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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Makuna
Eingestellt am 22. 06. 2004 12:34


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fictionmaster
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2004

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\"Makuna\"

Ralf Porent befand sich schon wieder auf dem Weg zum BĂŒro, als er es das erste Mal spĂŒrte. Es war wie ein Schlag in seine Eingeweide und die Welt um ihn herum begann sich zu drehen.
„Was um alles in der Welt“, murmelte er und wischte sich kalten Schweiß von der Stirn. Eigentlich wusste er die Antwort auf seine Frage. Was anderes als dieses merkwĂŒrdige asiatische Gericht, das er gerade eben gegessen hatte, konnte der Grund fĂŒr seine Übelkeit sein?
Normalerweise nahm er zum Mittag nur etwas Leichtes zu sich. Einen GemĂŒsesalat, der laut seiner Frau so unglaublich gesund sein sollte. Doch vorhin hatte ihm der Sinn nach etwas Neuem gestanden und er hatte sich von der Bedienung fĂŒr ein Gericht namens „Makuna“ ĂŒberreden lassen. Da Ralf den Kellner schon seit Jahren kannte, hatte er deswegen auch keine Bedenken verspĂŒrt. Inzwischen bereute er es. Ohne Frage hatte es sehr gut geschmeckt, aber die jetzt auftreten Nebenwirkungen ließen ihn das schnell vergessen.
Er betrat das BĂŒro seiner SekretĂ€rin und lĂ€chelte die gutaussehende Blondine ĂŒbertrieben fröhlich an, um so sein Unwohlsein zu ĂŒberspielen.
„Irgendwelche Anrufe fĂŒr mich?“
Molly, die in ihrer dĂŒnnen weißen Bluse und dem dunkelblauen Rock heute wieder besonders anziehend aussah, grinste kurz und teilte ihm mit, dass seine Frau nachher noch vorbeikommen wollte. Bevor er etwas darauf erwidern konnte, beugte sich die SekretĂ€rin ĂŒber den Tisch, um nach einer Akte zu greifen. Die Akte selbst sah Ralf jedoch nicht. Stattdessen bemerkte er, dass zwei Knöpfe von Mollys Bluse geöffnet waren. Die prallgefĂŒllten Rundungen in ihrem schneeweißen BH zogen seine Blicke fast magisch an und spĂŒrte trotz seines Unwohlseins eine gewisse Erregung.
Aber zu schnell hatte die blonde Frau die Akte gefunden und ließ sich wieder auf ihren Stuhl fallen.
„Ich bin jetzt wieder in meinem BĂŒro“, sagte Ralf und schlĂŒrfte davon. „Vielleicht werde ich mich nachher ein wenig hinlegen. Bitte sorgen Sie dafĂŒr, dass ich nicht gestört werde.“
Er betrat sein Arbeitszimmer und löste den Knoten seiner Krawatte. Bildete er sich das nur ein, oder war es wirklich so unglaublich heiß hier drin? Wie als Antwort begann sein Magen zu rumoren und ĂŒberzeugte Ralf auf recht schmerzhafte Weise davon, dass es besser war, sich auszuruhen. Mit gequĂ€lter Miene entledigte er sich seines Jacketts und ließ sich auf der Ledercouch nieder, auf der er normalerweise Konferenzen und ÜbernahmegesprĂ€che fĂŒhrte.
Die Welt um ihn herum begann sich schneller zu drehen und er spĂŒrte, dass auch sein Magen sich darauf einstellte. Er ĂŒberlegte, was in diesem seltsamen Makuna fĂŒr Zutaten enthalten sein könnten und schloss erschöpft seine Augen.


Er wusste nicht, wie lange er einfach nur still dagelegen hatte. Es konnte bereits eine halbe Stunde vergangen sein, vielleicht waren es aber nicht einmal zehn Minuten. Mittlerweile ging es ihm deutlich besser. Blinzelnd öffnete er seine Augen und schaute sich unsicher um.
