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Leselupe.de > Gereimtes
Mach die Augen auf...
Eingestellt am 02. 04. 2002 01:21


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Das Licht
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2002

Werke: 51
Kommentare: 17
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ES HAT LANGE GEDAUERT, ICH HATTE MICH SEHR LANG ZURÜCKGEZOGEN, HATTE VIEL ZU TUN. HABE GEGRÜBELT UND GEDÖST. HAB MIR GEDANKEN ÜBER MEINE ZUKUNFT GEMACHT UND BIN AUF DEN PUNKT GEKOMMEN, DAS ICH MAL WIEDER VOM WEG ABGEKOMMEN WAHR. ICH VERZEIHE MIR SO GUT WIE ES GEHT, ES BRAUCHT IMMER ETWAS ZEIT BIS ICH MICH WIEDER DAVON ERHOLT HABER.
MEINE GEDANKEN WAHREN TOTAL DURCHEINANDER, MEINE ALTEN GEWOHNHEITEN HATTEN MICH WIEDER IN IHRER HAND. ICH HATTE MICH VON DER AUSENWELT ZURÜCKGEZOGEN, BIN MAL HIER UND DORT GEWESEN, LEISE UND UNAUFFÄLLIG WIE IMMER. ICH BEWEGE MICH GERNE ZWISCHEN DEN TREIBEN, SO DAS ES NIEMAND MIT BEKOMMT. ICH HABE DIE NÄCHTE ZU TAG GEMACHT. NACHTS WENN ALLES SCHLÄFT ERWACHE ICH UND MILLIONEN KLEINE LICHTER GEHEN IN MIR AN. ICH RICHTE DANN MEINE ANTENNEN AUS, UND LAUSCHE WAS DIE SEELEN UND DER KOSMOS MIR SO FLÜSTERN.
ES ERFÜLLT MICH MIT FRIEDEN UND RUHE WENN ALLE ENERGIEN SCHLAFEN. ICH SCHAUE DEN MOND AN UND WEIS, ICH BIN ZU HAUSE. ICH Muß SEHR VIEL LERNEN UND IN DER LETZTEN ZEIT KOSTET MIR ALLES SEHR VIEL KRAFT
ICH HATTE MIR HEUTE VORGENOMMEN ENTLICH MAL WIEDER MEINE MUTTER, DIE NATUR ZU BESUCHEN.
DIE SONNE BEGLEITETE MICH, DER WIND STREICHELTE MEIN GESICHT, DER HIMMEL WAHR ERFÜLLT MIT VOGELGESANG, ALLES ROCH NACH FRÜHLING UND ICH SPÜRTE AUF EINMAL, WAS ICH SO LANG VERMIST HAB.
ICH VERWEILTE BEI MEINEN FREUND, DEM WALD.
ER UMSCHLOß MICH MIT SEINEN ÄSTEN UND KRONEN.
SEINEM MOOS UND ERSTEN KNOSPEN. ICH SCHLOSS MEINE AUGEN UND ATMETE SEINE GANZE KRAFT UND ENERGIE IN MICH EIN. EIN SCHAUER DURCHFLOSS MEINEN MÜDEN KÖRPER, ICH LUD MICH MIT SEINE GANZEN STÄRKE AUF UND ICH WUSTE, ICH BIN WIEDER ZU HAUS. ICH KONNTE MICH WIEDER SPÜREN UND WUSTE DAS ICH LEBE. ALL DAS WAS ICH BIN, ENSPRINGT AUS DEM SCHOß MEINE HEIMAT, DER NATUR. MEIN GANZES WISSEN UND MEINE LIEBE WÄCHST DORT IMMER WIEDER AUFS NEUE, UND WARTET NUR DARAUF VON MIR GEFUNDEN ZU WERDEN. ICH BIN DIE LETZTE ZEIT NICHT DORT GEWESEN UND ICH SPÜRTE MAL WIEDER ZU SPÄT, WAS ES MIT MIR MACHTE. LEISE WIE EIN DIEB SCHLEICHT SICH DER ZWEIFEL UND DIE ANGST VON HINTEN AN. GESCHLAGEN VON MÜDIGKEIT UND SCHMERZ VERSINGT MAN IN EINEN SCHLAF DER EINEM DIE GANZE LEBENSENERGIE RAUBT. TRÄGE UND VERNEBELT LEBT MAN IN DEN TAG. DIE AUGEN BRENNEN, DIE OHREN KÖNNEN DIE INNERE STIMME NICHT MEHR HÖREN UND DER KONTAKT ZU SICH SELBST BRICHT ZUSAMMEN.
DER ZWEIFEL UND DIE ANGST DER EINSAMKEIT KÜSSEN DICH UND DIE HOFFNUNG SCHWINDET. ICH VERGESSE ES OFT GENUG WO MEIN HEIL LIEGT. LAUFE GEGEN WÄNDE UND SCHREIE IN DEN HIMMEL, FÜHLE MICH ZERISSEN UND ALLEIN GELASSEN. DOCH DANN KOMMT MEINE STIMME ZU MIR UND SAGT: STEH AUF UND GEHE, DU WEIST WO DU MICH FINDEST. BLEIBE NICHT LIEGEN UND EMPFANGE DIE GÜTE UND LIEBE DIESER WELT. IN DEN MOMENTEN WO ICH WIEDER EINS WERDE MIT MEINER NATUR, SCHWINDEN ALLE ÄNGSTE UND ZWEIFEL. ICH WEIS DANN DAS ICH NICHT ALLEINE BIN UND ES NIEMALS WAHR.
ICH ÖFFNE MEINE ARME UND LASSE MICH VON DEM LEBEN DURCHTRÄNKEN. JEDE EINZELNE ZELLE MEINES KÖRPERS SAUGT SICH VOLL DIE DER HERLICHKEIT DIESER WELT.
