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Leselupe.de > Lange Texte
M/DWdS_Kapitel10.3
Eingestellt am 18. 03. 2004 14:43


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Najitzabeth
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Die Sprache der Stummen 3


Sie sch├Ąlte sich aus den Decken und atmete den Duft des k├Âstlichen Gerichts ein. Wer kochte dort drau├čen? Sie stand auf und strich ihr Kleid glatt. Kim hatte sich daran gew├Âhnt mit Kleidung zu schlafen. Einen kurzen Blick warf sie noch in den Spiegel, der gegen├╝ber an der Wand hing, ihr Haar hing str├Ąhnig bis auf ihre Schultern hinab. Sie w├╝rde es abschneiden sobald sie die M├Âglichkeit dazu hatte. Ein paar mal fuhr sie sich mit den Fingern durch ihre widerspenstige schwarze M├Ąhne und ging dann aus ihrem Zimmer in die gemeinsame K├╝che. Todie sa├č an dem runden Tisch und Josh stand vor dem Feuer, summte leise vor sich hin und r├╝hrte in einem Topf. Das einzige was fehlte, dachte Kim, war eine pinkfarbene r├╝schen Sch├╝rze. Sie verkniff sich ein grinsen und setzte sich zu Todie. W├Ąhrend ihrer Reise hatte Josh sich ab und zu dazu bereiterkl├Ąrt sich um das Essen zu k├╝mmern aber das er das wirklich freiwillig tat h├Ątte sich nicht erwartet. Josh drehte sich um: ÔÇ×Na, auch schon wach?ÔÇť fragte er Kim und an keine bestimmte Person gewandt sprach er weiter: ÔÇ×Ich bin bald fertig! W├╝rde bitte jemand Keith holen? Unser Tr├Ąumer liegt noch immer im Bett und schl├Ąft!ÔÇť
ÔÇ×Also ich tu das bestimmt nicht!ÔÇť rief Kim und sah demonstrativ in eine andere Richtung.
Todie st├Âhnte auf: ÔÇ×Ich geh ja schon!ÔÇť dann war sie verschwunden.
ÔÇ×Seit Chico bei uns ist hast du dich ver├Ąndert!ÔÇť warf der M├╝llerssohn Kim an den Kopf.
ÔÇ×Na und? Er ist wenigstens f├╝r mich da!ÔÇť
ÔÇ×Das war Keith auch aber du hast das nie zugelassen! ... Wovor hast du eigentlich Angst?ÔÇť
Kim sah ihn verdutzt an. Konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen? ÔÇ×Vor gar nichtsÔÇť!
Josh sch├╝ttelte den Kopf, f├╝r Kim war dieses Thema abgeschlossen.
Kim deckte gerade den Tisch als Todie und Keith zur├╝ck kamen. Keith g├Ąhnte als er das von den Lichtkugeln beleuchtete Zimmer betrat. ÔÇ×Morgen!ÔÇť begr├╝├čte er alle. ÔÇ×Morgen ist gut, es ist Mittag!ÔÇť entgegnete Josh und nahm den Topf vom Herd.
Keith ging hin├╝ber zum Tisch und l├Ąchelte Kim zu. Sie wendete sofort den Blick ab und teilte das restliche Besteck aus.
Die Suppe hatte wunderbar geschmeckt und nun sa├čen sie beisammen und besprachen den Fortgang ihrer Reise. Da sie nicht wussten, ob Chico sie noch begleiten konnte, f├╝hlte sich Kim schutzlos. Er hatte sie die letzte Etappe gef├╝hrt und sie vertraute ihm, was das anbelangte auch. Die Phliemaren sicherten ihnen zu, das sie ihnen die Ausr├╝stung zur Verf├╝gung stellen w├╝rden und das ihnen den schnellste Weg durch das Gebirge zeigen w├╝rden.
Aber die vier hatten keine Ahnung was sie hinter dem Gebirge erwarten w├╝rde. Das hei├čt, sie wussten welche Gebiete sie noch durchqueren mussten und das sie nicht mehr allzu weit von ihrem Ziel entfernt waren, aber was ihnen bevorstand, davon hatten sie nicht die geringste Ahnung. Josh, Todie und Keith kannten dieses Land nur aus Geschichten und Legenden. Kim kannte es ├╝berhaupt nichts.
ÔÇ×Das n├Ąchste Problem ist: Was machen wir mit Chico?ÔÇť sagte Josh und wartete auf eine Antwort. Todie hatte einen Vorschlag: ÔÇ×Wir k├Ânnen doch einfach noch ein paar Tage hier bleiben, bis es ihm besser geht!ÔÇť
ÔÇ×Nat├╝rlich k├Ânnten wir das, die Phliemaren h├Ątten sicher nichts dagegen, aber wir wissen nicht wie viel Zeit uns noch bleibt!ÔÇť ÔÇ×Aber wir k├Ânnen ihn doch nicht einfach hier lassen!ÔÇť meldete sich nun Kim zu Wort. Sie konnte einfach nicht glauben das sie ihn zur├╝cklassen wollten, nach allem was er f├╝r sie getan hatte. Andererseits wusste Kim auch das ihnen die Zeit wie Sand aus den Fingern rann. Trotzdem war sie w├╝tend auf Josh, wegen seiner Frage von vorhin und wegen dem Plan Chico hier zulassen, auf Todie, weil sie das Gef├╝hl hatte das sich das M├Ądchen immer mehr von ihr zur├╝ckzog und auf Keith ... sie wusste nicht einmal wieso! Kim musste sich richtig beherrschen!
Keith, der die ganze Zeit ├╝ber noch nichts gesagt hatte, trug nun endlich auch etwas zu der Diskussion bei: ÔÇ×Also ich denken, das wir auch ohne ihn zurechtkommen werden!ÔÇť Jetzt riss KimÔÇÖ s Geduldsfaden. Sie stand auf, sodass der Stuhl hinter ihr umfiel und schrie den Prinzen: ÔÇ×Ach ja? Du w├Ąrst ja auch lieber in den Tod gest├╝rzt als dir von ihm helfen zu lassen!ÔÇť Als der Junge auch noch ansetzte ihr etwas entgegnen, schlug sie ihm mit der flachen Hand ins Gesicht das es klatschte. Dann rannte sie ohne ein weiteres Wort aus dem Haus. Sie wusste gar nicht wie sehr sie Keith verletzt hatte, denn der Schmerz hatte nichts mit dem pochenden roten Fleck in seinem Gesicht zu tun.
