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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Mal ein Stück Prosa
Eingestellt am 27. 03. 2001 15:12


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Chrissie
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2000

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Theater – eine Nachtgeschichte


Diese Party im Theater letzten Samstag. Ich hatte ganz vergessen, wie das ist, so als kleiner Star unterwegs zu sein und jeder kommt an und gibt Küsschen-Küsschen und fragt, ob ich das sei auf dem Video, das auf allen Monitoren läuft. Wow! „Lass‘ uns doch mal wieder was zusammen machen...“, „Hast Du meine Karte noch?“, kein Problem. „Toll siehst du aus!“, „Singst Du noch?“, „Sag‘ mal, wir haben auch schon lange keine Fotosession mehr gemacht...“, „Kannst Du Dich mal vor die Monitorwand stellen ich mach‘ ein paar Fotos für die Zeitung...?“

Jep! Ich hatte das so vermisst in der Zeit mit C., dieses öffentliche Leben, den Rummel, dieses kleine bisschen „Everybodys Darling“ oder „Femme Fatale“ zu sein – der Kerl war ja eifersüchtig auf jedes Quäntchen Aufmerksamkeit, das ich mehr bekam als er.

Egal, das ist vorbei.

Nun bist du an meiner Seite und wirklich an meiner Seite – ohne mich einzuengen und offen für alles und jeden, den ich anschleppe oder wo ich drauflos steuere. Du bist einfach da. Ich mag es, dich hinter mir zu spüren, während ich wieder mal jemanden zutexte und du redest mit jemand anderem und keiner sieht es, wenn du mich manchmal von hinten um die Taille fasst und mich fest drückst, so dass mir ein kleines bisschen die Luft wegbleibt und meine Nippel sich ein wenig aufrichten. Nur ein wenig.
Es ist heiß, aber nicht stickig und ich schwitze auf eine angenehme Art unter meinem Lackrock, besonders der schmale Streifen Haut, der zwischen Strumpf und Body hervorlugt, klebt immer wieder aneinander fest, ein Bein am anderen – der enge Rock aus schwarzer Folie lässt es nicht zu, dass ich größere Schritte mache als eine Geisha, wobei mein Hintern natürlich zur Balance heftig hin und her schwingt. Viele Augen starren mich an, wenn ich mich durch die verschiedenen Räumlichkeiten bewege, Männer und auch Frauen, ich weiß, dass es dir gefällt, wenn dein Weib geil angestarrt wird und du, nur du darfst es anfassen. All dies zusammen genommen macht mich ordentlich scharf und es genügte doch im Grunde schon, dass du mich ansiehst auf diese Art, wie nur du mich ansehen kannst und ich merke, wie ich anfange, feucht zu werden. Doch die Nacht ist noch lange nicht zu Ende und warum soll ich es mir gleich holen, wenn ich die Freude durch die Vorfreude noch erhöhen kann? (Obwohl, als ich nach meiner „Kollegin“ B. gesucht habe wegen des Fotografen, der uns beide zusammen ablichten wollte, habe ich hinter der Bühne im Foyer – hinter dem roten Samtvorhang - eine kleine Kammer entdeckt, in der die Kabeltrommeln und anderer Technikkram herumlagen. Die Kabeltrommeln hätten genau die richtige Höhe, um mich draufzusetzen und du könntest mich dann bequem im Stehen ficken.) So lassen wir „es“ erst mal sein und wandern durch die Etagen, die breiten Treppen hinauf und hinab, was den Seitenausschlag meiner Hüften stark erhöht. Es ist ungeheuer geil, diese Treppen zu steigen, immer schön einen Fuß vor den anderen, genau davor, in einer geraden Linie. Wenn niemand hinsieht, nimmst Du meinen Nacken in die Hand und drückst ihn oder du umfasst wieder meine Taille und lässt mich spüren, wie stark Du bist. Manchmal streifst Du auch nur mit Deiner Hand wie beiläufig über meine Brust und grinst, wenn meine Nippel wie kleine Soldaten auf Kommando sofort stramm stehen. Ich muss ein wenig tanzen, um mich abzureagieren...




