Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92249
Momentan online:
322 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Mädchenträume
Eingestellt am 05. 08. 2005 19:03


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Isa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

Werke: 36
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Isa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

„Marga, es wird langsam zu auffällig.“, flüsterte Sabine, Schülerin des Mädcheninternats St. Maria, ihrer soeben zurückgekehrten Freundin ärgerlich zu. „Sie sind jedes Mal kurz davor, das Zimmer zu betreten und ich muss mir immer wieder eine neue Ausrede einfallen lassen, warum sie jetzt nicht herein kommen können.“
Sabines Augen funkelten zornig und sie fixierte Margaret mit ihrem Blick. Sie kannten sich schon seitdem sie ins Internat eingeschult worden waren. Margaret war die Aktivere der beiden, spielte mehr Streiche im Laufe ihrer Schulzeit und war beliebter als Sabine. Margarets äußeres Erscheinungsbild war bezaubernd, lange schlanke Beine, einen hübschen Kopf, welcher von dunklen Locken umrahmt wurde. Sabine fand jedoch, dass Margas Augen das Schönste an ihrer Freundin waren. So hellgrau, dass man sofort an kühles Eis erinnert wurde. Ihr Blick konnte so intensiv sein, dass man das Gefühl hatte, die junge Frau könne durch einen hindurch direkt in die Gedanken blicken.
„Reg dich ab, Sabbe.“, murmelte Margaret und zog die schwarze, eng anliegende Hose aus. „In nächster Zeit werde ich versuchen, nicht mehr so oft zu verschwinden, ich verspreche es dir.“
Margaret ignorierte den Blick ihrer Freundin und hielt dem Drang stand, in ihre Richtung zu schauen, machte sich stattdessen daran aus der Strumpfhose zu schlüpfen.
Sabine warf sich auf ihr Bett und schürzte schmollend ihre Lippen. Sie machte sich immer Sorgen, wenn Marga verschwand, nur einen Zettel hinterließ, dass sie in der Stadt war und in der Nacht wiederkommen würde. Zudem war sie eifersüchtig, denn Sabbe vermutete, dass Marga einen Freund hatte, den sie jeden Abend besuchte. Den Mädchen des Internats war es nicht erlaubt, sich außerhalb der offiziellen Besuchszeit mit jungen Männern zu treffen, was viele Mädchen dazu veranlasste, andere Wege zu finden, sich mit ihren Verehrern zu treffen. Die meisten scheiterten jedoch an den hohen Internatsmauern oder an Neidern unter den Internatsschülerinnen, die sie an die Leiter der Schule verrieten.
Sabine seufzte, wie gerne würde sie die sanften Hände ihrer Freundin auf ihrer Haut spüren, ihr zärtliche Worte zuflüstern, nur für sie da sein.
Ihr Gesicht lief rot an, vor Scham und sie war froh, dass nur noch Margarets Nachttischlampe einen kleinen Lichtkegel an die Zimmerdecke warf und somit das Zimmer nur ein bisschen erleuchtete.
Plötzlich spürte sie eine Bewegung neben ihrem Bett und den warmen Atem Margarets, welcher ihre Wange streifte. Die dunkelhaarige junge Frau hauchte ihrer vor Schreck steifen Freundin, einen Kuss auf die Wange.
„Sei nicht mehr böse, Sabbe.“, flüsterte sie, ihre Stimme gedrückt vor Reue, „Gute Nacht!“
Margaret küsste die Freundin erneut sanft auf die Wange und zog sich dann fluchtartig in ihr Bett zurück. Sabine sollte nicht merken, wie sehr sie dieses nächtliche Ritual genoss.
Sie schaltete das Licht aus und kurz darauf klopfte es an der Tür. Eine späte Anwesenheitskontrolle war üblich, seitdem eine Internatsschülerin mit einem Verehrer abgehauen war. Nun wurde jede Nacht mehrmals kontrolliert, ob sich alle Schülerinnen sicher hinter den dicken Mauern des Internats befanden.
„Anwesenheit von Fräulein Beck und Fräulein Hausmann?“, fragte die Stimme der Physiklehrerin in die Dunkelheit hinein und als sie bestätigende Antworten erhielt, wurde die Tür wieder zugezogen.
Nach kurzer Zeit hörte Margaret den gleichmäßigen, ruhigen Atem ihrer Freundin und sie ließ ihre Gedanken schweifen.
Sie war von Anfang an mit Sabine in einem Zimmer gewesen. Marga hatte es gefallen eine gute Freundin in der ruhigen Sabine gefunden zu haben. Sabine war zwar nicht so auffällig, aber dennoch beliebt und mit ihren kurzen roten Haaren und der schmächtigen Statur, machte sie einen etwas verlorenen Eindruck, was Margaret sehr anziehend fand.
Erst im letzten Jahr hatte Marga gemerkt, wie attraktiv sie ihre langjährige beste Freundin fand und dass sie es kaum aushielt, wenn sie sich mit ihr umzog oder sie gemeinsam duschten. Das war der Grund für ihre nächtlichen Ausflüge, um von der Verlockung, welche von Sabine ausging, wegzukommen.
Marga strolchte immer im Hafen herum und versuchte sich auf andere Gedanken zu bringen, bis sie dann wieder zurück ins Internat und zu Sabine musste.