Kim rannte die breite Stra├če mit geballten F├Ąusten hinunter. Der frisch gefallene Schnee knirschte unter ihren F├╝├čen. Sie hatte nicht die blasseste Ahnung wo sie sich befand, da ein Haus wie das andere aussah.
Die stillen Menschen, die sich drau├čen aufhielten sahen ihr nach und einige Frauen brachen sogar ihre kleinen Kinder eiligst ins Haus.
ÔÇ×Wahrscheinlich haben sie in meinen Gedanken gelesen, wie w├╝tend ich bin.ÔÇť Dachte sie und wurde noch w├╝tender.
Sie fror, denn sie hatte ihren Mantel in ihrem Zimmer vergessen. Aber Kim war zu Stolz um jetzt zur├╝ck zu gehen und ihren Freunden ins Gesicht zu sehen, nachdem sie so ausgerastet war. Au├čerdem w├╝rde sie vermutlich nicht einmal zur├╝ckfinden. Eine Weile lief sie so durch enge G├Ąsschen und Stra├čen. Einmal kam sie an einer Felswand vorbei in die Wohnungen hinein gehauen worden waren.
Irgendwann fand sie einen einsamen Felsen auf den sie hinauf kletterte und sich auf einen schneefreie Stelle setzte.
Der Wind lie├č sie zittern w├Ąhrend sie nachdachte. Es tat ihr Leid, was sie getan hatte. Kim hatte eindeutig ├╝berreagiert. Sie wollte aber das der blonde Mann sie weiter begleitete. Chico war f├╝r Kim wie ein gro├čer Bruder, einer der sie respektierte und ihr half mit Problemen fertig zu werden, die sie alleine nicht bew├Ąltigen konnte.
Aber nat├╝rlich wusste sie auch wie wichtig ihre Mission war und das sie sich beeilen mussten. Eigentlich h├Ątte sie erwartet, dass ihr einer ihrer Freunde folgen w├╝rde aber niemand kam. Nicht einmal Gwgl! Kim f├╝hlte sich furchtbar allein und ihr war schrecklich kalt aber sich hatte immer noch nicht den Mut gefunden zur├╝ck zu kehren.
Irgendwann in den endlosen Stunden in denen die K├Ąlte in Kim` s Knochen gekrochen war, wurde es dunkel und ihre Wut war soweit unterk├╝hlt, das sie sich endlich zur├╝ck wagte.
Die Angst bahnte sich einen Weg in ihre Gedanken. Sie wanderte scheinbar ziellos durch die Stra├čen und der Mond war bereits aufgegangen. Kim hatte, wie sie vermutete, die Orientierung verloren. Vor einer Weile war sie auf eine Gruppe jugendlicher Phliemaren, die sie mit Schneeb├Ąllen bewarfen und ihr auch nicht halfen, gesto├čen.
Sie hatte so viel Feindlichkeit gegen├╝ber Fremden noch nie am eigenen Leib erfahren und dabei h├Ątte sie gedacht, diese bleichen Menschen h├Ątten nichts gegen ihren Aufenthalt in ihrer Stadt.
Vollkommen durchgefroren lief sie steif ├╝ber einen hell erleuchteten Platz. Keiner war sonst drau├čen zu sehen. Sie Stadt war gr├Â├čer als Kim gedacht h├Ątte.
Pl├Âtzlich h├Ârte sie Schritte hinter sich und das M├Ądchen drehte sich um. Eine wei├če Gestalt war lautlos herangetreten und stand jetzt direkt vor ihr. Der wei├če Bart, der Kim immer an Xandor erinnerte, wehte im Wind. SloviusÔÇÖ keuchende Stimme drang aus der tiefen Kapuze: ÔÇ×Es tut mir Leid, wenn ich dich erschreckt habe!ÔÇť
ÔÇ×Ist schon gut.ÔÇť
ÔÇ×Du musst ja ganz durchfroren sein. Komm, ich bringe dich zur├╝ck.ÔÇť Kim nickte und folgte ihm in die Entgegengesetzte Richtung in die sie gegangen war.
ÔÇ×Ich wollte dich sowieso sprechen!ÔÇť redete der Mann weiter, w├Ąhrend sie durch den Schnee stapften. Kim sah ihn an und wartete das er weiter sprach.
ÔÇ×Ich wei├č, das ich versprochen habe eure Gedanken nicht mehr zu lesen aber einer deiner Gedanken lie├č mir keine Ruhe mehr. Ich kann nicht mit ansehen, wie ihr euch qu├Ąlt. Ich rede von diesem Jungen... dem Prinzen!ÔÇť
Kim wollte widersprechen aber er lie├č ich gar keine Chance dazu: Ich finde du solltest dich entschuldigen... noch heute!ÔÇť
Kim sp├╝rte wie sie rot wurde: ÔÇ×Aber er schl├Ąft bestimmt schon!ÔÇť versuchte sie sich rauszureden.
ÔÇ×Das denke ich nicht!ÔÇť Er blieb stehen und zeigte in eine Stra├če. ÔÇ×Ich muss jetzt selbst nach Hause. Du musst mir nur noch geradeaus.ÔÇť
Er hatte recht. Kim konnte die Bungalows schon sehen. Zumindest glaubte sie das es die H├Ąuser waren.
Slovius wollte gehen, blieb aber noch einmal stehen: ÔÇ×Du brauchst keine Angst zu haben, M├Ądchen,ÔÇť er l├Ąchelte ÔÇ×er denkt wie du!ÔÇť Damit ging er und war nach er paar Metern auch schon in der Dunkelheit verschwunden.
Kim sog die eiskalte Nachtluft ein und der Wind lies Schneewehen entstehen, die in dem Licht der Phliemarenkugeln wie vergehende Geister aussahen. Langsam schlenderte sie den verschneiten Weg entlang, der in dem hellen Licht des abnehmenden Mondes strahlte. Vor TodieÔÇÖ s und ihrem Haus blieb sie stehen. Sie hatte die Hand bereits auf dem T├╝rgriff als ihr SloviusÔÇÖ letzter Satz einfiel.
