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Leselupe.de > Gereimtes
Mägdelein
Eingestellt am 25. 05. 2002 19:41


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Registriert: Apr 2002

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Vergißmeinnicht, dass nie, dass nicht,
sollst hungrig mir durchs Feuer tanzen,
Nachtschatten du, schon abgewelkt,
doch bei Johanni feurig, heilig,
und heute Nacht, wenn du besuchst, dann
spring mich an, mich: Mägdelein,
bis Morgentau sollst ihn mir beissen,
den Ginsterbusch und bis aufs Blut
den roten, roten Fingerhut.

Ist deine Kränzchenzeit,
die sich in meine hat gesteckt und jetzt,
jetzt doppelt schnell zu Ende hetzt.

Dann ist es hin,es bleibt die weiße Rose Schmerz,
der du dann folgst, nun mundgerecht,
du hebst die Hand, hebst auch die Augen,
und mit Erstaunen im Gesicht
begreift du, was du neu erfahren:
du wolltest alles, alles nicht.

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