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Leselupe.de > Kindergeschichten
Märchenwald 2050
Eingestellt am 02. 07. 2010 12:01


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Lena Luna
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Liebe Kinder,
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da war unser Märchenwald in großer Gefahr. Was sich damals zutrug, will ich euch nun erzählen, spitzt eure Ohren:
Königin Silvana schaute über ihr Land. Sie saß auf dem höchsten Baum ihres Reiches und ließ ihren Blick nach Osten schweifen, dort, wo die ersten Lichtfinger der Morgensonne ihren Wald gleich mit einem rosigen Hauch überziehen würden.
Im Westen und im Norden lag der Wald noch in tiefer Dunkelheit und der Nachtnebel umhüllte die Baumwipfel wie mit weichen Wattebäuschen. Ein Raunen und Seufzen, ein Knarren und Rascheln erfüllte die Luft: es war das Flüstern ihres Waldes in der Nacht, das liebste Geräusch für die Königin.
Aber Silvana war besorgt. Es gab neue Töne in dem Lied des Waldes. Manchmal konnte man ein Pfeifen und Fauchen hören, ganz leise zwar, aber es störte den sanften Gesang des Waldes und wurde immer deutlicher. Dann war auch ein Staub in der Luft, der sich wie ein gelber Schleier auf alles legte und die Feuchtigkeit der Blätter raubte. So etwas hatte es noch nie gegeben und die Königin hatte beschlossen, die Ursache für diese beunruhigenden, rätselhaften Dinge herauszufinden.
Sie war mit ihren besten Kundschaftern auf ihren Aussichtsbaum geklettert, um von dort aus bis zu den Grenzen ihres Reiches zu schauen. Der Mammutbaum war der mächtigste und älteste Baum im Wald, schon die Urahnen erwähnten ihn in ihren Erzählungen.
Mit seiner Höhe von über 60 Metern überragte er seine Brüder, obwohl auch diese schon seit Urzeiten in dem duftenden, grünen Urwald wuchsen.
Königin Silvana war die Hüterin dieses Waldes. Er bot Lebensraum für alle Bewohner ihres Reiches, für die vierbeinigen Fellträger, für die geflügelten Herrscher der Lüfte, für die winzigen Krabbeltiere, für die Fabeltiere und die Elfen und Feen, für die Zauberer und die Hexen und natürlich für die Märchen-Waldmenschen.
Als sie jetzt über die Wipfel schaute, ganz eingehüllt in das rosige Licht der Morgendämmerung, sah sie etwas Erschreckendes. Im Osten fraß ein gelbes Meer an ihrem Wald, hatte schon große Flächen verschlungen. Und mit zunehmender Helligkeit konnte sie erkennen, dass auch im Süden, im Westen und sogar im Norden dieses gefräßige Gelb ihren Wald unter sich begrub.
Es drang in ihr Königreich ein und drohte es zu vernichten.
Ganz hinten, am Horizont, hatte sich ein Wirbel aus Sand erhoben und fegte wie ein wütender Dschinn hin über die wüste Ebene auf ihren fruchtbaren, grünen Wald zu. Jetzt konnte Silvana auch ein feines Fauchen hören und sie spürte plötzlich einen Windzug auf ihrer Haut, der winzig kleine Sandkörner mit sich trug.
Jetzt wusste sie genug. Der böse König Sandoz, der König und Fürst der Wüstenstaaten, der Herrscher über alle Dschinn und Feuergeister, hatte ihren Vertrag gebrochen und bewegte sein Sandheer über ihre Grenzen hinweg.


