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Leselupe.de > Gereimtes
Loveparade
Eingestellt am 19. 10. 2002 17:18


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Lutz Menard
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Love-Parade


Ob schwul, ob lesbisch – keine Frage!
Schon gar nicht eine der Moral.
Die Toleranz sieht heutzutage
die Fleischeslust betont neutral.

Jetzt weiß man erst so recht zu schätzen,
was einstmals galt als nicht normal.
Wieviele nicht nur davon schwätzen,
erstaunt jedoch nach Stand und Zahl!

In Scharen lassen sie sich „outen“
bei Fernseh¬īn, B√ľhne, Politik,
ja selbst die Kirchenmänner trauten
sich, anzupreisen Homo-Gl√ľck!

„Und das ist gut so!“ sagte einer
der Prominenz – nicht nur privat.
Doch Musterbeispiel ist wohl keiner,
trotz Förderung durch Vater Staat!

Wo w√§r¬īdie Menschheit denn geblieben?
So frage ich mich ernstlich doch.
Bei dieser Spielart, sich zu lieben,
da fiele sie ganz tief ins Loch!

Indes, es wäre zu bedenken,
da√ü sich die Weltbev√∂lk¬īrungszahl
auf diese Weise ließe senken
ganz ohne Leid und Leibesqual!

Den „Heteros“ zum Troste sei
gesagt, es bleibt trotzdem dabei:
Ein jeder liebe, wie er will –
Genießer lieben lieber still.


__________________
LuMen

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unbekannt2581
???
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mein Loveparde aus 2001 :

loveparade

wir baden unsere kinder in euro
salben sie mit kräutern aus der provence
bocusen sie täglich neu
sie plantschen in ketchup dazu
raven die parade
bebend vor zorn
wollt ich, ich wär
-
auch so jung

Homosexualität mit Bevölkerungsstatistik zu verquicken, statt mit Liebe, ist Stammtisch-Niveau, mein Lieber.
Humor auf Kosten Homosexueller ist nun mal out. Sie outen sich auch deshalb. Weil es sie gibt. Weil sie nicht krank sind, sondern eine Spielart der Natur.

ein hoffnungslos hetero-sexuell liebender

mikel

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Lutz Menard
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Hallo Mikel,

vielen Dank f√ľr Deine kritische Zuschrift, zu der ich aber doch einige richtigstellende Anmerkungen machen m√∂chte:
1. Ich besuche grundsätzlich keine Stammtische.
2. Eine naturgegebene Besonderheit der Homosexualität bleibt trotz aller Toleranz bestehen.
3. Ich habe etwas gegen das modisch-moderne "Outen", gleichg√ľltig, auf welchem Gebiet. Wegen der heute - zu Recht - bestehenden Toleranz haben es Homosexuelle auch nicht mehr n√∂tig, sich besonders zu "outen".
4.Unter der herrschenden Gleichberechtigung der sexuellen Spielarten sollte es der Homosexuelle ebenso wie der Heterosexuelle ertragen können, auch einmal satirisch "auf die Schippe genommen zu werden".
Gruß
LuMen

PS: Was ist an den Versen im √ľbrigen √ľberarbeitungsbed√ľrftig?
__________________
LuMen

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unbekannt2581
???
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ich meinte den Inhalt. Manchmal bewerte ich den auch.
Und der Satiriker muss in Kauf nehmen, dass seine Satire nicht ankam. Aber das gilt ja wahrscheinlich nur f√ľr mich. ;-)

liebe Gr√ľsse

mikel

by the way :

doch ich verstehe das "Outen", die unbändige Lust zu sagen : "seht her, ich bin wie ich bin und das ist gut so". Ist Gedichte posten , hier, nicht sehr ähnlich ? "Seht her, was ich kann, seht her, wie schön meine Gedichte sind." Ich empfinde das bei mir so. Es ist eine Spielart des "outens", denk ich.

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Lutz Menard
Manchmal gelesener Autor
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Hallo Mikel,

ich empfinde das "Outen"(von dem sch√∂nen Anglizismus einmal abgesehen) eher als eine zeitbedingte Modeerscheinung. Aber wenn man so will,kann man auch die Ver√∂ffentlichung von Gedichten in der Leselupe als eine Spielart des "Outens" ansehen, allerdings liegt ein Unterschied darin,da√ü sich diese Variante ohne den sonst √ľblichen Rummel drum herum abspielt.

Noch einen sch√∂nen Sonntag w√ľnscht
LuMen
__________________
LuMen

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