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Leselupe.de > Lange Texte
M/DWdS_Epilog
Eingestellt am 15. 04. 2004 19:39


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Najitzabeth
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Epilog


Alles um sie herum war dunkel und still, nichts rührte sich. Als sie sich langsam wieder bewusst wurde vernahm sie ein eigenartiges Piepsen und ihr erster Gedanke war: „Bin ich tot?“ Doch Kim fühlte die Wärme und einen Druck an ihrer Hand also musste sie leben.
Was war geschehen? Mit all der Kraft, die Kim im Moment aufbringen konnte, versuchte sie die Geschehnisse in ihr Gedächtnis zurück zurufen. Verwischte Bilder drängten sich in ihre Gedanken und ließen sie erschaudern. Sie sah eine Explosion, die sie verschlang. Schreie ihrer Freunde dröhnten in Kim’ s Ohren, langsam kehrte die Erinnerung zurück. Das einzige, an das sie sich einfach nicht erinnern konnte war die Zeit zwischen dem Feuer und dem Hier und Jetzt.
War sie noch in Mysthika? Wer war die Person die ihre Hand hielt? Keith?
Kim wollte die Augen öffnen doch alles was sie erkennen konnte war Schwarz. Erst nach ein paar Sekunden nahm sie die Welt um sich herum wieder wahr. Sie war in einem abgedunkelten Zimmer mit kahlen, weißen Wänden. Von irgendwoher kam grünes Licht, das auf irgendeine Art und Weise zu dem Takt des Piepsen pulsierte. Die fremde Person neben ihr bewegte sich und der Druck an Kim’ s Hand wurde fester.
„Kim?“ hörte sie jemanden mit einer sehr vertrauten Stimme wimmern. Kim drehte den Kopf vorsichtig, um den Unbekannten zu erkennen und ignorierte dabei ihre Kopfschmerzen. Der Mensch an ihrer Seite war eine Frau!
Sie nahm Kim in den Arm.
„Mama!“ flüsterte das Mädchen, sie verstand überhaupt nicht was geschehen war: „Wo bin ich... ?“
Ihre Mutter weinte aber ließ sie nicht los: „Keine Angst meine Kleine. Du bist in einem Krankenhaus... Ich bin so froh das du wach bist.“
Kim schob sie von sich: „Aber wie komme ich hier her?“
Die Frau drehte den Kopf weg, sie wirkte sehr bedrückt:
„Die Ruine ist eingestürzt, Kim!... Kannst du dich noch erinnern, das du mit Keith dorthin gegangen bist?“
Kim nickte und unterdrückte die schmerzhaften Erinnerungen in ihrem Innersten.
Kim’ s Mutter erzählte weiter: „Wie konntet ihr nur Nachts alleine dorthin gehen!“ sie schüttelte den Kopf und holte ein Taschentuch aus ihrer Tasche um die Tränen fort zu wischen.
Nachdem sie sich geschnäuzt hatte sprach sie weiter: „Peter ist euch gefolgt, er weckte mich und erzählte mir das er euch weggehen sah. Er folgte euch um aufzupassen... dann ist die alte Burg endgültig zusammengebrochen.“
Kim sah ihre Mutter erschrocken an. War dann auch der Weg nach Mysthika zerstört? Fast wünschte Kim sie wäre gestorben.
„Das Getöse war bis ins Hotel zu hören... die Feuerwehrleute konnten nur noch dich retten. Die arme Molly war total aufgelöst, denn sie sagen das es kaum noch Überlebenschancen gibt.“
Kim dachte an Keith. Er war doch in Mysthika, oder?
Sie war verwirrt und konnte das alles überhaupt nicht begreifen. Ihre Mutter zog die Schublade des kalt wirkenden Nachttischchens auf und suchte nach etwas.
„Wie lange bin ich schon hier?“ fragte Kim.
„Eine Woche. Du bist im Koma gelegen...,“ neue Tränen liefen die geröteten Wangen der Frau hinab: „... Ich dachte du würdest nie mehr aufwachen!“ sie schniefte und benutzte ihr Taschentuch noch einmal. Dann fand sie endlich was sie gesucht hatte.
Ihre Mutter reichte Kim den weißen Zierdolch. Sie nahm ihn und streichelte vorsichtig über das helle Leder und die Stickereien. Kim kapierte einfach nicht was geschehen war. In einem Augenblick starb sie in Mysthika und im nächsten wachte sie hier auf. Konnte sie nie mehr zurückkehren?
Das einzige das Kim wusste, war dass die Prophezeiung erfüllt und Saphira befreit worden war. Hatte Keith den Drachen, Mr. McDeney, nicht getötet?
Kim blickte ihre Mutter traurig an, sie war wieder zu Hause in ihrer Welt und trotzdem war sie unglücklich.
Ihr einziger Wunsch war es wieder zu Keith nach Mysthika zurück zu kehren und Kim wusste auch das sie das auch irgendwie schaffen würde!
„Irgendwann... irgendwann sehen wir uns wieder!!“ flüsterte sie und eine einzige Träne fiel auf den Dolch. Doch gerade in diesem Moment, in dem sie die Trauer über diesen Verlust übermannte begann sich etwas in ihr zu regen. Ein Gefühl, ein Kribbeln auf der Haut, das Kim bereits kannte. Es war das selbe Gefühl, das sie in der schwarzen Burg gehabt hatte als Chico sie und Keith angriff. Kim versuchte das Fremde in ihr zu unterdrücken und mit all ihrer Kraft die Woge der Macht zurück zu drängen, tief in sich hinein in irgendein dunkles Eck ihrer Selbst, wo es nie mehr zu Vorschein kam.
Aber es war bereits zu spät und als Kim schrie begannen die Überwachungsmonitore zu flackern und erloschen dann vollständig in einem einzigen Getöse. Alles Glas in dem Raum sprang mit einem Mal und zerbarst. Auch Kim’ s Mutter wurde an die Wand geschleudert, blieb dort liegen und das Mauerwerk bekam Risse bei dieser Aufwallung der Kraft.
Kaum eine Sekunde später war das kleine, kahle Krankenhauszimmer vollständig dunkel.

