Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92269
Momentan online:
409 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Marc Albrecht: Marius, der Mahr
Eingestellt am 25. 05. 2002 19:18


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
Kommentare: 3845
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zeder eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Marc Albrecht: Marius, der Mahr
ISBN 3-935982-20-8

Nach dem beruflich bedingten Umzug ihrer Eltern vom Land in die NÀhe einer Stadt ist die neunjÀhrige Judith Rosenbusch alleine. Ihr altes Zuhause mit Oma, Opa, ihrem Pony und ihren Freundinnen ist jetzt weit weg. In ihrer neuen Klasse findet sie nur schwer Kontakt, die Nachbarschaft ist ihr unbekannt.
Ihre Eltern bemĂŒhen sich intensiv, ihr die neue Umgebung so angenehm wie möglich zu machen, aber Judith fĂŒhlt sich allein gelassen. Im Traum begegnet ihr Marius, ein Mahr, der zu ihrem „richtigen“ Freund wird und mit dem sie nun Nacht fĂŒr Nacht lustige und spannende Geschichten erlebt. Marius ist so viel aufregender als alle Kinder in ihrer Umgebung, dass sie gar nicht weiter nach Freunden sucht, sondern sich nur noch auf den Abend freut um ins Bett gehen zu können.
(Sagt da jemand: „Woher bekomme ich einen Mahr fĂŒr mein Kind?“)
Ein Klassenkamerad stellt Judith wegen ihres EinzelgĂ€ngertums und ihrer scheinbaren Arroganz zur Rede. Als sie ihm erklĂ€rt, dass sie ja schließlich Marius, den Mahr, zum Freund habe, reagiert dieser mit absolutem UnverstĂ€ndnis. Und Judith beginnt zögernd, Kontakt zu ihrem MitschĂŒler aufzunehmen...

Dieses köstlich geschriebene Buch lebt von der (sicherlich autobiographischen) Beschreibung familiĂ€rer Alltagssituationen: UnaufgerĂ€umte Kinderzimmer, Sprechen mit vollem Mund, Fernsehen am Nachmittag und dabei Hausaufgaben machen etc.: Jeder, der eigene Kinder hat und hatte kann nur mit dem Kopf nicken, wenn er die verzweifelten BemĂŒhungen der Eltern liest, ihr Kind zu einem halbwegs vernĂŒnftigen Wesen zu erziehen. Diskussionen ĂŒber die Notwendigkeit von Freundschaften und die Sinnhaftigkeit gewisser schulischer Leistungen gehören ebenfalls zu diesem „dĂ©ja-vu“ Effekt.

DarĂŒber hinaus gelingt es dem Autor aber auch, dem Leser eine ganz andere Dimension der kindlichen Seite zu erschließen: Die Welt der TrĂ€ume. Im Buch durch Kursivschrift abgehoben erlebt man eine MĂ€rchen- und Zauberwelt, eine AtmosphĂ€re aus Ängsten, BefĂŒrchtungen, Verstrickungen, Rettungsversuchen und Verwirrungen.

Die Verquickung von RealitĂ€t und Traum, von tatsĂ€chlichen Geschehnissen und kindlicher Verarbeitung ist es, die das Buch so lesenswert macht. Und zwar fĂŒr alle: Von acht bis achtzig!



__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Zeder,

Deine Rezension ist ...

...(ach soll der Marc Dich doch selber loben, ist ja SEIN Buch)


sagt Gegge

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Essays, Rezensionen, Kolumnen Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!