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Leselupe.de > Lange Texte
M/DWdS_Kapitel8.3
Eingestellt am 09. 03. 2004 17:19


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Najitzabeth
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Registriert: Jan 2004

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Die Reise beginnt 3


„Hey, pass auf Kleiner! Du bist noch nicht entschuldigt.“ Warnte Josh ihn in Absicht auf den Kartenklau, woraufhin Gwgl sich ganz scheinheilig hinter Kim versteckte.
Die Gegend in der sie gestrandet waren unterschied sich im Großen und Ganzen kaum von der anderen Seite des See’ s. Hinter ihnen lag Mysthikala in den einige Flüsse mündeten. Das Flussdelta. Die Wiese auf der sich die Fünf befanden war eingezäunt und etwas entfernt stand ein Bauernhof aus dem gerade ein Mann herangestürmt kam. Dahinter waren die ersten Ausläufer eines Waldes zu erkennen.
Als der Unbekannte immer näher kam zog Todie sicherheitshalber ihre Kapuze über. Der Bauer trug eine Sense mit sich. Als er sie erreichte musterte der zuerst mit wutverzerrter Miene und hochrotem Kopf ihre Schlammverschmierten Gesichter.
„Ja, I glab`s net! Segts ia de Sauerei do? Beim Auge des Einhorn! Warts ia des ebba, Ha?“ er sah Josh an: „Wos glabts du, wo I jetzt meine Ross` weidn los, ha? I hob doch koane Seepferdln!“
„Ähm,... “ Josh versuchte ihm zu antworten, aber es war schon schwer genug den Bauern überhaupt zu verstehen:
„... Entschuldigung, wir... “
Doch der Bauer lies ihn noch nicht einmal aussprechen. „Jo, wer hatsn ia überhabt?“
Keith drängelte sich vor: „Ich bin Prinz Keith. Können wir uns bei Ihnen waschen?“, wobei ihm Matsch von der Nase tropfte. Kim sah ihn verwundert an, er konnte ja richtig eingebildet sein. Der Mann fuchtelte erst kurz mit der Sense vor Keith` Nase herum, was dem Jungen einen Schritt zurücktaumeln ließ, und musterte ihn noch einmal ganz genau. Dann fing er an zu lachen: „So, siche Burle des glaub I da auf da Stell. Und ia“, er wand sich immer noch lachend an Kim. „ mei Dame, hats bestimmt sei hochwohlgeborenes Eheweib!“
Kim sah den Bauern verdutzt an. Sie war heilfroh das niemand bemerkte, dass sie so rot wie eine Tomate wurde.
„Nein, ähm...“
Todie beantwortete statt ihrer die Frage: „Nein, aber was nicht ist, kann ja noch werden!“ kicherte sie.
Dadurch auf das Beakermädchen aufmerksam geworden, drehte sich der Fremde zu Todie um: „Un dia mylady, warum drats ia eia Antlitz vo mia weg?“
Todie hörte sofort auf sich über Kim lustig zu machen und zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht. Jetzt schritt Josh, der große Schlichter, ein: „Wenn sie uns erlauben uns abzuwaschen, werden wir ihnen alles erklären.“ Der Fremde überlegte kurz und stimmte dann zu. „Aiso guad, auf de Gschichtn bin I scho gschpannt! Mei Waschzuba schteht im Schupfa.“ Damit ging er zurück zum Haus und die Fünf Schlamm bedeckten Freunde folgten ihm.
Der Schuppen stand hinter dem kleinen zweistöckigen Fachwerkhaus. Die Frau von Bauer Hans, Birgit, die sehr gut beleibt war im Gegensatz zu ihrem Mann, hatte ihnen den Brunnen gezeigt wo sie ihnen möglich war das Wasser
zu holen.
Aufwärmen konnten die Fünf es an einer Feuerstelle neben der Scheune. Die beiden Kinder, Laura und Jonas, halfen ihnen beim Wasser tragen. Laura, die älteste, war ihrer Mutter sehr ähnlich. Die neunzehnjährige Frau hatte dieselben langen blonden Haare und den gleichen Leibesumfang. Jonas, ihr neun Jahre jüngerer Bruder kam ganz nach seinem Vater. Er war ein aufgeweckter Junge, der nicht stillhalten konnte.
„Ich fasse es nicht, das sie mir nicht glauben!“ entrüstete sich Keith, als er und Kim den dritten Eimer an Todie weiterreichten, die das Wasser dann erhitzte. Auch die Kinder des Bauern hatten sich fast totgelacht als Keith von seiner Herkunft erzählt hatte.
„Tja, wer kann schon ahnen was unter deiner harten Schale ist!“ spielte Kim auf den mittlerweile getrockneten Schlamm in Keith’ Gesicht an.