Ende des ersten Teils


__________________
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
spanischer Humorist

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Najitzabeth
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Also das ist der Schluss vom ersten Teil.
Beim Zweiten wird es nicht so schnell gehen, da bin ich noch am schreiben.
Mfg Najitzabeth
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flammarion
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M/DWdS_Epilog

Epilog


Alles um sie herum war dunkel und still, nichts rührte sich. Als sie sich (ihrer) langsam wieder bewusst wurde(Komma) vernahm sie ein eigenartiges Piepsen und ihr erster Gedanke war: „Bin ich tot?“ Doch Kim fühlte die Wärme und einen Druck an ihrer Hand(Komma) also musste sie leben.
Was war geschehen? Mit all der Kraft, die Kim im Moment aufbringen konnte, versuchte sie die Geschehnisse in ihr Gedächtnis zurück zurufen. Verwischte Bilder drängten sich in ihre Gedanken und ließen sie erschaudern (erschauern) . Sie sah eine Explosion, die sie verschlang. Schreie ihrer Freunde dröhnten in Kim’ s Ohren, langsam kehrte die Erinnerung zurück. Das einzige, an das sie sich einfach nicht erinnern konnte(Komma) war die Zeit zwischen dem Feuer und dem Hier und Jetzt.
War sie noch in Mysthika? Wer war die Person(Komma) die ihre Hand hielt? Keith?
Kim wollte die Augen öffnen(Komma) doch alles(Komma) was sie erkennen konnte(Komma) war Schwarz (Schwärze). Erst nach ein paar Sekunden nahm sie die Welt um sich herum wieder wahr. Sie war in einem abgedunkelten Zimmer mit kahlen, weißen Wänden. Von irgendwoher kam grünes Licht, das auf irgendeine Art und Weise zu dem Takt des Piepsen (Piepsens) pulsierte. Die fremde Person neben ihr bewegte sich und der Druck an Kim’ s Hand wurde fester.
„Kim?“ hörte sie jemanden mit einer sehr vertrauten Stimme wimmern. Kim drehte den Kopf vorsichtig, um den Unbekannten zu erkennen und ignorierte dabei ihre Kopfschmerzen. Der Mensch an ihrer Seite war eine Frau!
Sie nahm Kim in den Arm.
„Mama!“ flüsterte das Mädchen, sie verstand überhaupt nicht(Komma) was geschehen war: „Wo bin ich... ?“
Ihre Mutter weinte(Komma) aber ließ sie nicht los: „Keine Angst(Komma) meine Kleine. Du bist in einem Krankenhaus... Ich bin so froh(Komma) das (dass) du wach (aufgewacht) bist.“
Kim schob sie von sich: „Aber wie komme ich hier her?“
Die Frau drehte den Kopf weg, sie wirkte sehr bedrückt: „Die Ruine ist eingestürzt, Kim!... Kannst du dich noch erinnern, das (dass) du mit Keith dorthin gegangen bist?“
Kim nickte und unterdrückte die schmerzhaften (schmerzlichen) Erinnerungen in ihrem Innersten.
Kim’ s Mutter erzählte weiter: „Wie konntet ihr nur Nachts (nachts) alleine dorthin gehen!“ sie (Sie) schüttelte den Kopf und holte ein Taschentuch aus ihrer Tasche(Komma) um die Tränen fort zu wischen.
