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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Luisa
Eingestellt am 13. 02. 2015 06:50


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Gothmog
Hobbydichter
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Es ist gewiss nichts so ungew√∂hnliches an Arachnophobie zu leiden und gewiss bin ich da in illustrer Gesellschaft, aber ja, ich leide daran bereits seit fr√ľhester Jugend. Vielleicht ist es aber nicht gut gew√§hlt von "daran leiden" zu sprechen, es war vielmehr eine ... horrende Panik, die ich nicht einmal verlor, als ich raus auf das Land zog. Ich liebe das Landleben und es war mir selbstverst√§ndlich von Anfang an klar, hier mit diesem, f√ľr mich monstr√∂sen Getier, des √∂fteren in Kontakt zu treten.
Ich hatte die entfernte Hoffnung mich durch Gewohnheit von dieser l√§hmenden Furcht zu befreien. Vergebens! Nichtsdestotrotz aber war mir die N√ľtzlichkeit der Arachnida durchaus verinnerlicht. Daher kollidierte hier mein rationales und wissenschaftliches Denken mit einer instinktiv und unkontrollierbaren Panik. Ich duldete sie aber dennoch fern von mir, an dem hohem Geb√§lk der R√§ume dieses meines alten Gutshauses, das sich noch vor der Stadteinfahrt nach Bergen auf R√ľgen befand, und freilich im Keller. Ich lebte allein und gro√üe Teile des Hauses waren von mir ohnehin gar nicht oder lediglich als Abstellraum genutzt. Hier st√§ndig sauber zu machen und Insektenspray gegen diese ungebetenen Untermieter einzusetzen viel mir im Traum nicht ein. Au√üerdem eliminierten die Tiere im Sommer Fliegen und M√ľcken, die es, aufgrund der √ľppigen Vegetation die das abgelegene Haus umgab, in gro√üer Zahl hier gab. Und der M√ľhlbach, der zwischen Bergen S√ľd und Tiltzow flie√üt, verschlimmert das Aufkommen ebenso wie das Walddickicht und der das ganze Jahr √ľber fallende Regen.
Es hatte sich eine Hassliebe entwickelt, wo es fr√ľher nur hysterische Schreie, gefolgt von h√§mmernden Schuhabs√§tzen gegeben hatte. Und irgendwann einmal wurde mir bewusst, dass diese Insekten, zumindest in hiesigen Breiten, doch eher recht harmlose Vertreter ihrer Zunft waren und, wie gesagt, eher n√ľtzlich als sch√§dlich. Doch noch immer ertrug ich nicht ihren auf mich gerichteten starren Blick aus einer Vielzahl von Augen.
Alles aber √§nderte sich mit Luisa. Sie war ein so sanftes wohlgestaltetes und filigranes Wesen. Sie faszinierte mich schon, als ich sie zum ersten Mal sah. Sie hatte ihr feines Netz im Bad errichtet, dicht an der T√ľr. Sie war kleiner als mein Fingernagel und dennoch geh√∂rte ihr sofort meine ganze Aufmerksamkeit. Es waren ihre Farben, ein metallisches Gr√ľn mit schwarzen Streifen am kugligen Unterleib. Es erinnerte mich an eine Wassermelone. Dieser neue Gast schien mir eher eine tropische Variante zu sein. Etwas √§hnliches hatte ich hier nie zuvor gesehen. Ich gab ihr den Namen Luisa und sprach t√§glich mit ihr, wohlwollend ja z√§rtlich, wie man es mit einer Katze tun w√ľrde. Ich d√§mpfte stets meine Stimme, denn ich bef√ľrchtete, dass die Tonwellen sie bel√§stigen k√∂nnten.
Oft setzte ich mich in die N√§he der Spinne, die irgendwo in ihrem Netz auf Beute lauerte, und beobachtete sie. Sie blieb gew√∂hnlich still ohne meine Gegenwart oder meine Worte zu beachten. Anmutig wie ihre d√ľnner, feingliedriger K√∂rper, waren auch die Beutenetze, welche sie in stundenlanger Arbeit erschuf.
Viele Menschen liefen achtlos durch diese Kunstwerke aus Form und Statik und schreckten hoch, wenn es sich das Netz klebrig um ihr Gesicht oder einen anderen nackten K√∂rperteil legte. Niemanden interessierte, wie lange eine Spinne f√ľr ein solches Kunstwerk ben√∂tigt hatte, welches sie gerade durch ihre Unachtsamkeit zerst√∂rten, dass die feine Seide lediglich aus Eiwei√ümolek√ľlen besteht. Und dennoch soll es im Urwald von Panama eine Spinne geben, so pr√§chtig wie Luisa, die einen Faden webte, der tausendmal st√§rker als Stahl war.