„Ja, ja da musst du grad reden. Du siehst auch nicht besser aus, unter deiner Schlammmaske!“ gab Keith ihr zur Antwort und gab ich einen kleinen Stoß. Als sie den Eimer nahmen um wieder zur Quelle zurück zugehen, sahen sie Laura, Jonas und Josh drei weitere Fuhren bringen. Kim und Keith waren die Arbeit nicht gewohnt und mussten deshalb zu zweit einen Eimer zusammen tragen.
„Na, ihr Schwächlinge!“, begrüßte Josh die Beiden und schwenkte provozierend seine Last hin und her, sodass etwas Wasser überschwappte.
„Oh, warte nur ... !“ drohte Kim ihm und ging lachend weiter. Die Stimmung wurde, seit sie das Loch verlassen hatten, mit jeder Minute besser. Die Streitereien waren vergessen und auch Josh und Keith vertrugen sich.
An der Wasserstelle schöpften sie aus dem kleinen steinernen Becken erneut das kalte, klare Wasser. Um ihn zu Necken spritzte Kim den Prinzen ein wenig ins Gesicht.
„Pass auf, das du nicht nass wirst!“, lachte sie, als er Kim verdutzt ansah. Die Sonne schien in das steinerne Becken aus dem sie schöpften und das reflektierte Licht strahlte in ihre schlammverschmierten Gesichter. Dann grinste auch Keith sie an.
„Pass lieber auf, dass du nicht nass wirst!“
Er packte den zum viertel vollen Eimer. Kim, die sofort wusste was er vor hatte, sprang auf und rannte in künstlicher Panik den Hügel hinunter. Auf halber Strecke zum Hof hatte Keith Kim eingeholt. Er rannte auf sie zu und schüttete Kim den Inhalt des Kübels entgegen. Sie hatte noch versucht auszuweichen, landete aber stattdessen laut lachend im Gras, da sie auch noch stolperte. Die Anderen waren durch Kim ’s Gekreische auf das Geschehen aufmerksam geworden und stürmten nun die Wölbung hinauf. Nur Todie blieb mit Gwgl wo sie war. Sie hatte Angst davor, was passieren würde, wenn die Bauernfamilie herausfände, was sie war.
Josh, Jonas und Laura hatten das spielerische Gerangel wohl falsch verstanden!
„Was ist los?“ brüllte der Müllerssohn.
In dem Moment glitt ihm der Fuß auf dem nassen Gras aus und er fiel neben, der noch immer lachenden Kim in die Pfütze, in der auch das Mädchen saß. Im ersten Moment schien es als würde Josh einen Wutanfall bekommen, aber dann begann er selbst zu Lachen und steckte die anderen wieder damit an. Die beiden Anderen waren unterdessen weiter gerannt um erneut Wasser aus der Quelle zu holen. Als Keith bemerkte das sie mit den vollen Eimern wiederkamen warnte er seine Freunde und wie ein einziges Lebewesen sprangen sie auf und rannten den Grasbewachsenen Hügel hinunter. „Ja, wos habts ia denn? Is doch bloss a Wossa!“ rief ihnen Laura nach.
Jonas redete nicht lange sondern schüttete ihnen einfach das Wasser entgegen. Er traf Kim.
Das Mädchen schrie auf: „Warum trefft ihr immer nur mich?“ und beschleunigte ihr Tempo um mit den beiden Jungen schritt halten zu können. Sie waren jetzt schon fast bei Todie und Gwgl angekommen. Aufgrund des Schwungs konnten Josh, Keith und Kim nicht bremsen, als sie das Beakermädchen erreichten. Kim lief direkt auf Todie zu und hielt sich dann an ihr fest um Anhalten zu können. Auch sie lachte jetzt mit den Anderen, da der Anblick, wie die drei vor den beiden Bauernkindern geflohen waren, zu komisch Ausgesehen hatte. Laura, die auch versuchte Kim zu treffen holte nun aus, allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, das Todie ihr in den Weg kommen würde. So traf sie nun diese genau ins Gesicht. Die Wucht des Wassers aber führte dazu, das Todie ’s Kapuze aus dem Gesicht gerissen wurde. Klitsch nass stand sie nun da und jeder konnte ihre graue Haut, die runden Vogelaugen, den Schnabel und die gelb-orangen Federn anstelle der Haare sehen. In diesem Moment wurde es Totenstill.
Jonas und Laura standen mit offenen Mündern da und starrten das Mädchen an. Dann wie auf ein Zeichen ließen sie die Eimer fallen und rannten kreischend ins Haus. Todie senkte den Kopf und zog die triefend nasse Kapuze wieder ins Gesicht. Man konnte nicht auseinander halten was in ihrem Gesicht nun Tränen waren und was Wasser.
„Jetzt wissen sie wer ich bin!“, sagt sie und wandte sich ab.

