren sogar so müde, dass sie unterwegs einschliefen und später, daheim angekommen, von der Fee ins Bett gelegt wurden. Der Sandmann schickte ihnen noch eine Prise von seinem Zaubersand, auf dass die Kinder schön träumten.
Vielleicht vom Mond, der seine Zipfelmütze verlor? Ich weiß es nicht.
Doch wenn der Mond über Oberwiesental steht, dann schickt er immer ganz besonders schöne

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Ich kann es einfach nicht mit ansehen, dass eine so schöne Geschichte derart mit Fehlern gespickt ist.
Veröffentlicht von Biggi Mama am 20. 01. 2005 15:42
Lilly Wolkenfee und die verlorene Mondzipfelmütze

Wieder ist es Abend geworden, und das Himmelsvolk versammelte sich zu seiner all abendlichen Vorstellung. Die Sternenkinder putzten sich schnell noch ein letztes Mal. Schon trat der gute, alte Mond hervor und blickte in die Runde. Ihm folgte eine Riesenschar lärmender (und) über- und untereinander purzelnder Wolkenschäfchen. \"Wollt ihr euch wohl benehmen?!\"(Komma) rief der Mond, schon ärgerlich, weil ihm seine MÜtze (Mütze) ständig ins Gesicht rutschte, da er wieder einmal abgenommen hatte. Aber die Wolkenschäfchen trieben es immer schlimmer, hopfsten (hopsten) wild umher, spielten in des Mondes Mütze Hasch mich und dachten gar(getrennt)nicht daran, aufzuhören. Der MOnd (Mond) schüttelte den KOpf (Kopf) über soviel Unfolgsamkeit und dachte sich: \"Nicht zu glauben(Komma) was die sich heute wieder einfallen lassen! Wenn da nicht wieder die Gewitterhexe ihre Finger im Spiel hat und mit ihrem Gelärme meine Schäfchen in Aufregung gebracht hat. Der alten Gundel werde ich mal meine Meinung...\"
Weiter kam er nicht, denn es machte einen Hopps und ein recht freches Wolkenschäfchen landete auf seiner Nase.
\"Hatschiiii!\"(Komma) nieste der Mond(Komma) dem die Wolkenwolle des Schäfchens in seinem rechten Nasenloch kitzelte, und dann passierte etwas schreckliches: seine Zipfelmütze,(kein Komma) rutschte ihm von deinem (seinem) weißen Haupt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug(Komma) fiel die Mütze padautz (pardauz) genau auf die Spitze eines schlafenden Berges, der sofort schimpfend erwachte.
\"Nicht einmal bei Nacht hat man Ruhe!\"(Komma) meckerte der Berg, \"Was soll ich denn mit einer Zipfelmütze? Ich trage doch meine Winterkappe aus Schnee! Nehmt das unnütze Ding schnell weg(Komma) bevor ich anfange zu schmelzen.\"
\"Nun sei doch nicht gleich so schlecht gelaunt!\"(Komma) brummte der Mond, \"Ich verliere meine Haube auch nicht gern! Noch dazu(Komma) wo heute der kalte Nordwind sein Unwesen treibt!\"
Das sah der Berg ein. Nur(Komma) was sollte der Mond jetzt tun? Schnell musste die Mütze zurück(Komma) bevor der Berg begann zu schmelzen (bevor der Berg zu schmelzen begann, was ja wohl eher auf seine Schneekappe zutrifft).
Doch der Mond durfte seine Bahn nicht verlassen, weil er sonst die himmlische Ordnung durcheinander brächte. Die Sternenkinder würden sicher vor lauter Aufregung aus den Wolken fallen(Komma) wenn der Mond plötzlich vom Nachthimmel verschwand. Und der Berg war viel zu träge(Komma) als das (dass) er die Mütze hätte abwerfen können.
Eilig ließ der Mond nach dem Sandmann schicken.
