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Leselupe.de > Gereimtes
Man vergibt sich nichts
Eingestellt am 18. 04. 2001 10:54


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Feder
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Wer liebt, wird zwangsläufig viel denken.
EIN Blickwinkel durch ZWEI geteilt.
GefĂĽhle leben, streben, lenken.
Durch die Membran - zum Nerv - zur Zeit.

Wer liebt, aus voller Herzenstiefe
begreift das Ausmaß – Tag und Nacht.
Es wirkt, als ob man niemals schliefe.
Taghell – präsente Gegenwart.

Wer liebt, kann oft nicht alles sagen.
Wer liebt, hat Mut und Angst zugleich.
Wer liebt, der stellt sich viele Fragen.
Grundsätzliche – im Kernbereich.

Wer liebt, denkt auch mal an sich selber.
So stark, wie er betroffen ist.
Bewegt durchschreitet er die Felder.
PrĂĽft jeden Punkt, der sie betrifft.

Wer liebt, ist sehr gut in der Lage
sich taub zu stellen, sprachlos, blind.
Gibt sich und stellt sich auch in Frage,
verdrängt all das, was Argwohn bringt.

Wer liebt, neigt zum Sich-selbst-Verschenken
setzt emotionsreich stets darauf.
Dann mahnt der Geist, gibt zu bedenken:
„Liebt man zu sehr? Gibt man sich auf?“

Wer liebt, empfindet auch die Freundschaft.
Wird merken, spĂĽren, ob sie stimmt.
Der Liebe Schwester zeigt Gemeinschaft
die Gegensätze niederzwingt.

Wer liebt, ist Bettler wie auch König.
Empfindet Stolz, GlĂĽck, Not und Leid.
Er gibt stets alles, nie zu wenig.
Sein Reichtum ist er selbst auf Zeit.

*************************************************
Aus dem Herzkalender März 2001:
Man vergibt nichts, wenn man sich gibt.
Doch man vergibt gern, wenn man liebt.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,
da steckt schon sehr viel Wahrheit drin, vor allem in dem letzten Spruch.
Man ist sehr schnell bereit, wenn man liebt, alles zu geben, und mir tun die Menschen dann leid, wenn sie danach bitter enttäuscht werden. wieviele kommen über diese Enttäuschungen nicht hinweg, fühlen sich betrogen und werden verbittert. Ein neuer Partner, der es dann ehrlich meint, hat es sicher schwer, Zugang zum Herzen des Betroffenen zu erlangen.
Ich finde, man sollte immer ein Stück von sich selbst zurückbehalten. Ob man dann allerdings "leichter" über Enttäuschungen wegkommt, bleibt dahingestellt.
GlĂĽck brauch ich Dir ja nicht mehr zu wĂĽnschen, obwohl mann das nicht oft genug tun kann

Liebe GrĂĽsse
deine Brigitte

__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Jasmin
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Registriert: Sep 2000

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Ich finde, man sollte immer ein StĂĽck von sich selbst zurĂĽckbehalten

Hallo Feder!

Ein sehr intelligenter Text!

@ Brigitte

<<Ich finde, man sollte immer ein StĂĽck von sich selbst zurĂĽckbehalten>>

Eben das ist meiner Meinung nach ein Fehler. Fuer mich bedeutet Liebe, wirkliche Liebe, alles zu geben, zu vertrauen. Wenn man eine Reserve zurueck behaelt, dann doch nur, weil man nicht vertraut und das ist keine gute Basis fuer eine Beziehung. Die Liebe darf nie ein "Tauschgeschaeft" sein. Man sollte geben ohne Ruecksicht auf das, was man zurueck bekommt. Man bekommt, indem man (sich) gibt.

Liebe Gruesse

Jasmin
__________________
Jasmin

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Feder
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Das Gute liegt im Kern ...

Es sind Gedanken, die jeden Menschen erreichen, der die immense Kraft der Liebe gespürt hat. Sich rückhaltlos zu geben, lässt es zu, die Liebe rückhaltlos anzunehmen und zurück zu geben. Meines Erachtens geht es nicht anders – ich empfinde es so. Was die „Erfahrung“ anbetrifft, so wollte ich keinen Vergleich anstellen bzw. ja, irgendwie schon. Den Vergleich zu einer Liebe im Vergleich zur „absoluten“ Liebe. Der Kopf schaltet sich ein – irgendwann, wenn auch für kurz – indem er nur sagt, dass eben jedes Empfinden eine ganz bestimmte Konsequenz birgt. So tief wie man sich einbringt, so tief darf man empfinden, so stark wird es das Gegenüber empfinden und ebenso stark – das als Warnung vom Gefühl – wird man den Schmerz spüren, sollte das Gefühl zerbrechen. Dies sind Gedanken die ein Mensch hat, ganz natürlich und in ganz bestimmten Momenten. Was das Gute daran ist? Das Spiegelbild, das man vom Herz, Kopf und der eigenen Seele vorgehalten bekommt. Man ist sich sicher im Gefühl, sicher, was seine Stärke anbetrifft. Das man solche Gedanken überhaupt hat, beschreibt die eigene Ohnmacht, erst einmal lernen zu müssen, mit so etwas Großem und Überdimensionalem umzugehen. Das lernt man schnell! Vertrauen in sich, in den Partner und in das Gefühl auf Gegenseitigkeit macht einen stark für jedes Hindernis! Es macht unglaublich stolz und dankbar, dass man so etwas einmal selbst erfahren darf, es macht reicher als jeder Wunschtraum, den man materiell realisieren und später taxieren könnte, weil es unbezahlbar ist und extrem selten! Ich selbst kenne kaum einen Menschen, der es von sich behaupten kann ... ganze zwei im nahen Umfeld meines Freundeskreises lassen sich gerne auf diese Aussage "festnageln". Auf keinen Fall sollte es Zweifel ausdrücken an dem, was man spürt. Letztlich Gewissheit für eins: die Kraft positiv wirken lassen! Auf sie bauen! Wenn sie so überdimensional ist, kann sie Berge versetzen!

Lieben GruĂź an euch beide!
Feder

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