__________________
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
spanischer Humorist

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Greenlia
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gleich bin ich weg...

Ailtta Naji!

Eigentlich wär ich schon längst in Spanien, aber mein Flug wurde "gecancelt", sodass ich erst heut Abend fliege! ;-) Tja, ja, bin noch nie alleine geflogen und dann sowas!
Ironie des Schicksals.

Aber nun zu Kapitel Numero 8.3:
Diese "Wasserschlacht" scheint mir doch etwas zu lang ausgeführt, wenn sie doch nur den Zweck hat, Todies Antlitz zu enthüllen.
Den Dialekt der Bauern finde ich witzig, nur von den Namen war ich etwas enttäuscht... Ist mir schon bei den Namen "Josh" und "Benjamin" aufgefallen, aber "Jonas", "Hans" etc. finde ich doch etwas zu 'irdisch'. Ich dachte, des wäre Mysthika, eine andere Welt, eine andere Kultur, andere NAMEN. Nun, vielleicht findest du dies ja GERADE gut so, aber ich finde erfundene Namen in Fantasyromanen, die in einer anderen Welt spielen, sehr viel besser.

Dieser Gwgl wird immer interessanter... Hat das noch eine bestimmte Funktion, dass er sich so absurd verhält?
Ich werde ja sehen.

Bis denne,
ich schick dir ne Muse.

Jetzt muss ich aber ab nach SPAAHAANIEN!!

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flammarion
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Registriert: Jan 2001

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M/DWdS_Kapitel8.3
Die Reise beginnt 3