Nachdem sie sich geschnäuzt hatte(Komma) sprach sie weiter: „Peter ist euch gefolgt, er weckte mich und erzählte mir(Komma) das (dass) er euch weggehen sah. Er folgte euch(Komma) um aufzupassen... dann ist die alte Burg endgültig zusammengebrochen.“
Kim sah ihre Mutter erschrocken an. War dann auch der Weg nach Mysthika zerstört? Fast wünschte Kim(Komma) sie wäre gestorben.
„Das Getöse war bis ins Hotel zu hören... die Feuerwehrleute konnten nur noch dich retten. Die arme Molly war total aufgelöst, denn sie sagen(Komma) das (dass) es kaum noch Überlebenschancen gibt.“
Kim dachte an Keith. Er war doch in Mysthika, oder?
Sie war verwirrt und konnte das alles überhaupt nicht begreifen. Ihre Mutter zog die Schublade des kalt wirkenden Nachttischchens auf und suchte nach etwas.
„Wie lange bin ich schon hier?“ fragte Kim.
„Eine Woche. Du bist im Koma gelegen...,“ neue (Neue) Tränen liefen die geröteten Wangen der Frau hinab: „... Ich dachte(Komma) du würdest nie mehr aufwachen!“ sie (Sie) schniefte und benutzte ihr Taschentuch noch einmal. Dann fand sie endlich(Komma) was sie gesucht hatte.
Ihre Mutter reichte Kim den weißen Zierdolch. Sie nahm ihn und streichelte vorsichtig über das helle Leder und die Stickereien. Kim kapierte einfach nicht(Komma) was geschehen war. In einem Augenblick starb sie in Mysthika und im nächsten wachte sie hier auf. Konnte sie nie mehr zurückkehren?
Das einzige(Komma) das Kim wusste, war(Komma) dass die Prophezeiung erfüllt und Saphira befreit worden war. Hatte Keith den Drachen, Mr. McDeney, nicht getötet?
Kim blickte ihre Mutter traurig an, sie war wieder zu Hause in ihrer Welt und trotzdem war sie unglücklich.
Ihr einziger Wunsch war es(Komma) wieder zu Keith nach Mysthika zurück zu kehren und Kim wusste auch(Komma) das (dass) sie das auch irgendwie schaffen würde!
„Irgendwann... irgendwann sehen wir uns wieder!!“ flüsterte sie und eine einzige Träne fiel auf den Dolch. Doch gerade in diesem Moment, in dem sie die Trauer über diesen Verlust übermannte(Komma) begann sich etwas in ihr zu regen. Ein Gefühl, ein Kribbeln auf der Haut, das Kim bereits kannte. Es war das selbe Gefühl, das sie in der schwarzen Burg gehabt hatte(Komma) als Chico sie und Keith angriff. Kim versuchte das Fremde in ihr zu unterdrücken und mit all ihrer Kraft die Woge der Macht zurück zu drängen, tief in sich hinein in irgendein dunkles Eck ihrer Selbst, wo es nie mehr zu Vorschein kam (kommen sollte).
Aber es war bereits zu spät und als Kim schrie(Komma) begannen die Überwachungsmonitore zu flackern und erloschen dann vollständig in einem einzigen Getöse. Alles Glas in dem Raum sprang mit einem Mal und zerbarst. Auch Kim’ s Mutter wurde an die Wand geschleudert, blieb dort liegen und das Mauerwerk bekam Risse bei dieser Aufwallung der Kraft.
Kaum eine Sekunde später war das kleine, kahle Krankenhauszimmer vollständig dunkel.

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