Was hatte er damit gemeint?
Kim ├╝berlegte kurz. Die Einsamkeit die sie seit ihrem Streit mit Keith sp├╝rte, nagte noch immer an ihr. Sie w├╝rde sich, falls er noch wach war, einfach entschuldigen und dann konnten sie ja eine Tasse Tee zusammen trinken, so wie Freunde das manchmal taten... sich gegenseitig Gesellschaft leisten.
Ohne es wirklich bemerkt zu haben, war sie zu dem Haus gegangen, in dem er wohnte, und stand jetzt vor seiner T├╝r. Jetzt kamen ihr Zweifel, was, wenn er ihr nicht verzieh und nicht mit ihr reden wollte? Der Wind fuhr ihr durch die Kleider und lies sie zittern. Kim sch├╝ttelte den Kopf und klopfte, nachdem sie sich ein paar Worte zurecht gelegt hatte. Es kam keine Antwort, auch nach dem zweiten und dritten mal r├╝hrte sich nichts. Als KimÔÇÖ s Kn├Âchel zu schmerzen begannen, fasste sie sich ans Herz und trat ein. Ein mollige W├Ąrme empfing sie, im Kamin schmorte noch die Glut des verloschenen Feuers und erhellte das ansonsten finstere Zimmer, sodass Kim sich nicht blind vorw├Ąrts tasten musste. Sie zuckte heftig zusammen als eine Bodendiele unter ihrem Gewicht protestierte aber in dem gro├čen Bett, das in einer Ecke stand, bewegte sich nichts. Vorsichtig schlich sie n├Ąher und blieb dann unschl├╝ssig an der Bettkante stehen. Unter der dicken Daunendecke konnte Kim nur KeithÔÇÖ Hinterkopf erkennen und sein Haar, das ganz zerw├╝hlt auf das Kissen fiel. ÔÇ×Diese Schlafm├╝tze!ÔÇť dachte sie bei sich. Kim schluckte, eigentlich hatte sie sich vorgenommen ihn nicht zu wecken, aber da sie schon einmal hier war...
Sie setzte sich auf den Rand des Bettes.
Dabei w├Ąre sie um ein Haar umgefallen, da die Matratze ungewohnt weich war. Im letzten Moment st├╝tzte sie sich ab und fand ihr Gleichgewicht wieder.
Keith keuchte auf und drehte sich mit Schwung um, wachte aber nicht auf.
Kim wusste nicht wie lange sie ihn anstarrte. Hatte Slovius mit seiner Andeutung etwa das Gef├╝hl gemeint, das Kim in dem Moment empfand? Das Gef├╝hl, das sie so lange verdr├Ąngt hatte, um ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen?
Pl├Âtzlich ├Âffnete der Junge die Augen, als h├Ątte er ihre Blicke gesp├╝rt. Er zwinkerte ein paar mal bis er sie erkannte: ÔÇ×Kim?ÔÇť fragte er mit verschlafener Stimme. Das Herz des M├Ądchens schlug h├Âher. ÔÇ×Ist es etwa schon wieder Mittag?ÔÇť Kim sch├╝ttelte den Kopf. Auf einmal hatte es ihr die Sprache verschlagen. Keith setzte sich auf, dabei rutschte die Decke von seinem nackten Oberk├Ârper und sah sie an, als w├Ąre er immer noch nicht sicher das er nicht Tr├Ąumte. Kim blickte ihm in die Augen, es war wie damals in der Burg, als sie ihn befreit hatte. Nur das Gwgl dieses Mal nicht hier war. Es war wie ein Instinkt, als Kim begann sich langsam nach vorne zu bewegen. N├Ąher zu Keith! Erst als sie seinen warmen Atem auf den Lippen f├╝hlte schloss sie die Augen um sich ganz auf ihre Gef├╝hle zu konzentrieren. Nur eine Bruchteil einer Sekunde ber├╝hrten sich ihre Lippen, es war wie die Ber├╝hrung einer Feder. KimÔÇÖ s Herz begann zu rasen und setzte dann scheinbar f├╝r einen Moment aus, als Keith pl├Âtzlich seinen Kopf wegzog. Kim ├Âffnete blitzschnell die Augen. Hatte sich der alte Phliemar etwa geirrt? Kim wollte am liebsten vom Erboden verschluckt werden. Die Schamesr├Âte stieg ihr ins Gesicht. Zum zweiten Mal an diesem Abend!
Keith sah sie immer noch schockiert an und sagte nichts. Dann hob er die Hand und ber├╝hrte damit Kims Wange, als m├╝sse er sich versichern, das sie es wirklich war. Aber anstatt sie wieder wegzunehmen lie├č er sie nach hinten an ihren Nacken wandern. Kim f├╝hlte seine W├Ąrme auf ihrem durchgefrorenem K├Ârper. Der ersten folgte die zweite Hand und nun beugte er sich seinerseits vor und schloss die Augen.
