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Leselupe.de > Gereimtes
Mein Aquarium
Eingestellt am 22. 03. 2006 14:00


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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Heute Morgen stand ich vor meinem Aquarium,
ich stand drau├čen, aber drinnen schwamm ein Makropode rum,
und ich sagte zu mir selber, das ist ganz gemein,
denn ich stehe jetzt hier drau├čen und ich m├Âchte da hinein,
und die Vorderscheibe machte einen merkw├╝rdigen Klang,
als ich Anlauf nahm und schwungvoll ins Aquarium sprang,
und jetzt bin ich drin im Wasser und ich schwimme hin und her,
doch der Makropode zappelt auf dem Teppich hin und her,
und ich fasse mir ein Herz und sag zu ihm: "Ich liebe Fisch,
frisch gebraten ohne Gr├Ąten mit Zitrone auf dem Tisch."
Als der Makropode all das h├Ârte, wurde er ganz gro├č,
und er blickte ins Aquarium und ich schwamm sofort los
um den Wasserkelch herum und dann um einen gro├čen Stein,
und da stand er auf und warf ein wenig Futter zu mir rein,
und erst schnappte ich nach Futter und dann schnappte ich nach Luft,
und ich sp├╝rte - wie noch nie zuvor - vom Wasserfloh den Duft,
und ich schwamm hin und her, und der Wasserfloh rief "Au",
als ich kr├Ąftig nach ihm schnappte. Da kam meine Frau:
"Was machst du hier im Aquarium?" - sie schlug den Deckel zu,
und dann machte sie das Licht aus - ich hatte meine Ruh.
Und ich schlief dann hinter einem von mir blankgeputzten Stein
tief und fest mit offnen Augen und mit lautem Schnarchen ein.
Und sie klebte einen Zettel an die Vorderscheibe dran:
"Einen Knurrenden Gurami biete ich zum Kaufen an."
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Lieber Bernd,

bei aller Sympathie:
der Text schreit nach Komprimierung, nach Verdichtung.
"Heute morgen stand ich vor meinem Aquarium"
erscheint mir als reine Prosa.

Gr├╝├če
J├╝rgen

__________________
┬ę J├╝rgen Locke

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

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Danke f├╝r den Hinweis, J├╝rgen. Eigentlich ist es ├Ąhnlich einer Art Liedtext, J├╝rgen. Es hat einen sehr betonten und ausgepr├Ągten Rhythmus. Prosa ist es auf keinen Fall. Es ist auch nicht als Prosatext zu lesen.
Verdichten ginge, aber auf keinen Fall d├╝rfen dabe Silben entfallen oder betonte Stellen. Es k├Ânnte verdichtet werden durch zus├Ątzliche Information. Allerdings l├Ąsst sich das Werk dann wesentlich schlechter vorlesen.

Viele Gr├╝├če von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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