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Leselupe.de > Gereimtes
Männerphantasie
Eingestellt am 01. 05. 2004 21:55


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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Männerphantasie

Ganz in weiß, jung, schlank und blond,
ganz unberührt und frisch
und höchstens Ende zwanzig.
Ja, dieses Lächeln, leicht, ein wenig überlegen,
oh diese wunderschönen, großen, blauen Augen
und ganz allein für mich.

Die wohligen Geräusche, das leise Wasserplätschern,
romantische Musik und warme Hände
an meinem nackten Arm.
Oh, diese Stimme, weich, voll,
fast etwas rauchig,
verführerisch, erotisch.

Und diese schlanken Fesseln,
ihre Schuhe, weiß.
Dies Jackett mit dunklen Knöpfen, diese weiche Hose,
ja dieser tolle Hintern,
diese Bluse wohlgefüllt, geformt und gänzlich unberührt
und rein. So sauber und so rein.

Ein Traum am frühen Morgen,
kaum aufgewacht,
allein für mich,
ein Engel, diese Frau.
Der sanfte Wind von draußen spielt
in ihren, meinen blonden Locken.

Ganz in weiß gekleidet, ganz,
ganz Geliebte, gleich.
Gleich holt sie mich aus meinen Träumen
ins reale Leben.
Setzt


die Spritzennadel spöttisch lächelnd
knallhart und tief in meine Vene.
Damit ich auch gut schlafen kann,
wenn sie gleich operiert.


April 2004
__________________
© Jürgen Locke

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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SO SAUBER UND SO REIN

Lieber george,

an dieser Stelle hat es "klick" gemacht. Du hast es alles so wunderschön übertrieben, dass es sich nur um eine Krankenschwester oder Ärztin handeln konnte.
Aber.....der Patient wird ja wieder gesund, und die Schöne hat ja auch manchmal frei....
Als ich nach meinem letzten Krankenhausaufenthalt meinen Lieblingspfleger im Kaufhaus wiedergesehen habe, blieb mir auch erst einmal die Luft weg. Immer, wenn er an meinem Bett vorüberging, schüttelte er meinen Fuß, so wie man Leuten eigentlich die Hand schüttelt, egal, ob ich gerade Besuch hatte oder nicht.

Schön, wenn man sich über einen Krankenhausaufenthalt in dieser Weise gekonnt lustig machen kann.

Gesundheit!!!
Liebe Grüße von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Da sage noch jemand, Männer seien phantasielos! (Wenns auch immer nur um die eine Phantasie geht... )
Ehrlich, an eine Krankenschwester hab ich fast sofort gedacht, aber das tut dem Schmunzeln keinen Abbruch. Vor allem nicht, wenn man weiß, wie "Mann" vor einer OP (Operation) oft zittert. Da hilft so eine nette Phantasie sicher.
Kleiner Tipp: Die Narkosespritze wird von einer Anästhesieschwester gesetzt, nicht vom Operatuer, bzw. der operierenden Ärztin! Obwohl - bei besonders netten Patienten ... Wer weiß..!!!
LG IKT

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Liebe Vera-Lena,

natürlich übertreibt der Text ein gaaanz klein wenig. So wie Männer halt sind. Aber träumen ist ja erlaubt... Und wenn dann eine solche Ärztin kommt, vielleicht sogar noch eine, die man teilweise hätte ausbilden können... Wow! Doppelwow. Wow-quadrat. Da lässt man gerne operieren... (wenigstens im Text).

Grüße
Jürgen

__________________
© Jürgen Locke

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george
Routinierter Autor
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Liebe IKT,

vielen Dank für deinen Hinweis. Jeder (!!) Mann, der keine Angst vor Spritzen hat, ist ein besonders guter Patient in dieser Situation. Auch wenn dann sogar mehrere dieser Wesen um einen Mann herum sind (was für eine Situation!!!), dann projeziert Mann doch gerne alles in eine Person. Mit mehreren Frauen ist Mann (auch als Schreiber) in der Realität sonst doch überfordert... Dass die handelnde Ärztin gerade bei selbstbewussten und angstfreien Patienten einen besonderen Spass daran hat, die Spritze zu setzen, versteht sich von selbst...

Grüße
Jürgen

__________________
© Jürgen Locke

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heike von glockenklang
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klasse gut gelinkt.
ch dachte an royblacks ganz in weiß, lach.
die poente ist hervorragend, unerwartet gesetzt.
mir gefällt besonders gut das du zügig zur poente kommst und unnötige erklärungen raus lässt.
das macht sie im wahrsten sinne des wortes "spritzig."
heike
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kühle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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