Dieses Mal war der Kuss nicht so fl├╝chtig sondern lang und intensiv. Sie legte ihre Arme um seinen K├Ârper als er sie sanft nach hinten dr├╝ckte und KimÔÇÖ s Kopf in das Kissen fiel, in dem zuvor der seine gelegen hatte. Es war nicht ihr erster Kuss aber noch nie hatte sie ein solches Gef├╝hl erlebt. Ihr wurde fast schwindelig. Der Puls jagte durch ihren K├Ârper. Sie f├╝hlte, wie KeithÔÇÖ H├Ąnde ├╝ber ihren K├Ârper glitten, sp├╝rte sie an ihrer Taille und langsam an ihren Beinen entlanggleiten. Ihre beiden Leiber schienen zu beben. Immer wieder k├╝ssten sie sich und sie wurden immer fordernder und leidenschaftlicher. Sie waren wie in Ekstase, s├╝chtig nacheinander! Ganz zart schob Keith KimÔÇÖ s Rock nach oben bis er zwischen ihren nackten Beinen lag. Dann wanderten KeithÔÇÖ H├Ąnde wieder nach oben. Kim f├╝hlte wie sich seine Muskeln unter der Haut spannten aber auch das er furchtbar d├╝nn war, wie die meisten Jungen in seinem alter. Die ersten Schwei├čperlen rannten ├╝ber seinen R├╝cken. Kim st├Âhnte auf als er ihre Brust ber├╝hrte. Sie konnte nicht mehr denken oder handeln, weil sie sich ganz in seinen K├╝ssen verlor. Aber dann hielt er kurz inne und sah ihr in die Augen um dann die Kn├Âpfe die ihr Kleid verschlossen zu ├Âffnen und in diesem Moment wurde Kim klar was sie da taten! ÔÇ×Warte!ÔÇť keuchte sie w├Ąhrend Keith sich immer noch an ihrem Kleid zu schaffen machte. Er reagierte nicht. ÔÇ×Warte, bitte!ÔÇť sagte sie diesmal energischer. Keith begann wieder sie zu k├╝ssen aber irgendetwas an der Art, wie er es tat hatte sich ver├Ąndert. Kim vergas wieder die Welt um sich herum und f├╝gte sich seinem Will ganz und gar. Erst als seine H├Ąnde in ihr Oberteil glitten und ihre blo├čen Br├╝ste ber├╝hrten fiel ihr wieder ein, das sie genau das verhindern wollte. Mit all der Kraft, die sie in diesem Moment aufbringen konnte, dr├╝ckte sie ihn von sich, aber Keith war eindeutig st├Ąrker als sie. Wieder und wieder dr├╝ckte er seine Lippen auf die ihren und zerrte an ihren Kleidern. Kim schlug mit F├Ąusten auf sine Brust, um ihn endlich zur Vernunft zu bringen aber es war sinnlos. Er beachtete sie gar nicht mehr! Pure Panik gewann jetzt die ├ťberhand in KimÔÇÖ s Gedanken. Er w├╝rde doch nicht... ? Stoff riss als er die einstmals wei├če Sch├╝rze von Kim zerrte. Das M├Ądchen wehrte sich verzweifelt aber Keith hielt einfach mit einer Hand ihre Arme fest. Dann setzte er sich auf und begann seine Hose zu ├Âffnen. ÔÇ×NEIN!ÔÇť KimÔÇÖ s schrei durchbrach die Nacht und Keith hielt inne. Irgendetwas in seinem Gesicht ├Ąnderte sich und als Kim ihm in die Augen sah, wandte er den Blick ab. Wieder hatte KimÔÇÖ s Stimme den Bann gebrochen, genau wie auf der Br├╝cke, als der schwarze Abgrund unter ihm gewesen war. War das was sie in seinem Gesicht lesen konnte etwa Scham? Hatten die Instinkte bei ihm, genauso wie bei Kim, einfach den freien Willen ├╝bergangen und die Oberhand gewonnen? Waren das, was in seinen Augen glitzerte, etwa Tr├Ąnen?
Ein Stimme in Kim br├╝llte, sie sollte weglaufen und so viele Meilen wie m├Âglich zwischen sich und ihm bringen. Aber eine andere Stimme, die die ihr auch ihre waren Gef├╝hle offenbart hatte, sagte ihr, sie solle bleiben.
Keith zog einen Teil der Decke ├╝ber sich, um seine Erregung zu verbergen. Er rutschte nach hinten und lehnte sich gegen die Wand. Auch Kim setzte sich und zog die Beine an, nachdem sie ihr Kleid ├╝ber sie gelegt hatte. Dann kn├Âpfte sie es wieder zu und sah zu dem Jungen. Keith setzte an etwas zu sagen, blieb aber stumm und raufte sich die Haare.
Nach ein paar Minuten brachte er es dann doch ├╝ber sich das Schweigen zu brechen!
ÔÇ×Das... das war nicht ich! Irgendwie wusste ich nicht was ich tat! Bitte... Du musst mir Glauben!ÔÇť
ÔÇ×Ich wei├č was du meinst! Ich wollte gar nicht herkommen!ÔÇť
KimÔÇÖ s Stimme klang ├Ąngstlicher als sie beabsichtigt hatte. Jetzt sah Keith sie an: ÔÇ×Glaubst du die Phliemaren...!ÔÇť Das M├Ądchen lie├č ihn nicht zu Ende sprechen: ÔÇ×Nein, was w├╝rde ihnen das n├╝tzen?ÔÇť Er nickte. Kim konnte in seinem Gesicht ablesen, was er jetzt dachte. Warum musste das ausgerechnet passieren? Jetzt, da sie endlich zusammengefunden hatten!
Vielleicht musste sie ihm einfach vertrauen, auch wenn sich alles in ihr dagegen str├Ąubte. Sie sahen sich an und sehr zu KeithÔÇÖ ├╝berraschen streckte Kim ihm ihre Hand entgegen. Er sah sie einen Moment zweifelnd an aber sie versuchte zu l├Ącheln. Er kam zu ihr und sie legten sie nebeneinander die Arme umeinander. Bei ihrer ersten Ber├╝hrung zuckte Kim ein wenig zusammen aber Keith war wieder so z├Ąrtlich wie bei ihrem ersten Kuss. In dem Raum war es mittlerweile stockfinster, da auch die letzte Asche bereits vergangen war. Einer lauschte dem Atem des anderen, sp├╝rte seine N├Ąhe und sie waren einfach zusammen, so wie das bei verliebten manchmal so war. Nach einer Weile schliefen sie endlich ein. Gemeinsam!