Aber was gab ihm die Macht dazu?
Das Wüstenreich und das Reich des Märchenwaldes existierten nebeneinander wie Feuer und Wasser, Gut und Böse, Hell und Dunkel. Es gab das eine nicht ohne das andere. Aber jeder hatte die Grenzen des anderen zu achten, so waren die Kräfte ausgewogen und ein Vertrag hatte dies in uralten Zeiten besiegelt.
Nur mit Hilfe einer fremden Macht konnte Sandoz ihre Grenzen übertreten.
Mit jedem sterbenden Baum würden Sandoz Kräfte wachsen. Und bald würde aus ihrem grünen Paradies auch eine Wüste werden.
Das musste sie verhindern. Sie würde sofort ihre mutigste und klügste Kriegerin aussenden, um erkunden zu lassen, was die Quelle der Macht war, die Sandoz so stark werden ließ.
Sie hieß Sinah und war Ihre erstgeborene Tochter.
Sinah war wunderschön, mit langen schwarzen Haaren und blitzenden blauen Augen. Sie konnte mit dem Pfeil einen herab fallenden Apfel durchbohren, während sie auf dem Rücken eines wilden Hengstes ritt. Sie konnte schneller laufen als der langbeinigste Hase und hatte alle Rätselaufgaben der Fee aus dem Spiegelschloss gelöst.
Die Märchenwaldkönigin ließ ihre Tochter rufen und erzählte ihr von dem drohenden Unglück.
Sie übertrug ihrer Tochter nun die ehrenvolle Aufgabe, das Geheimnis des Wüstenfürsten zu lösen und den Märchenwald zu retten.
Die kluge Eule, ihre Botschafterin und Weisheitsträgerin wurde Sinah als Weggefährtin übergeben und auch eine silberne Flasche mit dem Wasser aus der Quelle des Lebens.
Das kühle Wasser schimmerte wie tausend Opale und erfüllte jeden, der davon trank, mit neuer Lebenskraft .
Die Königin sprach:„ Eule sei dir Augen und Ohren in der Nacht und weiser Rat in der Not. Das Wasser spende dir Nektar in Zeiten, in der dich die Hitze der Wüste zu verbrennen droht. Aber sei sparsam mit ihm, es ist kostbar und du musst davon einige Tropfen übrig behalten für diese 2 Samenkörner, die ich dir in deine Obhut gebe.
Pflanze sie an einen geheimen Ort in der Wüste, verborgen vor den Augen der Feuergeister und Dschinn, geschützt vor dem sengenden Atem des Dämons der Wüste.
Benetze sie mit dem Wasser des Lebens und behüte und pflege sie sieben Jahre lang.
Dann wird ein Baum daraus gewachsen sein. Und in der siebenten Nacht des siebenten Jahres .. .." Und die Königin beugte sich vor und flüsterte ihrer Tochter das Geheimnis, das nur sie hören durfte, ins Ohr.
So machte sich Sinah schon in der selbigen Nacht auf den Weg zu dem Reich der Wüste. Stolz ritt sie auf ihrem Hengst Silberhuf, und ihr schwarzes Haar wehte wie eine Fahne im Nachtwind. Ihre weiße Eule flog als Kundschafter voran und ihre heiseren "Uhus" durchdrangen die Finsternis.
So ritt sie drei Tage und Nächte, bis sie im Morgengrauen an den Rand der Wüste gelangten. Das Fauchen des Sturmes, der den Sand auftürmte zu einer rotgelben Säule, war zu einem Brüllen geworden. Der wirbelnde Staub raubte ihr den Atem und stach in ihre Haut wie mit tausend Nadeln.
Sie musste hinter einem Felsen Schutz suchen, bis sich der Sturm etwas beruhigt hatte. Bald stand die Sonne im Zenit und sandte ihre glühenden Strahlen unbarmherzig auf die Wanderer herab. Außer einigen Felsen gab es nur Sand.
Kein Baum, Strauch oder grünes Gras konnte hier überleben. Sie musste sich beeilen, und durfte nicht zögern, dieses Ödland zu durchqueren, bis sie zu dem Palast des Wüstenfürsten gelangt war.
Ein heiserer Schrei ließ sie aufblicken.
Da sah sie hoch am Himmel einen Falken Kreise ziehen, immer an einer Stelle, manchmal schien er sich herabzustürzen, um dann gleich wieder in die Luft aufzusteigen.
Ein merkwürdiges Verhalten.

Eule schien zu lauschen, erhob sich dann mit mächtigem Flügelschlag von ihrer Schulter und antwortet mit einem hohlen „Uhu„ auf den Schrei des Falken.
„Er braucht Hilfe für seinen Herrn", rief sie Sinah in der Märchenwaldsprache zu und flog auch schon voran. Sinah folgte im Galopp auf Silberhuf.
Da sah sie einen dunklen Felsen im Sand liegen, nein, … es waren zwei Gestalten!
Jetzt erkannte sie es: ein Mensch und ein Pferd!
Als Sinah sie erreicht hatte, sprang sie von ihrem Pferd und beugte sich über den gestürzten Reiter. Er war bewusstlos, und aus einer Wunde am Kopf tropfte Blut, aber er lebte. Das Pferd konnte nicht aufstehen, anscheinend war ein Bein gebrochen. Pferd und Reiter waren durch Sonne und Wind wie ausgetrocknet und halbtot. Sinah holte ihre kostbare Flasche mit dem Lebenswasser und benetzte mit einem schimmernden Tropfen die aufgesprungenen Lippen des jungen Mannes.
Er war sehr schön, und als er seine Augen aufschlug, funkelten sie wie leuchtende Smaragde.
Sinahs Herz tat einen Sprung und sie errötete. Doch schnell beugte sie sich zu dem Pferd herab um ihre Verwirrung zu verbergen, und befeuchtete auch sein samtiges Maul mit dem lebensspendenden Nass. Sofort stand das Pferd auf, geheilt auf wundersame Weise, und auch der Reiter erhob sich und bedankte sich bei der schönen Retterin.
Der Falke war auf die Schulter seines Herren zurückgekehrt und fing an, sich mit Eule in leisen Krächzlauten zu unterhalten. Der Prinz verbeugte sich vor der Prinzessin und sprach:
„ Ich bin Prinz Salim und ich stehe in eurer Schuld. Ihr habt mir das Leben gerettet und meinem Pferd dazu.“
Sinah nannte auch ihren Namen und plötzlich kam die ganze Geschichte über ihre Lippen: von dem schrecklichen Wüstenfürsten, der gegen den Vertrag mit ihrer Mutter verstieß und ihren grünen Wald von der Wüste verschlucken lassen wollte, und von ihrer gefährlichen Aufgabe, dieses zu verhindern. Nur von dem letzten Geheimnis verriet sie nichts.
Der Prinz senkte den Kopf und schwieg. Sinah sah, dass ihm Tränen in den Augen standen. Und dann gestand er, dass er der Sohn des Fürsten sei und sich dafür schäme, dass sein Vater den Vertrag gebrochen hätte. Er wisse sehr wenig von den Taten seines Vaters, der immer hinter verschlossenen Türen seinen unheimlichen Machenschaften nachging.
Und er schwor, Sinah bei ihrer Mission zu helfen, auch wenn er sich gegen seinen Vater stellen müsste.
So ritten sie später im Schutze der Dunkelheit durch die Wüste. Bald näherten sie sich den Palästen des Wüstenfürsten.
Salim besaß einen Zauberring, den er an seinem Finger einige Male hin und herdrehte und plötzlich umgab die beiden Abenteurer eine schimmernde Hülle, die sie für die Augen der Wächterdschinn unsichtbar machte.
So gelangten sie unerkannt durch das Tor der Palastmauer.