Es gab andere Spinnen, die im L√∂chern lebten und ihre Opfer bissen und in ihr Versteck zehrten. Doch ob als J√§ger im Netz oder am Boden, eines haben beide Arten gemeinsam ‚Äď ihre Art sich zu bewegen. Es ist eher ein Schweben oder ein lautloses Gleiten, an glatten W√§nden, Decken oder im hohen Gras einer Wiese. Die Beine sind wie eine Pr√§zisionsmaschine koordiniert ‚Äď schnell und fehlerfrei. Niemals w√ľrde eine Spinne √ľber ihr eigenes Bein stolpern ‚Äď ein Umstand, wo teilweise wir Zweibeiner h√§ufiger scheitern.
Es gibt wohl kaum ein Tier, dass sich bei der Jagd auf seine Beute mehr M√ľhe gibt als die Spinne um eine etwas angenehme Atmosph√§re im Anblick des Todes zu schaffen. Andere Tiere zerrei√üen ihre Beute in St√ľcke und Speisen die herausgerissenen, blut√ľberstr√∂mten Fleischteile, w√§hrend ihr Opfer schmerzverzerrt, noch immer um sein Leben k√§mpfend am Boden liegt. Die Spinne aber trinkt die K√∂rperfl√ľssigkeiten und mumifiziert sein Opfer so. Faszinierend nicht wahr? Da ist es doch angenehmer von einer Spinne verspeist zu werden ‚Äď zumindest, wenn man die Wahl hat. Doch ein jeder hat seine eigene Anschauungsweise.
Wie gesagt, meine Faszination wuchs immer mehr und meine Beobachtungen wurden immer l√§nger und intensiver. Ich hatte keine Ahnung, wie lange eine Spinne leben k√∂nnte, ich sch√§tzte erst einige Wochen. Erfuhr dann aber, dass die einheimischen Spinnen etwa ein Jahr alt werden und im Winter sterben, aus witterungsbedingten Gr√ľnden. Dann freute es mich zu h√∂ren das Spinnen, die unter guten Bedingungen leben, wie in geheizten H√§usern auch zwei Jahre erreichen k√∂nnten. Ich gr√ľbelte dar√ľber nach, wie ich Luisa im Winter ern√§hren k√∂nnte. Dachte daran Fleisch verfaulen zu lassen, damit aus Maden Fliegen wurden. Doch der Gestank schreckte mich. Ich war zwar ohnehin kein sozialer Mensch und hatte wenige Kontakte, nur auf das notwendigsten beschr√§nkt, dennoch war ich nicht so verwildert. Dann erinnerte ich mich, dass die Zooh√§ndler tiefgefrorene M√ľckenlarven verkauften, als Lebendfutter f√ľr Fische. Nach dem Kontakt mit W√§rme leben sie erneut, entwickeln sich und werden zu M√ľcken, die mich gewiss als Nahrungsquelle betrachten werden, aber ich wollte das f√ľr Luisa auf mich nehmen.
Da war aber noch mein Zweifel bez√ľglich der Herkunft meiner Untermieterin und leider forschte ich lange vergebens. Niemand kannte diese Spezies und bezweifelte das es sich um eine auf R√ľgen einheimische handeln k√∂nnte. Und ich kontaktierte selbst ber√ľhmte Experten mit dem Internet. Dann f√ľhrte mich der Zufall zu einem Sammler von Insekten, der mein Foto von der Spinne in einem Beitrag im Internet gefunden hatte. Er hatte mir 10 000 Euro geboten, erh√∂hte das Angebot noch mehrere Male, bis er endlich akzeptierte, dass ich Luisa tats√§chlich nicht verkaufen wolle. Er machte eine seltsame Bemerkung, die ich nicht zu deuten wusste, eine Drohung oder war er nur entt√§uscht √ľber den nicht zustande gekommenen Verkauf? Ich glaubte zu sp√ľren, dass der Mann mehr wusste, als er sagen wollte.
Am n√§chsten Tag war Luisa verschwunden. Ich war erschrocken. Auch das Spinnennetz war nicht mehr da? Unter gr√∂√üter Vorsicht suchte ich den Fu√üboden ab, um den kleinen Kadaver zu finden. Sollte sie nur die wenigen Tage gelebt haben? Obwohl, ich wusste ja nicht, wie alt sie war, als ich sie das erste Mal sah. Doch wie dem auch war, ich fand Luisa nicht mehr und das, obwohl ich stundenlang suchte. K√∂nnte ein Tier sie gefressen haben? Das w√ľrde erkl√§ren, warum das Netz nicht da war. Dann kam mir ein schrecklicher Verdacht, sollte dieser Insektensammler aus Bergen sie gestohlen haben? Wie war noch sein Name? Volker Puttmann ja genau. Doch ich konnte nichts am Fenster und T√ľren finden, das auf einen Einbruch schlie√üen lie√ü.
