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Leselupe.de > Lange Texte
M/DWdS_Kapitel6.1
Eingestellt am 11. 02. 2004 19:43


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Najitzabeth
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2004

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Auf den Wunsch zahlreicher Leser hin, habe ich beschlossen meine Geschichte in kürzeren Abschnitten in das Forum zu stellen.(Außerdem werden meine Kapitel jetzt immer länger*g*). Ich hoffe, das sich nun einige dazu durchringen können es zu lesen. Es wäre toll wenn ein paar mir schreiben würden wie sie es finden und ob überhaupt interesse daran besteht, dass ich meine Geschichte hier weiter veröffentliche.


Unter dem See


„Kann sein!“ sagte Kim: “Aber ich hab’ da auch ein Problem! Ich hab mich verirrt!“
Josh sah sie an: “Wirklich?“ jetzt musste er lachen:“ Die Gästezimmer liegen doch genau gegenüber!“
„Und woher bitte weißt du das?“
„In den Gängen im Dienstbotentrakt hängen überall Karten vom Schloss und ich hab’ mir eine >>ausgeliehen<<“
„Oh! Sehr gut. Dann kannst du gleich mitkommen!“ sie gingen den Gang wieder zurück, wobei Josh immer ein Auge auf Gwgl hatte. Er war ihm noch nicht ganz geheuer. Die Drei gingen durch eine Tür, die auf den Burghof führte und quer hindurch. Als sie das Gebäude betraten kam es Kim tatsächlich bekannt vor. Sie stiegen noch eine Treppe hinauf und schon waren sie vor Kim’ s Zimmer. Kim öffnete die Tür und Josh und sie betraten den Raum.
„Da bist du ja, Kim!!“, hörte sie Todie rufen. Kim drehte sich um und sah Keith und ihre Freundin an einem kleinen Tisch vor dem Kamin saßen
„Josh!!“, lachte das Beakermädchen, als sie den Jungen erblickte. Keith sah sich nur verwundert um. „ Ich dachte ...“, redete Todie weiter und Josh erzählte ihr , was er auch Kim schon berichtet hatte. Diese ging hinüber zu dem Prinzen und setzte sich auf einen Stuhl: „Und wo hast du dein Kindermädchen heute gelassen?“
Keith grinste sie an „Der geht doch nicht in den Wohnbereich der Damen! Und wer ist das?“ er nickte in Josh ’s Richtung.
„Das ist Josh. Er war auch auf dem Schiff der Sklavenhändler.“
„Und warum ist er dann noch hier?“
Kim sah Keith verdutzt an: „Das müsstest du doch eigentlich wissen, als Prinz! Außerdem hat er es ja gerade erzählt!,“ beantwortete sie ihm seine frage
„Wirklich? Ich hab wohl nicht zugehört...“
Kim stöhnte und wiederholte Josh’ s Geschichte noch einmal:
„Die Hafeneinfahrt wurde verschüttet und das Schiff konnte nicht auslaufen.“
„Was!? Und warum hat mir das niemand gesagt? Halten die das etwa für nicht wichtig genug um es mir mitzuteilen! Bestimmt hat Benjamin seine Finger im Spiel! Wieso tut er das immer?“
Kim sah den wütenden Keith an und zuckte nur mit den Schultern: „Woher soll ich das denn wissen?“
Keith stand auf ohne auf Kim’ s Frage zu reagieren: „Tut mir leid aber dem muss ich auf den Grund gehen!“ er verabschiedete sich und stürmte aus dem Zimmer.
Kim sah ihm missbilligend nach und natürlich musste Todie wieder eine dumme Bemerkung machen: „Jetzt is er weg...Schade, nicht wahr Kim?“ fragte sie scheinheilig und grinste dabei.
Aber Kim hatte gar nicht richtig zugehört: „Hmhm...“ bis sie begriff worauf ihre Freundin hinaus wollte: „WAS!? So ein Unsinn!!“
Das Beakermädchen und Josh lachten: „Ja, natürlich!“