Sein BĂŒro hatte sich inzwischen stark verĂ€ndert, denn sein dunkler Eichenschreibtisch war durch einen blassen Tisch ohne jegliche Verzierung ersetzt worden. Ralf entdeckte eine blaue Vase, die ihm vorher noch nie aufgefallen war. Direkt daneben lagen BĂŒcher, die er ganz bestimmt nicht dorthin gelegt hatte. Um ihn noch mehr zu verwirren, glaubte er das Rauschen des Meeres zu hören.
Das Problem war nur, dass er sich mitten in einer Großstadt befand und jegliche grĂ¶ĂŸere Wasseransammlung unzĂ€hlige Kilometer entfernt lag. Plötzlich vernahm er die Stimme einer jungen Frau neben sich und schaute in ihre Richtung. Hatte er seiner SekretĂ€rin nicht aufgetragen, ihn ungestört zu lassen?
Als er jedoch die junge Frau sah, vergaß er jeglichen Groll. Sie war wunderschön und strahlte ihn an, als wĂŒrden sie sich schon seit Jahren kennen. Ihr Haar war schwarz und schulterlang. Ihre Augen ebenso schwarz, funkelten ihn geheimnisvoll an.
Er kannte diese Frau. Auch wenn ihm im Augenblick nicht einfiel, woher.
„Was machst du hier?“, fragte er die dunkle Schönheit.
„Das musst du doch wissen, Ralf. Schließlich hast du mich doch eingeladen.“
Er schaute sie verwirrt an und wusste nicht, was er darauf erwidern sollte.
„Erinnerst du dich nicht? Du sagtest, dein Vater wĂ€re heute auf GeschĂ€ftsreise und wir hĂ€tten das ganze Haus fĂŒr uns.“
„Das ganze Haus?“
Ralf war jetzt noch verstörter als zuvor. Er schaute sich hilfesuchend in seinem BĂŒro um, und stellte erst jetzt fest, dass es nicht mehr sein BĂŒro war. Stattdessen befand er sich in einem Zimmer, dessen WĂ€nde, mit hellen Holzleisten verziert waren. Es war das Wohnzimmer seines Vaters, durch das er jahrelang gelaufen war.
Jeannie, schoss es ihm durch den Kopf. Ihre Name ist Jeannie. Und ich habe sie seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen. Oh Mann, wie schnell doch die Zeit vergeht! Sie sieht noch immer so scharf wie damals aus.
„Wir haben den ganzen Tag Zeit. Zeit fĂŒr uns“, meinte Jeannie fröhlich und kam langsam auf ihn zu. Schon nach den ersten Schritten fing sie an sich auszuziehen. Sie begann mit dem obersten Knopf ihrer Bluse und arbeitete sich weiter hinab.
„Oh Jeannie“, stöhnte er. FĂŒr einen kurzen Moment musste er an seine Ehefrau denken, die er liebte, und mit der er seit Jahren glĂŒcklich verheiratet war. Aber sie war nicht hier und wusste nicht einmal von Jeannies Existenz.
Ralf stand auf und kam ihr entgegen. Er wollte ihr helfen, erreichte sie aber zu spĂ€t. Die Bluse fiel achtlos zu Boden und entblĂ¶ĂŸten nackte Haut. Jeannies Finger begannen ihre Jeans zu öffnen. Er spĂŒrte, wie die Erregung in ihm anstieg und er nur noch eine einzige Sache im Kopf hatte. Und das mit Jeannie. Millimeter fĂŒr Millimeter schob sie den Bund ihrer Jeans hinab und schaute Ralf dabei direkt in die Augen.