Nun drehte sich die junge Frau rastlos in ihrem Bett hin und her, versuchte die verlockenden Bilder von Sabbe, die in ihrem Kopf rumspukten, loszuwerden.
Mittlerweile hatte es angefangen zu gewittern, was zu dieser Jahreszeit normal war und worauf der Wetterbericht die ganze Zeit schon hingewiesen hatte. Grelle Blitze zuckten am nächtlichen Himmel und erleuchteten das Zimmer. Kurz darauf war Donner zu hören und der Regen peitschte, vom Wind getrieben, hart gegen das Fenster.
Margaret spürte, wie ihre Decke zur Seite gezogen wurde und Sabine in ihr Bett schlüpfte.
„Hast du Angst, Sabbe?“, fragte Marga ruhig und erhielt als Antwort nur, dass sich Sabine fest an sie schmiegte. Marga durchfuhr ein wohliger Schauer, als sie ihre Freundin so nah an sich spürte. Es war wie im Traum, nur dass sie wirklich Sabbes süßen Körpergeruch einatmete, welcher berauschend war und sie genoss die Wärme des Körpers, welcher sich an sie schmiegte. Erregt versuchte sie sich auf andere Gedanken zu bringen, nicht an Sabbes schlanken Körper zu denken, nicht an ihre weichen Lippen.
Der Regen wurde immer stärker und Sabine drückte sich immer enger an Margaret. Margas Brustwarzen wurden hart und ein erregtes Zittern erfasste sie. Sie konnte ihre Gefühle verstecken, ihr Körper jedoch versagte diese Möglichkeit.
„Ist dir kalt?“, murmelte Sabine. Das Murmeln klang nur halb so schläfrig, wie Marga es erwartet hatte. Sie schüttelte den Kopf und Sabine rückte noch enger an sie heran. „Mir aber.“, hauchte Sabbe und umschlang mit ihren Armen den erhitzten Körper ihrer Freundin.
Marga drehte sich in dieser Umarmung um, so dass sie in der Dunkelheit Sabbes Gesicht erahnen konnte. Nun legte auch sie die Arme um ihre Freundin und zog sie näher an sich.
Sabine erstarrte in der Umarmung Margas, ihr Herz raste und sie wagte es nicht zu atmen. Marga würde nun merken, dass Sabine sie begehrte. Es führte kein Weg daran vorbei und dann war ihre Freundschaft vorbei. Angespannt wartete Sabine, doch es herrschte nur Schweigen und die einzigen Geräusche kamen vom Gewitter.
„Ist es dir unangenehm?“, vernahm sie die Frage ihrer Freundin in der Nähe ihres Ohres. Der heiße Atem ihrer Freundin jagte wohliger Schauer über Sabbes Körper. Ihr Körper war ein Verräter, sie wartete darauf, dass Marga sie zurückstieß.
Sabine schloss die Augen, sie musste Schlafen, dann würde sie auch dieser Versuchung widerstehen. Marga würde sie hassen, wenn sie von ihren Gefühlen für sie erfuhr.
Mit einem Mal spürte sie Margas weiche Lippen auf den ihren und eine suchende Zunge in ihrem Mund. Erschrocken riss Sabine die Augen auf und stieß Marga von sich. Sie schnappte nach Luft und richtete sich im Bett auf. Regen peitschte gegen die Scheibe und ein erneuter Blitz erhellte das Zimmer für kurze Zeit.
Auch Margaret hatte sich aufgerichtet, Tränen liefen ihr über die Wangen. Sabine hatte sie zurückgewiesen. Nichts würde mehr so sein wie früher.
„Es tut mir leid, Sabbe.“, flüsterte sie mit tränenerstickter Stimme. Sie hatte ihre langjährige Freundschaft für eine unkontrollierte Begierde weggeworfen. Ungewollte entschlüpfte ihr ein Schluchzer. Sie war so dumm gewesen, zu hoffen, dass Sabbe dasselbe für sie empfand.
Als sie Sabines warme Hand auf ihrer Wange spürte, ergriff sie sie und drückte sie. Sie musste ihr verzeihen.
„Bitte verzeih mir Sabbe.“, schluchzte sie, „Ich verspreche dir, so etwas nie wieder zu tun. Aber bleib meine Freundin. Bitte vergib mir.“
„Nein.“, war Sabbes einzige Antwort, bevor sie ihre in Tränen aufgelöste Freundin küsste. So zarte, süße Lippen. Die Zungen spielten miteinander und zogen sich wieder zurück. Sabbe löste sich kurz von Marga, nur um sofort wieder zu ihr gezogen zu werden. Eng umschlungen wälzten sie sich im Bett, begegneten immer wieder mit feurigen Küssen.
Schließlich fand Margas Hand den Weg unter Sabines Nachthemd. Sie fuhr mit der Hand über die festen Brüste und massierte die festen Nippel mit ihren Fingerspitzen. Sie hielt kurz inne und Sabbe zog sich das Nachthemd über den Kopf. Bei jeder von Margarets Berührungen durchfuhr sie ein wohliger Schauer und Schweiß perlte von ihrem Gesicht. Sie stöhnte, als Marga ihren Körper mit Küssen übersäte und ihre Zunge mit ihren Brustwarzen spielte. Sie sollte nie aufhören. Mit einer beinahe zu gekonnten Bewegung, zog Marga Sabines Slip runter und begann den Schambereich ihrer Freundin zu verwöhnen. Sabine hielt den Kopf ihrer Freundin fest und sie sahen sich in der Dunkelheit in die Augen. Für beide ging ein Traum in Erfüllung. Erneut trafen sich ihre Lippen und Marga war über die Leidenschaft ihrer Freundin verwundert. Sie waren füreinander da, sie ergänzten sich.

