Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92241
Momentan online:
407 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Lippenbändchen
Eingestellt am 07. 05. 2005 02:13


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Lemma
Häufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2004

Werke: 5
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lemma eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ein Mädchen, das wahrscheinlich ziemlich auf speed ist, redet zusammenhanglos auf mich ein. Ich kann ihr nicht folgen, aber ich nicke. Mehr Bestätigung braucht sie nicht. Am nächsten Tag wird sie erzählen, sie habe noch einen "riesen drive" gehabt und anschließend, nach dem "Abfahren von irgendwelchen Pilzen", sei sie in einem See geschwommen, stundenlang. Wahrscheinlich wird sie in eine Pfütze gestürzt und eingeschlafen sein.
Mir geht`s dreckig, weil sie nicht aufhört zu reden und ich mich nicht so richtig darauf konzentrieren kann, dass ich eigentlich aufstehen will. Von irgendwoher höre ich einen "SchniSchnaSchnapsi"-Chor grölen.

Als ich es endlich geschafft habe, meinen Kopf zu ihr rüber zu drehen, erzählt sie, glaube ich, gerade irgend etwas von ihrem Lippenbändchen-Piercing, das sie sich "aus einer Laune heraus" hat stechen lassen und ich muss mich übergeben. Sie zieht ihren Fuß weg, lacht; sagt etwas, was ich nicht verstehe. Ihr Gesicht wackelt hin und her, sie erinnert mich mit einem Mal an diese Dackel, die man sich hinten ins Auto setzt und ich muss so darüber lachen, dass ich mich verschlucke und es mir wieder hoch kommt.
Ich hieve mich hoch, muss ein Stück nach vorn kriechen, damit ich mich an einer der umstehenden Bänke abstützen kann und ziehe mich hoch. Es klappt gut.
Es geht mir jetzt schon viel besser, weil ich auf den Knien ein weiteres Mal meinen Magen entleert habe und ich steuere den Schnapsi-Chor an. Sie haben jetzt alle die Arme um die Schultern des Nächststehenden gelegt und tanzen etwas, was sie für griechischen Volkstanz halten. Ihre Stimmung ist unglaublich ausgelassen. Im Hintergrund wippe ich, mein eigenes Gleichgewicht irgendwo zwischen Fußballen und Zehenspitzen austarierend, freudig mit. Eine der feuchten Männerhände grapscht nach meinem verkotzten Ärmel und schiebt mich in die Mitte des Kreises. Ich stolpere vorwärts. Leider reagieren meine Arme nicht schnell genug und ich muss mit dem Gesicht auf dem Boden abbremsen. Kurzzeitig kann ich nicht eindeutig bestimmen, wo oben und unten ist und auch nicht, wo ich bin.
Ein anderer zieht mich wieder hoch und ganz nah an sein Gesicht ran. Aus seinem Mund schlägt mir ein säuerlicher Geruch entgegen. Am nächsten Tag werde ich feststellen, dass mein ganzer Körper danach riecht.
Obwohl mir wieder ein wenig übel ist, lächle ich ihn freundlich an, weil es mir inzwischen schwer fällt, zu sprechen. Ich drehe mich ausgelassen um mich selbst, mit weit ausgebreiteten Armen, weil ich jetzt tanzen möchte und werde dabei angetrieben von vielen Händen um mich herum, die mir den nötigen Schwung verschaffen und mich immer und immer schneller drehen, bis ich nur noch verschwommene Farben sehe. Ich glaube zu fallen und drehe mich doch weiter und muss kreischend lachen, weil mich einer zwickt und ein anderer mir bei jeder Drehung einen Klaps auf den Hintern gibt, wie um ein Pferd anzutreiben. Kichernd setze ich verführerische Gesichter auf und versuche mich bei meinem johlenden Publikum als GoGo Girl, indem ich mit großem Schwung meine Jacke in die Runde werfe.
Unter Pfeifen und Rufen stürze ich schießlich taumelnd und lachend in fremde Arme und spüre eine Hand davon unter meiner Bluse und eine Zunge in meinem Mund, an deren Geschmack ich mich morgen und auch danach noch erinnern werde. Von hinten drücken sich schwere Körper gegen meinen Rücken und es fällt mir schwer, mich zu bewegen und zu atmen, weil die Zunge sich in meinen Hals zu bohren scheint. Mein Gesicht brennt von dem Aufschlag auf den Boden, ich bekomme keine Luft mehr und versuche mich mit den Armen zu befreien.
Ich schaffe es nicht, weil ich festgehalten werde. Die Zunge schnellt aus meinem Mund heraus und wandert über mein Gesicht, ich schnappe nach Luft. Der Mund ist jetzt ganz nah an meinem Ohr und flüstert "Ja, was ist denn jetzt?!"; das Lachen der anderen vernehme ich nur noch wie aus weiter Ferne, der Mund lacht mit, in mein Ohr hinein. Ich kann nicht mehr lachen, weil meine eigene Zunge wie ein pelziger Kloß in meinem Gaumen klebt, weil Ekel in mir aufsteigt, weil mir so schwindelig ist, dass ich das Gefühl habe, zusammenbrechen zu müssen. Vernebelt nehme ich wahr, dass die Gruppe sich auflöst, ich höre Stimmen wie Bienensummen, leise und unverständliche Brocken von Gerede und Gelächter. Sie strömen in Richtung des Feuerscheines, dort, wo das Mädchen sitzt und die anderen. Mir wird bewußt, dass ich immer noch festgehalten werde von dem einen, der nicht mit der Gruppe mitgegangen ist; später werde ich mich fragen, warum sie ihn da haben stehen lassen.
Ich sehe ihn kaum noch, ich sehe gar nichts mehr, mein Kopf fällt schwer und unkontrolliert nach vorne. Ganz schwach nehme ich noch wahr, wie seine Hand an meiner Brust entlangstreift und er sich hart an mir reibt, weil ich schon fast meinen Körper ganz verlassen habe. Kurz wird mir bewußt, dass ich nach Erbrochenem rieche und ich schäme mich dafür. Während er mit seinen kalten Fingern am Reißverschluss meiner Hose herumnestelt, sagt er sehr leise, sehr nah: "Nur kurz."

