Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92200
Momentan online:
332 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Humor und Satire
Medulin und die Soldatenmenschen.
Eingestellt am 24. 09. 2002 12:57


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
pleistoneun
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2002

Werke: 173
Kommentare: 57
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um pleistoneun eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Medulin schlief ein und tr├Ąumte, er s├Ą├če in einem Geb├╝sch und ein Soldatenmensch k├Ąme an dem Geb├╝sch vorbei und suchte ihn. Medulin wachte erschrocken auf, rieb sich die Augen, schlief wieder ein und tr├Ąumte, er ginge an einem Geb├╝sch vorbei und in dem Geb├╝sch s├Ą├če lauernd der Soldatenmensch.

Medulin wachte ver├Ąngstigt auf, legte sich eine dicke Socke unter den Mund, damit das Kopfkissen nicht von seinem Speichel nass wurde, schlief wieder ein und tr├Ąumte abermals, er s├Ą├če in einem Geb├╝sch und an dem Geb├╝sch k├Ąme dieser Soldatenmensch vorbei. Medulin wachte auf, wechselte die Socke, legte sich wieder hin und schlief ein. Erneut tr├Ąumte er, er ginge an einem Geb├╝sch vorbei und in dem Geb├╝sch s├Ą├če der Soldatenmensch. Und wieder wachte Medulin auf und nahm sich dieses Mal vor, nicht weiterzuschlafen, doch im n├Ąchsten Augenblick war er wieder eingenickt und tr├Ąumte, er s├Ą├če hinter dem lauernden Soldatenmenschen und ein Geb├╝sch k├Ąme vorbei. Medulin w├Ąlzte sich im Bett und schrie, konnte nun aber nicht mehr aufwachen.

Medulin schlief acht Tage und acht N├Ąchte, und als er am neunten Tag aufwachte, war er so mager, dass er die Stiefel an die Beine binden musste, um sie nicht zu verlieren. Der Verk├Ąufer in dem Brotladen, wo Medulin immer sein Weizenbrot kaufte, erkannte den schw├Ąchlichen Medulin nicht wieder und jubelte ihm deshalb ein altes, schimmliges Mischbrot unter. Die Hygienekommission, die die Wohnungen kontrollierte und Medulin mit dem Brot sah, erkl├Ąrte ihn f├╝r unhygienisch und beauftragte die R├Ąumungskommission, ihn zum M├╝ll zu werfen.

Vier Soldatenmenschen legten Medulin in der Mitte zusammen und warfen ihn mit Schwung in den M├╝ll. So abgemagert wie er war, zerbrach er in hunderttausend St├╝cke und alle diese St├╝cke taten sich auf, um allen b├Âsen Soldatenmenschen in ihren Tr├Ąumen aufzulauern und zu verfolgen, sie dann schlafend hungern lassen, um sie anschlie├čend geschw├Ącht dem M├╝ll zu ├╝berlassen. Ob sich deren Teile dann wohl ihrerseits auf den Rachezug werden begeben? Dem schuldigen Verk├Ąufer im Brotladen ist┬┤s wohl schnurzegal.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Humor und Satire Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!