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Leselupe.de > Ungereimtes
Manchmal träume ich.....
Eingestellt am 17. 07. 2003 21:36


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Dornrosis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2003

Werke: 44
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Manchmal träume ich....

Manchmal träume ich.......

Manchmal träume ich
tags´an geheimem Ort
weit entfernt in mir.
In jenem Garten
wuchert Regenbogenfarbiges.

Manchmal träume ich
in dunkler sternloser Nacht,
blind irrend,
nach Antworten suchend
im Chaos verrannt.

Manchmal träume ich,
dass Tag und Nacht versöhnt
am Ende der Welt

Dann wach ich auf,
versonnen,
nehm meinen Traum
tagwärts mit.

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morthan-Devil
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 11
Kommentare: 6
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Die Ehre, dein Gedicht als erstes Leselupenmitglied lesen zu dürfen hatte ich.

Es kristallisiert sich für mich ganz klar heraus, dass du den Tag lieber magst. Aber was kommt heraus wenn sich der fröhliche Traum mit einem Alptraum vereint?
Ist das Ende der Welt für dich dort, wo das Leben aufhört? Für mich ist das ganze Leben ein Traum, bei dem man selbst entscheiden kann, wo man aufwacht. Man träumt nicht mehr und ist entweder in der Hölle oder im Himmel.

Tagträume habe ich auch oft und "träumerische Gedichte finde ich himmlisch.

Gut gelungen!
__________________
Zieh' nicht zu schnell falsche Schlüsse
In dem Finden liegt der Schlüssel

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Dornrosis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2003

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Manchmal träume ich....

Lieber Morthan-Devil,

deine Antwort ist vielschichtig. Du hast recht, ich liebe den Tag mehr als die Nacht, obwohl ich ein Mensch bin, der seine nächtlichen Träume sehr wertschätzt. Tagträume haben viele Seiten, hier speziell es wuchert, nicht es blüht. Wuchern hat für mich einmal das Üppige, Vielfältige, andererseit aber auch das Überwuchernde, das nicht mehr im Griff habende.

QUINTESSENZ: Ohne Nacht gibt es keinen Tag, ohne Schatten kein Licht, wenn beide Seiten einander anschauen und respektieren, bekommt das Leben Tiefe und Weisheit.

Ich glaube, es lohnt sich über das Gedicht etwas länger nachzudenken!


Liebe Grüße und vielen Dank DORNROSIS

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 88
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Fein!
In der letzten Strophe hakelt's etwas.

Ein Versuch des Bügelns:

Dein Original:

"Dann wach ich auf,
versonnen,
nehm meinen Traum
tagwärts mit."


Mein Vorschlag:

"Dann wache ich auf,
versonnen,
und nehme den Traum
mit in den Tag."

Grüsse

__________________
© Jürgen Locke

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Dornrosis
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2003

Werke: 44
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Manchmal träume ich....

Hey George,

danke für deine Antwort, werde über deinen Vorschlag nachdenken
Gruß DORNROSIS

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
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Träume

Liebe Dornrosis,

ich denke, es ist wichtig, wenn man sich im Chaos verrannt hat, sich wieder klare Bilder zu machen in seinem Innern, weil das die Klärung einer Situaton begünstigt. Die Phantasie ist ein unerschöpfliches Hilfsmittel zur Lebensbewältigung.
"tagwärts" gefällt mir übrigens. Wenn Du gerade erst wach bist geht es ja erst in Richtung Tag.

Das wird wohl am Ende der Welt sein, dass sich Ungeordnetes und Geordnetes vereinen können dauerhaft, denn wenn das passiert ist kommt es ja zum Stillstand.

Du hast knaspp und poetisch eine Menge ausgesagt mit Deinem Text, und ich finde es schade, dass ich ihn nicht mehr hochwerten konnte, denn ich finde, er hat eine bessere Bewertung verdient.

Einen trauschönen Tag wünsche ich Dir.))
Liebe Grüsse Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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