Dann aber rief ich ihn an, nicht um ihn zu beschuldigten, doch meine Sorge und Unsicherheit verlangte, dass ich mit jemandem rede. Doch seine Antwort verunsicherte mich noch mehr:
"Seien sie doch froh! Aber das Gl√ľck werden sie nicht haben. Die Spinne kommt wieder."
Das brachte mir √ľberhaupt keine Beruhigung und beschloss die Suche auszudehnen. Wenn m√∂glich k√∂nnte ich vielleicht Luisas M√∂rder finden und sie r√§chen. Aber der Tag verging ergebnislos. Und mit dem erschreckenden Aussehen eines aus einer geschlossenen Anstalt entsprungen Irren fiel ich ersch√∂pft und verschmutzt ins Bett.
In dieser Nacht tr√§umte ich von Luisa. Es war nicht das erste Mal das dies geschah, aber diesmal waren es Albtr√§ume. Luisa schien mit mir kommunizieren zu wollen. Doch sie war sehr viel gr√∂√üer, erschreckend gro√ü und begann sich zu ver√§ndern. Ihr sch√∂ner Leib, den ich zum Entsetzen derer die mich h√∂rten, mit dem einer jungfr√§ulichen G√∂ttin verglich, verlor selbigen. Die Farbe wich einer dunklen Behaarung. Und mehr und mehr erschien sie einer Tarantel zu √§hneln. Einer riesigen behaarten Spinne, wie jene die ich immer panisch f√ľrchtete. Sie versuchte sich mit mir zu paaren ich wehrte mich dagegen und f√ľhlte mich im Traum, wie sich wohl ein jedes Opfer einer Vergewaltigung f√ľhlen w√ľrde. Sie, die Spinne, erz√§hlte mir und zeigte eine alte Welt unter der Erde. In dunklen Stollen und G√§ngen ohne Licht, wo ihr Volk seit Urzeiten lebte und lauerte auf Nahrung, zu denen auch Menschen z√§hlte oder seltsame humanoide Wesen, die ich nicht bestimmen konnte. Aber Luisas Volk war √§lter als die Menschheit. Und nachdem was ich verstand waren es einst andere Wesen gewesen, deren Urahn nur die Gestalt einer √ľbergro√üen Spinne annahm, um schrecken zu verbreiten. Doch nun schien dieses Spinnenvolk um seine Existenz besorgt.
Erleichtert erwachte ich, doch mein rechter Unterarm schmerzte. Ich musste mich während des Albtraumes herumgeworfen haben und irgendwo gegengestoßen seien. Es gab zwei winzige Blutstropfen und etwas wie Nadelstiche, zwei um genau zu sein, parallel verlaufend aber schon verkrustet. Nur ein dunkler Fleck umrahmt beide und sah nach einem Bluterguss aus. Mein nächtlicher Stoß, wo immer mein Arm letztlich auch gegen gestoßen war, musste hart gewesen sein, denn es schmerzte.
Als ich aus dem Fenster blickte, war es noch dunkel, es könnte gar nicht so viel Zeit vergangen sein. Doch ein Blick auf die Uhr belehrte mich etwas Besserem. Offenbar hatte ich einen ganzen Tag im Albtraum verschlafen. Ich konnte mir das nur mit starkem Fieber erklären, denn auch mein Bett war mit Schweiß getränkt.
Der Gedanke einen Arzt aufzusuchen wurde verdr√§ngt, als ich merkte, dass Luisa wieder da war. Sie hatte ein komplettes Netz fertig und das am gleichen Ort wie fr√ľher. Ich nahm an das meine wahnhaften Handlungen, die mich ehrlich gesagt selbst erschrecken, sich nun erledigen w√ľrden und alles sein werde wie fr√ľher. Obwohl, wenn ich mich recht erinnere, bereits vor dem Verschwinden von Luisa hatte ich mich seltsam benommen.
Der Schmerz in meinem Arm verebbte zwar, nicht aber der Bluterguss. Zu meinem Schrecken wuchs er und schien anzuschwellen. Dies geschah nicht pl√∂tzlich, sondern √ľber den Zeitraum einer Woche hinweg. In diesen tr√§umte ich zwar immer noch von Spinnen, aber ich empfand sie nicht mehr be√§ngstigend und Albtraumhaft. Und erkl√§rte mir meinen einstigen Traum, der mir nun so fern und l√§cherlich erschien, mit dem Fieber. Zwar beunruhigte mich der Bluterguss, der auch schien seine Form beim wachsen zu ver√§ndern, doch da er nicht mehr schmerzte, legte ich keine gro√üe Aufmerksamkeit darauf.