Die Drei verbrachten noch den restlichen Nachmittag mit ausführlichen Gesprächen, während Kim ihren Besuch bei Xandor weiter verschwieg. Natürlich neckte Todie Kim weiter und erzählte Josh haarsträubende Geschichten über
>>Kim´s Prinzen<<.
Als es Abend wurde brachte man ihnen das Essen auf die Zimmer, das sie dann mit Josh teilten.
Danach verließ auch der Junge die beiden Mädchen. Allerdings ließ er die Schlosskarte bei Kim, damit sie sich nicht wieder verlief. Lange redeten Kim und Todie nicht mehr denn Kim war tot müde.
Zu ihrer Ăśberraschung konnte sie nicht sofort einschlafen, denn zu viele Gedanken hielten sie wach. Sie, ausgerechnet Kim, sollte eine Prophezeiung erfĂĽllen! Kim hatte solche Dinge immer als Schwachsinn abgetan und jetzt... war sie selbst ein Teil davon. Und was war mit Keith los? Er war hier so seltsam, so anders als in Schottland! Dort redete er kaum ein Wort mit ihr und hier...
Noch viele solche Fragen quälten sie in dieser Nacht aber irgendwann zwischen ihren Grübeleien schlief sie dann doch ein.

Als Kim am nächsten Morgen erwachte, war sie noch genau so müde wie am Abend zuvor. Sie hatte einen seltsamen Traum gehabt, daran konnte sie sich noch erinnern, aber nicht mehr an das, was sie geträumt hatte!
Kim blieb noch eine Weile in ihrem Bett liegen und stand, als sie zu dem schluss kam doch nicht mehr einschlafen zu können, endgültig auf und zog sich an. Dann ging sie zu der Tür gegenüber des Kamins, die zu Todie ’s Quartier führte, und lauschte, ob sie schon wach sei. Tatsächlich hörte sie, dass sich etwas bewegte und sie klopfte an.
Todie rief: “Herein!“
Kim öffnete die Tür und trat ein.
„Schon wach? Ich dachte, du würdest heute länger schlafen!“ „Warum, wie kommst du denn auf die Idee?“
„Naja, du hast heute Nacht schlafgewandelt!“
Kim fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen: „Was?! Das habe ich mein ganzes Leben noch nicht gemacht!?“
„Heute schon! Eine Wache hat dich gefunden, als du gerade in den Keller gehen wolltest! Wir haben uns alle ganz schön Sorgen gemacht, als die Kammerzofe, die hier jeden Abend nachsieht, ob alles schläft, in dein Zimmer sah und du verschwunden warst.“
Kim sah sie verwundert an: „Wer, wir?“ fragte sie.
„Na ich wusste ja nicht, wo du bist und da habe ich, nachdem ich die Kammerzofe dazu überredet hat, dass sie mir den Weg zeigt, zuerst bei Keith und dann bei Josh nachgesehen!“ „Todie!?! Was denkst du von mir“, schrie Kim ihre Freundin mit hochrotem Kopf an.