Das gute alte Sandmännchen rieb sich nachdenklich seinen langen Bart(Komma) als er sah(Komma) wie(getrennt)viel Aufruhr ihm (im) Himmel herrschte.
Als der Mond berichtet hatte(Komma) in welcher schlimmen Lage er steckte(Komma) rief der Sandmann ein paar der Engelchen herbei(Komma) die gerade des Weges kamen. Eigentlich wollten sie gerade (überflüssig und eine Zeile vorher schon benutzt) den Morgenstern besuchen, der immer eine lustige Geschichte wusste(Komma) mit denen (der) er die Engelchen unterhalten konnte. Doch sie lauschten aufmerksam und geduldig(Komma) als der Sandmann ihnen berichtete(Komma) was sich zu getragen (zugetragen) hat. Und Engel sind nun(getrennt)mal gute und liebe Wesen, deshalb hatten sie schnell Mitleid mit dem Mond und versprachen(Komma) zu tun(Komma) was sie konnten.
\"Nun macht schon!\"(Komma) rief der Berg, \"Es eilt.\"
Dem Ärmsten liefen bereits kleine Bäche von seinem Gipfel, so warm ist es ihm unter der Haube geworden! Bald waren die Engel bei ihm und versucht (versuchten Komma) mit vereinten Kräften,(kein Komma) die Haube zu heben.
Doch so sehr sie sich mühten und zogen und zerrten, die Zipfelmütze wollte sich keinen Zentimeter bewegen.
Es ging ein geheimnisvolles Raunen durch die Bäume am Fuße des Berges:
Zu schwer, zu schwer,
Ihr plagt euch sehr,
Es wird nicht glücken,
Andere müsst ihr schicken!
Die Engel gaben es schließlich auf und flogen unverrichteter Dinge davon.
\"Lieber Mond\"(Komma) sagten sie im Himmel angekommen, \"wir haben unser Bestes getan, aber es wollte nicht klappen. Nichts rührte sich, aber es ging ein seltsames Raunen durch die Bäume am Fuße des Berges!\"
\"Habt trotzdem allerherzlichsten Dank!\"(Komma) sprach der Mond freundlich, denn er sah, dass die Engel ihr Bestes gegeben hatten.
\"Was nun, alter Freund?\"(Komma) wandte er sich an den Sandmann, \"weißt du noch eine Möglichkeit, meine Mütze wieder zu beschaffen?\"
Der Sandmann legte die Stirn in Falten und streichelte seinen langen Bart, so wie er es immer tat(Komma) wenn er angestrengt nach dachte.
\"Ich habs!\"(Komma) rief er, \"holen wir den großen Bären! Niemand ist kräftiger als er!\"
Ein Brummen erfüllte plötzlich den Himmel. Die Sternenkinder zitterten ängstlich, die Englein flogen davon, und selbst die frechen Wolkenschäfchen drückten sich fest an den Mond.
Als ob sie ihn gerufen hätten, erschien der Bär. Er rollte gefährlich mit seinen roten Augen, und sein Brummen war so gewaltig, dass der ganze Himmel erzitterte. Der Sandmann konnte über das Gehabe des Bären(Komma) der doch eigentlich ein ganz friedlicher Geselle war(Komma) nur schmunzeln.
Immer musste er mit seinen Bärenkräften prahlen.
\"Mir war es(Komma) als hätte man meinen Namen gerufen! Warst es du(Komma) mein guter Freund?\"(Komma) fragte der Bär den Sandmann.
\"Ja, großer Bär(Komma) du kommst uns gerade Recht (recht). Ich wollte gerade (eben) nach dir schicken.!
Ruhig ließ sich der Bär vom Sandmann alles erzählen und auch dem Bär, der unter dem rauen Fell ein gutes und reines Herz hatte, tat der Mond leid und er versprach(Komma) sein Bestes zu geben.
\"Wenn es weiter Nichts (nichts) ist.\"(Komma) brummte der Bär und schickte sich an, die Mondhaube zu holen.