„Na?“, fragte sie mit der erotischsten Stimme, die er je gehört hatte. „Du wirst doch nicht etwa Angst haben, oder?“
NatĂŒrlich hatte er keine Angst, so etwas war schlichtweg lĂ€cherlich. Alles, was er spĂŒrte, war die Vorfreude auf das, was ihn in wenigen Sekunden erwarten wĂŒrde. Jeannie streifte sich ihre Bluse ab und fasziniert stellte er fest, dass sie nichts darunter trug. Er streckte seine Hand nach ihr aus, berĂŒhrte ihre Brustwarzen und er spĂŒrte, wie sie hart und fest wurden. Jeannie beugte sich nun zu ihm hinab und Ralf konnte hören, wie die Schnalle seines GĂŒrtels gelöst wurde. Wenig spĂ€ter war Jeannie schon dabei ihm die Hose auszuziehen.




Vor langer Zeit hatte er diese Frau sehr geliebt. Mehr als alles andere auf diesem Planeten, aber wegen einem dummen MissverstĂ€ndnis hatte er sie damals verloren. Nie zuvor hatte er eine Frau getroffen, die so weiblich und perfekt war. Nicht einmal Kathy, mit der er seit fast fĂŒnf Jahren verheiratet war, kam an dieses Ideal heran. Wahrscheinlich gab es auf der ganzen Welt niemand, der es mit Jeannie aufnehmen konnte.
Nur um ihm seine Gedanken zu beweisen, berĂŒhrten ihre Finger den Bund seiner Boxershorts und fuhren langsam hinab. Er spĂŒrte, wie sein Verlangen anstieg und ließ sich langsam nach hinten sinken. Jeannie setzte sich auf seine Oberschenkel und schlang ihre Beine um ihn. Ihr Körper presste sich sanft an ihn und Ralf genoss jede einzelne BerĂŒhrung.
Seine Finger berĂŒhrten zĂ€rtlich ihren Bauchnabel und wanderten langsam vorwĂ€rts. Zuerst ĂŒber ihren flachen und sonnengebrĂ€unten Bauch, danach im direkten Kurs zu den atemberaubenden Rundungen ihrer BrĂŒste. Sanft tastete er sich Millimeter fĂŒr Millimeter vorwĂ€rts. Er strich ĂŒber Jeannies Brustwarzen, die jetzt so hart waren, dass man damit Diamanten zerschneiden konnte. Seine Finger wanderten weiter, berĂŒhrten ihren Hals, ihre Wangen, ihr wunderschönes Gesicht mit den großen, runden Lippen.
Ralf schaute ihr tief in die Augen und hatte fĂŒr eine Sekunde das GefĂŒhl, der glĂŒcklichste Mensch der Welt zu sein. Er sah das Feuer in ihnen und verspĂŒrte eine geheimnisvolle Magie, die er nur schwer in Worte fassen konnte.
„Makuna“, schoss es ihm durch den Kopf, aber er wusste nicht, ob dieser Ausdruck zutreffend war. Er hatte das GefĂŒhl, dass es viel grĂ¶ĂŸer und gigantischer sein mĂŒsste. Anderseits hatte er auch nicht die geringste Ahnung, was Makuna bedeutete.
Er kĂŒsste Jeannies wunderbar weiche Lippen und ihren Hals. Gleichzeitig spĂŒrte er, wie ihre HĂ€nde ĂŒber seine Brust glitten und langsam tiefer gingen. Ralfs Zunge begann ĂŒber Jeannies Busen zu streichen. Die Spitze kreiste geschmeidig ĂŒber ihre Brustwarzen, bis sich seine Lippen sanft daran festsaugten und von Jeannie ein leises Stöhnen zu vernehmen war. Ihre HĂ€nde hatten derweil seinen Slip erreicht, fuhren hinein und machten deutlich, dass sie mehr wollte.
Ralf erhob sich langsam von der Couch, jedoch nur so weit, dass es ihm möglich war, Jeannie anzuheben und sie dorthin zu legen, wo er gerade noch gesessen hatte. Kaum dass ihr RĂŒcken das weiche Leder berĂŒhrte, begann er sie von schwarzen Stringtanga zu befreien.