„Hey, pass auf Kleiner! Du bist noch nicht entschuldigt.“ Warnte Josh ihn in Absicht auf (Erinnerung an) den Kartenklau, woraufhin Gwgl sich ganz scheinheilig hinter Kim versteckte.
Die Gegend(Komma) in der sie gestrandet waren(Komma) unterschied sich im Großen und Ganzen kaum von der anderen Seite des See’ s. Hinter ihnen lag Mysthikala(Komma) in den einige Flüsse mündeten. Das Flussdelta. Die Wiese(Komma) auf der sich die Fünf (sie sich) befanden(Komma) war eingezäunt und etwas entfernt stand ein Bauernhof(Komma) aus dem gerade ein Mann heran (überflüssig) gestürmt kam. Dahinter waren die ersten Ausläufer eines Waldes zu erkennen.
Als der Unbekannte immer näher kam(Komma) zog Todie sicherheitshalber ihre Kapuze über. Der Bauer trug eine Sense mit sich. Als er sie erreichte(Komma) musterte der (er) zuerst mit wutverzerrter Miene und hochrotem Kopf ihre Schlammverschmierten (klein) Gesichter.
„Ja, I glab`s net! Segts ia de Sauerei do? Beim Auge des Einhorn! Warts ia des ebba, Ha?“ er (Er) sah Josh an: „Wos glabts du, wo I jetzt meine Ross` weidn los, ha? I hob doch koane Seepferdln!“
„Ähm,... “ Josh versuchte(Komma) ihm zu antworten, aber es war schon schwer genug(Komma) den Bauern überhaupt zu verstehen: „... Entschuldigung, wir... “
Doch der Bauer lies (ließ) ihn noch nicht einmal aussprechen. „Jo, wer hatsn ia überhabt?“
Keith drängelte sich vor: „Ich bin Prinz Keith. Können wir uns bei Ihnen waschen?“, wobei ihm Matsch von der Nase tropfte. Kim sah ihn verwundert an, er konnte ja richtig eingebildet sein. Der Mann fuchtelte erst kurz mit der Sense vor Keith` Nase herum, was dem (den) Jungen einen Schritt zurücktaumeln ließ, und musterte ihn noch einmal ganz genau. Dann fing er an zu lachen: „So, siche Burle des glaub I da auf da Stell. Und ia“, er wand sich immer noch lachend an Kim. „mei Dame, hats bestimmt sei hochwohlgeborenes Eheweib!“
Kim sah den Bauern verdutzt an. Sie war heilfroh(Komma) das (dass)niemand bemerkte, dass sie so rot wie eine Tomate wurde.
„Nein, ähm...“
Todie beantwortete statt ihrer die Frage: „Nein, aber was nicht ist, kann ja noch werden!“ kicherte sie.
Dadurch auf das Beakermädchen aufmerksam geworden, drehte sich der Fremde zu Todie um: „Un dia mylady, warum drats ia eia Antlitz vo mia weg?“
Todie hörte sofort auf(Komma) sich über Kim lustig zu machen und zog ihre Kapuze tiefer ins Gesicht. Jetzt schritt Josh, der große Schlichter, ein: „Wenn sie (Sie) uns erlauben(Komma) uns abzuwaschen, werden wir ihnen (Ihnen) alles erklären.“ Der Fremde überlegte kurz und stimmte dann zu. „Aiso guad, auf de Gschichtn bin I scho gschpannt! Mei Waschzuba schteht im Schupfa.“ Damit ging er zurück zum Haus und die Fünf Schlamm bedeckten Freunde folgten ihm.
Der Schuppen stand hinter dem kleinen zweistöckigen Fachwerkhaus. Die Frau von Bauer Hans, Birgit, die sehr gut beleibt war im Gegensatz zu ihrem Mann, hatte ihnen den Brunnen gezeigt(Komma) wo sie (es) ihnen möglich war(Komma) das Wasser zu holen.
Aufwärmen konnten die Fünf (sie) es an einer Feuerstelle neben der Scheune. Die beiden Kinder, Laura und Jonas, halfen ihnen beim Wasser tragen. Laura, die älteste, war ihrer Mutter sehr ähnlich. Die neunzehnjährige Frau hatte dieselben langen blonden Haare und den gleichen Leibesumfang. Jonas, ihr neun Jahre jüngerer Bruder(Komma) kam ganz nach seinem Vater. Er war ein aufgeweckter Junge, der nicht stillhalten konnte.
„Ich fasse es nicht, das (dass) sie mir nicht glauben!“ entrüstete sich Keith, als er und Kim den dritten Eimer an Todie weiterreichten, die das Wasser dann erhitzte. Auch die Kinder des Bauern hatten sich fast totgelacht(Komma) als Keith von seiner Herkunft erzählt hatte.
„Tja, wer kann schon ahnen(Komma) was unter deiner harten Schale ist!“ spielte Kim auf den mittlerweile getrockneten Schlamm in Keith’ Gesicht an.
„Ja, ja(Komma) da musst du grad reden. Du siehst auch nicht besser aus,(kein Komma) unter deiner Schlammmaske!“ gab Keith ihr zur Antwort und gab ich (ihr) einen kleinen Stoß. Als sie den Eimer nahmen(Komma) um wieder zur Quelle zurück zugehen, sahen sie Laura, Jonas und Josh drei weitere Fuhren bringen. Kim und Keith waren die Arbeit nicht gewohnt und mussten deshalb zu zweit einen Eimer zusammen (überflüssig) tragen.