ICH VERNEIGE MICH IN TIEFER DANKBARKEIT DAS ICH SEIN DARF UND DAS MICH DIESER PLANET LEBEN LÄST:
BIN DANKBAR DAS ICH GESUND BIN UND DAS ICH ALL DAS WISSEN WAS ICH BRAUCH HIR FINDE. ICH DENKE DAS DER GRÖSTE SCHMERZ DIESER WELT DAS IST, DAS WIR VERLERNT HABEN DIE TAUSEND WUNDER DIE JEDEN TAG UM UNS GESCHEHEN NICHT MEHR SEHEN, WEIL WIR MIT ANDEREN DINGEN UNS BETÄUBEN UND UNSERE WAHRE NATUR NICHT MEHR BEWUST SIND. WIR SITZEN AN SCHLECHTEN QUELLEN DIE UNS VORGAUKELN WAS WIR BRÄUCHTEN UM GLÜKLICH ZU SEIN, UND MERKEN NICHT DABEI DAS WIR UNNS IMMER WEITE VON UNS SELBST UND UNSERE MUTTER NATUR ENTFERNEN. WIR SITZEN DA UND GLAUBEN ALLES ZU HABEN, UND DOCH, EIN TIEFER SCHMERZ LIEGT IN UNSEREN HERZEN. DIE ANTWORT AUF DIESEN SCHMERZ IST FLUCHT. FLUCHT DURCH DROGEN, FLUCHT DURCH ZU VIEL ARBEIT, FLUCH IN SCHEINWELTEN IN DER HOFFNUNG DAS ALLES SCHNELL VORÜBERGEHEN SOLL. DER SCHMERZ IST DIE WUNDE, DIE GERISSEN WURDE AN DEM TAG ALS IHR VERGESSEN HABT WO IHR HER KOMMT, WER EUCH JEDEN TAG MIT DEM WUNDER DES LEBENS BESCHENKT, DER EUCH DIE PRACHT DIESER WELT OFFENBART HAT, IHR FÜHLT EUCH WIE KLEINE KINDER DIE AUS DEN ARMEN DER MUTTER ENTRISSEN WURDEN. WIE EINE DUNKELHEIT DIE NICHT ENDEN WILL. FINDET EURE MUTTER WIEDER UND SEIT DANKBAR FÜR JEDEN TAG DEN IHR HABT. ES IST EIN GESCHENK WAS IHR NICHT DAFÜR BEKOMMT, FÜR DAS WAS IHR MACHT, SONDERN FÜR DAS WAS IHR SEIT. IHR SEIT KINDER DIESER WELT, WIR SIND ALLE AUS DEM GLEICHEN SCHOß ENTSPRUNGEN UND WIR SPRECHEN ALLE DIE GLEICHE SPRACHE, ES IST DIE SPRACHE DER LIEBE. SO LASS UNS DANKBAR SEIN FÜR JEDEN SONNENAUFGANG DEN WIR ERLEBEN KÖNNEN, LASS UNS DANKBAR FÜR JEDES LÄCHEL WAS MAN UNS SCHENKT, FÜR JEDE UMARMUNG DIE UNS TROST SPENDET. LASST UNS IN UNSEREM GEGENÜBER UNSERE SCHWESTER UND BRUNDER ENTDECKEN UND UNS DIE LIEBE SCHENKEN DIE UNS AN UNSEREM ERSTEN TAG DER GEBURT MITGEGEBEN WURDE. DIESE LIEBE IST DIE HEIL FÜR ALLE UNSEREN WUNDEN DIE WIR IN UNSEREM HERZEN TRAGEN. GEHE IN DIE NATUR UND FINDE DAS GEHEINISS WIEDER UND FÜHLE DIE UMARMUNG DIESER WELT. WERDE EINS MIT IHR UND SPÜRE DIE LIEBE IN DEINEM HERZEN. GEBE SIE WEITER AN JENEN, DIE MÜDE GEWORDEN SIND, DIE ANGST UND FURCHT IN SICH TRAGEN, ERZÄHLE IHNEN VON IHRER MUTTER DAS SIE SICH ERINNERN WO HER SIE KOMMEN. HELFE DENEN DIE NICHT MEHR ALLEINE GEHEN KÖNNEN, ZEIGE IHNEN DIE HERLICHKEIT DAS SIE WIEDER MIT DEM MANTEL DER HOFFNUG UND ZUVERSICHT WÄRMEN KÖNNEN. DENEN DIE AM BETT GEFESSELT SIND, BRINGE IHNEN BLUMEN, BILDER, GESCHICHTEN, DÜFTE AUS DER NATUR. GIBT IHNEN EURE LIEBE DAS SIE HEILEN KÖNNEN. DENN NUR DIE LIEBE HEILT ALLE WUNDEN DIESER WELT. LASSE DEINE MUTTER NICHT STERBEN, HELFE IHR DAS AUCH SIE WIEDER HEILEN KANN. WIR BRAUCHEN SIE, WIR BRAUCHEN UNS.


ICH SENDE EUCH DIE LIEBE DIE ICH HEUT EMPFANGEN DURFTE, DAS IHR EUCH ERINNERT WO EURE HEIMAT IST.
SIE IST IN EUERN HERZEN UND IN DER NATUR.
ALLES GUTE FÜR EUCH, WO IMMER IHR AUCH SEIT.

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Haget
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Schade,
vielleicht ein interessanter Beitrag - aber alles in Versalien, da vergeht MIR die Leselust.

Liebe GrĂŒĂŸe
Hans-Georg
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Haget wĂŒnscht Dir Gutes!
Selbst dĂŒmmste SprĂŒche machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

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