Durch ein heftiges Schütteln schlug Sabine die Augen auf. Es war heller Tag und an ihrem Bett stand Marga, mit einem besorgten Gesichtsausdruck. Sabines Gesicht wurde heiß und sie versuchte sich dem prüfenden Blick ihrer Freundin zu entziehen. Die letzte Nacht war nur ein Traum gewesen. Einer der vielen in letzter Zeit.
„Sabbe, ist alles mit dir in Ordnung?“, fragte Marga und setzte sich neben ihrer Freundin aufs Bett. Seit sie immer in die Stadt verschwand hatte sich einiges zwischen ihr und Sabine verändert und Marga gab sich selbst die Schuld, da sie Sabine nicht genug vertraut hatte, um ihr zu sagen, dass sie nun einen festen Freund hatte. Dann hatte sie gestern erfahren, dass Sabine beantragt hatte, ein anderes Zimmer zu bekommen.
Sabine wickelte sich in ihre Bettdecke ein. Ihre Wünsche ließen ihr selbst in der Nacht keine Ruhe und sie hoffte durch den Zimmerwechsel endlich den gewünschten Abstand zu finden. Sie wusste, dass ihre Begierde von niemandem hier verstanden, geschweige denn akzeptiert werden würde. So ungern die Beziehungen der Mädchen zu Jungen aus der Stadt gesehen wurden, so wurden sie toleriert, wenn sie nicht zu offensichtlich waren. Doch hatte es bisher im Laufe der Zeit nur eine lesbische Beziehung zwischen zwei Internatsschülerinnen gegeben. Beide wurden der Schule verwiesen.
„Alles ist gut.“, murmelte sie schüchtern. „Ich werde mich wohl daran machen, meine Sachen zusammenzupacken. Frau Reger meinte, dass ich spätestens bis zum Mittagessen das Zimmer im Mittelbau bezogen haben muss.“
Marga suchte den Blick ihrer Freundin, doch diese wich ihr aus und schlüpfte aus dem Bett, um in den Waschraum zu gehen.