Luisa schien die Alte wie eh und je, nur kam sie mir größer vor. Sie saß in ihrem Netz regungslos und als lausche sie den Worten, die ich an sie richtete.
An einem dieser Tage erhielt ich √ľberraschend einen Anruf von Volker Puttmann und er erkundigte sich danach, ob die Spinne wieder zur√ľckgekommen sei und ob ich ein Mal einer Spinne am K√∂rper habe. Verwundert bejahte ich Ersteres und verneinte Zweiteres. Dies war alles, er beendete das Telefonat ohne ein weiteres Wort. Aber er hatte eine Unruhe in mir gelassen, insbesondere da anschlie√üend ich zu meinem Schreck wahrnahm, dass der Bluterguss an meinem rechten Unterarm die Form einer Spinne anzunehmen schien. Ich versuchte mir das mit der Kraft der Suggestion zu erkl√§ren, ausgel√∂st durch den Anruf von Puttmann und einem debilen Geisteszustand, der vom Fieber verursacht worden war.
Nachdem eine weitere Woche vergangen war, gab es allerdings keinen Zweifel mehr daran, dass der Bluterguss nicht abnahm und nun einer Spinne glich. Ihr graziler, wohlgeformter K√∂rper war braun und auf dem R√ľcken schwarz gestreift. Ich bef√ľrchtete wahnsinnig zu werden. Nerv√∂s und panisch und mangels Geldes um einen Psychologen um Rat zu bitten, suchte ich im Internet nach der Erkl√§rung f√ľr Tr√§ume von Spinnen. Doch beruhigte mich all dies nicht!
Die Spinne wurde als dunkle weibliche Kraft assoziiert, die geduldig auf ihr Opfer wartet. Dieses Opfer konnte auch in sexueller Hinsicht verstanden werden. Wobei der sexuelle Akt sich als Bisse √§u√üert. Im Traum steht sie f√ľr Verschlagenheit und f√ľr das K√ľnstlerische im Tr√§umenden. F√ľr andere gilt die Spinne als ein Symbol f√ľr den Orgasmus. Der Tr√§umende bef√ľrchtet, dass ihm Kraft und Energie ausgesaugt werden, nicht nur beim Sex. Vielleicht hat er sich auch in einer Sache verrannt, aus der er jetzt nicht mehr herauskommt. Oder werden Intrigen gesponnen? Symbolisiert durch das Netz der Spinne. Doch wie und wer? Ich lebte doch zur√ľckgezogen, allein! Nur ich und... Luisa.
Doch psychologisch wird mit diesem Bild auch die Angst des Mannes vor einer kalten, berechnenden Frau dargestellt. Dieses Bild deutet dann wahrscheinlich auf einen Mutterkomplex hin. Und das wiederum schien mir eine gute Erklärung. Im Traum ist die Spinne aber auf jedem Fall ein ernst zu nehmendes Gefahrensymbol. Sie kann den Anfang von schwerwiegenden seelischen Störungen, von Neurosen bis zu Psychosen signalisieren. Das erschreckte zwar auch, schien mir aber dennoch eine plausible Erklärung.
Zu diesem Zeitpunkt erhielt ich ganz unerwartet Besuch von Volker Puttmann der mich bat die Spinne sehen zu d√ľrfen. Ich hatte nichts dagegen, lie√ü ihn aber nicht eine Sekunde unbeobachtet. Er betrachtete sie lange, auch mit Vergr√∂√üerungsglas. Selbstverst√§ndlich bedr√§ngte ich ihn mit Fragen, denn er schien der Einzige zu sein, der diese Spezies zukennen schien. Doch er entgegnete:
"Leider ist diese Spinne wenig erforscht, was an ihrer Lebensweise liegt. Aber ja, es ist eine einheimische Kreatur. Nur hier in Bergen ist ihr Erscheinen ungew√∂hnlich. Ihr nat√ľrliches Habitat ist weiter n√∂rdlich auf der Insel R√ľgen, den √§u√üerst beschr√§nkten Raum zwischen Lohme und Glowe auf Jasmund. Allerdings sind sie nur am Anfang ihres Lebens so sch√∂n. Sie ver√§ndern sich sp√§ter. Wurde dunkler, behaarter und gr√∂√üer. Sehr viel gr√∂√üer als dieses Exemplar hier, etwa bis 30 cm. Irgendetwas muss sie vertrieben haben oder wurde eingeschleppt. Aber es ist sehr schwierig sie aufzusp√ľren. Sie, mein Bester, sind wohl die einzige Person, die im Besitz eines lebenden Exemplares ist. Es ist ein junges Exemplar. Sie hat gerade Geschlechtsreife erlangt, wenn ihre Beobachtung vom k√ľrzlichen Wachstum keine T√§uschung war."
Es brach aus mir förmlich heraus: "Wissen sie ob es Männchen oder Weibchen ist?"
