Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5471
Themen:   92999
Momentan online:
300 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Lange Texte
M/DWdS_Prolog
Eingestellt am 12. 03. 2004 13:58


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Najitzabeth
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 7
Kommentare: 95
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Najitzabeth eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Prolog


Der helle Klang der Fanfaren drang durch die dicke Eichent├╝r. Er h├Ârte das Getuschel der Leute, die im Inneren des Kr├Ânungssaals auf den Beginn der Zeremonie warteten. Es war ein heller Morgen, der Wind fuhr durch die noch kahlen ├äste der B├Ąume. Er konnte die ersten V├Âgel von drau├čen singen h├Âren. Der Tag war friedlich und ein Hauch von Magie lag in der Luft.
Heute war es soweit! Er w├╝rde zum K├Ânig gekr├Ânt werden, wie es die Erbfolge vorschrieb, dass jeder erstgeborene des K├Ânigs das Recht auf die Krone habe. Das winzige Land, ├╝ber das er herrschen w├╝rde, war friedlich und f├╝r diese Welt von gro├čer Bedeutung. Die wenigen Menschen, die sich trotz des Aberglaubens im Land des Einhorns angesiedelt hatten, kannten den Krieg nicht.
Das einzige, das den Frieden st├Ârte, waren, die anderen beiden V├Âlker, mit denen sich die Menschen ihre Welt teilten: die magischen Wesen zu denen die Phliemaren und die Beaker geh├Ârten, und die intelligente Trollrasse der Goobljns.
Er verstand die Abscheu seiner zuk├╝nftigen Untertanen gegen diese Kreaturen. Die Menschen waren noch nie bereit gewesen zu Teilen oder Dinge die anders waren anzunehmen und er w├╝rde daf├╝r sorgen, dass sie das auch nicht brauchten.
Das Schicksal hatte gro├čes mit ihm vor, das wusste er. Das war der Beginn einer glorreichen ├ära f├╝r dieses Land.
Und um den Tag noch abzurunden w├╝rde seine geliebte Frau heute ein Kind auf die Welt bringen, sie lag bereits in den Wehen. Es w├╝rde sein Erstgeborenes sein und w├╝rde nach seinem Tod irgendwann auch hier stehen und darauf warten endlich den Thron besteigen zu k├Ânnen.
Einzelne Wolken schoben sich vor die Sonne. Dann endlich ├Âffnete sich das Tor zu seiner Bestimmung.
Die doppelfl├╝glige T├╝r schwang leise, ja fast behutsam, ohne zutun auf. Licht von Tausenden von Kerzen, die in der abgedunkelten Halle aufgestellt waren, strahlten ihm entgegen. Ein himmelblauer und wei├čer Teppich war ausgerollt worden, die Farben des Einhorns. Er f├╝hrte zu dem k├Âniglichen Berater Xandor, der ihm die Krone und damit die K├Ânigsw├╝rde ├╝berreichen w├╝rde.
Der Alte war schon in den Diensten seines Vaters und Gro├čvaters gewesen. Niemand wusste wie alt er wirklich war. Er war au├čer dem K├Ânig selbst der einzige dem Saphira erschien. Fast gem├Ąchlich schritt er in den riesigen Raum unter den Blicken aller Besucher die sich versammelt hatten. Aus aller Welt waren sie angereist, Vertreter s├Ąmtlicher K├Ânigreiche, die ihre Gl├╝ckw├╝nsche und Geschenke ├╝berbrachten.
Alle Augen waren auf ihn gerichtet als er den Gang zwischen den aufgereiten B├Ąnken entlang schritt. Der meterlange Umhang seines Festgewandes schnitt ihm fast die Luft ab. Trotzdem l├Ąchelte er h├Ąmisch. Es hatte volle zwei Stunden gebraucht ihn in diese Kleider zu stecken und es war zum Teil eine sehr schmerzvolle Prozedur gewesen.
Xandor erwartete ihn am Ende des Saals. Auch er l├Ąchelte aus Stolz f├╝r seinen Sch├╝ler.
In den ersten Reihen sa├čen seine Familienangeh├Ârigen. Sein j├╝ngerer Bruder, seine alte Mutter, und einige Tanten und Onkel mit ihren Kindern, die sich kaum stillhalten konnten. Auch der Verwalter der Hauptstadt Phjenamo, war anwesend. Arnest nov Veyalk war ein wohl gen├Ąhrter Mann in den besten Jahren und ein guter Freund der Familie.
