Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92248
Momentan online:
303 Gäste und 17 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Mangelnde Abgrenzung
Eingestellt am 03. 01. 2006 17:40


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
tho schett
???
Registriert: Oct 2005

Werke: 36
Kommentare: 93
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um tho schett eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Verwirrung

WĂ€hrend du redetest
Drangen sie in mich ein
Und nahmen mich mit.
Ich wehrte mich
Mit allen Vieren.

Gestohlen wurde nichts, nur
Die Scheiben zertrĂŒmmert.

WĂ€hrend meine Ohren
Offen sind und
Mein Mund redet
Hat mein SeelengeschÀft
Wegen Einbruchs
Geschlossen.

Gerade jetzt zur
HauptgeschÀftszeit!

__________________
©thosche

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10342
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo tho schett,

das Thema Deines Textes finde ich interssant,auch die Umsetzung mit dem geschlossenen GeschÀft gefÀllt mir gut. Leider kann ich mir nicht aus deinem Text herauslesen, wessen KrÀfte das Lyrische ich lahm gelegt haben. War es der GesprÀchspartner, der durch seine Worte diese LÀhmung der Psyche ausgelöst hat oder war noch jemand anders im Spiel.

"Drangen sie in mich ein"

Wenn Du das "sie" irgendwie deutlicher machen könntest, wĂŒrde mir das weiter helfen.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Prosaiker
Guest
Registriert: Not Yet

ich wĂŒrde "hauptgeschĂ€ftszeit" durch "hauptsaison" ersetzen. ansonsten schließe ich mich Vera-Lena an, muss aber sagen, dass mir das gedicht nicht gefĂ€llt. ist irgendwie unspektakulĂ€r, was an und fĂŒr sich nichts schlechtes sein muss, in diesem fall aber ist der ĂŒbergang zur langeweile fließend.
vg,
Prosa.

Bearbeiten/Löschen    


mirami
Guest
Registriert: Not Yet

hallo tho schett,

mir gefÀllt dein gedicht ausgezeichnet.
falls es interessiert, folgende assoziationen ergaben sich mir beim lesen:
wĂ€hrend das (geliebte? befreundete?) du gegenĂŒber belanglos plaudert, bekommt der prot. plötzlich einen sehr negativen eindruck von ihm. ihm wird etwas am anderen bewusst, was das schöne bild, dass er bis dahin von demjenigen hatte zerstört. er macht “zu“. die hauptgeschĂ€ftszeit wĂŒrde ich deuten als den höhepunkt der freundschaft oder beziehung. also im sinne von: ausgerechnet jetzt wo ich dich so mochte.
auch wenn meine deutung vielleicht nicht stimmen mag, auch so könnte man deine zeilen verstehen.

wie gesagt, ich find es gut geschrieben. kompliment.

gruß
mirami

Bearbeiten/Löschen    


tho schett
???
Registriert: Oct 2005

Werke: 36
Kommentare: 93
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um tho schett eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von Vera-Lena
Hallo tho schett,

Wenn Du das "sie" irgendwie deutlicher machen könntest, wĂŒrde mir das weiter helfen.

Liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena


Hallo Vera-Lena,
zunĂ€chst danke fĂŒrs Lesen und Kommentieren. Zum "sie": Ja du liegst vollkommen richtig, zumindest von mir intendiert war der GesprĂ€chspartner, oder ich wĂŒrde eher sagen, der Interaktionspartner. Es kann allerdings auch eine Situation sein, eine Erinnerung, ... alles was unvorbereitet auf einen einströmt, und einen aus sich selbst hinauswirft. Das "sie" ist in diesem Sinne unbestimmt, und erinnert vielleicht sogar an "DĂ€monen", im Anklang an die alten KirchenvĂ€ter, die ja glaubten, dass irgendwelche KrĂ€fte außerhalb des Menschen solche Dinge bewirken.

gruss thosche
__________________
©thosche

Bearbeiten/Löschen    


tho schett
???
Registriert: Oct 2005

Werke: 36
Kommentare: 93
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um tho schett eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Prosa,

ja, alle ÜbergĂ€nge sind fließend, nicht wahr?

Warum "Hauptsaison" allerdings besser sein soll wie "HauptgeschĂ€ftszeit" erschließt sich fĂŒr mich nicht automatisch, deshalb bitte um genauere ErlĂ€uterung.

Gruss thosche
__________________
©thosche

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!