Todie zuckte nur mit den Schultern und grinste ihr Vogelgrinsen: „Man kann ja nie wissen!“
„So ein Unsinn! Ich frage mich wirklich wie du immer auf so etwas kommst?“, empörte sich Kim.
Todie beantwortete ihr diese Frage: „Na, und warum gafft Keith dich dann die ganze Zeit so an?“
„Weil...“, Kim war überrumpelt und musste erst kurz überlegen, bis ihr etwas sinnvolles einfiel: “Weil ich die Einzige bin, die die Welt kennt, in der er aufgewachsen ist!“
Sie war sicher, dass Todie dieses Argument ĂĽberzeugte.
„Ja, genau so starrt er dich an, als würdest du aus einer anderen Welt kommen!“ Todie grinste.
„Musst du eigentlich immer das letzte Wort haben?“, fragte Kim und machte ein beleidigtes Gesicht.
„Ja!“, gab ihr das Beakermädchen zu wissen.
Diese Unterhaltung dauerte noch eine Weile an, in der Todie immer wieder Bemerkungen über dieses Thema machte. Irgendwann klopfte es an der Tür und ein Mädchen brachte das Frühstück. Als die beiden anfingen zu essen, kam auch Gwgl und gesellte sich zu den Beiden. Als Kim und Todie fertig waren holte eine Dienerin die Tabletts wieder ab, kurz darauf klopfte es abermals. Es waren Keith und der beleidigt aussehende Benjamin. Der Prinz fragte, ob die Beiden nicht Lust hätten, sich die Burg genauer anzusehen.
„Natürlich!“, antworteten die Beiden und begleiteten Keith.
Während sie den Gang entlang gingen, fiel Kim etwas ein: „Kommt Josh denn nicht mit?“
Keith sah sie geschockt an und Benjamin setzte an etwas, wahrscheinlich nicht sehr freundliches, zusagen. Er verkniff es sich aber doch, als der Diener Keith ansah. „Glaubst du wirklich, dass er sich für so etwas interessiert?“ versuchte sich Keith heraus zu reden. Kim sah ihn nur böse an, sagte aber nichts mehr. Todie schon: „Ach! Hast du etwa was gegen Josh?“ schnauzte sie ihn an, anscheinend schärfer, als sie vorgehabt hatte, denn sie bekam augenblicklich einen hochroten Kopf. Soweit das mit ihrer grauen Haut überhaupt möglich war.
Trotz allen war Keith immer noch ein Prinz. Auch wenn er selbst keine große Sache daraus machte, Benjamin tat es! Er blieb stehen baute sich vor dem Beakehrmädchen auf, wurde rot wie eine Tomate und fuhr auf: „Also... was erlaubst du dir?! Du... du... !“
„Benjamin!! Ist gut!“ redete Keith ihm dazwischen, und an die Mädchen gewandt: „Wir holen euren Freund.“ Dann ging er in die Richtung, in der die Dienstbotenzimmer lagen.



