Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92265
Momentan online:
601 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kindergeschichten
Marskinder
Eingestellt am 08. 04. 2004 12:39


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Pips
Hobbydichter
Registriert: Apr 2004

Werke: 1
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pips eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier in diesem Forum und m├Âchte euch mal eine Geschichte von mir vorstellen. Es handelt sich hierbei um meine allererste Geschichte f├╝r Kinder. Ich w├╝rde mich deshalb freuen, eure Meinung hierzu zu h├Âren und Anregungen zu bekommen.

LG Jacqui

Also hier meine Geschichte:

Marskinder

Viele tausende Kilometer von unserer Erde entfernt, in
der Milchstra├če Nummer 7, gibt es einen Planeten namens
Mars. Die Erde und der Boden auf dem Mars sind von
rotbraunem Sand ├╝berzogen und kleine gr├╝ne M├Ąnnchen
leben dort. Sie haben gro├če Kulleraugen und einen
kleinen R├╝ssel als Nase, ungef├Ąhr so wie die Elefanten
auf unserer Erde.

Eines dieser Marsm├Ąnnlein auf diesem Planten ist ein
kleiner Junge namens Matty. Nun Matty ist wie viele
andere Kinder vom Mars oder der Erde auch sehr
neugierig und aufgeweckt. Am liebsten h├╝pft er auf
seinem quietschgelben Gummiball auf dem Mars herum.
Aber noch lieber tut er dies mit seinem besten Freund
Stupsi. Stupsi ist so etwas ├Ąhnliches wie ein Hund auf
der Erde. Er hat allerdings sechs Beine und statt Ohren
stecken zwei Kugeln an seinem Kopf. Stupsi ist Matty\'s
treuester Gef├Ąhrte. Immer wenn Matty auf seinen gelben
Gummiball steigt, wedelt Stupsi schon ganz aufgeregt
mit seinen Ohrkugeln. Denn er wei├č, da├č jetzt Zeit zum
rumtollen ist. Dabei stubbst er mit seiner Schnauze
immer wieder den gelben Gummiball von Matty an. So
angesto├čen h├╝pft Matty fr├Âhlich auf seinem Ball umher.

Matty\'s Eltern arbeiten beide in der Malerfirma Mars
GmbH. Sie laufen jeden Tag mit einem gro├čen Eimer bis
zum Rand gef├╝llt mit rotbrauner Farbe auf dem Mars
umher und malen Felsen und Steine damit an. Denn
schlie├člich h├Ąlt so ein Farbanstrich nicht ewig und die
Marsm├Ąnnlein lieben die rotbraune Farbe ihres Planeten.
Deswegen geben sich Matty\'s Eltern auch sehr viel M├╝he
mit dem Anstrich.

Ein paar Sachen nerven Matty aber auf dem Mars. Zum
Beispiel geh├Ârt es auf dem Mars zum guten Ton nach dem
Essen laut zu pubsen. Wenn ein kleiner Marsjunge mal
nicht nach dem Essen pubst, so wird er gleich mit drei
Tagen Fahrradfahren bestraft. F├╝r uns Erdlinge klingt
das nicht gerade nach einer Strafe, aber die Marskinder
hassen das Fahrrad fahren. Auch Matty w├╝rde lieber auf
seinem gelben Gummiball in die Marskinderschule h├╝pfen.
Aber wenn man nicht am Tisch pubsen kann, mu├č man auch
mal ein paar Tage Fahrrad fahren.

Was Matty aber gar nicht gef├Ąllt, ist, da├č er nie
aufr├Ąumen darf. Unordnung ist die wichtigste Regel auf
dem Mars. Matty\'s Mama ist da sehr streng. Oft schimpft
sie, wenn Matty sein Spielzeug in das Regal zur├╝ck
r├Ąumt. Aber meistens meint sie es gar nicht so b├Âse.
Sie gibt Matty mit ihrem R├╝ssel einen kleinen, sanften
Stubs auf seinen Kopf und sagt es sei f├╝r sie viel
sch├Âner ab und zu mal ├╝ber Matty\'s Spielzeug zu
stolpern. Dann legt Matty seiner Mama zu Liebe auch mal
hier und da ein kleines Spielzeugauto auf den Boden.
Und wenn Matty\'s Mama mit einem kleinen Satz dar├╝ber
h├╝pft, l├Ącheln sich beide an und grunzen laut vor
Freude.