Puttmann antwortete bedächtig: "Mit Sicherheit ist es ein Weibchen. Wie ich sagte, ist die Spezies wenig bekannt aber niemals wurde ein Männchen gesehen. Das besondere dieser Spinne ist es das sie sich zur Fortpflanzung der Männchen anderer Spezies bedient."
"Sie meinen andere Spinnen?"
"Offenbar nicht nur, selbst in H√∂hlen lebende Nager waren ihre bedauerlichen Opfer. Die Spinne sendet ein Pheromon aus das auch bei nicht Spinnen wirkt. Sie ist w√§hlerisch nimmt nicht jedes m√§nnliche Exemplar. Doch wenn sie ihn fand, √ľbertr√§gt sie die Eier in das M√§nnchen. Dort gedeihen sie heran zu Spinnen. Durch einen Biss in die Atmungsorgane bet√§ubt die Spinne letztlich das M√§nnchen. Kurz vor dem Ausschl√ľpfen, denn die Jungspinnen benutzen das M√§nnchen als Nahrungsquelle."
"Aber wie soll diese Paarung vonstatten gehen bei derart unterschiedlichen Lebensformen?"
"Wenn ich ihnen das sage, w√ľrden sie mich f√ľr verr√ľckt halten." Er lachte daraufhin.
Ich schwieg in Gedanken besch√§ftigt, ein kalter Schauer √ľberlief mich. Von nun an betrachtete ich Luisa mit anderen Augen und sprach nicht mehr zu ihr.
Ein paar Tage vergingen und als ich nach einer angenehmen, warmen Dusche vor dem Spiegel stand, bemerkte ich eine winzige Ver√§nderung an meinem Oberarm. Mir war, als h√§tte sich der Bluterguss, der nun vollkommen einer Tarantel glich, etwas nach oben geschoben. Doch ich verwarf den Gedanken wieder und sch√ľttelte meinen Kopf. Wie sollte so etwas m√∂glich sein. Ich musste mich schlicht geirrt haben. Ich bef√ľrchte bereits ernsthaft verr√ľckt zu werden. Und auch weil mir Luisa vorkam, als w√ľrde sie mich nun feixend anstarren mit ihren vielen Augen. Sie kam mir auch nicht mehr so sch√∂n vor. Sie wurde gr√∂√üer aber auch plumper und verlor ihren metallischen Glanz. Doch dann dachte ich wieder an Puttmann. Wieso wusste er so viel von dieser Spezies? Er hatte zwar selbst gesagt das sie wenig bekannt und erforscht ist, umsoerstaunlicher seine Kenntnisse. Eigentlich war er √ľberhaupt der Einzige, der etwas wusste. Und da wurde mein Geist pl√∂tzlich hellwach.
Wollte Puttmann mich betr√ľgen? Er stellte mir die Spinne als etwas ekelhaftes dar. Mochte er meine Arachnophobie erkannt haben. Ich war mir nicht sicher, aber vielleicht h√§tte ich diese selbst erw√§hnt bei unserem ersten Telefonat. Er wollte mir viel Geld bezahlen f√ľr die Spinne. Vielleicht hatte ich ja eine unbekannte Spezies entdeckt. Puttmann wusste das und wollte den wissenschaftlichen Ruhm erhaschen. Ja das war das Einzige, was Sinn ergab und rationell schien. Vielleicht versuchte er mir etwas zu suggerieren? Vielleicht war dieser Fleck auf meinem Arm gar nicht von der Form einer Tarantel, nur ein Produkt der Suggestion und deren Einwirkung auf meinen debilen Geisteszustand? Und wirklich, beim Betrachten meines Armes, schien es nun als verschwimmen die Umrisse des Males und wurden zu einem ordin√§ren Bluterguss. Oder sogar verschwand ganz.
Aber es geschah etwas weitaus Seltsameres. Wieder einige Tage sp√§ter bemerkte ich einen weichen Flaum von dunklen Haaren, der sich √ľber den zur√ľckgekehrten Fleck in Form einer Spinne legte und diese noch echter erscheinen lies. Gleiches schien aber auch mit Luisa zu geschehen.
Mein Oberarm war st√§rker angeschwollen, als dies zuvor der Fall war. Das Mal hatte sich auch auf merkw√ľrdige Weise ver√§ndert. Ich h√§tte schw√∂ren k√∂nnen, dass diese Tarantel noch vor wenigen Tagen eine andere Lage gehabt hatte. Es schien mir, als h√§tte sie sich etwas gedreht. Langsam wurde ich wieder unruhig, da auch der Flaum auf der T√§towierung fester zu werden schien. Und begann einen Psychologen in den Gelben Seiten zu suchen, nur um das Unterfangen aufzugeben. Sollte ich zugeben verr√ľckt zu sein?