Der schwarze Umhang umwehten den großen Mann. Gepeitscht von einem Wind den er selbst erschaffen hatte, mit seiner eigene Magie. Wie immer hatte er die Kapuze weit in sein Gesicht gezogen. Der Dunkle wollte nicht gesehen werden als Mensch. Er wollte nicht das man, wenn man an ihn dachte, ein Gesicht vor Augen hatte. Ein Schatten wollte er bleiben. Langsam kam er der Macht immer näher, er fühlte es in jeder Zelle seines Körpers. Aber jeden Tag wurde sie schwächer, jeden Tag und das schon seit Monaten. Am Anfang vor zehn Jahren, war sie stark gewesen, unbezähmbar aber sie aß nicht mehr seitdem sie bemerkt hatte das Drogen im Essen waren. Heute bekam sie etwas ohne die einschläfernd und beruhigend wirkenden Mittelchen, denn irgendwann musste sie essen. Er konnte nicht riskieren das sie starb; er konnte nicht zulassen, dass das was die Welt, über die er herrschen wollte, zusammenhielt, starb. Außerdem brauchte er sie noch, und ihre Macht!
Endlich war die lange Wendeltreppe, die in die Katakomben seines Schlosses fĂĽhrte, zu Ende. Es gab noch einen anderen Weg ĂĽber den Burghof aber Nevytar bevorzugte diesen.
Er hatte keine Diener, die brauchte er auch nicht. Nur Wachen unterhielt er, und selbst die lebten nicht in der Burg, sonder wachten über das Gebirge und verschlossen die Pässe.
Weit hinten im letzten Winkel des Kellers war die schwere, schwarze Eisentür, hinter der er Saphira gefangen hielt. Langsam schob er den Riegel zurück und trat in den kleinen, feuchten Raum. Es war nicht komplett dunkel hier, obwohl nirgends ein Feuer brannte oder Sonnenlicht unter die Erde drang. Das Einhorn selbst leuchtete, denn das strahlend weiße Fell reflektierte das kleinste bisschen Restlicht und verstärkte es noch. Sie hob den schönen Kopf und ihre Mähne bewegte sich augenblicklich wie eine Welle die an den Strand spült. Das leise knistern ihrer Federn drang an sein Ohr als sie ihre Schwingen bewegte. Der Dunkle hörte ihre zarte, beruhigende Stimme in seine Kopf wispern und er nahm ihre durchdringenden Blicke wie Dolchstösse war, sodass er unbewusst einen Schritt vor ihr zurücktrat.
„Sie ist hier nicht wahr. Sie ist in Mysthika!“ flüsterte es in Nevytar’ s Gedanken.
„Ja, das ist sie,“ antwortete er ihr laut: „Aber mach dir keine Hoffnungen! Sie wird es nicht schaffen, bis hierher zu kommen, sie wird dir nicht helfen können!“ er stellte das Tablett hin und rückte es so nah an das Einhorn heran, das sich ihre Nasen beinahe berührten. Saphira legte ihre Ohren zurück, schnaubte dem Magier verächtlich ins Gesicht und stieß einen quiekenden laut aus: „Du hast immer noch Mundgeruch!“
Nevytar wusste, dass sie ihn nur kränken wollte. Das war im Moment die einzige Möglichkeit ihm ihre Stärke zu zeigen. Manchmal führte sich dieses mächtige Geschöpf wie ein kleines Kind auf aber der Magier reagierte nicht darauf.
„Du solltest deine Kräfte sparen und aufhören sie zu schützen, irgendwann erfahre ich schon , wer Sie ist!“
„Da muss ich dich leider enttäuschen, mein lieber, das bin ich nicht,“ Saphira versuchte aufzustehen, was ihr aber nicht gelang. Die Ketten, die sie banden, waren zu stark. Oder war sie zu schwach?: „Das ist Sie selbst!“
„Selbst?“ das war ihm neu. Er musste nachdenken, aber erst einmal musste er das Mädchen loswerden, oder zumindest dort festhalten wo sie jetzt war und der Dunkle hatte auch schon eine Idee wie! Schließlich kannte er Burg Lybra. „Du kennst die Prophezeiung doch!“ hallte es in seinen Gedanken während er sich umdrehte und die Zelle laut lachend verließ.
Das böse Gelächter dröhnte in Saphira’ s Ohren. Sie wusste was er vor hatte, aber besaß er wirklich schon soviel Macht um so etwas über diese Entfernung hin zu wirken?
Der schwarze Magier ging jetzt zurück in seinen Thronsaal, vorbei an den Gefängnissen in denen Leichen vermoderten. Sie waren einst Menschen gewesen und hatten nur versucht ihr armseliges Leben zu fristen, sie waren ihm im Weg gewesen. Nun sind sie tot!
Auch schreckliche Folterkammern gab es hier unten, die nur dazu erbaut worden waren, um Lebewesen zu quälen.
Saphira hatte Angst, aber das zeigte sie natĂĽrlich nicht, auch sie konnte sterben! Das wusste sie. Es ging ihr nicht um ihr Leben, nein, aber wenn sie starb wĂĽrde diese Welt mit ihr sterben!