__________________
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
spanischer Humorist

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flammarion
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M/DWdS_Kapitel10.3

Die Sprache der Stummen 3


Sie sch├Ąlte sich aus den Decken und atmete den Duft des k├Âstlichen Gerichts ein. Wer kochte dort drau├čen? Sie stand auf und strich ihr Kleid glatt. Kim hatte sich daran gew├Âhnt(Komma) mit Kleidung zu schlafen. Einen kurzen Blick warf sie noch in den Spiegel, der gegen├╝ber an der Wand hing, ihr Haar hing str├Ąhnig bis auf ihre Schultern hinab. Sie w├╝rde es abschneiden(Komma) sobald sie die M├Âglichkeit dazu hatte. Ein paar mal fuhr sie sich mit den Fingern durch ihre widerspenstige schwarze M├Ąhne und ging dann aus ihrem Zimmer in die gemeinsame K├╝che. Todie sa├č an dem runden Tisch und Josh stand vor dem Feuer, summte leise vor sich hin und r├╝hrte in einem Topf. Das einzige(Komma) was fehlte, dachte Kim, war eine pinkfarbene r├╝schen Sch├╝rze (R├╝schensch├╝rze). Sie verkniff sich ein grinsen (gro├č) und setzte sich zu Todie. W├Ąhrend ihrer Reise hatte Josh sich ab und zu dazu bereiterkl├Ąrt(Komma) sich um das Essen zu k├╝mmern(Komma) aber das (dass) er das wirklich freiwillig tat(Komma) h├Ątte sich (sie) nicht erwartet. Josh drehte sich um: „Na, auch schon wach?“ fragte er Kim und an keine bestimmte Person gewandt(Komma) sprach er weiter: „Ich bin bald fertig! W├╝rde bitte jemand Keith holen? Unser Tr├Ąumer liegt noch immer im Bett und schl├Ąft!“
„Also(Komma) ich tu das bestimmt nicht!“ rief Kim und sah demonstrativ in eine andere Richtung.
Todie st├Âhnte auf: „Ich geh ja schon!“ dann (gro├č) war sie verschwunden.
„Seit Chico bei uns ist(Komma) hast du dich ver├Ąndert!“ warf der M├╝llerssohn (M├╝llersohn) Kim an den Kopf.
„Na und? Er ist wenigstens f├╝r mich da!“
„Das war Keith auch(Komma) aber du hast das nie zugelassen! ... Wovor hast du eigentlich Angst?“
Kim sah ihn verdutzt an. Konnte er sie nicht einfach in Ruhe lassen? „Vor gar nichts“!
Josh sch├╝ttelte den Kopf, f├╝r Kim war dieses Thema abgeschlossen.
Kim deckte gerade den Tisch(Komma) als Todie und Keith zur├╝ck kamen. Keith g├Ąhnte(Komma) als er das von den Lichtkugeln beleuchtete Zimmer betrat. „Morgen!“ begr├╝├čte er alle. „Morgen ist gut, es ist Mittag!“ entgegnete Josh und nahm den Topf vom Herd.
Keith ging hin├╝ber zum Tisch und l├Ąchelte Kim zu. Sie wendete sofort den Blick ab und teilte das restliche Besteck aus.
Die Suppe hatte wunderbar geschmeckt und nun sa├čen sie beisammen und besprachen den Fortgang ihrer Reise. Da sie nicht wussten, ob Chico sie noch begleiten konnte, f├╝hlte sich Kim schutzlos. Er hatte sie die letzte Etappe gef├╝hrt und sie vertraute ihm, was das anbelangte(Komma) auch. Die Phliemaren sicherten ihnen zu, das sie ihnen die Ausr├╝stung zur Verf├╝gung stellen w├╝rden und das (dass sie) ihnen den schnellste Weg durch das Gebirge zeigen w├╝rden.
Aber die vier hatten keine Ahnung(Komma) was sie hinter dem Gebirge erwarten w├╝rde. Das hei├čt, sie wussten(Komma) welche Gebiete sie noch durchqueren mussten und das (dass) sie nicht mehr allzu weit von ihrem Ziel entfernt waren, aber was ihnen bevorstand, davon hatten sie nicht die geringste Ahnung. Josh, Todie und Keith kannten dieses Land nur aus Geschichten und Legenden. Kim kannte es ├╝berhaupt nichts (nicht).
„Das n├Ąchste Problem ist: Was machen wir mit Chico?“ sagte Josh und wartete auf eine Antwort. Todie hatte einen Vorschlag: „Wir k├Ânnen doch einfach noch ein paar Tage hier bleiben, bis es ihm besser geht!“
„Nat├╝rlich k├Ânnten wir das, die Phliemaren h├Ątten sicher nichts dagegen, aber wir wissen nicht(Komma) wie viel Zeit uns noch bleibt!“
„Aber wir k├Ânnen ihn doch nicht einfach hier lassen!“ meldete sich nun Kim zu Wort. Sie konnte einfach nicht glauben(Komma) das (dass) sie ihn zur├╝cklassen wollten, nach allem(Komma) was er f├╝r sie getan hatte. Andererseits wusste Kim auch(Komma) das (dass) ihnen die Zeit wie Sand aus den Fingern rann. Trotzdem war sie w├╝tend auf Josh, wegen seiner Frage von vorhin und wegen dem Plan (des Plans Komma) Chico hier zulassen, auf Todie, weil sie das Gef├╝hl hatte(Komma) das (dass) sich das M├Ądchen immer mehr von ihr zur├╝ckzog und auf Keith ... sie wusste nicht einmal(Komma) wieso! Kim musste sich richtig beherrschen!
Keith, der die ganze Zeit ├╝ber noch nichts gesagt hatte, trug nun endlich auch etwas zu der Diskussion bei: „Also(Komma) ich denken (denke), das (dass) wir auch ohne ihn zurechtkommen werden!“ Jetzt riss Kim’ s Geduldsfaden. Sie stand auf, sodass der Stuhl hinter ihr umfiel und schrie den Prinzen: „Ach ja? Du w├Ąrst ja auch lieber in den Tod gest├╝rzt(Komma) als dir von ihm helfen zu lassen!“ Als der Junge auch noch ansetzte(Komma) ihr etwas entgegnen, schlug sie ihm mit der flachen Hand ins Gesicht(Komma) das (dass) es klatschte. Dann rannte sie ohne ein weiteres Wort aus dem Haus. Sie wusste gar nicht(Komma) wie sehr sie Keith verletzt hatte, denn der Schmerz hatte nichts mit dem pochenden roten Fleck in seinem Gesicht zu tun.
Kim rannte die breite Stra├če mit geballten F├Ąusten hinunter. Der frisch gefallene Schnee knirschte unter ihren F├╝├čen. Sie hatte nicht die blasseste Ahnung(Komma) wo sie sich befand, da ein Haus wie das andere aussah.