\"Ihr wollt doch nicht etwa dieses Ungeheuer zu mir schicken?!\"(Komma) rief der Berg entsetzt. Er fürchtete sich etwas, denn er hatte keine Erfahrung mit Himmelsbären. Doch ohne auf das Gerede des Berges zu achten(Komma) machte sich der Bär an die Arbeit. Mit dem Maul packte er die Haube und zog(Komma) was er konnte. Aber all seine Bärenkräfte nützten ihm nichts.
Wieder raunten die Bäume:
Zu schwer, zu schwer,
Bessere müssen her,
Nur eine wundersame Kraft,
Das Zipfelmützchen fort hier schafft!
Der Bär war beleidigt und rief wütend: \"Warum soll ich nicht gut genug sein! Niemand, nicht hier, nicht ihm Himmel, kann sich mit meiner Stärke messen!\"
Und noch einmal zog und zerrte er, doch wie schon bei den Engeln wollte sich die Zipfelmütze nicht um einen Zentimeter bewegen.
Wieder raunten die Bäume:
Zu schwer, zu schwer,
Bessere müssen her,
Es gibt aber eine Kraft,
die ohne Stärke alles schafft.
Als der Bär unerledigter Dinge zurück kam(Komma) war guter Rat teuer. Der Sandmann wusste nicht mehr weiter und ließ nach Lilly Wolkenfee schicken. Die kleine Fee lebte am Rande der Milchstraße und war für ihre Weisheit bekannt. Wenn einer noch Rat wusste(Komma) dann war es sie. Die Engel flogen sofort eiligst los und fanden sie in ihrem kleinen Haus(Komma) wo sie gerade eine ihrer Teegesellschaften abhielt(Komma) zu denen jeder kam(Komma) der Rang und Namen hatte.
Sie lud gerne alle Naturgewalten ein, die nicht gerade damit beschäftigt waren(Komma) zu regnen, schneien, donnern oder blitzen. Lilly Wolkenfee hielt gerade ein nettes Pläuschchen mit dem Regenmann(Komma) als die Engel in ihr kleines Häuschen flogen und aufgeregt von der Not des Mondes berichteten. Lilly, die eine sanfte und fürsorgende (fürsorgliche) Frau war, verlor keine Zeit, entschuldigte sich bei ihren Gästen und machte sich sofort auf den Weg. Als sie beim Mond eintraf(Komma) ließ sie sich noch einmal alles ausführlich berichten.
Als Lilly Wolkenfee gerade einen Plan ersann(Komma) meldete sich wieder der Berg zu Wort.
Ihm war fürchtbar (furchtbar) warm und es dauerte ihm zu lang(Komma) bis Hilfe kam. Aus den kleinen Bächen(Komma) die an ihm herunter rannen(Komma) waren schon Flüsse geworden(Komma) die drohten(Komma) das Tal zu seinen Füßen zu überschwemmen.
Aber die Fee beruhigte ihn und versicherte ihm, dass es nun nicht mehr lange dauern würde, bis er befreit sei.
\"Liebe Lilly Wolkenfee, so sprich doch schnell eines deiner Zauberworte(Komma) damit endlich das Frieren zu Ende ist!\"(Komma) bat der Mond.
Aber da war wohl mit einem Zauberspruch nichts zu machen. Wie zuvor die Engel und auch der große Bär hörte die Fee das Raunen der Bäume am Fuße des Berges:
Es ist viel zu schwer,
Kein Zauber muss her,
Nur guter Taten Kraft,
Die Zipfelmütze fort hier schafft.
So sagte sie: \"Guter Mond, deine Haube ist schwer, unheimlich schwer, voll von der Unfolgsamkeit deiner Wolkenschäfchen. Dir können nur noch die guten Taten lieber Kinder helfen. Nur sie vermögen alle Unfolgsamkeit aus deiner Haube zu vertreiben.\"
Nun, da musste der Sandmann mit seinem großen, goldenen Buch helfen, in dem alles Liebe (liebe) und weniger Liebe von den Kindern aufgeschrieben war.
Freilich fand er auch ganz schnell zwei sehr liebe Kinder heraus. Die wohnten sogar ganz in den (der) Nähe in der Oberwiesenstadt am Fuße des Berges mit der Zipfelhaube.