Alle Anwesenden waren ausschlie├člich Adlige oder sehr reiche Kaufleute. Auch die geladenen G├Ąste f├╝r das anschlie├čende Bankett waren von hoher Herrkunft. Das Gesindel hatte an einem so bedeutsamen Tag nichts im Schloss verloren. Einzig den Bediensteten war es erlaubt auf der Insel, auf der die Burg erbaut worden war, zu bleiben.
Die Kr├Ânungshalle war prunkvoll geschm├╝ckt und auch die Zuschauer hatten nicht am Schmuck gespart, sodass es fast so schien als w├╝rden sie um die Wette protzen.
ÔÇ×So kniet nieder!ÔÇť rief der Berater als er ihn erreichte. Und er tat wie ihm gehei├čen. Zwei Knaben kamen mit einem Kissen auf dem die Krone MysthikaÔÇÖ s war. Das Symbol seines K├Ânigshauses, das nun schon Jahrhunderte regierte, eine rote Sonne mit gekr├╝mmten Strahlen, zierte das fast schlicht wirkende Schmuckst├╝ck. Xandor nahm das Symbol der Macht und hob es hoch, so das es alle sehen konnten. ÔÇ×Sehet hier das Zeichen der W├╝rde und die Krone eurer Vorv├Ąter und aller K├Ânige und K├Âniginnen MysthikaÔÇÖ s.ÔÇť sprach er, laut genug das es alle im Saal h├Âren konnten, und die Krone schien pl├Âtzlich von Innen heraus zu strahlen.
ÔÇ×Das hier ist das Symbol der Macht aber diese Macht bringt auch Verantwortung mit sich...! Seit ihr bereit diese auf euch zu nehmen,ÔÇť
Nat├╝rlich war er bereit, er hatte sein ganzes Leben diesem Augenblick entgegengefiebert.
Er nickte und der alte Berater fuhr fort: ÔÇ×So schw├Âret unter SaphiraÔÇÖ s Augen, denen nichts entgehen mag:
Schw├Ârt ihr, das ihr niemals den Pakt des Friedens brechen m├Âgt.ÔÇť
ÔÇ×Ich schw├Âre!ÔÇť
ÔÇ×Gelobt ihr, niemals euer Volk und euer Land zu verraten. Sei es um euer Leben noch um das Leben eurer Familie zu retten. Denn ihr dient dem Volke. ÔÇť
ÔÇ×Ich gelobe!ÔÇť
ÔÇ×Und schw├Ârt ihr die alte Religion niemals zu verleugnen und SaphiraÔÇÖ s Rat immer zu folgen, wann immer sie euch aufsuchen mag.ÔÇť
ÔÇ×Ich schw├Âre!ÔÇť
ÔÇ×So sei es nun!ÔÇť beendete Xandor den Schwur. Die G├Ąste die alle aufgestanden waren, wie es der Brauch wollte, und jetzt zu jubeln begannen waren nun endlich wieder unter einem K├Ânig vereint.
Xandor trat jetzt einen Schritt n├Ąher an den jungen Regenten heran um ihm die Krone auf das Haupt zu legen. Gleich war es soweit gleich w├Ąre die Zeremonie zuenden und die Adligen MysthikaÔÇÖ s und die aus den anderen Teilen der Welt k├Ânnten einen neuen Herrscher feiern.
Aber so weit sollte es nicht kommen. Ein pl├Âtzlicher Windstoss riss die T├╝r auf und blies all die Kerzen auf einmal aus. Im Raum wurde es still.
Was ging hier vor?
Er wurde unruhig, wer wollte hier seine Kr├Ânung sabotieren? Mit einem mal schien es heller im Saal zu werden. Eine strahlend wei├če Gestallt betrat die Kr├Ânungshalle. Nachdem sich die Augen an diese glei├čende Helligkeit gew├Âhnt hatten konnte man einen Pferdek├Ârper erkennen, unter dessen Haut sich gewaltige Muskeln spannten. Ein bl├Ąulich strahlendes Horn zierte den sch├Ânen Kopf. Die Fl├╝gel hatte Saphira eng an den K├Ârper angelegt um niemanden zu streifen. Sie schritt langsam auf den jungen K├Ânig und seinen Berater zu, dabei bewegte sich ihre M├Ąhne bei jedem Schritt wie die sanfte Brandung, die an Land sp├╝lt. Ihre blauen Augen wanderten durch den Saal. Sie suchten jedes der ├╝berraschten Augenpaare. Die meisten wandten ihren kopf ab. Kaum jemand konnte ihren Blick standhalten.