Die stillen Menschen, die sich drau├čen aufhielten(Komma) sahen ihr nach und einige Frauen brachen (brachten) sogar ihre kleinen Kinder eiligst ins Haus.
„Wahrscheinlich haben sie in meinen Gedanken gelesen, wie w├╝tend ich bin.“ Dachte sie und wurde noch w├╝tender.
Sie fror, denn sie hatte ihren Mantel in ihrem Zimmer vergessen. Aber Kim war zu Stolz (stolz Komma) um jetzt zur├╝ck zu gehen und ihren Freunden ins Gesicht zu sehen, nachdem sie so ausgerastet war. Au├čerdem w├╝rde sie vermutlich nicht einmal zur├╝ckfinden. Eine Weile lief sie so durch enge G├Ąsschen und Stra├čen. Einmal kam sie an einer Felswand vorbei(Komma) in die Wohnungen hinein gehauen worden waren.
Irgendwann fand sie einen einsamen Felsen(Komma) auf den sie hinauf kletterte und sich auf einen (eine) schneefreie Stelle setzte.
Der Wind lie├č sie zittern(Komma) w├Ąhrend sie nachdachte. Es tat ihr Leid, was sie getan hatte. Kim hatte eindeutig ├╝berreagiert. Sie wollte aber(Komma) das (dass) der blonde Mann sie weiter begleitete. Chico war f├╝r Kim wie ein gro├čer Bruder, einer(Komma) der sie respektierte und ihr half(Komma) mit Problemen fertig zu werden, die sie alleine nicht bew├Ąltigen konnte.
Aber nat├╝rlich wusste sie auch(Komma) wie wichtig ihre Mission war und das (dass) sie sich beeilen mussten. Eigentlich h├Ątte sie erwartet, dass ihr einer ihrer Freunde folgen w├╝rde(Komma) aber niemand kam. Nicht einmal Gwgl! Kim f├╝hlte sich furchtbar allein und ihr war schrecklich kalt(Komma) aber sich (sie) hatte immer noch nicht den Mut gefunden(Komma) zur├╝ck zu kehren.
Irgendwann in den endlosen Stunden(Komma) in denen die K├Ąlte in Kim` s Knochen gekrochen war, wurde es dunkel und ihre Wut war soweit unterk├╝hlt (besser abgek├╝hlt), das (dass) sie sich endlich zur├╝ck wagte.
Die Angst bahnte sich einen Weg in ihre Gedanken. Sie wanderte scheinbar ziellos durch die Stra├čen und der Mond war bereits aufgegangen. Kim hatte, wie sie vermutete, die Orientierung verloren. Vor einer Weile war sie auf eine Gruppe jugendlicher Phliemaren, die sie mit Schneeb├Ąllen bewarfen und ihr auch nicht halfen, gesto├čen.
Sie hatte so viel Feindlichkeit gegen├╝ber Fremden noch nie am eigenen Leib erfahren und dabei h├Ątte sie gedacht, diese bleichen Menschen h├Ątten nichts gegen ihren Aufenthalt in ihrer Stadt.
Vollkommen durchgefroren lief sie steif ├╝ber einen hell erleuchteten Platz. Keiner war sonst drau├čen zu sehen. Sie Stadt war gr├Â├čer(Komma) als Kim gedacht h├Ątte.
Pl├Âtzlich h├Ârte sie Schritte hinter sich und das M├Ądchen drehte sich um. Eine wei├če Gestalt war lautlos herangetreten und stand jetzt direkt vor ihr. Der wei├če Bart, der Kim immer an Xandor erinnerte, wehte im Wind. Slovius’ keuchende Stimme drang aus der tiefen Kapuze: „Es tut mir Leid, wenn ich dich erschreckt habe!“
„Ist schon gut.“
„Du musst ja ganz durchfroren sein. Komm, ich bringe dich zur├╝ck.“ Kim nickte und folgte ihm in die Entgegengesetzte (klein) Richtung(Komma) in die sie gegangen war.
„Ich wollte dich sowieso sprechen!“ redete der Mann weiter, w├Ąhrend sie durch den Schnee stapften. Kim sah ihn an und wartete(Komma) das (dass) er weiter sprach.
„Ich wei├č, das (dass) ich versprochen habe(Komma) eure Gedanken nicht mehr zu lesen(Komma) aber einer deiner Gedanken lie├č mir keine Ruhe mehr. Ich kann nicht mit ansehen, wie ihr euch qu├Ąlt. Ich rede von diesem Jungen... dem Prinzen!“
Kim wollte widersprechen(Komma) aber er lie├č ich (ihr) gar keine Chance dazu: (Anf├╝hrungszeichen) Ich finde(Komma) du solltest dich entschuldigen... noch heute!“
Kim sp├╝rte(Komma) wie sie rot wurde: „Aber er schl├Ąft bestimmt schon!“ versuchte sie sich rauszureden.
„Das denke ich nicht!“ Er blieb stehen und zeigte in eine Stra├če. „Ich muss jetzt selbst nach Hause. Du musst mir (├╝berfl├╝ssig) nur noch geradeaus.“
Er hatte recht. Kim konnte die Bungalows schon sehen. Zumindest glaubte sie(Komma) das (dass) es die H├Ąuser waren.
Slovius wollte gehen, blieb aber noch einmal stehen: „Du brauchst keine Angst zu haben, M├Ądchen,“ er l├Ąchelte(Punkt) „ er (Er) denkt wie du!“ Damit ging er und war nach er (ein) paar Metern auch schon in der Dunkelheit verschwunden.
Kim sog die eiskalte Nachtluft ein und der Wind lies (lie├č) Schneewehen entstehen, die in dem Licht der Phliemarenkugeln wie vergehende Geister aussahen. Langsam schlenderte sie den verschneiten Weg entlang, der in dem hellen Licht des abnehmenden Mondes strahlte. Vor Todie’ s und ihrem Haus blieb sie stehen. Sie hatte die Hand bereits auf dem T├╝rgriff(Komma) als ihr Slovius’ letzter Satz einfiel.