Der Palast war ganz aus dunkelrotem Marmor gebaut und mit kostbarsten Edelsteinen und Diamanten besetzt, die sogar das Licht der Sterne zurückzufunkeln schienen.
Zwischen unzähligen Türmchen, deren zwiebelförmige Dächer ganz mit Lapislazuli bedeckt waren, erhob sich in der Mitte eine goldene Kuppel mit einem Dach aus Bergkristall.
Falke und Eule flogen hinauf und spähten durch den klaren Kristall in das Innere des Gebäudes.
Sie sahen in der Mitte der riesigen Halle einen großen runden Spiegel liegen.
Und wie auf einem See schien sich ein Dunst oder Nebel auf der Oberfläche zu kräuseln.

Die beiden Vögel verfolgten gespannt, was nun geschah: der Nebel wurde immer dichter und schien sich wie ein Wirbel aufzutürmen und plötzlich spuckte er einen finstern Mann aus, dessen schwarzrote Robe wie Rabengefieder um ihn flatterte.

Ein schwarzer Bart bedeckte fast sein ganzes Gesicht und ein höhnisches Lachen kam von seinen schmalen Lippen.
In der Hand hielt er einen verdorrten jungen Baumschößling.
Durch den Nebel hindurch konnte man am Grunde des Spiegels eine verwüstete Landschaft erkennen. Abgesägte Baumstümpfe, und große Maschinen, die wie mit riesigen Mäulern die Erde aufrissen und die kläglichen Reste von Gras und Sträuchern niederwalzten.

Eule und Falke flogen zu Sinah und Salim und berichteten, was sie gesehen hatten. Die Prinzessin erschrak: das konnte nur die Welt der Menschen sein, von der ihre Mutter ihr erzählt hatte.
Sandoz besuchte die Welt der Menschen und benutzte den Zauberspiegel als Tor zur Menschenwelt. Wie schaurige Talismane brachte er die verdorrten Zeugen der Zerstörung der Natur der Menschenwelt in ihre Märchenwelt hinein.
Die Welt der Menschen war wie ein Spiegel für die Märchenwelt, was in der einen Welt passierte, hatte Auswirkungen auf die andere. Je größer die Zerstörung des Waldes in der Menschenwelt wurde, desto größer wurde die Macht von Sandoz, den Märchenwald zu vernichten.
Die beiden Königskinder schmiedeten einen Plan.
Und jetzt flüsterte Sinah ihrem Gefährten ihr Geheimnis mit dem Samenkorn ins Ohr. Salim gab Sinah einen Beutel mit roten Feigen und den Zauberring, die ihr die Kraft und den Schutz gaben, in der glühenden Wüstensonne zu überleben. Sinah füllte für den Prinzen Lebenswasser in einen Trinkschlauch ab und gab ihm eines ihrer zwei Samenkörner.
Beide gelobten sich ewige Treue und versprachen einander ihr Herz und dann trennten sie sich.
Sinah ritt in die Wüste und Salim schlich sich in den Palast. Falke, Sohn der Sonne und der Wüste, begleitete die Prinzessin, und Eule, Tochter der Nacht und des Waldes, folgte Salim.
Was geschah?
Sinah fand einen Platz in der Wüste, und verborgen vor den Augen der Feuergeister und Dschinn, beschützt durch Falke, dem Herrn der Lüfte, pflanzte sie ihr Samenkorn.
Sieben Jahre behütete sie es und begoss es mit dem Wasser des Lebens. Sie lebte im Schatten eines Steines, die Feigen waren ihre Nahrung und Tropfen des Lebenswasseres ihr Trinken. Aus dem Samenkorn wurde ein Baum, der wunderschöne, grün glänzende Blätter trug und schließlich zarte Blütenknospen bildete.
Salim aber folgte seinem Vater heimlich durch den Spiegel in die Welt der Menschen.
Eule war Augen und Ohren für ihn in der Nacht und ihr weiser Rat Trost in der Zeit des Wartens. Auf der verwüsteten, abgerodeten Fläche eines Regenwaldes, am Rande eines immer kleiner werdenden Dschungels, pflanzte er sein Samenkorn.
Er hütete und hegte es und begoss es mit dem Wasser des Lebens.

