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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Manchmal schon auch verwöhnt sein (gelöscht)
Eingestellt am 06. 02. 2009 23:59


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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

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Manchmal schon auch verwöhnt sein [20 schwule Geschichten mit Ralf, Nr. 19]

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14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit Aufklärung Verteidiger: Es ist genug.

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ridding
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2009

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Hallo Dominik,

Einerseits ein aufregender Text, in der spannend eine (Liebes-?)Beziehung erzählt wird, eingebettet in die eindringliche Schilderung der Sozialpsychologie einer bestimmten Spontan-Sex-Szene. Natürlich fühle ich auch meine eigenen voyeristischen Neigungen hier bestens bedient, mehr als das – man ist wirklich mittendrin in der Szene. Bei den sprachlichen Möglichkeiten, die dir ganz offenbar zur Verfügung stehen, ist es vermutlich gewollt und nicht Hilflosigkeit, Schlampigkeit oder Bequemlichkeit, wenn vieles andere einfach nur spontan „dahingerotzt“ wirkt. Gerade bei den eher reflektierenden oder analysierenden Passagen verheddere ich mich immer wieder in deinen für mich vielfach einfach nur wirr erscheinenden Satzkonstruktionen. Bei Passagen wie der folgenden, weiß ich auch nach mehrmaligen Lesen nicht genau, worum es eigentlich geht.

quote:
„Auf diese x Mal gehörten und beantworteten Fragen kann ich mich für geraume Zeit in üppigen und geradezu schweifenden Informationsgebinden einlassen, wobei das Vertrackte, neue Auslassungen und Wucherungen Heischende meiner Satzkonstruktionen mir selbst meist kaum zur Bewusstheit zu gelangen scheint, wenn ich diese, ihre albernen Scheinfragen sorgsamer Mühwaltung würdige. Jedoch steckt in der Tapsigkeit meines Antwortens manch verkappte Tücke, denn, wenn sie, die in so einem Augenblick auf Anderes hinaus schon immer wollten, den Eindruck gewinnen, so gar bald werde dieser alberne Genosse mit seiner Wörterflut nicht mehr enden, Labern liege dem wohl mehr am Herz als Ficken, wenn sie immer weniger zuhören und unwilliger werden, anfangen zu kalkulieren, ob diese gewisse Sache am Ende überhaupt gestreift werden wird, wie sie das erwartet hatten, als sie jene vorgeschobenen Fragen aufwarfen, verraten sie mir mit ihrer Irritation mehr über sich, als sie jemals wissen können, ja, fügen meinem Vergnügen an derlei Nächten nicht wenig bei, wenn sie am Ende in ihrer Verzweiflung den nächsten Schritt zum gemeinschaftlichen Körperkontakt selbst gehen, obwohl sie lieber noch immer täten, als wollten sie im Grunde von sich aus ja nichts, immer nur abwarten, bis der Andere vielleicht was will, was sie im Versteckten halbwegs allenfalls ahnten, vielleicht befürchteten, tun, als werde es ganz weit von außen heran getragen an sie und es müssten derartige Ideen sie erst einnehmen für sich, die anfangs zwar gewiss ein wenig neugierig gewesen waren, längst aber schon nicht mehr nachvollziehen können, welche Absichten der uferlos Schwafelnde unterdessen im Schilde geführt hat.“
Das finde ich sehr schade, weil du dann wiederum auch knapp und packend schilderst, wenn es „konkret“ wird.

Beste grüße, ridding

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

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Hallo Ridding,
ich weiß zwar nicht, wo es an anderer Stelle hingeschlampt und hingerotzt ist - und das würde mich sehr interessieren! -, aber die Passage, die du zitierst, ist, da vermutest du richtig, mit sehr viel Absicht die verschachteltste Konstruktion der ganzen Geschichte. Vielleicht kommt dir entgegen zu erfahren, dass gerade dieses Extrem nahezu gar nichts aussagt, sondern eher einen großen Wörternebel darstellt. Das ist ein kleines Witzlein vor mir, das hat mich ziemlich amüsiert. Aber Humor ist ja verschieden von Mensch zu Mensch. Es war übrigens so ziemlich der am schwersten zu schreibende Absatz des gesamten Textes, mein Gott, wie oft ich da drüber gegangen bin!
Dominik

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