__________________
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
spanischer Humorist

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flammarion
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M/DWdS_Kapitel6.1

Unter dem See


„Kann sein!“ sagte Kim: (besser Punkt) “Aber ich hab’ da auch ein Problem! Ich hab mich verirrt!“
Josh sah sie an: “Wirklich?“ jetzt musste er lachen: “Die Gästezimmer liegen doch genau gegenĂĽber!“
„Und woher bitte weiĂźt du das?“
„In den Gängen im Dienstbotentrakt hängen ĂĽberall Karten vom Schloss und ich hab’ mir eine >>ausgeliehen<<“
„Oh! Sehr gut. Dann kannst du gleich mitkommen!“ sie (Sie) gingen den Gang wieder zurĂĽck, wobei Josh immer ein Auge auf Gwgl hatte. Er war ihm noch nicht ganz geheuer. Die Drei gingen durch eine TĂĽr, die auf den Burghof fĂĽhrte und quer hindurch. Als sie das Gebäude betraten(Komma) kam es Kim tatsächlich bekannt vor. Sie stiegen noch eine Treppe hinauf und schon waren sie vor Kim’ s Zimmer. Kim öffnete die TĂĽr und Josh und sie betraten den Raum.
„Da bist du ja, Kim!!“, hörte sie Todie rufen. Kim drehte sich um und sah Keith und ihre Freundin an einem kleinen Tisch vor dem Kamin saĂźen (sitzen Punkt)
„Josh!!“, lachte das Beakermädchen, als sie den Jungen erblickte. Keith sah sich nur verwundert um. „Ich dachte ...“, redete Todie weiter und Josh erzählte ihr, was er auch Kim schon berichtet hatte. Diese ging hinĂĽber zu dem Prinzen und setzte sich auf einen Stuhl: „Und wo hast du dein Kindermädchen heute gelassen?“
Keith grinste sie an „Der geht doch nicht in den Wohnbereich der Damen! Und wer ist das?“ er nickte in Josh ’s Richtung.
„Das ist Josh. Er war auch auf dem Schiff der Sklavenhändler.“
„Und warum ist er dann noch hier?“
Kim sah Keith verdutzt an: „Das mĂĽsstest du doch eigentlich wissen, als Prinz! AuĂźerdem hat er es ja gerade erzählt!,“ beantwortete sie ihm seine frage (Frage Punkt)
„Wirklich? Ich hab wohl nicht zugehört...“
Kim stöhnte und wiederholte Josh’ s Geschichte noch einmal:
„Die Hafeneinfahrt wurde verschĂĽttet und das Schiff konnte nicht auslaufen.“
„Was!? Und warum hat mir das niemand gesagt? Halten die das etwa fĂĽr nicht wichtig genug(Komma) um es mir mitzuteilen! Bestimmt hat Benjamin seine Finger im Spiel! Wieso tut er das immer?“
Kim sah den wĂĽtenden Keith an und zuckte nur mit den Schultern: „Woher soll ich das denn wissen?“
Keith stand auf(Komma) ohne auf Kim’ s Frage zu reagieren: „Tut mir leid(Komma) aber dem muss ich auf den Grund gehen!“ er (Er) verabschiedete sich und stĂĽrmte aus dem Zimmer.
Kim sah ihm missbilligend nach und natĂĽrlich musste Todie wieder eine dumme Bemerkung machen: „Jetzt is er weg...Schade, nicht wahr(Komma) Kim?“ fragte sie scheinheilig und grinste dabei.
Aber Kim hatte gar nicht richtig zugehört: „Hmhm...“ bis sie begriff(Komma) worauf ihre Freundin hinaus wollte: „WAS!? So ein Unsinn!!“
Das Beakermädchen und Josh lachten: „Ja, natĂĽrlich!“