In der siebenten Nacht des siebenten Jahres geschah es:
die Knospen der beiden Bäume öffneten sich, in der Märchenwelt und in der Welt der Menschen.
Es waren wunderschöne violette Blüten und aus dem inneren Kelch strahlte ein geheimnisvolles blaues Licht. Die Blüten des Märchenbaumes verströmten einen wunderbaren und wundersamen Duft.
Er erhob sich wie ein Schleier aus Träumen, aus Elfentänzen, Sternengesängen und wundersamen Visionen von Hoffnung und Liebe. Sanft schwebte er über die Länder und Meere, über die Wüsten und Wälder und umhüllte die Menschen und Tiere, die Dschinn und die Feuergeister, die Könige und Fürsten und alles, was da war in der Welt der Menschen und der Märchen.


Die Herzen der Menschen öffneten sich und sehnten sich plötzlich nach dem Gesang der Wälder, dem Duft der Fichten und Kiefern und nach der Ruhe einer Natur in Harmonie.
Sie erließen Gesetze, die es verboten, die Urwälder abzuholzen und die Regenwälder abzubrennen und sie schützten die grünen Oasen in ihrer Welt.
Und das Herz des Wüstenfürsten sehnte sich nach der Kühle einer Waldquelle, dem Schatten eines Mammutbaumes und seine Gier nach Macht war plötzlich verflogen.
Ja, er erinnerte sich nicht einmal daran, dass er mit seiner Wüste in das Reich des Märchenwaldes eingedrungen war.
Gleich morgen wollte er der Königin des Märchenwaldes einen Besuch abstatten und sie bitten, ihm bei der Pflanzung einer Oase behilflich zu sein.
Salim aber kehrte durch den Zauberspiegel zurück und traf sich mit Sinah an ihrer verabredeten Stelle am Rande des Märchenwaldes.
Vor Freude fielen sich in die Arme, denn sie hatten die Wälder der Menschen- und der Märchenwelt gerettet, und sie hatten sich sehr lieb.
So kehrte Sinah mit ihrem Liebsten und ihren Gefährten Falke und Eule, Silberhuf und Wüstenwind zu ihrer Mutter in den Märchenwald zurück .
Dort feierten sie ein großes Hochzeitsfest, zu dem auch der Wüstenfürst geladen wurde.
Vater und Sohn versöhnten sich, und alle waren glücklich bis an ihr Lebensende.
Und wenn ihr ganz fest an den Märchenwald denkt, führt euch vielleicht ein Falke oder eine Eule in euren Träumen zu dem Baum, den Salim oder auch Sinah pflanzten, und ihr könnt den Duft der wunderbaren, kostbaren Blüten einatmen und von den Dingen des Herzens und der Liebe träumen:
von den Elfen und Zauberern und den Riesenbäumen, die euch wunderschöne Lieder raunen, könnt durch das weiche Moos des Märchenwaldes wandern und vielleicht ein neues Abenteuer erleben.

[Erklärende Ergänzungen entfernt, Zeder]

Version vom 02. 07. 2010 12:01
Version vom 02. 07. 2010 12:21
Version vom 02. 07. 2010 13:49
Version vom 02. 07. 2010 20:17
Version vom 04. 07. 2010 09:48

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flammarion
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hallo, liebe lena luna, ich konnte es mir nicht verkneifen, da mal mit m Stift drüber zu gehen. Waren mir einfach zu viele dumme Tippfehler bei so einer hübschen Geschichte.