Leise war es geworden, selbst die V├Âgel hatten aufgeh├Ârt zu singen als Saphira ihre Stimme erhob.
Er und Xandor kr├╝mmten sich fast vor schmerzen als sie zu sprechen begann, aber die anderen G├Ąste sahen sich nur ratlos an. Allein der K├Ânig und Xandor konnten sie h├Âren. Au├čer sie wollte es anders.
ÔÇ×Stopp!ÔÇť, der alte Berater hatte nicht gewusst das in Saphiras hellen, beruhigenden Stimme soviel Kraft stecken konnte.
ÔÇ×Ihr begeht gerade einen gro├čen Fehler. Dieser Mann,ÔÇť sie nickte in Richtung des neuen K├Ânigs: ÔÇ×darf auf keinen Fall gekr├Ânt werden!ÔÇť
ÔÇ×WAS!!ÔÇť der K├Ânig kreischte, er konnte diese Frechheit nicht ertragen. Aber Xandor lie├č ihn nicht weitersprechen: ÔÇ×Saphira, die Erbfolge schreibt es nun einmal vor...ÔÇť
ÔÇ×Ich kenne die Erbfolge! Wenn ihr nicht auf mich h├Ârt werdet ihr im Krieg untergehen.ÔÇť
ÔÇ×Wieso??ÔÇť
ÔÇ×Ihr kennt die Prophezeiung!ÔÇť
ÔÇ×Ist es etwa jetzt soweit?ÔÇť fl├╝sterte Xandor. Er schien wirklich ├╝berrascht zu sein. Jedes kleine Kind kannte die Prophezeiung, doch niemand h├Ątte erwartet, dass es ausgerechnet jetzt so weit sein sollte.
ÔÇ×Nein, aber ihr werdet es schon bald erleben, Sie wird bald kommen!ÔÇť
ÔÇ×Aber es ist mein Thron!!ÔÇť meldete sich nun der rechtm├Ą├čige K├Ânig, der langsam aus Angst um seine Zukunft panisch wurde, wieder zu Wort.
ÔÇ×Das wei├č ich,ÔÇť antwortete das Einhorn ganz ruhig: ÔÇ×Aber die lange Herrschaft eurer Familie muss f├╝r eine Generation unterbrochen werden!ÔÇť
Bevor er noch etwas sagen konnte sprach sie weiter: ÔÇ×Wenn ihr euren Schwur nicht brechen wollt, h├Ârt auf mich. Erst wenn unter dem wahren K├Ânig alle V├Âlker vereint sind wird es wieder Frieden geben!ÔÇť als sie das sagte wandte Saphira sich um und verlie├č den Saal wieder ohne irgendetwas n├Ąher zu erkl├Ąren.
Mit ihrem verschwinden erlosch auch das eigenartig glei├čende Licht und die alles umfangende Stille.
Alle Menschen im Raum begannen nun ├╝ber dieses seltsame Ereignis zu diskutieren, denn kaum jemand unter ihnen hatte Saphira schon einmal erblickt, alle mit Ausnahme des K├Ânigs und seinem Berater.
Er wusste nicht was er jetzt tun sollte was war nun geschehen? Saphira hatte ihm seinen Thron geraubt! Aber er war doch der rechtm├Ą├čige K├Ânig! Er war den Tr├Ąnen nah, alle starrten ihn jetzt an als erwarten sie irgendetwas. Verzweiflung bahnte sich ihren Weg, aber noch bevor er die Beherrschung verlieren konnte verwandelte sich diese in blanke Wut. Saphira hatte ihn in eine Sackgasse gef├╝hrt, er durfte einerseits den Schwur nicht brechen, also durfte er andererseits nicht regieren! Er dachte kurz nach und lie├č sich ganz von seiner Verzweiflung f├╝hren...
Jetzt wusste er einen Ausweg. Es w├Ąre zwar mit Sicherheit nicht im Sinne der Einhorns oder des Volkes aber in seinem Sinne w├Ąre es!
Er w├╝rde K├Ânig werden wie seine Ahnen vor ihm und das um jeden Preis!


