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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Mein Berg aus Eis
Eingestellt am 21. 09. 2003 18:28


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Anna
Wird mal Schriftsteller
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Oh dieses Bild. Dieses blöde Bild. Warum muss das bloss hier hĂ€ngen?! Genausogut hĂ€tten sie mir einen Spiegel ĂŒber das Bett hĂ€ngen können. Nein, stimmt nicht. Das Bild ist schlimmer, darĂŒber kann, ja muss, ich nachdenken.
Der Spiegel stellt einen vor vollendete Tatsachen.
Na gut, dann hĂ€ngt es eben da! Es ist von Caspar Wolf und heisst „Blick von der BĂ€nisegg ĂŒber den unteren Grindewald-gletscher und das Fiescherhornmassiv“. Gemalt hat er es 1744. Ob es dort wohl immer noch so aussieht? NatĂŒrlich ist es nicht das Original, sondern ein Nachdruck. Klar, ein OriginalgemĂ€lde ist zu teuer, um es in einem Krankenhauszimmer aufzuhĂ€ngen. Gerade hat sich eine Fliege auf dem Gipfel niedergelassen...
Wie lange schaue ich nun dieses Bild schon an? Eine Woche? Zwei Wochen? Das anschauen wĂ€re ja nicht so schlimm. Aber seit ich angefangen habe ĂŒber das Bild nachzudenken, wird es unertrĂ€glich.
Es zeigt im Grunde bloss weisse SchneeflĂ€chen. Schaut man genauer hin, erkennt man einen Gebirgszug mit einem weissen Schneefeld im Vordergrund. Und ein bisschen Gestein, links, direkt vor dem Betrachter, fast kann man den Stein fĂŒhlen, so nah scheint es.
Ich erkenne mich in dem Bild wieder. In dem Berg, besser gesagt. Er passt sich an seine schneeweisse Umgebung an, indem er sich mit Schnee und Eis zudeckt. Ich habe mich meiner Umwelt angepasst, indem ich mir einen Panzer aus Eis zulegte, dass mir keiner zu nahe kommt und an meiner bröckeligen Fassade kratzt. Ohne das Eis wĂŒrden ich und der Berg sofort auseinanderbrechen. Ecken und Kanten werden durch das Eis verdeckt und langsam abgetragen. Ich hĂ€tte es nicht tun sollen. Nun kann ich nicht mehr zurĂŒck. Lasse ich das Eis schmelzen, werde ich auseinanderfallen. Bleibe ich unter meiner Eisdecke, werde ich langsam erfrieren.
Als ich mich in dem Berg erkannt habe, bin ich erschrocken. Noch mehr bin ich erschrocken, dass ich in diesem Berg noch so viel mehr erkenne als nur den Berg, der er eben ist, und mich, die er eigentlich ja eher nicht ist; dass ich so viel mehr darin sehe, dass ich so viel Phantasie habe, mir irgendwas auszudenken beim blossen Anblick eines GemÀldes, das noch nicht einmal ein Original ist.
Der Berg stellt fĂŒr mich auch meine Krankheit dar, meine fixe Idee zu verschwinden; er ist der Felsen, an den ich mich klammere, der Zwang, die Sucht, nicht zu essen, an der ich mich festhalte, die mir die Kontrolle ĂŒber mich selber gibt, die mir Halt gibt wie der Berg einem Bergsteiger. Lange bin ich auf ihm herumgeklettert; an seinen glatten und gleichzeitig bröckeligen WĂ€nden, immer habe ich irgendwo Halt gefunden und mich bestĂ€tigt gefĂŒhlt. Ich merkte; wenn ich mich fest an den Felsen klammere, komme ich weiter hinauf. Lasse ich aber los, werde ich fallen. Ins Unendliche, ins Nichts, in ein schwarzes Loch voller Fett.
Also hielt ich mich lange an ihm fest, an diesem Berg des Wahnsinns und der Wahnvorstellungen, am Gestein des Irrsinns, der Selbstzweifel und der schrecklichen Illusion, dass man DÜNN, skelettgleich sein muss, um von der Umwelt akzeptiert zu werden, ich fĂŒhlte mich wohl auf dem Berg, der nur mir ganz allein gehörte, der sich Inselgleich aus dem Meer der schwachen, der SĂŒnder erhob.
Ja, SĂŒnder waren sie! Sie frassen, schlangen alles mögliche und unmögliche in sich hinein, sie verabredeten sich sogar, um sich alle zusammen vollzufressen! Ich war entsetzt ĂŒber die Disziplinlosigkeit und der SchwĂ€che meiner Umgebung, die sofort schwach wurde, wenn sie irgendwo einen Schokoriegel sahen. Ich begriff nicht, wie man sich verabreden konnte, um sich gemeinsam vollzustopfen.
Ich war stolz auf mich, schliesslich war ich stark und gab nicht immer gleich nach, wenn ich irgendwo etwas zu essen sah. Ich war etwas BESSERES als alle anderen, weil ich etwas ganz Elementares einfach nicht tat: Ich hatte aufgehört zu essen. NatĂŒrlich nicht ganz, das ging nicht; leider.