Die Drei verbrachten noch den restlichen Nachmittag mit ausführlichen Gesprächen, während Kim ihren Besuch bei Xandor weiter verschwieg. Natürlich neckte Todie Kim weiter und erzählte Josh haarsträubende Geschichten über >>Kim´s Prinzen<<.
Als es Abend wurde(Komma) brachte man ihnen das Essen auf die Zimmer, das sie dann mit Josh teilten.
Danach verließ auch der Junge die beiden Mädchen. Allerdings ließ er die Schlosskarte bei Kim, damit sie sich nicht wieder verlief. Lange redeten Kim und Todie nicht mehr(Komma) denn Kim war tot müde (todmüde).
Zu ihrer Ăśberraschung konnte sie nicht sofort einschlafen, denn zu viele Gedanken hielten sie wach. Sie, ausgerechnet Kim, sollte eine Prophezeiung erfĂĽllen! Kim hatte solche Dinge immer als Schwachsinn abgetan und jetzt... war sie selbst ein Teil davon. Und was war mit Keith los? Er war hier so seltsam, so anders als in Schottland! Dort redete er kaum ein Wort mit ihr und hier...
Noch viele solche Fragen quälten sie in dieser Nacht(Komma) aber irgendwann zwischen ihren Grübeleien schlief sie dann doch ein.

Als Kim am nächsten Morgen erwachte, war sie noch genau so müde wie am Abend zuvor. Sie hatte einen seltsamen Traum gehabt, daran konnte sie sich noch erinnern, aber nicht mehr an das, was sie geträumt hatte!
Kim blieb noch eine Weile in ihrem Bett liegen und stand, als sie zu dem schluss (Schluss) kam(Komma) doch nicht mehr einschlafen zu können, endgĂĽltig auf und zog sich an. Dann ging sie zu der TĂĽr gegenĂĽber des (dem) Kamins (Kamin), die zu Todie ’s Quartier fĂĽhrte, (kein Komma) und lauschte, ob sie schon wach sei. Tatsächlich hörte sie, dass sich etwas bewegte und sie klopfte an.
Todie rief: “Herein!“
Kim öffnete die Tür und trat ein.
„Schon wach? Ich dachte, du wĂĽrdest heute länger schlafen!“ „Warum, wie kommst du denn auf die Idee?“
„Naja, du hast heute Nacht schlafgewandelt!“
Kim fĂĽhlte sich wie vor den Kopf gestoĂźen: „Was?! Das habe ich mein ganzes Leben noch nicht gemacht!?“
„Heute schon! Eine Wache hat dich gefunden, als du gerade in den Keller gehen wolltest! Wir haben uns alle ganz schön Sorgen gemacht, als die Kammerzofe, die hier jeden Abend nachsieht, ob alles schläft, in dein Zimmer sah und du verschwunden warst.“
Kim sah sie verwundert an: „Wer, wir?“ fragte sie.
„Na(Komma) ich wusste ja nicht, wo du bist und da habe ich, nachdem ich die Kammerzofe dazu ĂĽberredet hat, dass sie mir den Weg zeigt, zuerst bei Keith und dann bei Josh nachgesehen!“ „Todie!?! Was denkst du von mir“, schrie Kim ihre Freundin mit hochrotem Kopf an.