__________________
Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
spanischer Humorist

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 279
Kommentare: 8213
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
ei,ei,

das rote ist mir ausgerutscht. muss ich noch mal machen.
lg
__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 279
Kommentare: 8213
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um flammarion eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Korrekturvorschl├Ąge:

M/DWdS_Prolog

Prolog


Der helle Klang der Fanfaren drang durch die dicke Eichent├╝r. Er h├Ârte das Getuschel der Leute, die im Inneren des Kr├Ânungssaals auf den Beginn der Zeremonie warteten. Es war ein heller Morgen, der Wind fuhr durch die noch kahlen ├äste der B├Ąume. Er konnte die ersten V├Âgel von drau├čen singen h├Âren. Der Tag war friedlich und ein Hauch von Magie lag in der Luft.
Heute war es soweit! Er w├╝rde zum K├Ânig gekr├Ânt werden, wie es die Erbfolge vorschrieb, dass jeder erstgeborene (Erstgeborene) des K├Ânigs das Recht auf die Krone habe. Das winzige Land, ├╝ber das er herrschen w├╝rde, war friedlich und f├╝r diese Welt von gro├čer Bedeutung. Die wenigen Menschen, die sich trotz des Aberglaubens im Land des Einhorns angesiedelt hatten, kannten den Krieg nicht.
Das einzige, das den Frieden st├Ârte, waren,(kein Komma) die anderen beiden V├Âlker, mit denen sich die Menschen ihre Welt teilten: die magischen Wesen(Komma) zu denen die Phliemaren und die Beaker geh├Ârten, und die intelligente Trollrasse der Goobljns.
Er verstand die Abscheu seiner zuk├╝nftigen Untertanen gegen diese Kreaturen. Die Menschen waren noch nie bereit gewesen(Komma) zu Teilen (teilen) oder Dinge(Komma) die anders waren(Komma) anzunehmen und er w├╝rde daf├╝r sorgen, dass sie das auch nicht brauchten.
Das Schicksal hatte gro├čes mit ihm vor, das wusste er. Das war der Beginn einer glorreichen ├ära f├╝r dieses Land.
Und um den Tag noch abzurunden(Komma) w├╝rde seine geliebte Frau heute ein Kind auf die Welt bringen, sie lag bereits in den Wehen. Es w├╝rde sein Erstgeborenes sein und w├╝rde nach seinem Tod irgendwann auch hier stehen und darauf warten(Komma) endlich (├╝berfl├╝ssig) den Thron besteigen zu k├Ânnen.
Einzelne Wolken schoben sich vor die Sonne. Dann endlich ├Âffnete sich das Tor zu seiner Bestimmung.
Die doppelfl├╝glige T├╝r schwang leise, ja fast behutsam, ohne zutun (Zutun) auf. Licht von Tausenden von Kerzen, die in der abgedunkelten Halle aufgestellt waren, strahlten (strahlte) ihm entgegen. Ein himmelblauer und wei├čer Teppich war ausgerollt worden, die Farben des Einhorns. Er f├╝hrte zu dem k├Âniglichen Berater Xandor, der ihm die Krone und damit die K├Ânigsw├╝rde ├╝berreichen w├╝rde.
Der Alte war schon in den Diensten seines Vaters und Gro├čvaters gewesen. Niemand wusste(Komma) wie alt er wirklich war. Er war au├čer dem K├Ânig selbst der einzige(Komma) dem Saphira erschien. Fast gem├Ąchlich schritt er in den riesigen Raum unter den Blicken aller Besucher die sich versammelt hatten (besser: aller Besucher. Versammelt kann weg.). Aus aller Welt waren sie angereist, Vertreter s├Ąmtlicher K├Ânigreiche, die ihre Gl├╝ckw├╝nsche und Geschenke ├╝berbrachten.
Alle Augen waren auf ihn gerichtet(Komma) als er den Gang zwischen den aufgereiten (aufgereihten) B├Ąnken entlang schritt. Der meterlange Umhang seines Festgewandes schnitt ihm fast die Luft ab. Trotzdem l├Ąchelte er h├Ąmisch. Es hatte volle zwei Stunden gebraucht(Komma) ihn in diese Kleider zu stecken und es war zum Teil eine sehr schmerzvolle Prozedur gewesen.
Xandor erwartete ihn am Ende des Saals. Auch er l├Ąchelte aus Stolz f├╝r seinen Sch├╝ler.
In den ersten Reihen sa├čen seine Familienangeh├Ârigen. Sein j├╝ngerer Bruder, seine alte Mutter,(kein Komma) und einige Tanten und Onkel mit ihren Kindern, die sich kaum stillhalten konnten. Auch der Verwalter der Hauptstadt Phjenamo,(kein Komma) war anwesend. Arnest nov Veyalk war ein wohl gen├Ąhrter Mann in den besten Jahren und ein guter Freund der Familie.