Märchenwald 2050
Veröffentlicht von Lena Luna am 02. 07. 2010 12:01
Liebe Kinder,
Es war einmal vor langer, langer Zeit (Komma) da war unser Märchenwald in großer Gefahr. Was sich damals zutrug, will ich Euch (euch)nun erzählen, spitzt eure Ohren:
Königin Silvana schaute über ihr Land. Sie saß auf dem höchsten Baum Ihres (ihres) Reiches und ließ ihren Blick nach Osten schweifen, dort (Komma) wo die ersten Lichtfinger der Morgensonne ihren Wald gleich mit einem rosigen Hauch überziehen würden.
Im Westen und im Norden, (kein Komma) lag der Wald noch in tiefer Dunkelheit und der Nachtnebel umhüllte die Baumwipfel wie mit weichen Wattebäuschen. Ein Raunen und Seufzen, ein Knarren und Rascheln erfüllte die Luft: es war das Flüstern Ihres Waldes in der Nacht, das liebste Geräusch für die Königin.
Aber Silvana war besorgt. Es gab neue Töne in dem Lied des Waldes. Manchmal konnte man ein Pfeifen und Fauchen hören, ganz leise zwar, aber es störte den sanften Gesang des Waldes und wurde immer deutlicher. Dann war auch ein Staub in der Luft, der sich wie ein gelber Schleier auf alles legte und die Feuchtigkeit der Blätter raubte. So etwas hatte es noch nie gegeben und die Königin hatte beschlossen, die Ursache für diese beunruhigenden, rätselhaften Dinge herauszufinden.
Sie war mit ihren besten Kundschaftern auf ihren Aussichtsbaum geklettert, um von dort aus bis zu den Grenzen ihres Reiches zu schauen. Der Mammutbaum war der mächtigste und älteste Baum im Wald, schon die Urahnen erwähnten ihn in ihren Erzählungen.
Mit seiner Höhe von über 60 Metern überragte er seine anderen (überflüssig) Brüder, obwohl auch diese schon seit Urzeiten in dem duftenden, grünen Urwald wuchsen.
Königin Silvana war die Hüterin dieses Waldes. Er bot Lebensraum für alle Bewohner ihres Reiches, für die vierbeinigen Fellträger, für die geflügelten Herrscher der Lüfte, für die winzigen Krabbeltiere, für die Fabeltiere und die Elfen und Feen, für die Zauberer und die Hexen und natürlich für die Märchen-Waldmenschen.
Als sie jetzt über die Wipfel schaute, ganz eingehüllt in das rosige Licht der Morgendämmerung (Komma) sah sie etwas Erschreckendes. Im Osten fraß ein gelbes Meer an ihrem Wald, hatte schon große Flächen verschlungen. Und mit zunehmender Helligkeit konnte sie erkennen, dass auch im Süden, im Westen und sogar im Norden dieses gefräßige Gelb ihren Wald unter sich begrub.
Es drang in ihr Königreich ein und drohte es zu vernichten.
Ganz hinten, am Horizont, hatte sich ein Wirbel aus Sand erhoben und fegte wie ein wütender Dschinn hin über die wüste Ebene auf ihren fruchtbaren, grünen Wald zu. Jetzt konnte Silvana auch ein feines Fauchen hören und sie spürte plötzlich einen Windzug auf ihrer Haut, der winzig kleine Sandkörner mit sich trug.
Jetzt wusste sie genug. Der böse König Sandoz, der König und Fürst der Wüstenstaaten, der Herrscher über alle Dschinn und Feuergeister, hatte ihren Vertrag gebrochen und bewegte sein Sandheer über ihre Grenzen hinweg.


