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Leselupe.de > Gereimtes
M.undstich
Eingestellt am 02. 12. 2005 02:21


Autor
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Alpha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2004

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mit august

dem liebsten
dem liebsten wort
das ja
vom haupt gel├Âst
hinaus versprochen

mit nadel und faden
gleich einer schwarzen mutter
die wunde
.stich
f├╝r.
.stich
geschlossen.

kein tag wird mehr
hin├╝ber

totenzungenbett

__________________
"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

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Totenzungenbett

Hallo Alpha,

wunderbar verdichtet, gespart mit Worten und genug Freiraum zum Denken!

Nur: Was bedeutet das letzte Wort: Totenzungenbett?

Ist es die Sprachlosigkeit.

L. G. aus M├╝nchen
Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

verdichtet - mag sein. doch wird mir hier zu sehr an der sprache, an bildern, an lyrik gespart. das ist zu d├╝rr, zu skelettig und zu abgehackt. das "totenzungenbett" gef├Ąllt mir. mehr davon, und mir h├Ątte das ganze gedicht gefallen.
so jedoch kann ich aufgrund mangelnder poesie (meinem empfinden nach) leider nicht viel mit dem M.undstich anfangen.
viele gr├╝├če,
Prosa.

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ardice
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2004

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kein wort zuviel

sch├Âne bilder, sch├Ânes poem. lyrik ist hier sehr wohl vorhanden, nur eben kommt diese nicht derart offenherzig daher wie in den meisten der hier zu lesenden gedichten. es muss sich nicht liebe auf hiebe und herz auf schmerz reimen, oder aber gleich eine ganze nebelwolke an pathos den raum erf├╝llen. mir gef├Ąllt's.

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Alpha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2004

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@ ardice: besser h├Ątte ich es nicht sagen k├Ânnen :-))

Denn gespart wird hier h├Âchstens mit Worten, aber wohl kaum mit Bildern. Im Gegenteil, es k├Ânnten eher zu viele als zu wenig sein. Aber sowas wird man nicht sehen, wenn einem diese Art der Sprache nicht liegt. Das muss man einsehen.

Zum "Totenzungenbett" - Dem Wort wurde das "Ja", also der Zuspruch, abgenommen (und hinaus ge/ver-sprochen). Das Wort an sich aber bleibt im Mund (welcher zugen├Ąht wurde, um immerhin die "Leiche", das ├ťbrigbleibsel dessen zu bewahren)


Danke f├╝r eure Meinungen.

db.A
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"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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