Alle Anwesenden waren ausschlie├člich Adlige oder sehr reiche Kaufleute. Auch die geladenen G├Ąste f├╝r das anschlie├čende Bankett waren von hoher Herrkunft (Herkunft). Das Gesindel hatte an einem so bedeutsamen Tag nichts im Schloss verloren.(was meinst du mit Gesindel? Zigeuner odr Stallburschen? Wenn letzteres, dann muss es Gesinde hei├čen) Einzig den Bediensteten war es erlaubt(Komma) auf der Insel, auf der die Burg erbaut worden war, zu bleiben.
Die Kr├Ânungshalle war prunkvoll geschm├╝ckt und auch die Zuschauer hatten nicht am Schmuck gespart, sodass es fast so schien(Komma) als w├╝rden sie um die Wette protzen.
„So kniet nieder!“ rief der Berater(Komma) als er ihn erreichte. Und er tat wie ihm gehei├čen. Zwei Knaben kamen mit einem Kissen(Komma) auf dem die Krone Mysthika’ s war. Das Symbol seines K├Ânigshauses, das nun schon Jahrhunderte regierte, eine rote Sonne mit gekr├╝mmten Strahlen, zierte das fast schlicht wirkende Schmuckst├╝ck. Xandor nahm das Symbol der Macht und hob es hoch, so das (besser: damit) es alle sehen konnten. „Sehet hier das Zeichen der W├╝rde und die Krone eurer Vorv├Ąter und aller K├Ânige und K├Âniginnen Mysthika’ s.“ sprach er, laut genug(Komma) das (dass) es alle im Saal h├Âren konnten, und die Krone schien pl├Âtzlich von Innen (innen) heraus zu strahlen.
„Das hier ist das Symbol der Macht(Komma) aber diese Macht bringt auch Verantwortung mit sich...! Seit ihr (Seid Ihr) bereit(Komma) diese auf euch (Euch) zu nehmen,(besser Fragezeichen)“
Nat├╝rlich war er bereit, er hatte sein ganzes Leben diesem Augenblick entgegengefiebert.
Er nickte und der alte Berater fuhr fort: „So schw├Âret unter Saphira’ s Augen, denen nichts entgehen mag:
Schw├Ârt ihr (Ihr), das ihr (dass Ihr) niemals den Pakt des Friedens brechen m├Âgt.“
„Ich schw├Âre!“
„Gelobt ihr , niemals euer Volk und euer Land zu verraten. Sei es um euer Leben noch um das Leben eurer Familie zu retten. Denn ihr dient dem Volke. “
„Ich gelobe!“
„Und schw├Ârt ihr die alte Religion niemals zu verleugnen und Saphira’ s Rat immer zu folgen, wann immer sie euch aufsuchen mag.“
„Ich schw├Âre!“
„So sei es nun!“ beendete Xandor den Schwur. Die G├Ąste(Komma) die alle aufgestanden waren, wie es der Brauch wollte, und jetzt zu jubeln begannen(Komma) waren nun endlich wieder unter einem K├Ânig vereint.
Xandor trat jetzt einen Schritt n├Ąher an den jungen Regenten heran(Komma) um ihm die Krone auf das Haupt zu legen. Gleich war es soweit(Komma) gleich w├Ąre die Zeremonie zu(getrennt)enden und die Adligen Mysthika’ s und die aus den anderen Teilen der Welt k├Ânnten einen neuen Herrscher feiern.
Aber so weit sollte es nicht kommen. Ein pl├Âtzlicher Windstoss riss die T├╝r auf und blies all die Kerzen auf einmal aus. Im Raum wurde es still.
Was ging hier vor?
Er wurde unruhig, wer wollte hier seine Kr├Ânung sabotieren? Mit einem mal schien es heller im Saal zu werden. Eine strahlend wei├če Gestallt (Gestalt) betrat die Kr├Ânungshalle. Nachdem sich die Augen an diese glei├čende Helligkeit gew├Âhnt hatten(Komma) konnte man einen Pferdek├Ârper erkennen, unter dessen Haut sich gewaltige Muskeln spannten. Ein bl├Ąulich strahlendes Horn zierte den sch├Ânen Kopf. Die Fl├╝gel hatte Saphira eng an den K├Ârper angelegt(Komma) um niemanden zu streifen. Sie schritt langsam auf den jungen K├Ânig und seinen Berater zu, dabei bewegte sich ihre M├Ąhne bei jedem Schritt wie die sanfte Brandung, die an Land sp├╝lt. Ihre blauen Augen wanderten durch den Saal. Sie suchten jedes der ├╝berraschten Augenpaare. Die meisten wandten ihren kopf (Kopf) ab. Kaum jemand konnte ihren (ihrem) Blick standhalten.