Was hatte er damit gemeint?
Kim ├╝berlegte kurz. Die Einsamkeit(Komma) die sie seit ihrem Streit mit Keith sp├╝rte, nagte noch immer an ihr. Sie w├╝rde sich, falls er noch wach war, einfach entschuldigen und dann konnten sie ja eine Tasse Tee zusammen trinken, so wie Freunde das manchmal taten... sich gegenseitig Gesellschaft leisten.
Ohne es wirklich bemerkt zu haben, war sie zu dem Haus gegangen, in dem er wohnte, und stand jetzt vor seiner T├╝r. Jetzt kamen ihr Zweifel, was, wenn er ihr nicht verzieh und nicht mit ihr reden wollte? Der Wind fuhr ihr durch die Kleider und lies sie zittern. Kim sch├╝ttelte den Kopf und klopfte, nachdem sie sich ein paar Worte zurecht gelegt hatte. Es kam keine Antwort, auch nach dem zweiten und dritten mal r├╝hrte sich nichts. Als Kim’ s Kn├Âchel zu schmerzen begannen, fasste sie sich ans Herz und trat ein. Ein (Eine) mollige W├Ąrme empfing sie, im Kamin schmorte noch die Glut des verloschenen Feuers und erhellte das ansonsten finstere Zimmer, sodass Kim sich nicht blind vorw├Ąrts tasten musste. Sie zuckte heftig zusammen(Komma) als eine Bodendiele unter ihrem Gewicht protestierte(Komma) aber in dem gro├čen Bett, das in einer Ecke stand, bewegte sich nichts. Vorsichtig schlich sie n├Ąher und blieb dann unschl├╝ssig an der Bettkante stehen. Unter der dicken Daunendecke konnte Kim nur Keith’ Hinterkopf erkennen und sein Haar, das ganz zerw├╝hlt auf das Kissen fiel. „Diese Schlafm├╝tze!“ dachte sie bei sich. Kim schluckte, eigentlich hatte sie sich vorgenommen(Komma) ihn nicht zu wecken, aber da sie schon einmal hier war...
Sie setzte sich auf den Rand des Bettes.
Dabei w├Ąre sie um ein Haar umgefallen, da die Matratze ungewohnt weich war. Im letzten Moment st├╝tzte sie sich ab und fand ihr Gleichgewicht wieder.
Keith keuchte auf und drehte sich mit Schwung um, wachte aber nicht auf.
Kim wusste nicht(Komma) wie lange sie ihn anstarrte. Hatte Slovius mit seiner Andeutung etwa das Gef├╝hl gemeint, das Kim in dem Moment empfand? Das Gef├╝hl, das sie so lange verdr├Ąngt hatte, um ihre Freundschaft nicht aufs Spiel zu setzen?
Pl├Âtzlich ├Âffnete der Junge die Augen, als h├Ątte er ihre Blicke gesp├╝rt. Er zwinkerte ein paar mal(Komma) bis er sie erkannte: „Kim?“ fragte er mit verschlafener Stimme. Das Herz des M├Ądchens schlug h├Âher. „Ist es etwa schon wieder Mittag?“ Kim sch├╝ttelte den Kopf. Auf einmal hatte es ihr die Sprache verschlagen. Keith setzte sich auf, dabei rutschte die Decke von seinem nackten Oberk├Ârper(Komma) und (er, sonst guckt der K├Ârper) sah sie an, als w├Ąre er immer noch nicht sicher(Komma) das (dass) er nicht Tr├Ąumte (klein). Kim blickte ihm in die Augen, es war wie damals in der Burg, als sie ihn befreit hatte. Nur das (dass) Gwgl dieses Mal nicht hier war. Es war wie ein Instinkt, als Kim begann(Komma) sich langsam nach vorne zu bewegen. N├Ąher zu Keith! Erst(Komma) als sie seinen warmen Atem auf den Lippen f├╝hlte(Komma) schloss sie die Augen(Komma) um sich ganz auf ihre Gef├╝hle zu konzentrieren. Nur eine (den) Bruchteil einer Sekunde ber├╝hrten sich ihre Lippen, es war wie die Ber├╝hrung einer Feder. Kim’ s Herz begann zu rasen und setzte dann scheinbar f├╝r einen Moment aus, als Keith pl├Âtzlich seinen Kopf wegzog. Kim ├Âffnete blitzschnell die Augen. Hatte sich der alte Phliemar etwa geirrt? Kim wollte am liebsten vom Erboden verschluckt werden. Die Schamesr├Âte stieg ihr ins Gesicht. Zum zweiten Mal an diesem Abend!
Keith sah sie immer noch schockiert an und sagte nichts. Dann hob er die Hand und ber├╝hrte damit Kims Wange, als m├╝sse er sich versichern, das (dass) sie es wirklich war. Aber anstatt sie wieder wegzunehmen(Komma) lie├č er sie nach hinten an ihren Nacken wandern. Kim f├╝hlte seine W├Ąrme auf ihrem durchgefrorenem (durchgefrorenen) K├Ârper. Der ersten folgte die zweite Hand und nun beugte er sich seinerseits vor und schloss die Augen.
Dieses Mal war der Kuss nicht so fl├╝chtig(Komma) sondern lang und intensiv. Sie legte ihre Arme um seinen K├Ârper(Komma) als er sie sanft nach hinten dr├╝ckte und Kim’ s Kopf in das Kissen fiel, in dem zuvor der seine gelegen hatte. Es war nicht ihr erster Kuss(Komma) aber noch nie hatte sie ein solches Gef├╝hl erlebt. Ihr wurde fast schwindelig. Der Puls jagte durch ihren K├Ârper. Sie f├╝hlte, wie Keith’ H├Ąnde ├╝ber ihren K├Ârper glitten, sp├╝rte sie an ihrer Taille und langsam an ihren Beinen entlang(getrennt)gleiten. Ihre beiden Leiber schienen zu beben. Immer wieder k├╝ssten sie sich und sie wurden immer fordernder und leidenschaftlicher. Sie waren wie in Ekstase, s├╝chtig nacheinander! Ganz zart schob Keith Kim’ s Rock nach oben bis er zwischen ihren nackten Beinen lag. Dann wanderten Keith’ H├Ąnde wieder nach oben. Kim f├╝hlte(Komma) wie sich seine Muskeln unter der Haut spannten(Komma) aber auch(Komma) das (dass) er furchtbar d├╝nn war, wie die meisten Jungen in seinem alter (gro├č).