Ich machte mir stattdessen mit einem Kugelschreiber eine Markierung auf meinen Oberarm, direkt unterhalb an einem der behaarten Spinnenbeine. Anscheinend wurde ich langsam verr√ľckt; meine Fantasie spielte mir einen b√∂sen Streich. Es war doch vollkommen unm√∂glich, dass sich ein Bluterguss bewegte. Aber es war wirklich so. Zwei Tage sp√§ter untersuchte ich meinen Arm; die Markierung lag nun etwa einen Zentimeter unter dem Spinnenbein. Ich stand da, wie vom Donner ger√ľhrt. Ich erlebte etwas, dass ich nicht logisch erkl√§ren konnte und dieser Umstand jagte mir einen m√§chtigen Schreck ein.
Ich ging schlie√ülich zum Arzt aber zum Allgemeinmediziner. Der nahm meinen Bluterguss nicht ernst. Der Arzt lies s√ľffisant die Bemerkung fallen, dass mich wohl meine Spinne gebissen hatte; jedoch das Lachen von mir blieb aus. Nein, ich war mir eigentlich schon fast sicher, dass es wirklich so sein musste. Doch wem sollte ich das sagen? Dem Arzt etwa? Dieser w√ľrde mich wohl gleich an einen Kollegen aus der Psychiatrie √ľberweisen. Also schwieg ich und nahm die Salbe entgegen, die eigentlich eher bei M√ľckenstichen helfen w√ľrde. Die M√ľcken, fiel es mir ein! Mochte es einen Zusammenhang geben zwischen den M√ľcken, die ich im Badezimmer z√ľchtet in kleinen Mengen zwar, und meinem Arm? Hatte eine mich gestochen und vielleicht irgendwo ein Fieber √ľbertragen das mich halluzinieren lie√ü?
Zu Hause angekommen stellte ich mich mit nacktem Oberk√∂rper vor den Spiegel. Der Spinnenfleck schien zu lauern und mir war, als w√ľrde sie sich zum Sprung bereit machen. Ich f√ľllte mich pl√∂tzlich wie eine Beute und eine G√§nsehaut √ľberzog meinen K√∂rper. Und Luisa starrte mich auch starr an. H√§misch, wie es schien. Sie schien behaart zu werden. Nun empfand ich die Furcht und den Ekel vor dieser Spinne.
Mit zitternden Fingern fuhr ich vorsichtig √ľber das Mal, in Erwartung, dass die Spinne sich auf irgendeine Weise bewegen w√ľrde. Die Haare auf den aufgezeichneten Beinen und dem Oberk√∂rper der Tarantel waren nun richtig schwarz und sie f√ľhlten sich auch nicht mehr menschlich an. Doch sie blieb regungslos und schien mich mit ihren runden, pechschwarzen Augen genauestens zu beobachten.
Ich nahm eine Nadel und f√ľhrte diese langsam zu meinem Bluterguss. Dann stie√ü ich zu. Die Nadel bohrte sich in den Kopf der Spinne und damit auch tief in meinen Oberarm. Ein kurzer Schmerz bereitete sich aus und kleine Blutstropfen quollen aus dem Einstichloch. Das Blut wirkte seltsam dunkel, fast schwarz und mir war, als h√§tte ich f√ľr einen kurzen Moment ein schmerzhaftes Aufb√§umen von Luisa bemerkt. Ich weigerte mich zu glauben, dass es sich bei dem Bluterguss an meinem Arm um eine Verbindung zwischen mir und Luisa handeln k√∂nnte.
Langsam zog ich die Nadel wieder aus meinem Oberarm heraus und somit auch aus der bewegungslosen Tarantel, deren Augen zu glänzen schienen.
Wieder vergingen einige Tage, in denen ich es vermied, die Spinne auf meinem Arm anzuschauen. Sie war ein Teil von mir ‚Äď doch irgendwie war sie dennoch fremd und nun auf eine unbeschreibliche Art bedrohlich. Dann kam f√ľr mich die Gewissheit.
Ich stand wieder vor dem Spiegel und rasierte mich, als ich einen kleinen, schwarzen Strich auf meiner Haut wahrnahm, der sich etwa einen Zentimeter √ľber meinem Hemdrand befand. Den Kragen hatte ich nicht geschlossen. Ich strich mit meiner nassen Hand dar√ľber, jedoch er lies sich nicht entfernen. Dann zog ich den Rand des Hemdes etwas nach unten, um zu sehen, womit ich mich da eigentlich beschmutzt hatte. Vor lauter Schreck, lies ich das Rasiermesser in das leere Waschbecken fallen. Der vermeintliche Strich war ein St√ľck eines der Beine des Spinnenmales. Dann zog ich das Hemd aus und verschaffte mir Gewissheit. Die Tarantel war von meinem Oberarm bis hin zu meiner Schulter gewandert. Sie wirkte auch gr√∂√üer als vorher ‚Äď ihr Magen schien gef√ľllt zu sein. Mein blasses Gesicht schaute mich aus dem Spiegel verst√§ndnislos an.