Aber was gab ihm die Macht dazu (kein Leerfeld)? Das Wüstenreich und das Reich des Märchenwaldes existierten nebeneinander wie Feuer und Wasser, Gut und Böse, Hell und Dunkel. Es gab das eine nicht ohne das andere. Aber jeder hatte die Grenzen des anderen zu achten, so waren die Kräfte ausgewogen und ein Vertrag hatte dies in uralten Zeiten besiegelt.
Nur mit Hilfe einer fremden Macht konnte Sandoz ihre Grenzen übertreten.
Mit jedem sterbenden Baum würden Sandoz Kräfte wachsen. Und bald würde aus ihrem grünen Paradies auch eine Wüste werden.
Das musste sie verhindern. Sie würde sofort ihre mutigste und klügste Kriegerin aussenden, um erkunden zu lassen, was die Quelle der Macht war, die Sandoz so stark werden ließ.
Sie hieß Sinah und war Ihre erstgeborene Tochter.
Sinah war wunderschön, mit langen schwarzen Haaren und blitzenden blauen Augen. Sie konnte mit dem Pfeil einen herab fallenden Apfel durchbohren, während sie auf dem Rücken eines wilden Hengstes ritt. Sie konnte schneller laufen als der langbeinigste Hase und hatte alle Rätselaufgaben der Fee aus dem Spiegelschloss gelöst.
Die Märchenwaldkönigin ließ ihre Tochter rufen und erzählte ihr von dem drohenden Unglück.
Sie übertrug ihrer Tochter nun die ehrenvolle Aufgabe, das Geheimnis des Wüstenfürsten zu lösen und den Märchenwald zu retten.
Die kluge Eule, ihre Botschafterin und Weisheitsträgerin (Komma) wurde Sinah als Weggefährtin übergeben und auch eine silberne Flasche mit dem Wasser aus der Quelle des Lebens.
Das kühle Wasser schimmerte wie tausend Opale und erfüllte jeden, der davon trank, mit neuer Lebenskraft (kein Leerfeld).
Die Königin sprach: „ (kein Leerfeld) Eule sei dir Augen und Ohren in der Nacht und weiser Rat in der Not. Das Wasser spende Dir (dir) Nektar in Zeiten, in der dich die Hitze der Wüste zu verbrennen droht. Aber sei sparsam mit ihm, es ist kostbar und du musst davon einige Tropfen übrig behalten für diese 2 Samenkörner, die ich dir in deine Obhut gebe.
Pflanze sie an einen geheimen Ort in der Wüste, verborgen vor den Augen der Feuergeister und Dschinn, geschützt vor dem sengenden Atem des Dämons der Wüste (kein Leerfeld).
Benetze sie mit dem Wasser des Lebens und behüte und pflege sie sieben Jahre lang.
Dann wird ein Baum daraus gewachsen sein. Und in der siebenten Nacht des siebenten Jahres .. ..“ (Leerfeld) Und die Königin beugte sich vor und flüsterte ihrer Tochter das Geheimnis, das nur sie hören durfte, ins Ohr.
So machte sich Sinah schon in der selbigen Nacht auf den Weg zu dem Reich der Wüste. Stolz ritt sie auf Ihrem Hengst Silberhuf, und ihr schwarzes Haar wehte wie eine Fahne im Nachtwind. Ihre weiße Eule flog als Kundschafter voran und ihre heiseren „Uhus (kein Leerfeld)„ durchdrangen die Finsternis.
So ritt sie drei Tage und Nächte, bis sie im Morgengrauen an den Rand der Wüste gelangten (kein Leerfeld). Das Fauchen des Sturmes, der den Sand auftürmte zu einer rotgelben Säule, war zu einem Brüllen geworden. Der wirbelnde Staub raubte ihr den Atem und stach in ihre Haut wie mit tausend Nadeln. Sie musste hinter einem Felsen Schutz suchen, bis sich der Sturm etwas beruhigt hatte. Bald stand die Sonne im Zenit und sandte ihre glühenden Strahlen unbarmherzig auf die Wanderer herab. Außer einigen Felsen, (kein Komma) gab es nur Sand.
Kein Baum, Strauch oder grünes Gras konnte hier überleben. Sie musste sich beeilen, und durfte nicht zögern (Komma) dieses Ödland zu durchqueren, bis sie zu dem Palast des Wüstenfürsten gelangt war.
Ein heiserer Schrei ließ sie aufblicken. Da sah sie hoch am Himmel einen Falken Kreise ziehen, immer an einer Stelle, manchmal schien er sich herabzustürzen (Komma) um dann gleich aber (überflüssig) wieder in die Luft aufzusteigen. Ein merkwürdiges Verhalten.



Eule schien zu lauschen, erhob sich dann mit mächtigem Flügelschlag von ihrer Schulter und antwortet mit einem hohlen „ Uhu (kein Leerfeld)„ auf den Schrei des Falken. „ (kein Leerfeld) Er braucht Hilfe für seinen Herrn“, rief sie Sinah in der Märchenwaldsprache zu und flog auch schon voran. Sinah folgte im Galopp auf Silberhuf (kein Leerfeld).
Da sah sie einen dunklen Felsen im Sand liegen, nein, … es waren zwei Gestalten!
Jetzt erkannte sie es (kein Leerfeld): ein Mensch und ein Pferd (kein Leerfeld). Als Sinah sie erreicht hatte, sprang sie von ihrem Pferd und beugte sich über den gestürzten Reiter. Er war bewusstlos, und aus einer Wunde am Kopf tropfte Blut, aber er lebte. Das Pferd konnte nicht aufstehen, anscheinend war ein Bein gebrochen. Pferd und Reiter waren durch Sonne und Wind wie ausgetrocknet und halbtot. Sinah holte ihre kostbare Flasche mit dem Lebenswasser und benetzte mit einem schimmernden Tropfen die aufgesprungenen Lippen des jungen Mannes.
Er war sehr schön, und als er seine Augen aufschlug (kein Leerfeld), funkelten sie wie leuchtende Smaragde.
Sinahs Herz tat einen Sprung und sie errötete. Doch schnell beugte sie sich zu dem Pferd herab (Komma) um ihre Verwirrung zu verbergen, und befeuchtete auch sein samtiges Maul mit dem lebensspendenden Naß. Sofort stand das Pferd auf, auf wundersame Weise geheilt, und auch der Reiter erhob sich und bedankte sich bei der schönen Retterin.
Der Falke war auf die Schulter seines Herren zurückgekehrt und fing an, sich mit Eule in leisen Krächzlauten zu unterhalten. Der Prinz verbeugte sich vor der Prinzessin und sprach:
(kein Leerfeld) Ich bin Prinz Salim und ich stehe in eurer (Eurer) Schuld. Ihr habt mir das Leben gerettet und meinem Pferd dazu.“
Sinah nannte auch Ihren (ihren, meinen kennt sie ja gar nicht!) Namen und plötzlich kam die ganze Geschichte über ihre Lippen: von dem schrecklichen Wüstenfürsten, der gegen den Vertrag mit ihrer Mutter verstieß und ihren grünen Wald von der Wüste verschlucken lassen wollte, und von ihrer gefährlichen Aufgabe, dieses zu verhindern. Nur von dem letzten Geheimnis verriet sie nichts.
Der Prinz senkte den Kopf und schwieg. Sinah sah, daß (dass) ihm Tränen in den Augen standen (kein Leerfeld). Und dann gestand er, dass er der Sohn des Fürsten sei und sich dafür schäme, daß sein Vater den Vertrag gebrochen hätte. Er wisse sehr wenig von den Taten seines Vaters, der immer hinter verschlossenen Türen seinen unheimlichen Machenschaften nachging.
Und er schwor, Sinah bei ihrer Mission zu helfen, auch wenn er sich gegen seinen Vater stellen müsste.
So ritten sie später im Schutze der Dunkelheit durch die Wüste. Bald näherten sie sich den Palästen des Wüstenfürsten.
Salim besaß einen Zauberring, den er an seinem Finger einige Male hin und herdrehte und plötzlich umgab die beiden Abenteurer eine schimmernde Hülle, die sie für die Augen der Wächterdschinn unsichtbar machte.
So gelangten sie unerkannt durch das Tor der Palastmauer (kein Leerfeld).
Der Palast war ganz aus dunkelrotem Marmor gebaut und mit kostbarsten Edelsteinen und Diamanten besetzt, die sogar das Licht der Sterne zurückzufunkeln schienen.
Zwischen unzähligen Türmchen, deren zwiebelförmige Dächer ganz mit Lapislazuli bedeckt waren, erhob sich in der Mitte eine goldene Kuppel mit einem Dach aus Bergkristall.
Falke und Eule flogen hinauf und spähten durch den klaren Kristall in das Innere des Gebäudes.
Sie sahen in der Mitte der riesigen Halle einen großen runden Spiegel liegen.
Und wie auf einem See schien sich ein Dunst oder Nebel auf der Oberfläche zu kräuseln.

