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Leselupe.de > Gereimtes
Löcher im Socken (aus "Alltägliche Dinge")
Eingestellt am 14. 06. 2002 13:48


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Bernd
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Löcher im Socken

1
Die Löcher in meinen Socken
sind Löcher ins Universum,
Gedankenlöcher, die ich betrachte,
während ich nach Stopfgarn suche,
Löcher, die sich ausdehnen,
Löcher, die schlimmer sind,
als ein abgerissener Knopf.

2
Mit steinernem Gesicht
brüllte ich die Ballade
brüllte die Ballade von den Strumpflöchern
hinaus ins All,
hinaus, man hörte sie,
"du bist ja xxx!", riefen Stimmen -
und ich vermochte nicht zu erkennen
den Sinn hinter den drei Kreuzen.

3
Und ich stopfte sie doch, nahm roten Faden,
zu sehen blieben sie, klar,
roter Faden auf weißen Socken,
was soll da schon nicht zu sehen sein.



__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Sansibar
Guest
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Socken

Guten Abend Bernd,
du hast es gut. Ichkomme gar nicht erst in die Verlegenheit etwas mit Zwirn oder Wolle zu stopfen, denn bei mir herrscht "Sockenfraß." Ein Phänomen! ich habe 9 einzelne Socken ein Jahr in der Schubölade aufgehoben, ohne das sich die dazugehhörigen Partner wieder eingefunden hätten. Hast du vielleicht eine dichterische Erklärung?
Mein Hund ist zu klein, der würde nie auch nicht eine stinkende Socke fressen und erst recht nicht eine geaschene. Ein Dieb oder Wäschefetischist scheint mir zu abwegig - die nehmen doch lieber Unterwäsche.
Meine Waschmaschine ( ein Durchschnittsmodell) hat keine Öffnung, wo die Dinger verschwinden könnten. Ich bin ratlos!
Sollte ich das Sockentragen ganz lassen? Du weißt bestimmt eine Antwort auf meine schwerwiegenden Fragen.
Schönes Wochenende Sansibar

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Bernd
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Experiment

Hallo, Sansibar,

bemerken möchte ich, dass ich zwar das Gedicht geschrieben habe, es aber nicht bin, der darin Socken stopft, der ist natürlich frei erfunden.

Dass Socken verschwinden, ist eine bekannte Tatsache. Es handelt sich dabei um Quanteneffekte, wie sie auch bei Quanten auftreten, selbst bei Quadratlatschen manchmal ...

Manchmal liegt es auch an einem Versuch, den ein Freund mir beschrieb: Du hast zwei gleiche Socken, einen in Berlin und einen in Dresden. Wenn ich jetzt einen davon anziehe, sagen wir, an den linken Fuß, wird der andere automatisch zum rechten Socken. Damit lässt sich ohne Zeitverzögerung Information übertragen.

Der Effekt ist in dem Gedicht aber nicht beschrieben.

Viele Grüße

von Bernd


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mc poetry
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hallo bernd und sanisibar,

Mein Mülleimer verhält sich wie
ein schwarzes Loch, wenn ein kaputter
Sock darin verschwindet. Der andere
Sock hat kein Antitielchen oder muss
sich mit einem einzelnen gleichartigen
sock verbinden.

wie dem auch sei:

Was auch immer den Sock durchsiebt,
einem Loch ist's egal was es umgibt.

viele Grüße, Michael



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