Der Laden wird leerer und der Alkoholspiegel ist hoch genug, um nicht noch weiter steigen zu müssen. Wir haben ja schließlich noch was vor heute, wir Hübschen.
Wir gehen nach Hause, ich an deinem Arm. Es hat aufgehört zu regnen. Die Scheinwerfer der vorbeifahrenden Autos machen den nassen schwarzen Asphalt glänzen. Ich könnte ewig mit dir durch die Nacht laufen. „Wie damals, als wir uns kennen lernten...“, denke ich, „Da hast du mich auch nach Hause gebracht und es war ein gutes Stück zu laufen und meine Füße taten furchtbar weh vom Tanzen, aber es war egal...“, aber das denke ich nur und sage es nicht, denn ich sage dir etwas, was alles andere einschließt: „Ich liebe Dich!“. Und du lächelst nur und drückst meinen Arm. Der Worte sind genug gewechselt.

Wir sind zu Hause und du schließt auf und lässt mich voraus gehen. Ich weiß genau, warum du mich immer voraus gehen lässt – du siehst allzu gern meinen Hintern vor deinen Augen hin und her wackeln.
Ich schlüpfe durch die Wohnungstür und setze mich zuallererst auf die alte Truhe in der Diele, um meine Pumps auszuziehen. Ich mache das ganz langsam, weil ich weiß, dass du mich dabei beobachtest. Meine Unterwäsche ist klitschnass. Ich gehe pinkeln, bevor ich nicht mehr dazu komme.