Die beiden Vögel verfolgten gespannt, was nun geschah: der Nebel wurde immer dichter und schien sich wie ein Wirbel aufzutürmen und plötzlich spuckte er einen finstern Mann aus, dessen schwarzrote Robe wie Rabengefieder um ihn flatterte.

Ein schwarzer Bart bedeckte fast sein ganzes Gesicht und ein höhnisches Lachen kam von seinen schmalen Lippen. In der Hand hielt er einen verdorrten jungen Baumschössling.
Durch den Nebel hindurch konnte man am Grunde des Spiegels eine verwüstete Landschaft erkennen. Abgesägte Baumstümpfe, und große Maschinen, die wie mit riesigen Mäulern die Erde aufrissen und die kläglichen Reste von Gras und Sträuchern niederwalzten.

Eule und Falke flogen zu Sinah und Salim und berichteten, was sie gesehen hatten. Die Prinzessin erschrak: das konnte nur die Welt der Menschen sein, von der ihre Mutter ihr erzählt hatte.
Sandoz besuchte die Welt der Menschen und benutzte den Zauberspiegel als Tor zur Menschenwelt. Wie schaurige Talismane brachte er die verdorrten Zeugen der Zerstörung der Natur der Menschenwelt in ihre Märchenwelt hinein.
Die Welt der Menschen war ein (überflüssig) wie ein Spiegel für die Märchenwelt, was in der einen Welt passierte, hatte Auswirkungen auf die andere. Je größer die Zerstörung des Waldes in der Menschenwelt wurde, desto größer wurde die Macht von Sandoz, den Märchenwald zu vernichten.
Die beiden Königskinder schmiedeten einen Plan. Und jetzt flüsterte Sinah ihrem Gefährten ihr Geheimnis mit dem Samenkorn ins Ohr. Salim gab Sinah einen Beutel mit roten Feigen und den Zauberring, die ihr die Kraft und den Schutz gaben, in der glühenden Wüstensonne zu überleben (kein Leerfeld). Sinah füllte für den Prinzen Lebenswasser in einen Trinkschlauch ab und gab ihm eines ihrer zwei Samenkörner.
Beide gelobten sich ewige Treue und versprachen einander ihr Herz und dann trennten sie sich.
Sinah ritt in die Wüste und Salim schlich sich in den Palast. Falke, Sohn der Sonne und der Wüste, begleitete die Prinzessin (kein Leerfeld), und Eule, Tochter der Nacht und des Waldes, folgte Salim.
Was geschah?
Sinah fand einen Platz in der Wüste, und verborgen vor den Augen der Feuergeister und Dschinn, beschützt durch Falke, dem Herrn der Lüfte, pflanzte sie ihr Samenkorn.
Sieben Jahre behütete sie es und begoß (begoss) es mit dem Wasser des Lebens. Sie lebte im Schatten eines Steines, die Feigen waren ihre Nahrung und Tropfen des Lebenswasseres ihr Trinken. Aus dem Samenkorn wurde ein Baum, der wunderschöne, grün glänzende Blätter trug und schließlich zarte Blütenknospen bildete.
Salim aber folgte seinem Vater heimlich durch den Spiegel in die Welt der Menschen.
Eule war Augen und Ohren für ihn in der Nacht und ihr weiser Rat Trost in der Zeit des Wartens. Auf der verwüsteten, abgeordneten (gerodeten) Fläche eines Regenwaldes, am Rande eines immer kleiner werdenden Dschungels, pflanzte er sein Samenkorn.
Er hütete und hegte es und begoss es mit dem Wasser des Lebens.

