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Leselupe.de > Ungereimtes
Mein Freund der Baum
Eingestellt am 27. 04. 2005 21:40


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Sunny Rose
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Mein Freund der Baum

Der Baum
im Wind
stolz und schön.
Er lädt
dich ein
zum träumen.
Er löst die Wurzel
um dir
auf deiner
Reise
durch die
Fantasie
zu folgen.
Bei ihm
fĂĽhlt
man sich
geborgen
denkt
einfach
nicht an
Morgen,
denn das
was kommt
liegt fern.
Jetzt bist
du hier bei
deinem
Baum.
Gefangen
in einem
schönen
Traum.

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Vieillir
Hobbydichter
Registriert: Mar 2005

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Hallo Sunny Rose,

bitte nimm es mir nicht übel wenn ich dir ganz offen sage, das dies für mich kein Gedicht ist. Es sind lediglich Sätze, in denen nach jedem 2-3 Wort ein Umbruch eingefügt wurde.

Gleiches könnte
ich mit
meiner Antwort
machen und
es
wĂĽrde
auch
kein Gedicht
daraus
werden oder
was
meinst
du?

Vielleicht wäre der Text besser in "Experimentelles" aufgehoben?

Liebe GrĂĽĂźe
Vieillir

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Sunny Rose
Autorenanwärter
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Hallo Vieillir,
erst einmal herzlich Willkommen in der Leselupe.
Ich nehme niemanden etwas ĂĽbel der sich die Arbeit macht konstruktive Kritik zu ĂĽben.

Viele liebe GrĂĽĂźe
Sunny Rose

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Bluomo
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sunny Rose,

meine Meinung und nur meine Meinung:

Mein Problem bei deinem Gedicht sind nicht so die Zerteilung- es sei mal hingestellt, ob es Prosa oder Lyrik ist, oder dazwischen.

Mein Problem sind deine Bilder: ein stolzer, schöner Baum- das sind zwei Metabeschreibungen zu einem Baum. Stolz gibt dem Baum eine Wertung und sagt möglichweise etwas über seinen "Bau". Schön bezeichnet verschiedene Elemente, hier z.b. die Form der Äste, Laub, Höhe, .... Metabeschreibungen wirken aber nur sehr wenig. Also solltest du genauer werden.
Also beschreibe den einen, speziellen Baum, was macht ihn aus, warum mag dein Prot. ihn.

Läd dich ein zu träumen: Wertung. Mag ich persönlich nicht so. Schreibe doch eher was wie, dass der Prot. dort anfängt zu träumen, warum er sich geborgen fühlt- weil geborgen wieder nicht viel aussagt.

...

Insgesamt bekomme ich nur sehr allgemeine Bilder- ich mag aber bei Lyrik besonders die Details, die genauen Bilder.
Mein Vorschlag wäre: Such dir noch einmal die Bilder hervor, die du beim Schreiben hattest- und versuche beim Schreiben genau das Detail, das persönliche zu vermitteln. Laß das allgemeine weitgehend fallen.

Gruss

Bluomo

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Sunny Rose
Autorenanwärter
Registriert: Mar 2005

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Hallo Bluomo,

gerade deine Meinung ist eine Meinung die mir sehr wichtig ist. Ăśber deine Anmerkungen werde ich noch einmal sehr genau nachdenken, denn deine Tips sind sehr gut.

Vielen herzlichen Dank
Sunny Rose

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Bluomo
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sunny Rose,

denk immer dran- ich bin kein Lyriker- ich schreibe Lyrik nur aus VergnĂĽgen.
Ich wollte dir eigentlich noch Beispiele geben, aber mein Kommentar war zu spät (15 Minuten Regel):

Bsp. aus deinem Text:
Der Baum im Wind, stark und schön.
Nachteil: ungenau

Ich bringe Vergleiche in Prosa, weil das in der schnelle einfacher ist.

ausformuliert:
Der Wipfel des Baumes bewegt sich im Wind. Der Stamm ist kräftig, keine Umweltschäden, die Äste neigen sich leicht mit dem Alter.
Nachteil: genau, aber ziemlich langweilig.

Vergleich und andere rhetorische Figuren:
Wie Schilfgras neigt sich nur die Ă„ste der Eiche im Wind. Doch der Stamm steht unverrĂĽckbar dort, fest haben die Wurzeln sich tief in die Scholle gegraben.

Wie ein alter Dorfbaum, so sieht meine Eiche aus. Leicht hängen die Blätter nach unten, wie die Äste.

Nachteil: genauer, aber ĂĽberladen- da viele Standartbilder und mit alt ein schwaches Adjektiv. Dazu Wertung: unverrĂĽckbar.

Vergleich, Personifikation mit Detail:
Wie ein Riese unter Zwergen, das Blätterhaupt nur leicht geneigt, so steht die knorrige Eiche....
Nachteil: auch der Vergleich ist eher alt, aber nicht so häufig wie die obrigen. Das Detail mit den Blättern auf eine personifizierte Eiche wirkt stärker.

Vielleicht verdeutlicht das meine Aussagen zu den Bildern noch ein wenig.

Gruss

Bluomo



Metapher:


Die Eiche, der Herbst bläst das Laub von kahl werdenden Ästen.

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