Noch wĂ€hrend er damit beschĂ€ftigt war, fing Jeannie an, nach seinem Slip zu greifen. Sie wollte sie ihn herunterziehen, schaffte es jedoch nicht lang. Er half ihr dabei und ging mit dem Slip zusammen in die Knie, um Jeannie weiter zu verwöhnen. Bereitwillig öffnete sie ihre Beine und ließ seine Zunge zĂ€rtlich ihren Unterleib erkunden. Jeannie keuchte vor Erregung, als seine Zunge tiefer in sie vordrangen und sein Mund ĂŒber ihre Lippen fuhr.
Ihre HĂ€nde strichen ĂŒber sein Haar, hielten sich einen Moment lang daran fest und pressten seinen Kopf anschließend fest an sich. Sie stöhnte nun lauter und leidenschaftlicher. Als Ralf sich Minuten spĂ€ter erhob, warf sie ihm einen enttĂ€uschten Blick zu. Jedoch nur einen Moment lang. Dann legten sich seine Beine zwischen die ihren und er drang in sie ein. Abermals begann sie zu stöhnen und trieb ihn damit weiter an.
Seine Lenden vollfĂŒhrten immer wildere Bewegungen, wĂ€hrend sein Mund ihren Hals liebkoste. Ralf spĂŒrte, wie seine Erregung zunahm und wusste, dass er sich zĂŒgeln musste.
„Langsamer“, hörte er sie plötzlich sagen. Obwohl ihm im Moment dasselbe durch den Kopf ging, verwunderte ihn die Stimme. Sie klang ganz und gar nicht nach Jeannie, und hatte trotzdem etwas erschreckend Vertrautes an sich. Irritiert schaute er auf und stellte fest, dass es nicht Jeannie war, die ihn gerade eben ermahnt hatte. Die Frau, deren Hals er noch vor wenigen Sekunden gekĂŒsst hatte, war Melissa.
Jene Melissa, die er ebenfalls schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Auch sie hatte etwas Besonderes an sich gehabt. Sie war immer so zÀrtlich und verletzlich gewesen. Aber nicht nur das machte sie in Ralfs Augen unsterblich. Melissa war seine Numero Uno gewesen.
Erschrocken stellte er fest, dass er sich auch nicht mehr im Haus seines Vaters, sondern in jener Scheue befand, in der sie beide sich zum ersten Mal geliebt hatten. Er glaubte sogar das Gewitter und den Regen zu hören, wegen dem sie damals in die Scheune geflĂŒchtet waren.
Ralf fragte sich, wie dies ĂŒberhaupt möglich war, verwarf diesen Gedanken jedoch schnell wieder. Jetzt war eindeutig nicht der Moment, um sich darĂŒber den Kopf zu zerbrechen.
„Mach weiter“, flĂŒsterte Melissa. „Nur ein bisschen langsamer“.
Er kam dieser Bitte gern nach. Sein Mund kĂŒsste jeden Millimeter ihres Körpers. Angefangen bei ihrem Nacken, ĂŒber ihre angenehm festen BrĂŒste und ihren Armen bis hin zu ihren Fingerspitzen. Sein Becken schien sich fast in Zeitlupe zu bewegen, doch das störte ihn nicht. Ralf konnte gar nicht anders, als ihr zu gehorchen. Nie im Leben könnte er sie verletzten. Auch Melissa hatte sich kaum verĂ€ndert und war noch immer jenes zerbrechliche Wesen, das er kennen und lieben gelernt hatte.
„Ganz ruhig, Schatz“, versuchte er sie zu beruhigen und schaute ihr tief in die Augen. Sie schenkte ihm daraufhin ein LĂ€cheln, das so zuckersĂŒĂŸ war, dass ihm sofort wieder einfiel, weswegen er sich auf der Stelle in die verliebt hatte. Damals war er gerade einmal siebzehn gewesen. Und sie nicht ganz zwei Jahre jĂŒnger.