Es war auch nicht so, dass ich nicht ans Essen dachte, ganz im Gegenteil. Abends lag ich im Bett, wach, weil ich mir ĂŒberlegte, was ich am nĂ€chsten Morgen zum FrĂŒhstĂŒck essen sollte (fĂŒnf oder sechs Trauben?). Und morgens im Zug studierte ich am Mittagessen herum (Mais- oder Gurkensalat?). Aber das wichtigste an dem Ganzen war, dass mich niemand essen sehen durfte. Ich brauchte unheimlich lange, um ein SchĂ€lchen Maissalat aufzuessen, weil ich höchstens zwei oder drei Maiskörnchen aufs Mal auf die Gabel nahm. Als mich mit der Zeit alle in der Kantine blöd anglotzten, verzog ich mich eben irgendwohin. Aufs Klo, in die Tiefgarage, in eine einsame Ecke auf dem SchulgelĂ€nde. Ich hatte mir geschworen, dass kein Mensch mich je wieder essen sehen sollte. Oft ass ich auch den ganzen Tag nichts und trank dafĂŒr Unmengen Tee, ass Bonbons und kaute Kaugummi, weil ich bemerkt hatte, dass mich das Kauen vom Hunger ablenkte, es beruhigte.
Ich fĂŒhlte mich gut! Ich hatte Disziplin, ich hatte die vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber meinen Körper. Nicht nur beim Essen, auch sonst. Ich lief jeden Tag. Ich rannte durch den Wald, um den Wald herum, und stellte mir immer neue PlĂ€ne auf, steckte immer neue Ziele: Zweimal um diesen Wald herumrennen, dann wirst du nicht zunehmen! Also rannte ich zweimal um den Wald. Auch wenn ich zum Schluss fast kroch statt lief, ich musste die zwei Runden schaffen, sonst wĂ€re ich am nĂ€chsten Tag wieder so schwer wie am Anfang, genauso prĂ€sent und einfach zu viel!
Ich fing an, seltsame Gewohnheiten zu entwickeln. Ich schrieb mir genau vor, wann ich was zu essen hatte und mit wievielen Bissen dies geschehen sollte. Ass ich ein StĂŒck Brot nicht mit genau zwanzig Bissen, wĂŒrde etwas schreckliches passieren. Das erste was ich morgens tat, war mich zu wiegen. Das letzte was ich abends tat auch. Ich hatte die Kontrolle. Es ging nur noch darum. Nicht mehr darum „schön“ schlank zu sein, sondern einzig und allein darum, endlich ĂŒber etwas die Kontrolle zu haben. Und dazu kam noch, dass ich mir vorgenommen hatte, zu verschwinden, oder mindestens unsichtbar zu werden.
Und so verschwand ich, mit jedem Gramm weniger ein StĂŒckchen mehr. Ich war stolz auf mich, auf meinen Körper, mit dem ich federleicht und feengleich durch die Gegend schwebte. Es ging mir gut, ich war ganz Geist, pure Gedanken, mein Körper hatte zu verschwinden.
Aber er wehrte sich. Manchmal zwang er mich zu essen, manchmal brach er ganz einfach zusammen. Ich hasste mich, wenn ich die Kontrolle verlor und einfach zu Boden fiel. Noch mehr hasste ich mich, wenn ich mich plötzlich vor dem KĂŒhlschrank wiederfand, wo ich alles in mich hineinstopfte, das ich fand, das passierte aber nur ganz selten. Viel öfter lag ich bewusstlos am Boden; in der Schule schaffte ich es meistens ins Klo, da ich die Anzeichen kannte: zittrige Knie, Schweiss auf der Stirn und das GefĂŒhl, das Herz mĂŒsse gleich platzen.
Ich schaffte es nur leider nicht immer. Einmal, nach der Turnstunde, betrat ich das Klassenzimmer, begrĂŒsste den Lehrer, sah den Boden nĂ€her kommen und fiel um.
Als ich nach ein paar Minuten noch nicht aufgewacht war, trugen sie mich ins Krankenzimmer. Als ich dort aufwachte, hatte jemand meinen Ärmel nach hinten geschoben und ich spĂŒrte warme Finger auf meinem Handgelenk. Ich hörte eine Stimme, die sagte: “FĂŒhl du mal, ich spĂŒre keinen Puls.“ Dann eine andere Stimme: „Aber sie atmet doch!“ Jetzt eine kalte Hand um meinen Arm. „Um Himmels Willen!“ Dann riefen sie anscheinend die Ambulanz. Verflucht! Was sollte das?! Ich schlug wĂŒtend die Augen auf und schwang meine Beine ĂŒber den Bettrand. „Leg dich sofort wieder hin!“ Oh Graus, die Spanischlehrerin! „Aber mir geht’s ...“ „HINLEGEN!“ Ich legte mich hin. Ich war stinksauer auf meinen Körper, warum hatte er mir kein Zeichen gegeben? Alles wurde schwarz. Als ich wieder erwachte, kam das daher, dass der Krankenwagen fĂŒrchterlich schaukelte.