Todie zuckte nur mit den Schultern und grinste ihr Vogelgrinsen: „Man kann ja nie wissen!“
„So ein Unsinn! Ich frage mich wirklich(Komma) wie du immer auf so etwas kommst?“, empörte sich Kim.
Todie beantwortete ihr diese Frage: „Na, und warum gafft Keith dich dann die ganze Zeit so an?“
„Weil...“, Kim war ĂĽberrumpelt und musste erst kurz ĂĽberlegen, bis ihr etwas sinnvolles einfiel: “Weil ich die Einzige bin, die die Welt kennt, in der er aufgewachsen ist!“
Sie war sicher, dass Todie dieses Argument ĂĽberzeugte.
„Ja, genau so starrt er dich an, als wĂĽrdest du aus einer anderen Welt kommen!“ Todie grinste.
„Musst du eigentlich immer das letzte Wort haben?“, fragte Kim und machte ein beleidigtes Gesicht.
„Ja!“, gab ihr das Beakermädchen zu wissen.
Diese Unterhaltung dauerte noch eine Weile an, in der Todie immer wieder Bemerkungen über dieses Thema machte. Irgendwann klopfte es an der Tür und ein Mädchen brachte das Frühstück. Als die beiden anfingen zu essen, kam auch Gwgl und gesellte sich zu den Beiden. Als Kim und Todie fertig waren(Komma) holte eine Dienerin die Tabletts wieder ab, kurz darauf klopfte es abermals. Es waren Keith und der beleidigt aussehende Benjamin. Der Prinz fragte, ob die Beiden nicht Lust hätten, sich die Burg genauer anzusehen.
„NatĂĽrlich!“, antworteten die Beiden und begleiteten Keith.
Während sie den Gang entlang gingen, fiel Kim etwas ein: „Kommt Josh denn nicht mit?“
Keith sah sie geschockt an und Benjamin setzte an(Komma) etwas,(kein Komma) wahrscheinlich nicht sehr freundliches, zu(getrennt)sagen. Er verkniff es sich aber doch, als der Diener Keith ansah. „Glaubst du wirklich, dass er sich fĂĽr so etwas interessiert?“ versuchte sich Keith heraus zu reden. Kim sah ihn nur böse an, sagte aber nichts mehr. Todie schon: „Ach! Hast du etwa was gegen Josh?“ schnauzte sie ihn an, anscheinend schärfer, als sie vorgehabt hatte, denn sie bekam augenblicklich einen hochroten Kopf. Soweit das mit ihrer grauen Haut ĂĽberhaupt möglich war.
Trotz allen (allem) war Keith immer noch ein Prinz. Auch wenn er selbst keine groĂźe Sache daraus machte, Benjamin tat es! Er blieb stehen(Komma) baute sich vor dem Beakehrmädchen auf, wurde rot wie eine Tomate und fuhr auf: „Also... was erlaubst du dir?! Du... du... !“
„Benjamin!! Ist gut!“ redete Keith ihm dazwischen, und an die Mädchen gewandt: „Wir holen euren Freund.“ Dann ging er in die Richtung, in der die Dienstbotenzimmer lagen.