Neulich hat Matty eine seltsame Entdeckung gemacht.
W├Ąhrend er mit Stupsi in einem alten erloschenen
Vulkankrater nach Marsw├╝rmchen f├╝r das Luftangeln
suchte, sah er vom Himmel ein seltsames Gef├Ąhrt auf den
Boden plumsen. Es war ein gro├čes Ding mit vielen
kleinen Gummib├Ąllen au├čen herum. Dieses Ding blieb aber
nicht auf dem Boden liegen, sondern h├╝pfte ebenso wie
Matty\'s gelber Gummiball ├╝ber dem Boden umher. Als es
endlich still liegen blieb, krochen Matty und Stupsi
aus Ihrem Vulkankrater um sich dieses Ding genauer
anzuschauen. Ganz vorsichtig streckte Matty die Hand
danach aus. \"Hmmm, irgendwie f├╝hlte sich dieses Ding
sehr weich an\", dachte Matty. Und es lie├č sich herrlich
herumkugeln. Matty ├╝berlegte. Dann sprang er auf und
rannte in Richtung Marskinderschule, wo einige seiner
Freunde auf dem Spielplatz herumtollten. \"Ich hab ein
tolles, gro├čes, neues Spielzeug gefunden. Das h├╝pft und
rollt noch viel besser als mein gelber Gummiball,\" rief
Matty atemlos den anderen Marskindern zu. Die schauten
ihn nur v├Âllig ungl├Ąubig an. \"Doch glaubt es mir!\"
schrie Matty nun sehr viel lauter. Eines der
Marskinder, Timmy Kleinr├╝ssel, steckte seinen viel zu
kleinen R├╝ssel als erster nach vorn. \"Ich rieche es ja
gar nicht!\" sagte er. Ihr m├╝├čt wissen, da├č Marskinder
sehr gute Schn├╝ffelnasen sind. Marsw├╝rmchen riechen sie
noch bevor sie die ├╝berhaupt sehen k├Ânnen. \"Dann kommt
doch alle mit. Ich zeig es euch.\", stie├č Matty hervor.
Als h├Ątten sie alle nur auf diese Aufforderung
gewartet, rannten alle Marskinder los, angef├╝hrt von
Matty. Und dann war nur noch eine gro├če rote Staubwolke
auf dem Spielplatz zu sehen.

Als alle an der Stelle angekommen waren, wo dieses neue
Spielzeug lag, sahen sie, wie Stupsi auf diesem
Kullerding herumh├╝pfte. Dabei gab er lustige
Quietschger├Ąusche von sich. Auf einmal wollte jeder auf
dem Ding herumspringen. Und alle quietschten und
redeten durcheinander. Da rief Matty ganz laut in
dieses Gewimmel: \"Ruhe! Jeder kommt mal dran. Aber
zuerst sollten wir dieses Ding verstecken. Sonst nehmen
es uns die Erwachsenen weg und bauen es auseinander, um
zu sehen, was darin ist. Und mit Spa├č am H├╝pfen ist es
dann vorbei.\". Alle nickten bed├Ąchtig und dann machten
sie sich gemeinsam an die Arbeit. Sie rollten das gro├če
Ding in den nahe gelegenen Krater.

Und dann durfte jedes der Marskinder auf den vielen
kleinen Gummib├Ąllen die das Ding umgaben herumturnen so
viel und so oft es wollte. Es war lustig anzusehen, wie
die kleinen Marskinder auf und ab h├╝pften.

W├Ąhrend dessen war auf der Erde gro├če Verwirrung
entstanden. Die Menschen hatten vor ein paar Tagen eine
Rakete in den Himmel zum Mars geschickt. In die Rakete
hatten sie einen Roboter gepackt, der auf den Mars
geschickt werden sollte, um dort zu erforschen, ob es
Wasser oder andere Menschen gibt. Damit der Roboter
beim Fallen auf den Mars und den harten Aufprall nicht
kaputt geht, haben die Menschen viele kleine Gummib├Ąlle
um den Roboter geschn├╝rt . Kurze Zeit nachdem aber der
Roboter auf dem Mars gelandet war, ist er spurlos
verschwunden. Das gro├če Ding, welches Matty, der kleine
Marsjunge, gefunden hatte, war also dieser Roboter. Die
Menschen indessen konnten sich nicht erkl├Ąren, wo denn
der Roboter geblieben sei. Denn sie wu├čten ja nicht,
da├č die kleinen Marskinder den Roboter f├╝r ein gro├čes
Spielzeug gehalten hatten und es in einem Krater versteckten.

Und so hat niemand auf der Erde je ein Marskind
gesehen. Aber wenn du deine Augen ganz fest schlie├čt,
kannst du Matty und seine Freunde vom Mars sehen wie
sie lustig auf den Gummib├Ąllen des Roboters
herumh├╝pfen. Und wer wei├č, vielleicht kommen die
Marskinder uns eines Tages mal besuchen.


Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


tinta
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 17
Kommentare: 39
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Marskinder

Hallo Jacqui,

ich finde die Geschichte sehr sch├Ân und kann mir vorstellen, dass sie bei Kindern sehr gut ankommt. Bemerkenswert finde ich die kleinen phantastischen Exkursionen, so z.B. der Hund mit 6 Beinen. Und Pupsereien (schreibt man ├╝brigens mit P in der Mitte, glaube ich zumindest) finden Kids auch immer cool, damit hast Du die Lacher auf Deiner Seite. Bis auf ein paar grammatikalische Fehler und auf das letzte Drittel sehr gut gelungen. Zum Schluss hin, bei der Stelle, was die Menschen auf der Erde so angestellt haben, wird die Story ein bisschen zu sachlich. Du hast die Kurve aber noch hingekriegt mit dem Schluss-Satz. Alles in allem: Du k├Ânntest noch ein bisschen an der Geschichte feilen, nur ein paar Kleinigkeiten, und dann solltest Du sie einfach mal ein paar Kindern vorlesen. Ich denke, Du wirst auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis haben!

Lieben Gru├č, Tinta Thurau
__________________
mehr Geschichten? www.tinta-thurau.de

Bearbeiten/Löschen    


tinta
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 17
Kommentare: 39
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
noch etwas zu Marskinder

PS: Was mir noch einf├Ąllt, den Titel w├╝rde ich eventuell ├Ąndern in "Die Kinder vom Mars".
__________________
mehr Geschichten? www.tinta-thurau.de

Bearbeiten/Löschen    


Pips
Hobbydichter
Registriert: Apr 2004

Werke: 1
Kommentare: 1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pips eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Tinta,

vielen Dank f├╝r Deine Beurteilung.
Sorry, da├č ich mich erst jetzt melde. Hatte in der letzten Zeit viel um die Ohren.

Ich werde mir mal noch etwas ├╝berlegen, wie ich den Teil auf der Erde etwas lockerer schreibe, denn sachlich wollte ich eigentlich nicht werden.

Mit dem Vorlesen vor kindern - diese Idee hatte ich auch schon. Allerdings sind die meisten Kinder in meinem Bekanntenkreis noch sehr klein und daher eher weniger als Zielpublikum geeignet. In der Bibliothek hab ich auch schon angefragt. Die machen dort einmal im Monat so eine Art Vorlesestunden. Aber auf meine Nachfrage, ob ich mal meine Geschichte vorlesen k├Ânne (nat├╝rlich nach vorheriger "kontrolle" durch die Bibliothekarin) hab ich leider ne Absage bekommen. Sie wollten nur bereits ver├Âffentlichte Sachen vorlesen. Schade, w├Ąre ideal gewesen, die Wirkung der Geschichte auf Kinder zu testen.
Hast du vielleicht noch Ideen oder Erfahrungen, wie man solche eigenen Geschichten an den Mann bzw. das Kind bringen kann? Ich dachte schon dar├╝ber nach mal in Kinderg├Ąrten anzufragen.

Liebe Gr├╝├če,

Jacqui

Bearbeiten/Löschen    


tinta
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jun 2002

Werke: 17
Kommentare: 39
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Kindern vorlesen

Liebe Jacqui,

genauso wie Du es Dir gedacht hast, funktioniert es auch! Kinderg├Ąrten sind immer dankbar f├╝r solche Aktionen. Vorausgesetzt, Du nimmst kein oder nur wenig Geld f├╝r solche Lesungen. Glaub mir, Dir wird das Herz aufgehen, wenn Du die Geschichte den Kindern vorliest und ihre Reaktion darauf siehst. F├╝r mich gibt es fast keine gr├Â├čere Inspiration und Motivation, als Kindern meine Geschichten vorzulesen. Um sie bei der Stange zu halten (gerade wenn kleinere Kinder dabei sind, haben sie noch nicht die F├Ąhigkeit, ├╝ber l├Ąngere Zeit zuzuh├Âren), frage ich sie ganz gern, wie sie sich in dieser oder jener Situation verhalten w├╝rden. Die Antworten zeigen mir, dass ich ganz nah dran bin. Verstehst Du, was ich meine? Und wenn hinterher wildfremde Kinder auf mich zukommen und in einem Anflug von Sympathiebekundung mir um den Hals fliegen oder sich artig "f├╝r diese sch├Âne Geschichte" mit Handschlag bedanken, dann bin ich einfach nur froh. Deshalb solltest Du es unbedingt mal versuchen! Es ist f├╝r Dich gut und, was noch viel sch├Âner ist, f├╝r die Kinder erst recht.

Liebe Gr├╝├če, Tinta
__________________
mehr Geschichten? www.tinta-thurau.de

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Kindergeschichten Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!