\"Sie heißen Stephie und Andrea,\"(Komma) erklärte er der Fee, \"und wohnen in der Grasstraße 9. Nun beeil dich, wie du siehst(Komma) ist der Mond im Begriff(Komma) über den Berg zu wandern! Die Nacht ist bald vorbei.\"
Die Fee beherzigte das und suchte sich ein besonders großes Wolkenschaf aus(Komma) mit dem sie sich auf die Reise zu den Kindern machte.
Genau vor dem Kinderzimmerfenster ließ sie das Wolkenschaf anhalten.
Leise schlüpfte sie zu den Kindern ins Zimmer hinein und setzte sich an das Bett der Schlafenden. Dann nahm sie ein kleines Glöckchen aus ihrem Gewand und ließ es erklingen.
Ein feiner, nicht zu beschreibender süßer Ton drang durch das Zimmer und wie auf Kommando öffneten die Kinder die Augen.
Es ist ja recht merkwürdig, wenn man erwacht und eine Fremde an deinem (am) Bett sitzt. Du kannst dir sicher vorstellen(Komma) wie verwundert Stephie und Andrea darüber waren. Lilly Wolkenfee lächelte fröhlich und ließ ihr weites, langes Himmelskleid in allen Regenbogenfarben schillern. Die Kinder waren sehr aufgeregt, ihre Herzen schlugen ihnen bis zum Hals. Doch dann sahen sie so viel Gutherzigkeit in den Augen der Fee, dass sie ganz ruhig wurden.
So waren sie auch gar(getrennt)nicht mehr ängstlich(Komma) als die Fee dann zu ihnen sprach:
\"Liebe Kinder, der Mond ist in arger Bedrängnis! Nur ihr allein könnt ihm helfen! Ihr müsst aber mitkommen, es eilt!\"
Da aber (überflüssig) die Kinder wie gesagt sehr brav waren, machten sie sich natürlich Sorgen, ihre Eltern könnten erwachen und nach ihnen suchen. Da öffnete die Fee ihren Umhang und brachte ein kleines goldenes Stäbchen zum Vorschein, tippte 3x daran und öffnete leise die Schlafzimmertür der Eltern. Tausend winzige Sternleich (Sternlein) stieben (stoben) dort hinein und erfüllten den Raum mit einem sanften Leuchten.
\"Nun werden eure Eltern gewiss nicht erwachen!\"(Komma) sprach die Fee, \"Süß werden sie träumen(Komma) bis ihr wieder in Euren (euren) Betten liegt. Nun aber flink auf die Wolke!\"
Lilly Wolkenfee musste den Kindern helfen(Komma) auf das Wolkenschaf zu steigen, da das aufmüpfige Tier schon sehr unruhig war. Dann ging es los in einem Brausewindtempo höher und höher.
Die Sterne, die von der Erde aus so klein zu sein schienen(Komma) sausten an ihnen vorbei, groß und so strahlend hell, dass die Kinder nur noch staunen konnten. Und vor Freunde (Freude) jauchzten die zwei Mädchen(Komma) als die weichen, niedlichen Wolkenschäfchen neugierig an ihnen schnupperten mit ihren kleinen weichen Nasen.
Obwohl ihnen die Fee vom Pech des Mondes erzählt hatte, hätten sie fast vergessen(Komma) warum sie hier waren.
Plötzlich tauchte der Mond groß und silbern vor ihnen auf. So groß und schön hatten ihn sich die Kinder nicht vorgestellt. Nach einer herzlichen Begrüßung bat der Mond die Kinder, doch recht bald mit der Rettung seiner Zipfelmütze zu beginnen. Das freche kleine Wolkenschaf(Komma) das an allem Schuld hatte(Komma) versteckte sich hinter dem Mond(Komma) weil es sich furchtbar schämte.
\"Nun erzählt, was ihr Gutes getan habt!\"(Komma) ermunterte die Fee die Kinder und so begannen sie:
Stephie erzählte von einem kleinen Marienkäfer(Komma) den sie aus den Händen eines Buben rettete(Komma) der ihm die Beinchen ausreißen wollte. Das Andrealein hatte einer alten Dame das Geld aufgehoben, das diese hatte fallen lassen.