Der schwarze Umhang umwehten (umwehte) den großen Mann. Gepeitscht von einem Wind(Komma) den er selbst erschaffen hatte, mit seiner eigene Magie. Wie immer hatte er die Kapuze weit in sein Gesicht gezogen. Der Dunkle wollte nicht gesehen werden als Mensch. Er wollte nicht(Komma) das (dass) man, wenn man an ihn dachte, ein Gesicht vor Augen hatte. Ein Schatten wollte er bleiben. Langsam kam er der Macht immer näher, er fühlte es in jeder Zelle seines Körpers. Aber jeden Tag wurde sie schwächer, jeden Tag und das schon seit Monaten. Am Anfang vor zehn Jahren,(kein Komma) war sie stark gewesen, unbezähmbar(Komma) aber sie aß nicht mehr(Komma) seitdem sie bemerkt hatte(Komma) das (dass) Drogen im Essen waren. Heute bekam sie etwas ohne die einschläfernd und beruhigend wirkenden Mittelchen, denn irgendwann musste sie essen. Er konnte nicht riskieren(Komma) das (dass) sie starb; er konnte nicht zulassen, dass das(Komma) was die Welt, über die er herrschen wollte, zusammenhielt, starb. Außerdem brauchte er sie noch, und ihre Macht!
Endlich war die lange Wendeltreppe, die in die Katakomben seines Schlosses fĂĽhrte, zu Ende. Es gab noch einen anderen Weg ĂĽber den Burghof(Komma) aber Nevytar bevorzugte diesen.
Er hatte keine Diener, die brauchte er auch nicht. Nur Wachen unterhielt er, und selbst die lebten nicht in der Burg, sonder wachten über das Gebirge und verschlossen die Pässe.
Weit hinten im letzten Winkel des Kellers war die schwere, schwarze Eisentür, hinter der er Saphira gefangen hielt. Langsam schob er den Riegel zurück und trat in den kleinen, feuchten Raum. Es war nicht komplett dunkel hier, obwohl nirgends ein Feuer brannte oder Sonnenlicht unter die Erde drang. Das Einhorn selbst leuchtete, denn das strahlend weiße Fell reflektierte das kleinste bisschen Restlicht und verstärkte es noch. Sie hob den schönen Kopf und ihre Mähne bewegte sich augenblicklich wie eine Welle(Komma) die an den Strand spült. Das leise knistern (Knistern) ihrer Federn drang an sein Ohr(Komma) als sie ihre Schwingen bewegte. Der Dunkle hörte ihre zarte, beruhigende Stimme in seine Kopf wispern und er nahm ihre durchdringenden Blicke wie Dolchstösse war (wahr), sodass er unbewusst einen Schritt vor (von) ihr zurücktrat.
„Sie ist hier(Komma) nicht wahr. Sie ist in Mysthika!“ flĂĽsterte es in Nevytar’ s Gedanken.
„Ja, das ist sie,“ antwortete er ihr laut: „Aber mach dir keine Hoffnungen! Sie wird es nicht schaffen, bis hierher zu kommen, sie wird dir nicht helfen können!“ er stellte das Tablett hin und rĂĽckte es so nah an das Einhorn heran, das (dass) sich ihre Nasen beinahe berĂĽhrten. Saphira legte ihre Ohren zurĂĽck, schnaubte dem Magier verächtlich ins Gesicht und stieĂź einen quiekenden laut (Laut) aus: „Du hast immer noch Mundgeruch!“
Nevytar wusste, dass sie ihn nur kränken wollte. Das war im Moment die einzige Möglichkeit(Komma) ihm ihre Stärke zu zeigen. Manchmal führte sich dieses mächtige Geschöpf wie ein kleines Kind auf(Komma) aber der Magier reagierte nicht darauf.
„Du solltest deine Kräfte sparen und aufhören(Komma) sie zu schĂĽtzen, irgendwann erfahre ich schon, wer Sie ist!“
„Da muss ich dich leider enttäuschen, mein lieber, das bin ich nicht,“ Saphira versuchte aufzustehen, was ihr aber nicht gelang. Die Ketten, die sie banden, waren zu stark. Oder war sie zu schwach?: „Das ist Sie selbst!“
„Selbst?“ das (Das) war ihm neu. Er musste nachdenken, aber erst einmal musste er das Mädchen loswerden, oder zumindest dort festhalten(Komma) wo sie jetzt war und der Dunkle hatte auch schon eine Idee(Komma) wie! SchlieĂźlich kannte er Burg Lybra. „Du kennst die Prophezeiung doch!“ hallte es in seinen Gedanken(Komma) während er sich umdrehte und die Zelle laut lachend verlieĂź.
Das böse Gelächter dröhnte in Saphira’ s Ohren. Sie wusste(Komma) was er vor (zusammen)hatte, aber besaĂź er wirklich schon soviel Macht(Komma) um so etwas ĂĽber diese Entfernung hin zu wirken (bewirken)?
Der schwarze Magier ging jetzt zurück in seinen Thronsaal, vorbei an den Gefängnissen(Komma) in denen Leichen vermoderten. Sie waren einst Menschen gewesen und hatten nur versucht(Komma) ihr armseliges Leben zu fristen, sie waren ihm im Weg gewesen. Nun sind sie tot!
Auch schreckliche Folterkammern gab es hier unten, die nur dazu erbaut worden waren, um Lebewesen zu quälen.
Saphira hatte Angst, aber das zeigte sie natĂĽrlich nicht, auch sie konnte sterben! Das wusste sie. Es ging ihr nicht um ihr Leben, nein, aber wenn sie starb(Komma) wĂĽrde diese Welt mit ihr sterben!


in so kleinen häppchen macht es spass, zu korrigieren.
ganz lieb grĂĽĂźt
__________________
Old Icke

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