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Leselupe.de > Gereimtes
Männerreifung
Eingestellt am 11. 08. 2003 12:16


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Andrehrich
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Männerreifung

Ich bin ganz stolz : Ich hab´s gewagt
Und jemand nach dem Weg gefragt !
Weil dies ist doch nun allemal
Bei Männern nicht sehr oft der Fall
Da wir dem Orientierungssinn vertraun
Und seltenst auf den Stadtplan schaun
Erst recht ist es unter der Würde
Zu Fragen.

Diese große Hürde
Die hab ich heute überwunden
Und dies sogar als schön empfunden
Dazu noch kommunikativ
Und nicht - wie sonst gedacht - naiv

Mit stolzen Grüßen Andreas
__________________
Andrehrich
Parkplatzsorgen ? Kenn ich nicht !
Ist stets ein Radweg doch in Sicht!

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Herr Müller
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Hallo Andrehrich

Ab hier bin ich beim Lesen ins Stolpern gekommen:
"Erst recht ist es unter der Würde.."

Vielleicht irre ich mich auch.

Die Idee ist Klasse. Hoffentlich hat man Dich in die richtige Richtung geschickt

Herr Müller
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Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

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Hallo, Andrehrich!

Schau dir diesen Mann dort an,
der nicht einmal fragen kann,
der wie so ein Blinder irrt.
Mensch, das macht mich ganz verwirrt!

Hab' ihn vorher schon gesehen,
dort, an jener Ecke stehen.
Er schaute orientierungslos.
Wann gibt der sich bloss den Stoss?

Hallo, grosser, junger Mann!
Ob ich dir wohl helfen kann?
Bist du neu in dieser Stadt,
die so viele Ecken hat?

Lächeln kann der Mensch wohl nicht.
Doch da strahlt schon sein Gesicht.
Angstschweiss fliesst in kleinen Bächen -
Jetzt wird er sich an mir rächen.

Tauben werden fliegen müssen,
um ihm seine Stirn zu küssen.
Doch er hat sich schnell gefunden
und er fragt ganz unumwunden:

Wissen Sie wo diese Stadt
öffentliche WC's hat?
Ganz erleichtert lächelt er -
Mann, war diese Frage schwer.

Lag es unter seiner Würde,
überwand er nun die Hürde ...
Mit stolzem Haupt geht er davon.
Ein Gruss - dann fehlt auch mir der Ton.


VG
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Andrehrich
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An Herrn Müller und Schakim

Hallo !
Danke beiden Antworten !

Also zu Herrn Müllers Kritik, Anregungen.. also da wo er eben völlig recht hat... kann ich nur sagen, dass dieser Bruch genau an der Stelle geplant war, alleine schon durch den Punkt, vielleicht sollte man einfach einen Absatz machen, damit es noch krasser wird. Aber eigentlich will und kann ich auch gar nicht wissenschaftlich oder normgerecht an Gedichte herangehen. Oder ist der ganze Rest des Gedichtes gemeint?

Die Idee (Inhalt) ist natürlich alles andere als neu und oft schon aufgegriffen... am schönsten wohl durch Ulla Meinecke in ihrer "Handtaschengeschichte" auf der Live -CD "Kurz nach acht"... und ehrlich gesagt fiel mir der Text letzte Woche auf einer Radtour ein, nachdem ich nach dem Weg gefragt habe und eigentlich eher das Gegenteil von der positiven Botschaft des Gedichtes erhielt, es war offensichtlich ein Autofahrer, der uns nicht gerade einen "radfahrerkompatiblen" Weg erklärte... immerhin die Richtung stimmte, aber das fühlte ich ja eh... ;-)

Und Schakim vielen Dank für das wirklich gelungene eigene Gedicht (ausser dass Blinde aus meiner Erfahrung alles andere als orientierungslos sínd !)... Dazu fällt mir der empfehlenswerte ostdeutsche Liedermacher Hans - Eckardt Wenzel ein, der eine lange gedichtete Ansage macht, in der es auch nur um den unterdrückten Harndrang im Publikum geht...
aber ich muss jetzt dringend los, um "Geschäfte zu erledigen".....

Mit vielen nach draussen drängenden Grüssen Andreas
__________________
Andrehrich
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Ist stets ein Radweg doch in Sicht!

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Herr Müller
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Hallo Andrehrich

genau, mache einen Absatz, dann wird der Bruch auch optisch deutlich.

Herr Müller
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Andrehrich
Festzeitungsschreiber
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Herrn Müller dankend fragend

Dumme Frage, aber kann man das auch nachträglich ?
Genauso wie kriegt Ihr "Profis" Eure Formatierungen hin ?
Gibt es da eine Erklärung für ?
Viele Fragen, noch mehr Dank und noch mehr Grüße Andreas
__________________
Andrehrich
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