Und nun liege ich hier. Seit ein paar Wochen. In meiner Nase steckt ein Schlauch, durch den Sondennahrung in meinen Magen tröpfelt. Absolut ekelhaft. Und das nur, weil ich pro Woche nicht genug zugenommen habe. Aber erstens ist mein Magen so geschrumpft, dass ich ganz einfach nicht alles essen KANN, und zweitens WILL ich auch nicht. Schliesslich will ich verschwinden! Es zerreisst mich innerlich fast. Einerseits weiss ich, dass ich krank bin und zunehmen MUSS, weil ich sonst sterbe und andrerseits WILL ich das alles nicht. Nie war ich meinem Ziel zu verschwinden so nahe. Unsichtbar werden ist nicht ganz das selbe wie verschwinden. Ich mĂŒsste mich entscheiden! Essen, und das mit dem unsichtbar machen noch einmal versuchen oder nicht essen und endgĂŒltig verschwinden. Ich frage mich, was mehr weh tut. Sterben oder ein schmerzender Magen?
Und dieses Bild hÀngt immer noch da. Der Berg. Kann nicht weg. Ich. Kann nicht weg. Ich habe mich selbst eingemauert. Eine Wand aus Eis und Gestein um mich gebaut, mich in einen einzigen Klumpen Eis verwandelt. Bin ich der Berg, der sich nicht bewegen kann? Ist die Magersucht der Berg an den ich mich klammere? Wahrscheinlich beides. Eisberg an Eisberg. Verschmelzen ineinander. Werden zu einem und können nicht mehr voneinander lassen.
Es tut mir nicht leid, was ich meinem Körper angetan habe. Ich wollte ganz Geist werden, reine Gedanken, und hatte geglaubt, der Körper sei dazu nicht nötig. Es war ein Irrtum, ein lÀcherlicher Irrtum. Eine Zeitlang hat es funktioniert, ich raste durchs Leben, war high vor Hunger und Kaffee und meine Gedanken jagten nur so in meinem Kopf herum.
Aber jetzt ... Mein Körper, der blöde, will nicht mehr. Ich hatte getrennt, was unweigerlich zusammengehört, Fleisch und Geist, und jetzt kommt alles zurĂŒck.

Ich merke, wie ich zu schweben beginne. Ich bin ganz leicht, wie ich es immer sein wollte, feengleich, jederzeit zum Abflug bereit. Körper und Geist sind wieder eins, grausam zusammengefĂŒhrt durch den nahen Tod; ich kann nicht zurĂŒck, selbst wenn ich wollte, mein Körper reisst mich mit. Es ist der Zeitpunkt, wo ich merke dass es ein Fehler war, dass ich jetzt tatsĂ€chlich verschwinden werde, nur nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Oder doch? War der Tod etwas das, was mein Unterbewusstsein gewollt hatte?
Der Berg hĂ€lt mich fest. Mir ist kalt. Ich BIN kalt. Ich habe mich eingesperrt in einen eisigen Berg, bin mit ihm verschmolzen. Und war auch noch stolz darauf! Stolz darauf, die Kontrolle zu haben. Jetzt merke ich, dass es die Magersucht war, die die Kontrolle ĂŒber mich hatte. Denn sonst könnte ich jetzt aufstehen und weggehen und mĂŒsste mir nicht beim sterben zusehen.
Ich liege da, still wie der Berg im Sonnenaufgang. Nur dass meine Sonne jetzt untergeht. In meinen Kopf sehe ich ein letztes Mal das Bild, das friedliche Bild eines Berges. Bevor ich endgĂŒltig verschwinde, erfriere an meiner eigenen KĂ€lte.

