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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Marianne Wesson-Sein letztes Wort
Eingestellt am 04. 05. 2002 10:23


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hera
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Marianne Wesson
"Sein letztes Wort"

Ein provokanter Krimi mit ungewöhnlichem Ausgang

Cinda Hayes, erfolgreiche AnwĂ€ltin, ĂŒbernimmt den schweren Job der Leiterin eines Frauenzentrums und setzt sich dort professionell und leidenschaftlich fĂŒr Frauen ein, die Opfer von Gewaltverbrechen wurden.
Doch eines Tages wird sie von ihrem ehemaligen Professor bestellt, ein Revisionsverfahren zu prĂŒfen. Es geht um Jason Smiley, der wegen Vergewaltigung und Mord an einer jungen Frau zum Tode verurteilt wurde und nun im einem HochsicherheitsgefĂ€ngnis einsitzt.
Die Vertretung eines verurteilten Frauenmörders passt so gar nicht zu Cindas Job im Frauenzentrum. Das UnverstĂ€ndnis ihrer Kolleginnen fĂŒhrt schließlich zum Rausschmiss. Ihre beste Freundin Tory, stellvertretende StaatsanwĂ€ltin, geht ihr aus dem Weg und blockt alle Anrufe ab.
Doch Cinda, die ihr Gewissen plagt, will weiter an dem Fall arbeiten und tut dies im BĂŒro ihres Freundes Sam, der ebenfalls Anwalt ist.
Als sie den faszinierenden Jason Smiley im GefÀngnis besucht, gerÀt sie sofort in seinen Bann. Er gesteht ihr die Vergewaltigung, jedoch nicht den Mord. Cinda sieht eine Möglichkeit die Todesstrafe abzuwenden, gegen die sie ohnehin ist.
Cinda beginnt alle Zeugenaussagen, Beweise und Indizien zu prĂŒfen und gerĂ€t bald in einen Strudel aus LĂŒgen und Angst, aus dem sie nicht wieder herauszukommen scheint.

Temporeich wird die Gratwanderung der sympathischen AnwÀltin Cinda Hayes zwischen ihrer LoyalitÀt zu den Frauen des Zentrums auf der einen Seite und ihrem verurteilten Klienten auf der anderen Seite geschildert.
Ein Ă€ußerst spannenden Krimi, ungewöhnlich, gut durchdacht und psychologisch ausgeklĂŒgelt.
Auch wenn es ein Erstlingswerk ist, man merkt man sofort, dass die Autorin ihr Handwerk versteht.

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Gegge
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Hera,

Abgesehen vom Schlußsatz eine gelungene Rezension, die sogar mich mal wieder auf einen Krimi neugierig machen könnte.

Am Schlußsatz ĂŒbrigens beanstande ich auch nur die unterschwellige Botschaft, daß in Erstlingswerken fĂŒr gewöhnlich kein Autorenhandwerk sichtbar wĂ€re?

Gruß Gegge

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hera
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Hallo Gegge!

So meinte ich das nicht. Ich bin nur immer wieder verwundert, mit welcher Perfektion manche Erstlinge herĂŒberkommen, als lĂ€ge es den Autoren im Blut, als hĂ€tten sie nicht ĂŒben mĂŒssen.

TschĂŒssie, hera

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