Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92231
Momentan online:
383 Gäste und 24 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Margarethe
Eingestellt am 29. 10. 2010 12:51


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

Werke: 108
Kommentare: 471
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zarathustra eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Die hellen Tage des Jahres
fliehen einem trĂŒben Herbst.

BĂ€ume kleiden
den blauen Mittag ins Gold.

Am Abend,
im rauen Rauch von Frost und Nebel
ziehen die Heiligen
        die Knechte des Herrn
dem blassen Mondlicht entgegen.


In deinen Augen
ziehen dann die Sterne der Nacht herauf -

- uns neigt sich ein hoher Himmel zu.

Schuldig waren alle die nicht liebten;
- doch dein BlĂŒtenkranz duftet





Heute ist der Tag der Heiligen Margarete von Hohenfels
.
Margarete war Benediktinerin und GefÀhrtin von Hildegard von Bingen, mit der sie als Nonne, dann als Priorin im Kloster auf dem Rupertsberg bei Bingen lebte und wirkte.

Margarete ist abgeleitet vom altgriechischen „margarites“ (μαργαρίτης und bedeutet „die Perle“. Über das lateinische „margarita“ kam der Name in den deutschen Sprachraum. Vermutlich ĂŒbernahmen die Griechen das Wort von den Persern („Morvarid“ = „Perle“; genauer: „Kind des Lichts“, da man in der persischen Mythologie annahm, dass die Perle durch die Umwandlung eines Tautropfens durch das Mondlicht entstehe) oder von den Georgiern („Margali“ = "Perle") oder Sanskrit, mañjarī („Perle“, eigentlich: „BlĂŒtenkranz“).

__________________
Was sind das fĂŒr Zeiten, wo ein GesprĂ€ch ĂŒber BĂ€ume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ĂŒber so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

Version vom 29. 10. 2010 12:51
Version vom 29. 10. 2010 13:19
Version vom 03. 11. 2010 15:20
Version vom 17. 11. 2010 10:20

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Zarathustra,

ein sehr schönsprachliches Gedicht, das starke Emotionen hervorruft. - Klanglich finde ich es stellenweise noch etwas Ă€nderungs- und inhaltlich verdichtungsbedĂŒrftig:

quote:
Die hellen Tage des Jahres
fliehen in den trĂŒben Herbst

BĂ€ume kleiden
den blauen Mittag noch in Gold

Am Abend
im rauen Rauch von Frost und Nebel
ziehen die Heiligen
die Knechte Christi- des HErrn
dem blassen Mondlicht entgegen


In deinen Augen
ziehen dann die Sterne der Nacht herauf - auf

- uns neigt sich schonein ein hoher Himmel zu

Schuldig waren alle die nicht liebten
- doch dein BlĂŒtenkranz duftet weiter
Margarete.

Ich hoffe, du siehst mir meine "Pfuschereien" nach, die ich nur als VorschlÀge verstanden sehen möchte.

Heidrun

Bearbeiten/Löschen    


gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Zarathustra!
Ein schöner und interessanter Hintergrund zu Deinem Text!
Spontan wĂŒrde ich weitestgehend den VorschlĂ€gen von Heidrun folgen wollen.
Frage mich aber auch, ob einige KĂŒrzungen eventuell etwas nehmen was eventuell bedeutend ist. Einen Hinweis auf Hohemfels wĂ€re fĂŒr mich noch hilfreich, um darauf zu verweisen, daß Du diese Margarethe meinst.

Eventuell:
Die hellen Tage des Jahres
fliehen in trĂŒben Herbst
am Hohenfels

BĂ€ume kleiden
den blauen Mittag ins Gold,
(noch)

der Nachsatz "noch" betont die VergÀnglichkeit und bindet zu "am Abend", kann aber auch weglassen.

Am Abend,
im rauen Rauch von Frost und Nebel
ziehen die Heiligen
dem blassen Mondenlicht entgegen.

In deinen Augen
ziehen dann die Sterne der auf
- uns neigt sich ein hoher Himmel zu.

Schuldig waren alle die nicht liebten;
- doch dein BlĂŒtenkranz duftet.

Nach meinem Empfinden wirkt es auch in der Graphik
geschlossener, ohne das dem Inhalt etwas abhanden kommt.

Mit gefallt die fast sakral anmutende Sprache und die Bilder zeichnet ein sehr schön passende Szenerie.
Liebe GrĂŒĂŸe
gitano



Bearbeiten/Löschen    


Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Hans,

ich bin ein wenig traurig, dass du so lieblos mit diesem wunderbaren Poem umgehst.

Warum setzt du es nicht nochmal "ordentlich" rein, sparst dir deine ausufernde Fußnote (wer sich dafĂŒr interessiert, kann googeln) und bescherst uns so eine uneingeschrĂ€nkte Freude? Und etwas Nachdenken.

Heidrun

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!