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Rainer
???
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hallo anna,

um verstimmungen zu vermeiden möchte ich, bevor ich auf den text nĂ€her eingehe, zunĂ€chst wissen, ob es reale, persönliche bezĂŒge (teilweise autobiografisch oder eine gute freundin) waren, die dich zum verfassen animiert haben.

viele grĂŒĂŸe

rainer
__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

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Anna
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ja...

... sind sehr reale und auch persönliche bezĂŒge. ich selber bin zwar nicht magersĂŒchtig (denk ich...) aber die gedanken die in dem text geschlidert sind, hab ich alle schon gedacht. jeden einzelnen...

kennst du das bild? wir sollten in der schule irgend einen text zu dem bild verfassen... hier ist es
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grosse grĂŒsse

AnnA

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knychen
Routinierter Autor
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hallo anna,
ich weiß nicht genau, wie ich es ausdrĂŒcken soll. irgendwie hatte ich beim lesen das gefĂŒhl, der text lĂ€ĂŸt mir nicht genug raum, um eigene gedanken oder bilder einfließen zu lassen. es ist jeder gedankengang der protagonistin nicht nur beschrieben, sondern auch noch begrĂŒndet. vielleicht könnte man das noch etwas straffen.
die idee der geschichte finde ich allerdings sehr originell.
einziger logikfehler ist meines erachtens das essen der bonbons, paßt irgendwie nicht zur magersucht. kaugummi ist ok.
beste grĂŒĂŸe aus berlin von knychen
__________________
kny

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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obwohl mir knychen zuvorgekommen ist, lasse ich meinen schriebs mal stehen, da er inhaltlich in die gleiche richtung geht.

Hallo anna,

die idee der verpackung mit den eisbergbild finde ich geradezu genial: von einigen wenigen eigenen erfahrungen weiß ich nĂ€mlich recht gut, dass durch die völlig gedrosselte energiezufuhr stĂ€ndiges frieren angesagt ist, und dass man sich einpackt. Die idee, das mit dem einen wort "eisberg" zu beschreiben wĂ€re mir nicht gekommen.

Was mir an deinem text nicht gefĂ€llt, ist das klischeehafte und bis in den letzten winkel durchgestylte innenleben deiner prot: ich habe keinen raum mehr fĂŒr meine gedanken. Du setzt mir alles komplett vor. Eine erzĂ€hlung bietet aber so viel raum, dass zwei, drei elemente ganz langsam reifen können, dass der leser die gedanken deiner prot an hand von tĂ€tigkeiten "erraten" kann, dass durch die einteilung in episoden rĂŒckblicke und ausblicke möglich werden, und so im leser langsam die erkenntnisse ĂŒber die entwicklung der probleme deiner prot monströs heraufkommen können. Ich möchte dir empfehlen, als ĂŒbung mit der kontrollsucht zu beginnen. BeschrĂ€nke dich versuchsweise nur darauf, und nimm alles andere (und sehr reale) heraus.

Ich hoffe, dass du den text nochmal komplett anders schreibst und postest - ich finde, die idee mit dem bild ist es wirklich wert.
Bei rĂŒckfragen stehe ich dir wirklich gern, und wenn es mein zeitkontingent zulĂ€sst, auch umfangreich zur verfĂŒgung. Der text hat wirklich etwas an dem man weiter arbeiten sollte und vor allem, weiterarbeiten kann.

Viele grĂŒĂŸe,

rainer

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ist meine, und damit nur EINE Meinung

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Anna
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das leben...

... mit einer essstörung IST "total durchgestylt". es lÀsst keinen platz, um mal spontan etwas zu tun, alles wird geplant und berechnet.
ich werde den text auf jeden fall so lassen, wenn ich etwas Ă€ndere,dann wĂŒrde es einen neuen text geben. er ist in 2 lektionen entstanden, da konnte ich nicht bloss andeutungen schreiben, das wĂŒrde einen lĂ€ngeren text geben, wenn man dem leser immer wieder zeit zum interpretieren geben muss, raum schaffen, wie rainer so schön sagt, fĂŒr die ideen des lesers. dafĂŒr war in 2x45 minuten fĂŒr einen solchen text keine zeit... ich mag aber den gedanken, den leser stĂŒckchenweise nĂ€her an den abgrund zu schubsen, nicht drĂ€ngen, nur schubsen, dass ich nachher sagen kann, hey, ich hab dich nicht dort hin gezwungen, du bist selber gegangen, du hĂ€ttest nicht reagieren mĂŒssen, es waren deine gedanken... ich mag es, dunkelheit und verwirrung hĂ€ppchenweise zu servieren und platz zu lassen fĂŒr eigene gedanken... nur.. geht das leider nicht immer.
eben. FALLS Àndern, dann ganz neu schreiben, an dem text kann ich eh nichts mehr Àndern, die note steht...

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