Ein Stoß. Zwei, drei. Vier. Ein kurzes, zwischen den Lippen herausgepresstes Keuchen. Wie wenn eine U-Bahn zum Stehen kommt.

Einen kurzen Moment lang frage ich mich, ob das Lippenbändchen-Piercing wohl wehgetan hat und wie lange es gedauert haben könnte.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Rodolfo
Häufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 26
Kommentare: 108
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Rodolfo eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
umgehauen

Ich komme im Sommerhalbjahr leider nur selten dazu, etwas ausführlicher in die Lupe zu schauen. Auch jetzt hätte es eigentlich nur ein Kurzbesuch werden sollen. Aber den will ich sehen, der nur eine deiner Geschichten liest, ohne gleich den andern hinterher zu zappen. Deine Geschichten sind echt, frisch und ehrlich. Auch ein einfaches Gemüt wie ich kann sich sofort in deine Stimmung einfühlen, egal, wie düster oder locker die gerade ist. Mich hat's umgehauen. Lass dich bloss nicht "verbilden" und lass dir keine Angst einreden, jedes Thema anzupacken, das dich bewegt.

Rodolfo
__________________
Nur die Berge stehen ewig, nur der Fluss fliesst immer weiter...

Bearbeiten/Löschen    


Lemma
Häufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2004

Werke: 5
Kommentare: 30
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Lemma eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Rodolfo.

Vielen Dank! Ein schönes Lob, über das ich mich sehr gefreut habe. Oft habe ich Angst, kitschig zu werden, und wenn mir jemand sagt, die Geschichten seien "echt", ist das natürlich schön zu hören.


Grüße,

Lemma.

Bearbeiten/Löschen    


Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Lemma,

du hast einige starke Passagen in deiner Prosa, aber auch einige Schwächen, meiner Meinung nach. Ingesamt spricht mich deine Schreibe an, sie wirkt sehr reif, die Geschichte an sich wirkt aber etwas 'sinnlos'. Sie endet, ohne dass ich ahne, was du eigentlich damit aussagen wolltest, was sehr schade ist, weil ich eben in Teilen richtig begeistert war. Vielleicht wäre es hilfreich, den Ringschluß stärker auszubauen. Unten also die Kritik im Einzelnen, wenn auch etwas grob.

Ist aber nur meine Meinung, also verüble es mir nicht. Ich lese dich bestimmt öfters!

*winke*
Quid


Ein Mädchen, das wahrscheinlich ziemlich auf speed ist, redet zusammenhanglos auf mich ein. Schwacher Beginn. Das Mädchen bleibt zu allgemein. Zudem Schachtelsatz und abstrakt. Zeigen, anstatt erklären, damit ich als Leser hineingezogen werde. Ich kann ihr nicht folgen, aber ich nicke. Mehr Bestätigung braucht sie nicht. Am nächsten Tag wird sie erzählen, sie habe noch einen "riesen drive" gehabt und anschließend, nach dem "Abfahren von irgendwelchen Pilzen", sei sie in einem See geschwommen, stundenlang. Wahrscheinlich wird sie in eine Pfütze gestürzt und eingeschlafen sein. teilweise stark. Vorallem dieses im See schwimmen und in der Pfütze liegen. Was mir fehlt, ist die Andeutung, dass der Ich-Erzähler ebenfalls ziemlich angeschlagen ist - und warum er es ist. Sie wirkte auf mich wie eine Passantin, die eben vollgequasselt wird.
Mir geht`s dreckig, weil sie nicht aufhört zu reden und ich mich nicht so richtig darauf konzentrieren kann, dass ich eigentlich aufstehen will.schwach, weil Erklärung und zudem unglaubwürdig. Zudem: wußte nicht, dass sie irgendwo sitzt, liegt. Hier am Anfang fehlt der Ort, ich hab die Beinen nicht vor Augen, wo sie sind, ob sie stehen, nur teilweise, wie sie sich fühlen. Von irgendwoher höre ich einen "SchniSchnaSchnapsi"-Chor gröhlen.