„Na, ihr Schwächlinge!“, begrüßte Josh die Beiden und schwenkte provozierend seine Last hin und her, sodass etwas Wasser überschwappte.
„Oh, warte nur ... !“ drohte Kim ihm und ging lachend weiter. Die Stimmung wurde, seit sie das Loch verlassen hatten, mit jeder Minute besser. Die Streitereien waren vergessen und auch Josh und Keith vertrugen sich.
An der Wasserstelle schöpften sie aus dem kleinen steinernen Becken erneut das kalte, klare Wasser. Um ihn zu Necken (klein Komma) spritzte Kim den Prinzen ein wenig ins Gesicht.
„Pass auf, das (dass) du nicht nass wirst!“, lachte sie, als er Kim verdutzt ansah. Die Sonne schien in das steinerne Becken(Komma) aus dem sie schöpften und das reflektierte Licht strahlte in ihre schlammverschmierten Gesichter. Dann grinste auch Keith sie an.
„Pass lieber auf, dass du nicht nass wirst!“
Er packte den zum viertel vollen Eimer. Kim, die sofort wusste(Komma) was er vor(zusammen) hatte, sprang auf und rannte in künstlicher Panik den Hügel hinunter. Auf halber Strecke zum Hof hatte Keith Kim eingeholt. Er rannte auf sie zu und schüttete Kim den Inhalt des Kübels entgegen. Sie hatte noch versucht(Komma) auszuweichen, landete aber stattdessen laut lachend im Gras, da sie auch noch stolperte. Die Anderen (klein) waren durch Kim ’s Gekreische auf das Geschehen aufmerksam geworden und stürmten nun die Wölbung hinauf. Nur Todie blieb mit Gwgl(Komma) wo sie war. Sie hatte Angst davor, was passieren würde, wenn die Bauernfamilie herausfände, was sie war.
Josh, Jonas und Laura hatten das spielerische Gerangel wohl falsch verstanden!
„Was ist los?“ brüllte der Müllerssohn (Müllersohn).
In dem Moment glitt ihm der Fuß auf dem nassen Gras aus und er fiel neben,(kein Komma) der noch immer lachenden Kim in die Pfütze, in der auch das Mädchen saß. Im ersten Moment schien es(Komma) als würde Josh einen Wutanfall bekommen, aber dann begann er selbst zu Lachen und steckte die anderen wieder damit an. Die beiden Anderen waren unterdessen weiter gerannt(Komma) um erneut Wasser aus der Quelle zu holen. Als Keith bemerkte(Komma) das (dass) sie mit den vollen Eimern wiederkamen(Komma) warnte er seine Freunde und wie ein einziges Lebewesen sprangen sie auf und rannten den Grasbewachsenen (klein) Hügel hinunter. „Ja, wos habts ia denn? Is doch bloss a Wossa!“ rief ihnen Laura nach.
Jonas redete nicht lange(Komma) sondern schüttete ihnen einfach das Wasser entgegen. Er traf Kim.
Das Mädchen schrie auf: „Warum trefft ihr immer nur mich?“ und beschleunigte ihr Tempo(Komma) um mit den beiden Jungen schritt (groß) halten zu können. Sie waren jetzt schon fast bei Todie und Gwgl angekommen. Aufgrund des Schwungs konnten Josh, Keith und Kim nicht bremsen, als sie das Beakermädchen erreichten. Kim lief direkt auf Todie zu und hielt sich dann an ihr fest(Komma) um Anhalten (klein) zu können. Auch sie lachte jetzt mit den Anderen, da der Anblick, wie die drei vor den beiden Bauernkindern geflohen waren, zu komisch Ausgesehen (klein) hatte. Laura, die auch versuchte(Komma) Kim zu treffen(Komma) holte nun aus, allerdings hatte sie nicht damit gerechnet, das Todie ihr in den Weg kommen würde. So traf sie nun diese genau ins Gesicht. Die Wucht des Wassers aber führte dazu, das (dass) Todie ’s Kapuze aus dem Gesicht gerissen wurde. Klitsch nass stand sie nun da und jeder konnte ihre graue Haut, die runden Vogelaugen, den Schnabel und die gelb-orangen Federn anstelle der Haare sehen. In diesem Moment wurde es Totenstill (klein).
Jonas und Laura standen mit offenen Mündern da und starrten das Mädchen an. Dann wie auf ein Zeichen ließen sie die Eimer fallen und rannten kreischend ins Haus. Todie senkte den Kopf und zog die triefend nasse Kapuze wieder ins Gesicht. Man konnte nicht auseinander halten(Komma) was in ihrem Gesicht nun Tränen waren und was Wasser.
„Jetzt wissen sie(Komma) wer ich bin!“, sagt sie und wandte sich ab.



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