Wie zum Teufel konnte das m√∂glich sein? Es gab hierf√ľr keine nat√ľrliche, keine logische Erkl√§rung. Dieser Bluterguss lebte und ern√§hrte sich von mir. Ich musste sie vernichten. Sie war nicht mehr weit von meinem Hals entfernt und ich wollte nicht wissen, was passieren w√ľrde, wenn sie dann zubei√üen w√ľrde. Bestimmt w√ľrde mein Hals auch so anschwellen wie mein Oberarm ‚Äď vielleicht w√ľrde ich ersticken.
Dann viel es mir wieder ein ‚Äď die Wolfspinne bet√§ubt ihre Beute durch einen Biss in die Atmungsorgane. Und Puttmann hatte das auch gesagt. Es musste etwas geschehen.
Mit fliegenden Fingern durchsuchte ich die Schublade meines Schrankes nach dem Handy und wählte, nachdem ich diese endlich gefunden hatte, mit zitternden Fingern den Rettungsdienst an um ihnen ein allergische Reaktion zu melden, die meine Erstickung verursachen wird. Denn ich bezweifelte, dass sie mir die Wahrheit glaubten.
Als ob die Tarantel ahnte, was ich vorhatte, konnte ich nun zum ersten Mal deutlich eine langsame Bewegung erkennen. Nur einige Millimeter ‚Äď aber sie hatte sich bewegt. Ich musste nun handeln. Schnell handeln.
Wieder eine kurze Bewegung auf oder in meiner Haut. Ich war schon nicht mehr ganz Herr meiner Sinne. Mein schneller Atem flog durch den Raum und mein Puls schlug bis zum Hals.
S√§ure ‚Äď schoss es durch meinen Kopf. Es war die einzige M√∂glichkeit, die ich hatte. Ich hatte aber keine S√§ure. Was ich im Badezimmer hatte, war √Ątznatron, f√ľr den Fall einer Verstopfung der Rohre. Nur noch wenige Zentimeter trennten die Spinne von meinem Hals. Ich musste handeln... Nicht denken ... nicht denken... nicht denken... Es waren viel zu viele Kristalle, die ich auf meinen Oberk√∂rper gesch√ľttet hatte. Zuvor legte ich mich auf den Boden und ben√§sste alles mit warmen Wasser.
Ein bei√üender Gestank nach verbranntem Fleisch und die lauten Schreie aus meiner Kehlevermischten sich mit dem unsagbaren Schmerz, welchen ich empfand, w√§hrend sich die Base langsam durch meine Haut fra√ü. Dann wurde es dunkel vor meinen Augen und ich fiel in eine tiefe Ohnmacht. Als ich wieder erwachte, holte mich der Schmerz sofort ein. In meinem Delirium bemerkte ich eine Gestalt um mich. Ich dachte an die Sanit√§ter, doch es war Puttmann. Er schien mich zu untersuchen an meinem R√ľcken oder etwas herauszuschneiden, dann verlor ich erneut die Besinnung.
Ich erwachte im Krankenhaus. Es war bereits Abend geworden. Es mussten also Stunden vergangen sein. Ich hatte es geschafft, die Tarantel war zerst√∂rt, genauso wie mein Oberk√∂rper. Nichts erinnerte mehr an ihr Vorhandensein. Zitternd vor Schmerz und K√§ltestand ich vor dem Spiegel und mit Tr√§nen in den Augen f√ľhlte meinen zerfressenen K√∂rper.
Die Krankenschwester gab mir ein Spritze. Alles um mich begann langsamer zu werden, die Schmerzen verschwanden, die Stimmen wurden tiefer und leiser und sie klangen wie aus einer anderen Welt. Ich sp√ľrte nur noch M√ľdigkeit und das Verlangen meine Augen f√ľr einen kurzen Moment zu schlie√üen; nur f√ľr einen Moment...
Dann hörte ich, wie durch eine dicke Wand gesprochen, die Stimme des Sanitäters dessen Worte mich laut aufschreien lassen wollten, jedoch ich schaffte es nicht mehr, da die Spritze ihre Wirkung nicht verfehlt hatte.
‚ÄěAuf seinem R√ľcken befinden sich seltsame, kleine schwarze Punkte. Hunderte....‚Äú
Die Spinne hatte mich als Nistplatz genutzt und diese schl√ľpften nun, ich f√ľhlte wie sie es taten und sich durch meinen K√∂rper fra√üen, doch ich konnte nichts sagen, wegen der Spritze.
__________________
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rothsten
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Hallo Gothmog,

