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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
M (Ein Gedicht über ein Wort, welches in seiner Kürze zahllose Bedeutungen vereinigt
Eingestellt am 01. 05. 2002 14:21


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Bernd
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M (Ein Gedicht über ein Wort, welches in seiner Kürze zahllose Bedeutungen vereinigt)

M

M!
M?
M'-m'.

Mmm ...
Mmmmmm ...

M?

M'm'
Mmm. M'-m'!!!

M!

M? - M'm'!!!

M m m m!

Mmmm.
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ibini
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Hallo Bernd,

im Moment weiß ich nur zu sagen: (H)m! Und vielleicht noch: Hat es einen Grund, daß keine Systematik zu finden ist? Schließlich: Kannst Du mir die Überschrift etwas erläutern, oder ist sie nur unter Dada einzuordnen?

Mit Gruß
ibini

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Bernd
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In Deutsch hat "m" eine Bedeutung, sehr abhängig von Tonfall. Das (h), das manchmal zusammen mit "m" geschrieben wird, wird nicht wirklich gesprochen, zumindest nicht als "h".

Das Gedicht ist in Form einer Art Dialoges.
Die unterschiedliche Aussprache hat nur wenig Bezeichnungsmöglichkeiten.

Hier ein paar Bedeutungen.
ja, vielleicht, du schon wieder!, interressiert mich nicht, was willst du von mir, lass mich in Ruhe (ich bin müde, lese gerade Zeitung usw.), gleich, o - das schmeckt aber gut, o - das schmeckt aber sehr gut! usw.

Bei entsprechender Aussprache ist eine starke Entwicklung in dem Gedicht.

Die Überschriftsergänzung (eigentlich überflüssig) soll darauf hinweisen, dass das Gedicht mit Bedeutungen spielt. Sie erklärt kurz, was ich hier lang geschrieben habe.

Ein faszinierendes Wort: M!
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Bernd
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plus mal plus gibt minus

PS:

"M" ist ein weiteres Beispiel, wo doppelte Bejahung Verneinung bedeutet.

M. (Oder auch Hm ...) ja
M-m! (nein)

Das andere Wort ist "ja".

(Ja,ja! bedeutet nicht vollständig Verneinung, aber einen erheblichen Grad davon - in einer Art kontinuierlicher Logik. Bisher ist dieses Phänomen in der Mathematik wohl noch nicht beachtet worden.)

Die Reihe geht so

Ja. M. Ja-ja. M-m. Nein.

-- mit zunehmender Verneinung, wenn man davon absieht, dass in bestimmten Situationen "Ja" "Nein" bedeuten kann und umgekehrt.
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ibini
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Hallo Bernd,

jetzt ist die Sache schon klarer. Es handelt sich gewissermaßen um eine fiktive, ins Verbale umgesetzte Körpersprache. Ich meine, Deine Gedanken machen aber noch etwas anderes deutlich: wie sehr es zum Beispiel beim Lesen eines Gedichts auf die „Tonsetzung“ ankommt. Denn das kann wie bei dem M zu gänzlich unterschiedlichen Aussagen bzw. Vorstellungen führen.

Mit Gruß
ibini

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Bernd
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Wobei zu beachten ist, dass "m" tatsächlich gesprochen wird, sicher auch von Körpersprache unterstützt.
Der Tonfall lässt sich mit unserm Alphabet aber nicht wiedergeben. (Vielleicht noch am ehesten mit Pictogrammen oder Smileys)

Grüße von Bernd
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