Als ich es endlich geschafft habe, meinen Kopf zu ihr rüber zu drehen, erzählt sie, glaube ich, gerade irgend etwas von ihrem Lippenbändchen-Piercing, das sie sich "aus einer Laune heraus" hat stechen lassen und ich muss mich übergeben. Sie zieht ihren Fuß weg, lacht; sagt etwas, was ich nicht verstehe. Ihr Gesicht wackelt hin und her, sie erinnert mich mit einem Mal an diese Dackel, die man sich hinten ins Auto setzt und ich muss so darüber lachen, dass ich mich verschlucke und es mir wieder hoch kommt.
teilweise stark! Allerdings holpert es etwas. Der erste Satz schwach. Zu übertrieben und Schachtelsatz.
Ich hieve mich hoch, muss ein Stück nach vorn kriechen, damit ich mich an einer der umstehenden Bänke abstützen kann und ziehe mich hoch. Es klappt gut.
dreimal hintereinander 'hoch'

Es geht mir jetzt schon viel besser, weil ich auf den Knien ein weiteres Mal meinen Magen entleert habe und ich steuere den Schnapsi-Chor an. auf den Knieen?
Sie haben jetzt alle die Arme um die Schultern des Nächststehenden gelegt und tanzen etwas, was sie für griechischen Volkstanz halten.woher weiß das der Prot, zudem in seinem Zustand?
Ihre Stimmung ist unglaublich ausgelassen. Wertung ist selten passend. Beschreib es lieber und lass das mir als Leser entscheiden.
Im Hintergrund wippe ich, mein eigenes Gleichgewicht irgendwo zwischen Fußballen und Zehenspitzen austarierend, freudig mit.Das im Hintergrund weg, alles andere: stark.
Eine der feuchten warum feucht? ist das im übrigen wichtig? Männerhände grapscht nach meinem verkotzten Ärmel und schiebt mich in die Mitte des Kreises. Ich stolpere vorwärts. Leider reagieren meine Arme nicht schnell genug und ich muss mit dem Gesicht auf dem Boden abbremsen.
zu umständlich und zu literarisch beschrieben.
Kurzzeitig ich kann nicht eindeutig bestimmen, wo oben und unten ist und auch nicht, wo ich bin.
Ein anderer zieht mich wieder hoch und ganz nah an sein Gesicht herran. Aus seinem Mund schlägt mir ein säuerlicher Geruch entgegen. Am nächsten Tag werde ich feststellen, dass mein ganzer Körper danach riecht.
Obwohl mir wieder ein wenig übel ist, lächle ich ihn freundlich an, weil es mir inzwischen schwer fällt, zu sprechen. Ich drehe mich ausgelassen um mich selbst, mit weit ausgebreiteten Armen, weil ich jetzt tanzen möchte und werde dabei angetrieben von vielen Händen um mich herum, die mir den nötigen Schwung verschaffen und mich immer und immer schneller drehen, bis ich nur noch verschwommene Farben sehe. Ich glaube zu fallen und drehe mich doch weiter und muss kreischend lachen, weil mich einer zwickt und ein anderer mir bei jeder Drehung einen Klaps auf den Hintern gibt, wie um ein Pferd anzutreiben.schwache Metapher, ansonsten stark.
Kichernd setze ich verführerische Gesichter auf und versuche mich bei meinem johlenden Publikum als GoGo Girl, indem ich mit großem Schwung meine Jacke in die Runde werfe.
Unter Pfeifen und Rufen stürze ich schießlich taumelnd und lachend in fremde Arme und spüre eine Hand davon unter meiner Bluse und eine Zunge in meinem Mund, an deren Geschmack ich mich morgen und auch danach noch erinnern werde. dieses 'morgen daran erinnern' hast du in dem text ein paar mal. Einmal ist es gut mehrmals finde ich unglücklich. Und hier auch unpassend. Ansonsten gut.
Von hinten drücken sich schwere Körper gegen meinen Rücken und es fällt mir schwer,2mal schwer mich zu bewegen und zu atmen, weil die Zunge sich in meinen Hals bohrtzu bohren scheint. Mein Gesicht brennt von dem Aufschlag auf den Boden, ich bekomme keine Luft mehr und versuche mich mit den Armen zu befreien.
Ich schaffe es nicht, weil ich festgehalten werde. Die Zunge schnellt aus meinem Mund heraus und wandert über mein Gesicht, ich schnappe nach Luft. Der Mund ist jetzt ganz nah an meinem Ohr und flüstert "Ja, was ist denn jetzt?!"; das Lachen der anderen vernehme ich nur noch wie aus weiter Ferne, der Mund lacht mit, in mein Ohr hinein. Ich kann nicht mehr lachen, weil meine eigene Zunge wie ein pelziger Kloß in meinem Gaumen klebt, weil Ekel in mir aufsteigt, weil mir so schwindelig ist, dass ich das Gefühl habe, zusammenbrechen zu müssen. Vernebelt nehme ich wahr, dass die Gruppe sich auflöst, ich höre Stimmen wie Bienensummen, leise und unverständliche Brocken von Gerede und Gelächter. Sie strömen in Richtung des Feuerscheines, dort, wo das Mädchen sitzt und die anderen.Etwas unglaubwürdig, dass sie das alles mitbekommt, obwohl der eine auf ihr liegt, aber gut beschrieben.
Mir wird bewußt, dass ich immer noch festgehalten werde von dem einen, der nicht mit der Gruppe mitgegangen ist;schwacher Satz. Da liegt einer auf ihr und ihr 'wird bewußt' ... Vorschlag: Der eine hält mich immer noch fest, drückt wieder seine Zunge in meinen Mund, tief und gierig. ok.. du findest was besseres..-).
später werde ich mich fragen, warum sie ihn da haben stehen lassen.
Ich sehe ihn kaum noch, ich sehe gar nichts mehr, mein Kopf fällt schwer und unkontrolliert nach vorne. Ganz schwach nehme ich noch wahr, wie seine Hand an meiner Brust entlangstreift und er sich hart an mir reibt, weil ich schon fast meinen Körper ganz verlassen habe. Kurz wird mir bewußt, dass ich nach Erbrochenem rieche und ich schäme mich dafür. Während er mit seinen kalten Fingern am Reißverschluss meiner Hose herumnestelt, sagt er sehr leise, sehr nah: "Nur kurz."