Leise war es geworden, selbst die V├Âgel hatten aufgeh├Ârt zu singen(Komma) als Saphira ihre Stimme erhob.
Er und Xandor kr├╝mmten sich fast vor schmerzen (Schmerzen Komma) als sie zu sprechen begann, aber die anderen G├Ąste sahen sich nur ratlos an. Allein der K├Ânig und Xandor konnten sie h├Âren. Au├čer sie wollte es anders.
„Stopp!“, der alte Berater hatte nicht gewusst(Komma) das (dass) in Saphiras hellen, beruhigenden (heller, beruhigender) Stimme soviel Kraft stecken konnte.
„Ihr begeht gerade einen gro├čen Fehler. Dieser Mann,“ sie nickte in Richtung des neuen K├Ânigs: „darf auf keinen Fall gekr├Ânt werden!“
„WAS!!“ der K├Ânig kreischte, er konnte diese Frechheit nicht ertragen. Aber Xandor lie├č ihn nicht weitersprechen: „Saphira, die Erbfolge schreibt es nun einmal vor...“
„Ich kenne die Erbfolge! Wenn ihr nicht auf mich h├Ârt(Komma) werdet ihr im Krieg untergehen.“
„Wieso??“
„Ihr kennt die Prophezeiung!“
„Ist es etwa jetzt soweit?“ fl├╝sterte Xandor. Er schien wirklich ├╝berrascht zu sein. Jedes kleine Kind kannte die Prophezeiung, doch niemand h├Ątte erwartet, dass es ausgerechnet jetzt so weit sein sollte.
„Nein, aber ihr werdet es schon bald erleben, Sie wird bald kommen!“
„Aber es ist mein Thron!!“ meldete sich nun der rechtm├Ą├čige K├Ânig, der langsam aus Angst um seine Zukunft panisch wurde, wieder zu Wort.
„Das wei├č ich,“ antwortete das Einhorn ganz ruhig: „Aber die lange Herrschaft eurer Familie muss f├╝r eine Generation unterbrochen werden!“
Bevor er noch etwas sagen konnte sprach sie weiter: „Wenn ihr euren Schwur nicht brechen wollt, h├Ârt auf mich. Erst wenn unter dem wahren K├Ânig alle V├Âlker vereint sind(Komma) wird es wieder Frieden geben!“ als sie das sagte(Komma) wandte Saphira sich um und verlie├č den Saal wieder(Komma) ohne irgendetwas n├Ąher zu erkl├Ąren.
Mit ihrem verschwinden (Verschwinden) erlosch auch das eigenartig glei├čende Licht und die alles umfangende Stille.
Alle Menschen im Raum begannen nun ├╝ber dieses seltsame Ereignis zu diskutieren, denn kaum jemand unter ihnen hatte Saphira schon einmal erblickt, alle mit Ausnahme des K├Ânigs und seinem Berater.
Er wusste nicht(Komma) was er jetzt tun sollte(Komma) was war nun geschehen? Saphira hatte ihm seinen Thron geraubt! Aber er war doch der rechtm├Ą├čige K├Ânig! Er war den Tr├Ąnen nah, alle starrten ihn jetzt an(Komma) als erwarten (erwarteten) sie irgendetwas. Verzweiflung bahnte sich ihren Weg, aber noch bevor er die Beherrschung verlieren konnte(Komma) verwandelte sich diese in blanke Wut. Saphira hatte ihn in eine Sackgasse gef├╝hrt, er durfte einerseits den Schwur nicht brechen, also durfte er andererseits nicht regieren! Er dachte kurz nach und lie├č sich ganz von seiner Verzweiflung f├╝hren...
Jetzt wusste er einen Ausweg. Es w├Ąre zwar mit Sicherheit nicht im Sinne der (des) Einhorns oder des Volkes(Komma) aber in seinem Sinne w├Ąre es!
Er w├╝rde K├Ânig werden wie seine Ahnen vor ihm und das um jeden Preis!




__________________
Old Icke

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Lange Texte Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!