„Wir gedenken Sabine Hausmann, Oberschülerin des Internats St. Maria.“, die monotone Stimme des Priesters ging in dem Prasseln des Regens beinahe unter. Marga stand wie versteinert vor dem frischen Grab ihrer Freundin.
Vor wenigen Wochen hatte sie das Zimmer gewechselt und hatte sich trotzdem weiterhin normal verhalten. Ihr Verhältnis hatte sich nicht verändert und Marga hatte sich nur kurz über die seltsame Reaktion gewundert, als sie Sabine von ihrem Freund erzählt hatte. Danach hatte Sabbe zwar noch mit ihr geredet und sie hatten auch sonst noch viel unternommen, doch war Sabbe nicht mehr so fröhlich und zutraulich, wie davor.
Dann hatte man eines Abends nach Sabine gesucht. Sie war von einem Spaziergang nicht zurückgekehrt und ihre neue Zimmergenossin Klara wusste nur, dass sich Sabine zu den Klippen aufgemacht hatte. Alle waren in heller Aufregung gewesen, doch da hatte Marga schon gewusst, was geschehen sein musste, doch hatte sie den Grund noch nicht gekannt.
Man hatte sie dann gefunden, es jedoch vermieden, den Internatsschülerinnen von ihrem Zustand zu berichten. Sie hatte wenige Stunden im Krankenhaus überlebt und war dann ihren Verletzungen erlegen.
Die Schulleiterin hatte Marga nach möglichen Gründen gefragt, doch hatte die junge Frau nicht darauf antworten können. Erst nach dem Gespräch hatte sie den Brief bekommen, welcher an sie gerichtet war.
„Sabine.“, flüsterte Marga, als sie vor dem Grab stand und ihre Blume auf den Sarg warf. Sie wurde von schlechtem Gewissen geplagt, die Gefühle ihrer Freundin nicht erkannt zu haben. Selbst die tröstenden Worte am Ende des an sie gerichteten Briefs verschafften ihr keine Linderung.
„Verzeih mir meine Tat, geliebte Marga. Dich trifft keine Schuld und ich hoffe, dass dir mein Lächeln in Erinnerung bleibt, sowie ich an deine strahlenden Augen denken werde, bis wir uns wieder sehen.“

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Marius Speermann
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2005

Werke: 51
Kommentare: 464
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Marius Speermann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Gefällt mir. Auch das Ende. Gerade bei guten erotischen Erzählungen will man ja nicht unbedingt schnurstracks zum "vorbestimmten" Ziel kommen, sondern irgendwie soll einer der Protagonisten nicht unbedingt das bekommen, was er/sie sich erwartet hat. Sonst wär's zu flach.

Mario

Bearbeiten/Löschen    


Isa
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2004

Werke: 36
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Isa eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

danke für die worte. ich konnte mich nämlich erst nach einigem überlegen zu diesem schluss durchringen und war mir nicht ganz sicher, ob man das so stehen lassen kann. es bieten sich bestimmt noch weitere gelegenheiten, neues auszuprobieren.
isa

Bearbeiten/Löschen    


plosiv
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

Werke: 45
Kommentare: 71
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um plosiv eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

... ich find' Sabbe ist ein schrecklicher Kosename, ich musste die ganze Zeit an eine Bulldogge denken, die sich in Zeitlupe schüttelt und überall ihren Speichel verteilt... :-). Sorry, und immer wieder dieselben Lesbenklischees und -komplexe...

p.

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!