Es war schon wirklich (überflüssig) so: Diese Kinder halfen wirklich(Komma) wo sie nur konnten. Sie hatten so viel gute Taten zu erzählen, dass sie in ihrem Redeschwall nicht mehr zu bremsen waren.
Plötzlich meldete der Berg sich, ihm würde leichter zumute. Dann fing er an zu jubeln, die Haube hob sich langsam von seiner Spitze.
\"Erzählt, erzählt!\"(Komma) rief der Mond aufgeregt. Die Kinder brauchten auch wirklich nicht viel zu überlegen.
Die Liste ihrer guten Taten schien endlos lang zu sein. So schwirrten viele gute Taten herum und vertrieben alle Unfolgsamkeit aus des Mondes Haube.
Die Haube wurde so leicht, dass sie nun endgültig in den Himmel flog, höher und höher immer dem Mond entgegen.
Schnell hatte sie den Mond erreicht, machte aber dann noch einen gewaltigen Satz nach oben, genau dahin(Komma) wo der Abendstern stand und wollte sich darauf (auf ihm) niederlassen. Das Sternenkind konnte sie gerade noch fassen(Komma) bervor (bevor) sie es vollkommen bedecken konnte.
Nun kam es darauf an(Komma) etwas Ungezogenes zu erzählen, denn Stephie und Andrea hatten zuviel des Guten getan und gesagt.
Das (Da) erzählten sie schnell, dass auch sie nicht gerne auf die Mama hörten(Komma) wenn es darum ging(Komma) ihn (ins) Bett zu gehen.
Die Mondhaube sank augenblicklich dahin(Komma) wo sie hingehörte, auf des Mondes Haupt.
Der Mond bedankte (sich) überschwänglich (überschwänglich), denn er war glücklich, seine Haube wieder zu haben. Und noch einer war froh! Natürlich vergaß auch der Berg nicht(Komma) sich zu bedanken, schlief aber danach sofort wieder ein.
Es war doch alles sehr aufregend für ihn gewesen.
Lilli Wolkenfee schenkte den Kindern als Dank eine kleine Glocke.
Die Kinder wussten erst nicht(Komma) was sie damit sollten, doch dann sagte die Fee zu ihnen: \"Wann immer ihr Euch es wünscht, lasst das Glöckchen erklingen und ich werde zu euch kommen. Und vielleicht machen wir ja mal ein kleines Schäfchenwettfliegen oder wir besuchen die kleinen Wichtel im Weihnachtshimmel.\"
Die Kinder jubelten und hätten das alles am liebsten sofort getan. Doch sie konnten vor Müdigkeit kaum noch ihre Augen aufhalten (offen halten).
Sie waren sogar so müde, dass sie sogleich (überflüssig) unterwegs einschliefen und später, daheim angekommen, von der Fee ins Bett gelegt wurden. Der Sandmann schickte ihnen noch eine Prise von seinem Zaubersand(Komma) auf das (damit oder auf dass) die Kinder schön träumten.
Villeicht (Vielleicht) vom Mond(Komma) der seine Zipfelmütze verlor? Ich weiß es nicht.
Doch wenn der Mond über Oberwiesental steht, dann schickt er immer ganz besonders schöne Strahlen durch ein bestimmtes Fenster zu zwei ganz besonders lieben Kindern.

Ganz lieb grüßt

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Old Icke

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Liebe Flammarion,

vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast meinen Text zu verbessern. Die Fehler wären mir tatsächlich überhaupt nicht aufgefallen, obwohl sie allzu offensichtlich sind.

Tausend Dank,

Biggi

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so schönen geschichten immer wieder gerne.
lg
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