einige Anmerkungen zu Deinem Text:

"horrende Panik" ist tautologisch (doppelt gemoppelt). Laut Duden heisst "horrend":

1. jedes normale Ma√ü √ľberschreitend;
2. durch seinen geistigen Gehalt entsetzenerregend

Panik ist f√ľr mich ein Zustand, der nicht steigerbar ist. Es gibt nicht ein wenig Panik, es gibt nicht viel Panik; Panik ist auch nicht horrend. Panik ist Panik; jedes Attribut ist fehl am Platz.

quote:
Ich liebe das Landleben und es war mir selbstverst√§ndlich (F√ľllwort) von Anfang an klar, hier mit diesem, f√ľr mich monstr√∂sen Getier, des √∂√Ėfteren in Kontakt zu treten.

quote:
Ich hatte die entfernte Hoffnung (Komma) mich durch Gewohnheit von dieser lähmenden Furcht zu befreien.

Deinem Text fehlen ein paar mehr Kommas. Dein Satzbau ist sehr komplex, verschachtelt. Du brauchst also viele Kommas. Verschlanke doch einfach die Sätze, dann liest es sich auch leichter.


quote:
Nichtsdestotrotz (F√ľllwort) aber war mir die N√ľtzlichkeit der Arachnida durchaus verinnerlicht.

die Arachnide; Plural: die Arachniden; Tipp: das Tier heisst Spinne. Man kanns verständlich schreiben, man kann aber auch mit Fremdwörtern zu beeindrucken versuchen. Blöd ist nur, wenn man Fremdwörter nicht beherrscht, dann wirds schnell peinlich. :-)

Ernsthaft: Schreib Deutsch! ;-)


quote:
Daher kollidierte hier mein rationales und wissenschaftliches Denken mit einer instinktiv und unkontrollierbaren Panik.


Adjektive nur schreiben, wenn sie unabdingbar sind. Vier gewinnt hier? Seit wann ist Panik kontrollierbar, und meintes Du hier nicht Angst? Das ist Gschwurbel³; ich schreibs mal auf Deutsch:

quote:
Mein Verstand rang mit meiner Angst.

quote:
Ich duldete sie (wen, die Panik? Auf die bezieht sich hier dein "sie" n√§mlich; schreib "Spinne"!) aber dennoch fern von mir, an dem hohem Geb√§lk der R√§ume dieses meines alten Gutshauses, das sich noch vor der Stadteinfahrt nach Bergen auf R√ľgen befand, und freilich im Keller.


quote:
Ich liebe das Landleben und es war mir selbstverst√§ndlich von Anfang an klar, hier mit diesem, f√ľr mich monstr√∂sen Getier, des √∂fteren in Kontakt zu treten.

...

Au√üerdem eliminierten die Tiere im Sommer Fliegen und M√ľcken, die es, aufgrund der √ľppigen Vegetation



Das es auf dem Land vor Insekten wimmelt, ist klar. Das lohnt keiner weiteren Erwähnung. Das ist einer der schlimmsten Erzählfehler, denn er erzeugt Langweile! Diesen Fehler begehst Du gleich doppelt. Wird es besser, wenn man Selbstverständliches mehrfach erzählt?

quote:
Es hatte sich eine Hassliebe entwickelt,...

Dieser Entwicklung beizuwohnen ist der einzige Grund, warum man Deinen Text lesen wollte. Schreib doch, wie die Hasslibe entsteht.

usw, ich breche die Textarbeit hier mal ab, denn das wird mir zu viel.

Du musst hier noch mal richtig ran:

- Dein Stil ist aufgebl√§ht mit F√ľllw√∂rtern und nichtssagenden Adjektiven.

- Der Satzbau ist verschachtelt.

- Du benutzt W√∂rter, bist Dir aber nicht √ľber deren Bedeutung im Klaren (zB Panik).

- Die Dinge, die zu erz√§hlen lohnen, l√§sst Du weg (zb Entwicklung der Hassliebe). Die Dinge, die ich auf keinen Fall lesen m√∂chte, weil ich sie schon wei√ü, werden lang und breit erkl√§rt (zB Insekten auf dem Land). Das eine entt√§uscht, das andere langweilt. Beides f√ľhrt dazu, dass man den Text weglegt.

Hoffe, Du kannst damit was anfangen.

lg



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