Du stehst schon vor dem Bett und sagst „Komm her!“. Ich beeile mich, dir zu folgen und zu tun, was du möchtest. Ich bekomme eine Gänsehaut, wie jedes Mal, wenn du mir deinen Willen aufzwingst. „Zieh‘ dich aus!“, „Die Strümpfe auch!“, „Knie Dich hin!“, „Leck‘ meinen Schwanz!“. Ich lecke deinen Schwengel rundum ab - er schmeckt ein wenig salzig und duftet nach Moschus - bis er schön feucht glänzt, dann nehme ich ihn ganz vorsichtig in den Mund, um dir nicht mit meinen Zähnen weh zu tun und sauge an deiner Eichel, während meine Zungenspitze die Naht deiner Vorhaut kitzelt und meine Hand deinen Schaft bis zu den Eiern wichst. Du siehst mir dabei im Spiegel zu, ich spüre es, obwohl ich es nicht sehe. Dein Ständer wird so dick und hart, dass ich ihn fast nicht im Mund behalten kann und die ersten Tropfen laufen mir über die Zunge, wässrig und salzig und süß zugleich. Doch schon sagst du: „Stopp!“, denn so schnell wirst du mich nicht entlassen aus deinen Diensten. Mein Magen kribbelt, weil ich nicht weiß, was dir als nächstes einfällt. Du fasst mir zwischen die Beine und schmierst mir meine ganze Scham (ich habe sie extra noch schön glatt rasiert heute Nachmittag) mit meinem eigenen Saft ein: „Bist Du schon wieder nass, Du geiles kleines Luder, hm? Leg Dich auf den Rücken!“ Ich lege mich auf den Rücken und schließe meine Augen, denn ich will nicht sehen, was nun kommt, ich will es erfühlen. Ich höre die Schnallen klappern und schon streichst du zart mit einem Gürtel über meine Brüste, meinen Bauch und meine Scham. Ich lege meine Arme flach an meine Seiten und hebe den Hintern, damit du mit den Gürteln gut unter mir durch kommst. Einen über und einen unter der Brust, einen um den Bauch. Das kalte Metall und das Leder werden schnell warm, so schnell wie ich vor Erregung zittere. Es läuft mir ein Schauder nach dem anderen durch den Leib, als du sanft doch stark meine Knie auseinander drückst und langsam mit deiner Zunge die Innenseite meiner Schenkel mit deinem Speichel zeichnest. Erst den rechten, dann den linken. So unerträglich langsam, dass ich beginne zu wimmern. Du nimmst meine Möse ganz in den Mund und gräbst dein Gesicht geradezu in mich hinein, während du an ihr saugst. Dabei zwirbelst Du meine Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger, bis sie lang und dick werden. Mein Saft muss dir in den Mund spritzen, so geil bin ich. Konvulsivische Zuckungen laufen über meinen Körper, ich kann es nicht mehr kontrollieren. (Ich liebe es, die Kontrolle zu verlieren...) Du stehst auf und gehst wieder zum Schrank. Ich höre, wie du den ersten Knoten machst und hebe gehorsam meinen Kopf, ohne dass du etwas sagst, damit du die Schlinge um meinen Nacken legen kannst. Meine Beine durch das Seil geschnürt und fixiert, kann ich mich nun kaum mehr bewegen, außer meine Hüften, die schwingen noch subtil mit. Ich schreie wie eine rollige Kätzin und du gibst mir das Ende des Seils, damit ich darauf beißen kann. Dann setzt du mir die Klammern auf meine Nippel, und ein so heftiger Impuls rast mir ins Hirn, dass ich jetzt schon fast komme. Du stößt mit heftig gehendem Atem hervor: "Du geiles kleines Miststück!" Mir läuft, am Strick vorbei, Speichel aus den Mundwinkeln und hinter meinen geschlossenen Lidern rollen meine Augäpfel nach oben, als du endlich in mich eindringst. Du nimmst den Strick aus meinem Mund: „Küss mich!“ und stößt deine Zunge im selben Rhythmus in meinen Mund, wie dein Schwanz meine Möse bearbeitet und um mich versinkt alles und die Schwerkraft lässt los und ich werde ganz leicht, hieltest Du mich nicht, flöge ich davon, mir wird so weich und du hast mich ganz fest in deinen Armen und merkst genau, wie die Welle kommt, die Hitze in meinem Unterleib wird immer größer und breitet sich konzentrisch aus in Richtung Gehirn, bis die Blitze einschlagen und ich schreie wie eine brünftige Hirschkuh, denn schriee ich nicht, so explodierte ich, und dann kommst du auch und schreist, nur einmal und kurz und ich werde durchgeschüttelt dabei von meinem eigenen Orgasmus und du zuckst in mir noch nach, es scheinen Stunden zu sein, egal, was ist Zeit gegen unsere Liebe...


CMvM 2001

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Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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Chrissie
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Porno?

Hi Sanne,

entschuldige meine späte Antwort, bedingt durch meinen Urlaub.
Warum habe ich diese Story so geschrieben? Ohne den Anfang entstünde bei in der 'Szene' Unbewanderten evtl. der Eindruck, alle dominanten Männer wären brutale Schweine. Mit Brutalität hat Dominanz aber gar nichts zu tun...

Wenn Du den zweiten Teil 'nicht mehr erotisch' findest, so hältst Du ihn wohl für Porno, denke ich mal. Meine Erotik läuft eben so ab und Deine anders. Ich persönlich langweile mich zu Tode bei Blümchensex... (da bin ich sogar schon mal bei eingeschlafen...)
Was soll ich sonst noch zum Thema sagen? Die Geschmäcker sind verschieden.

Ob ich Pornofilme gucke? Klar, manchmal erwische ich sogar einen guten, den ich auch ohne schnellen Vorlauf gucken kann (ggg). Erotikfilme sind mir meistens zu langweilig. Der einzige, der mir wirklich ganz gefällt, ist 'Tokio Decadence'.

Der Unterschied zwischen Porno und Erotik?
Die Unterschiede sind fließend, hier wie dort gibt's gute wie schlechte Plots und Machart. Wie überall sind von allem 90 Prozent Mist.
Generell: Hardcore = Porno, alles andere = Erotik.

Liebe Grüße
Chrissie

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Pseudonym? Nein Danke!
Christine Mell von Mellenheim

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