„So ist es besser“, vernahm er eine weibliche Stimme, und wieder war es eine andere. Ralf erschrak erneut, denn auch diese Stimme kannte er. Doch es war keine aus seiner Vergangenheit, sondern eine, die er noch vor kurzer Zeit gehört hatte. Seine SekretĂ€rin Molly lĂ€chelte ihn freudig an und ließ ihm nichts anderes ĂŒbrig, als freundlich zurĂŒckzulĂ€cheln. Schon so oft hatte er diese Szene in seiner Phantasie durchgespielt und nun war es endlich Wirklichkeit geworden.
Kurz musste er an den Augenblick denken, als er ihr vorhin in den Ausschnitt geschaut hatte. Allein der Anblick ihre prallen Rundungen, die sich gerade so in den weißen BH hatten zwĂ€ngen lassen, hatte ihn unglaublich erregt. Nun trug sie keine Kleidung mehr und Ralf konnte nicht anders, als ihren Körper zu bewundern. Die riesigen BrĂŒste, ĂŒber die er sich schon so oft gefragt hatte, wie es wĂ€re, an ihnen zu saugen. Er sah den kleinen Metallstecker, den sie in ihrem Bauchnabel trug und er sah das feinsĂ€uberlich rasierte blonde Schamhaar zwischen ihren Beinen.
„Molly“, keuchte er und versuchte tiefer in sie einzudringen. Seine HĂ€nde begannen ihren Busen abzutasten und sein Mund folgte zur VerstĂ€rkung. Ralf stöhnte vor Erregung und hatte abermals das GefĂŒhl, der glĂŒcklichste Mensch auf der Welt zu sein.
Er spĂŒrte wie er dem Höhepunkt nĂ€her kam und beschloss, die Geschwindigkeit zu verringern. Er wollte sich Zeit lassen und alles genießen. Wer weiß, ob er jemals wieder eine Gelegenheit wie diese bekommen wĂŒrde. Seine Hand strich sanft durch das blonde Haar. Er berĂŒhrte mit seinen Lippen die ihren und schloss fĂŒr einen Moment die Augen. Als plötzlich eine Zunge seine Oberlippe berĂŒhrte, spĂŒrte er eine seltsame Vertrautheit, die er eigentlich gar nicht kennen durfte. Nie zuvor hatte er seine SekretĂ€rin gekĂŒsst, und trotzdem wusste diese Frau ganz genau, was ihn erregte.
Ralf öffnete seine Augen und zuckte zusammen. Der Schreck, den er in dieser Sekunde fĂŒhlte, war grĂ¶ĂŸer als je zuvor in seinem Leben. Seine großbrĂŒstige SekretĂ€rin war verschwunden und hatte einer Person platzgemacht, die er sehr gut kannte.
Aber es war nicht irgendeine Frau aus seiner Vergangenheit. Es war Kathy, seine Ehefrau, die er liebte und die er gegen nichts auf der Welt eintauschen wĂŒrde.
„Na Tiger, ĂŒberrascht?“
Er war viel zu perplex, um ĂŒberhaupt darauf antworten zu können. Doch das musste er auch gar nicht. Kathy zog seinen Kopf hinab und fuhr mit dem fort, womit sie kurz vorher begonnen hatte. Ihre Zunge berĂŒhrte zĂ€rtlich seine Oberlippe und diesmal genoss er es in vollen ZĂŒgen. Diesmal war er nicht verwundert oder irritiert. Alles hatte seine Richtigkeit und er brauchte kein schlechtes Gewissen zu haben.
Er fĂŒhlte sich sogar erleichtert. Bei allen anderen Frauen hatte er eine gewisse NervositĂ€t gespĂŒrt, die ihm erst jetzt, als er darĂŒber nachdachte, richtig bewusst wurde. Noch wĂ€hrend sie sich kĂŒssten, berĂŒhrten seine Fingerkuppen schĂŒchtern ihren Hals und fuhren langsam daran hinab. Er wusste, dass ihr dies gefiel, dass es sie erregte. Es waren die vielen tausend Kleinigkeiten, die ihm plötzlich wieder einfielen. Die unzĂ€hligen empfindlichen Punkte an ihrem wundervollen Körper. Dies alles wurde ihm erst jetzt wieder richtig bewusst.