Die ersten Schwei├čperlen rannten (rannen) ├╝ber seinen R├╝cken. Kim st├Âhnte auf(Komma) als er ihre Brust ber├╝hrte. Sie konnte nicht mehr denken oder handeln, weil sie sich ganz in seinen K├╝ssen verlor. Aber dann hielt er kurz inne und sah ihr in die Augen(Komma) um dann die Kn├Âpfe(Komma) die ihr Kleid verschlossen(Komma) zu ├Âffnen und in diesem Moment wurde Kim klar(Komma) was sie da taten! „Warte!“ keuchte sie(Komma) w├Ąhrend Keith sich immer noch an ihrem Kleid zu schaffen machte. Er reagierte nicht. „Warte, bitte!“ sagte sie diesmal energischer. Keith begann wieder(Komma) sie zu k├╝ssen(Komma) aber irgendetwas an der Art, wie er es tat(Komma) hatte sich ver├Ąndert. Kim vergas (verga├č) wieder die Welt um sich herum und f├╝gte sich seinem Will ganz und gar.
Erst(Komma) als seine H├Ąnde in ihr Oberteil glitten und ihre blo├čen Br├╝ste ber├╝hrten(Komma) fiel ihr wieder ein, das (dass) sie genau das verhindern wollte. Mit all der Kraft, die sie in diesem Moment aufbringen konnte, dr├╝ckte sie ihn von sich, aber Keith war eindeutig st├Ąrker als sie. Wieder und wieder dr├╝ckte er seine Lippen auf die ihren und zerrte an ihren Kleidern. Kim schlug mit F├Ąusten auf sine (seine) Brust, um ihn endlich zur Vernunft zu bringen aber es war sinnlos. Er beachtete sie gar nicht mehr! Pure Panik gewann jetzt die ├ťberhand in Kim’ s Gedanken. Er w├╝rde doch nicht... ? Stoff riss(Komma) als er die einstmals wei├če Sch├╝rze von Kim zerrte. Das M├Ądchen wehrte sich verzweifelt(Komma) aber Keith hielt einfach mit einer Hand ihre Arme fest. Dann setzte er sich auf und begann seine Hose zu ├Âffnen.
„NEIN!“ Kim’ s schrei (gro├č) durchbrach die Nacht und Keith hielt inne. Irgendetwas in seinem Gesicht ├Ąnderte sich und als Kim ihm in die Augen sah, wandte er den Blick ab. Wieder hatte Kim’ s Stimme den Bann gebrochen, genau wie auf der Br├╝cke, als der schwarze Abgrund unter ihm gewesen war. War das(Komma) was sie in seinem Gesicht lesen konnte(Komma) etwa Scham? Hatten die Instinkte bei ihm, genauso wie bei Kim, einfach den freien Willen ├╝bergangen und die Oberhand gewonnen? Waren das, was in seinen Augen glitzerte, etwa Tr├Ąnen?
Ein Stimme in Kim br├╝llte, sie sollte weglaufen und so viele Meilen wie m├Âglich zwischen sich und ihm (ihn) bringen. Aber eine andere Stimme, die(Komma) die ihr auch ihre waren (wahren) Gef├╝hle offenbart hatte, sagte ihr, sie solle bleiben.
Keith zog einen Teil der Decke ├╝ber sich, um seine Erregung zu verbergen. Er rutschte nach hinten und lehnte sich gegen die Wand. Auch Kim setzte sich und zog die Beine an, nachdem sie ihr Kleid ├╝ber sie gelegt hatte. Dann kn├Âpfte sie es wieder zu und sah zu dem Jungen. Keith setzte an(Komma) etwas zu sagen, blieb aber stumm und raufte sich die Haare.
Nach ein paar Minuten brachte er es dann doch ├╝ber sich(Komma) das Schweigen zu brechen!
„Das... das war nicht ich! Irgendwie wusste ich nicht(Komma) was ich tat! Bitte... Du musst mir Glauben (klein)!“
„Ich wei├č(Komma) was du meinst! Ich wollte gar nicht herkommen!“
Kim’ s Stimme klang ├Ąngstlicher(Komma) als sie beabsichtigt hatte. Jetzt sah Keith sie an: „Glaubst du(Komma) die Phliemaren...!“ Das M├Ądchen lie├č ihn nicht zu Ende sprechen: „Nein, was w├╝rde ihnen das n├╝tzen?“ Er nickte. Kim konnte in seinem Gesicht ablesen, was er jetzt dachte. Warum musste das ausgerechnet passieren? Jetzt, da sie endlich zusammengefunden hatten!
Vielleicht musste sie ihm einfach vertrauen, auch wenn sich alles in ihr dagegen str├Ąubte. Sie sahen sich an und sehr zu Keith’ ├╝berraschen (besser ├ťberraschung) streckte Kim ihm ihre Hand entgegen. Er sah sie einen Moment zweifelnd an(Komma) aber sie versuchte zu l├Ącheln. Er kam zu ihr und sie legten sie nebeneinander (├╝berfl├╝ssig) die Arme um(getrennt)einander. Bei ihrer ersten Ber├╝hrung zuckte Kim ein wenig zusammen(Komma) aber Keith war wieder so z├Ąrtlich(Komma) wie bei ihrem ersten Kuss. In dem Raum war es mittlerweile stockfinster, da auch die letzte Asche bereits vergangen war. Einer lauschte dem Atem des anderen, sp├╝rte seine N├Ąhe und sie waren einfach zusammen, so (├╝berfl├╝ssig) wie das bei verliebten (gro├č) manchmal so war. Nach einer Weile schliefen sie endlich ein. Gemeinsam!

sehr sch├Ân.
Dein Werk hat mich angeregt, auch n St├╝ck Fatasy zu verbrechen. Schau mal rein, wie Gro├čmutter so was schreibt!
Ganz lieb gr├╝├čt

__________________
Old Icke

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