Ein Stoß. Zwei, drei. Vier. Ein kurzes, zwischen den Lippen herausgepresstes Keuchen. Wie wenn eine U-Bahn zum Stehen kommt.

Einen kurzen Momenthm.. warum gerade dieses Adjektiv? lang frage ich mich, ob das Lippenbändchen-Piercing wohl wehgetan hat und wie lange es gedauert haben könnte. Und weiter? Was passiert nach diesem kurzen Moment? Hier fehlt was. Die letzten beiden Absätze könnten etwas mehr Fleisch vertragen. Aber ansonsten ein zwar magerer, aber interessanter Ringschluß

Bearbeiten/Löschen    


arle
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2004

Werke: 33
Kommentare: 410
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um arle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Hallo Quidam

ich hab mir jetzt ja wirklich mal die Mühe gemacht, Lemmas Text nach deinen Vorschlägen umzuarbeiten. Jetzt klingt er korrekt. Das ist alles.

Deine grammatikalischen und orthographischen (hierbei hast du übrigens gröHlen übersehen) Verbesserungsvorschläge scheinen mir ihrerseits noch einmal überarbeitungswürdig. Aber ganz abgesehen davon ist es doch völlig unsinnig, einen Text, der davon lebt, dass der Erzählende nicht weiß, wo oben und unten, hinten und vorn ist, derart zu hinterfragen. Es gibt nichts zu erklären. Entweder man lässt sich mit der Erzählerin in die Ereignisse fallen, oder man empfindet sie als sinnlos und blättert weiter. Beides ist legitim; aber dazwischen gibt es meiner Ansicht nach nichts.

Ansonsten find ich's immer wieder toll, wenn Leute sich derart intensiv mit einem Text beschäftigen.

Grüße

arle
__________________
Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen und alles aus ist mit dem Erdeleben, sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben von jedem Wort, das unnütz uns entfallen. - J.W. Goethe -

Bearbeiten/Löschen    


Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Arle,

so intensiv hab ich mich mit dem Text nicht auseinander gesetzt. Hab lediglich meine Meinung geschildert und begründet. Wenn Lemma nichts davon gebrauchen kann und sie meine Kritik abweist, ist das doch vollkommen ok. Aber du kannst mir doch nicht sagen, was ich für gut und was ich für schlecht befinden soll. Darüber kann man so wenig streiten, wie übers Essen.

*winke*
Quid

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!