Ihre Lippen trennten sich und er begann gefĂŒhlvoll ihren Hals zu kĂŒssen. Aber nicht nur an einer Stelle, Kathy hatte das GefĂŒhl, als wĂ€ren die Lippen ihres Mannes ĂŒberall. Es gab keinen Millimeter ihres Körpers, der davor sicher war. Plötzlich verĂ€nderte er sogar den Rhythmus, in dem er sich bewegte. Er wollte nicht, dass das ganze nur ihm, sondern auch ihr einen Riesenspaß bereitete.
Ralf hörte, wie seine Frau leise stöhnte und fing an zu lĂ€cheln. Wie oft hatte er es schon gehört und jedes Mal klang es wie das erste Mal. Er bemerkte Schweißperlen auf ihrer Stirn und hörte im selben Augenblick, wie das Stöhnen lauter wurde. Ihm ging es nicht anders, auch er spĂŒrte, dass seine Empfindungen denen eines bevorstehenden Vulkanausbruchs sehr nahe kamen und tat alles, um diesen magischen, winzigen Moment noch ein wenig herauszuzögern.
Als es passierte, projizierten Ralfs Gedanken ein gigantisches Feuerwerk, voller greller und leuchtender Explosionen. Seine Empfindungen steigerten sich in das Tausendfache und er konnte nichts weiter tun, als es zu genießen. Mehr wollte er auch gar nicht.
Etwas Störendes drĂ€ngte sich bald darauf in seinen Kopf und setzte hartnĂ€ckig daran, seine Freude zu zerstören. Wieder hörte er das Rauschen des Meeres, dann begann sich wieder alles zu drehen und zu verĂ€ndern. Die Welt verlor ihre Farbe und verschwand fĂŒr einen Moment in völliger Dunkelheit.
Ralf öffnete seine Augen und wusste sofort, wo er sich befand. Es war sein BĂŒro und er lag auf seiner Ledercouch. Sein Blick fiel auf seinen verzierten Eichenschreibtisch, aber im Moment freute er sich nicht darĂŒber, ihn zu sehen. Ralf fĂŒhlte sich hilflos und alleingelassen. Verstört richtete er sich auf und schaute sich um.
Er konnte nicht glauben, was eben passiert war. Unmöglich konnte er dies getrĂ€umt haben. Es war so real gewesen, dass er eigentlich keinen Zweifel an dem hatte, was in der letzten Stunde passiert war. Zumindest fĂŒr einen Augenblick. Dann setzte der rational denkende Teil seines Verstandes ein und nannte ihn einen Narren, wenn er wirklich glaubte, gerade eben quer durch Zeit und Raum gereist zu sein.
Nachdenklich verließ er sein BĂŒro. Molly bemerkte ihn sofort und lĂ€chelte ihn wie immer freundlich an. Trotzdem erschien es ihm diesmal irgendwie anders. So, als wĂŒsste sie ein Geheimnis.
„Irgendwelche wichtigen Anrufe fĂŒr mich?“, fragte er und runzelte erwartungsvoll die Stirn.
„Nein, aber Ihre Frau war hier. Sie hat Ihr BĂŒro betreten, blieb jedoch nicht lang, weil Sie geschlafen haben. Ist noch gar nicht lange her. Noch keine zwei Minuten.“
Eigentlich wollte Ralf ihr zunicken, aber das war bevor sie die letzten zwei SĂ€tze gesagt hatte.
„Keine zwei Minuten?“, wiederholte er. Molly nickte und zwinkerte ihm zu. Er war schon dabei sich umzudrehen, als er es bemerkte. Er schaute sie fragend an, doch sie ignorierte es.
„Makuna“, erinnerte sich Ralf einen Moment spĂ€ter und musste unweigerlich lĂ€cheln. Dann verließ er eilig das BĂŒro.

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