Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92269
Momentan online:
411 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Mach´s gut
Eingestellt am 28. 02. 2004 20:06


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Otto Lenk
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2001

Werke: 620
Kommentare: 3361
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Otto Lenk eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Mach´s gut

ich muss weiterziehen
frag nicht nach dem warum
du wirst es nicht verstehen
und erwarte keinen trost
wie könnte abschied jemals trösten
kennst du dies gefühl - am bahnsteig
wenn ein zug einfährt
dieses vibrieren im boden
wie wellen unter wasser
in diesem beben schwingt ferne
suche nach dem unsichtbaren
es ist wie ein rufen

dieser erste schritt in den zug
endgültigkeit
bei der abfahrt
ein blick zurück
und mit allem gehen
nichts zurücklassen
kennst du die süße Melodie der Räder
wohin - dahin, wohin – dahin, wohin – dahin
und diesen traumlos hypnotisch tiefen schlaf
wie wellen unter wasser
du wirst es nie verstehen
kennst nicht die melodie der ferne

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


arle
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2004

Werke: 33
Kommentare: 410
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um arle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Lieber Otto Lenk,

das ist ja mal eine schöne Beschreibung! Sehr klare, eingängige Bilder hast du da gefunden. Danke für dieses Gedicht.

Vielleicht eine Kleinigkeit noch: "Die Melodie der Ferne" klingt in meinen Ohren nicht so schön. Vielleicht findest du ja noch einen anderen Ausdruck, der besser zu der Klarheit des übrigen Textes passt. Obwohl mir im Moment auch keiner einfällt....
__________________
Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen und alles aus ist mit dem Erdeleben, sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben von jedem Wort, das unnütz uns entfallen. - J.W. Goethe -

Bearbeiten/Löschen    


Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Vielleicht könnte man anstatt "die Melodie der Ferne"
"den Klang des fernen Horizontes" nehmen....
oder "den Ruf des fernen Horizontes"....
Ansonsten gefällt es mir auch sehr!!!

Liebe Grüße
von Klopfstock

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!