In der siebenten Nacht des siebenten Jahres geschah es: die Knospen der beiden Bäume öffneten sich, in der Märchenwelt und in der Welt der Menschen.
Es waren wunderschöne violette Blüten und aus dem inneren Kelch strahlte ein geheimnisvolles blaues Licht. Die Blüten des Märchenbaumes verströmten einen wunderbaren und wundersamen Duft.
Er erhob sich wie ein Schleier aus Träumen, aus Elfentänzen, Sternengesängen und wundersamen Visionen von Hoffnung und Liebe. Sanft schwebte er über die Länder und Meere, über die Wüsten und Wälder und umhüllte die Menschen und Tiere, die Dschinn und die Feuergeister, die Könige und Fürsten und alles (Komma) was da war in der Welt der Menschen und der Märchen.


Die Herzen der Menschen öffneten sich und sehnten sich plötzlich nach dem Gesang der Wälder, dem Duft der Fichten und Kiefern und nach der Ruhe einer Natur in Harmonie.
Sie erließen Gesetze, die es verbaten (verboten), die Urwälder abzuholzen und die Regenwälder abzubrennen und sie schützten die grünen Oasen in ihrer Welt (kein Leerfeld)
Und das Herz des Wüstenfürsten sehnte sich nach der Kühle einer Waldquelle, dem Schatten eines Mammutbaumes und seine Gier nach Macht war plötzlich verflogen.
Ja, er erinnerte sich nicht einmal daran, dass er mit seiner Wüste in das Reich des Märchenwaldes eingedrungen war.
Gleich morgen wollte er der Königin des Märchenwaldes einen Besuch abstatten und sie bitten, ihm bei der Pflanzung einer Oase behilflich zu sein.
Salim aber kehrte durch den Zauberspiegel zurück und traf sich mit Sinah an ihrer verabredeten Stelle am Rande des Märchenwaldes.
Vor Freude fielen sich in die Arme, denn sie hatten die Wälder der Menschen- und der Märchenwelt gerettet, und sie hatten sich sehr lieb.
So kehrte Sinah mit ihrem Liebsten und ihren Gefährten Falke und Eule, Silberhuf und Wüstenwind zu Ihrer (ihrer – meine Mutter ist leider schon tot) Mutter in den Märchenwald zurück .
Dort feierten sie ein großes Hochzeitsfest, zu dem auch der Wüstenfürst geladen wurde. Vater und Sohn versöhnten sich, und alle waren glücklich bis an ihr Lebensende.
Und wenn ihr ganz fest an den Märchenwald denkt (kein Leerfeld), führt euch vielleicht ein Falke oder eine Eule in euren Träumen zu dem Baum, den Salim oder auch Sinah pflanzten, und ihr könnt den Duft der wunderbaren (kein Leerfeld), kostbaren Blüten einatmen und von den Dingen des Herzens und der Liebe träumen: von den Elfen und Zauberern und den Riesenbäumen, die euch wunderschöne Lieder raunen, könnt durch das weiche Moos des Märchenwaldes wandern und vielleicht ein neues Abenteuer erleben.


Ein sehr nettes Märchen, gern gelesen.
lg

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Old Icke

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Estrella fugaz
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Liebe Lena,

mit dem Lesen habe ich bis heute gewartet, weil ich den Text gern korrigiert genießen wollte.

quote:
wo die ersten Lichtfinger der Morgensonne
wundervolle Aussage!
quote:
Märchenwaldsprache
Gut gewählt, wie einleuchtend für die Kinder.
quote:
Befeuchtete auch sein samtiges Maul mit dem lebensspendenden Naß.

Ich spüre dieses samtige Maul direkt in meiner Hand. Naß müsste noch in Nass geändert werden.

Änderung: Baumschössling in Baumschößling (hat nichts mit schießen zu tun).

quote:
große Maschinen, die wie mit riesigen Mäulern die Erde aufrissen

Ich seh die erschrockenen Kinderaugen vor mir, wenn sie diese bildhafte Darstellung hören.

Ja, und dann noch in diesem großartig erzählten Märchen den Kindern nahe zu bringen, unsere Natur erhalten zu wollen.

Super, liebe Lena!

Sonntägliche Grüße,
Estrella

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Ich schließe meine Augen, um zu sehen. (Paul Gauguin)

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