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Leselupe.de > Gereimtes
Mein Gott
Eingestellt am 10. 05. 2007 10:29


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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Was n├╝tzt es, wenn ich mich verliere
an Rosen, die am Wegrand stehÔÇÖn.
Sie sind doch nichts als nur Spaliere,
der Weg ist Weg zum WeitergehÔÇÖn.

Was n├╝tzt es, wenn ich mich verliere
an Geister, die kein Gott bewahrt.
Die Dunkelheit gebiert Vampire
und l├Âscht sie, wenn der Morgen naht.

Dem will ich meine Zeit nicht schenken,
verschenken will ich sie an Dich.
Nur Du kannst meine Schritte lenken,
denn Du, mein Gott!, erh├Ârst mich nicht.

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vrai ment
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Apr 2007

Werke: 7
Kommentare: 24
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letzte zeile..

W├╝rdest du an Gott glauben w├╝rde er deine Gebete erh├Âren?
glaubst du nur deswegen nicht an ihn weil er nicht tut was du erwartest?
Was f├╝r ein Gott w├Ąre es der deine Erwartungen erf├╝llt?
Ist ein Gott als stiller Erf├╝ller menschlicher W├╝nsche und Erwartungen sinnvoll?
Denkst du Religi├Âsit├Ąt ist eine Begabung, ├Ąhnlich dem musischen oder vielleicht Mangel an Reflexionsverm├Âgen oder ..?

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Vrai ment,

ich pflege meine LyrIchs nicht zu benutzen, um den Lesern eine bestimmte Sicht der Dinge aufzuzwingen. Die Interpretation meiner Wortgesch├Âpfe ist und bleibt Sache der Leser.

(Meine ganz pers├Ânliche Meinung zum Thema Gottesbilder: Sich ein Bild von etwas Nichtbegreifbarem zu machen, ist sehr menschlich. Ohne solche Bilder w├╝rden viele ihre Orientierung verlieren. Ohne Bilder w├Ąre auch eine Verst├Ąndigung nicht m├Âglich.
Das Problem ist: Immer dann, wenn man (Wort)Bilder allzu w├Ârtlich nimmt oder allzu einseitig auslegt, l├Ąuft man Gefahr zu vergessen, was sie eigentlich sind - nur Bilder f├╝r etwas, das nie mehr als eine Ahnung sein kann, weil es dem Inhalt nach ├╝ber den menschlichen Horizont hinausreicht.
ÔÇ×Du sollst Dir kein Bildnis machenÔÇť - ist aus meiner Sicht eines der intelligentesten Gebote des Alten Testaments.)

Nun zu Deinen Fragen. Wie Du wei├čt, bin ich ja nur die Autorin, deshalb kann ich nur spekulieren, was LyrIch Dir antworten w├╝rde. M├Âglicherweise heute dies, vielleicht morgen schon etwas v├Âllig Anderes. Du musst verstehen, meine LyrIchs sind alle nur Menschen und als solche noch l├Ąngst nicht am Ende der Weisheit angelangt...

W├╝rdest du an Gott glauben w├╝rde er deine Gebete erh├Âren?
LyrIch: Wenn ein Gott meine Gebete erh├Ârt, ist er kein Gott. Dann brauche ich nicht mehr zu glauben. Dann wei├č ich, dass ich der Gott bin.

glaubst du nur deswegen nicht an ihn weil er nicht tut was du erwartest?
LyrIch: Er fasziniert mich, gerade weil ich ihn nicht steuern kann. Je unbegreiflicher er mir ist umso eher kann ich mir vorstellen, dass er zu guter Letzt alles das sein wird, was ich mir von ihm erhoffe.

Was f├╝r ein Gott w├Ąre es der deine Erwartungen erf├╝llt?
LyrIch: Keiner, siehe oben.

Ist ein Gott als stiller Erf├╝ller menschlicher W├╝nsche und Erwartungen sinnvoll?
LyrIch: Wer ist denn die Instanz, die bestimmt, was f├╝r uns Menschen sinnvoll ist?

Denkst du Religi├Âsit├Ąt ist eine Begabung, ├Ąhnlich dem musischen oder vielleicht Mangel an Reflexionsverm├Âgen oder ..?
LyrIch: Ich denke, es ist v├Âllig normal sich die Weltzusammenh├Ąnge so zurecht zu spinnen, dass sie ertr├Ąglich und im kleinen menschlichen Ma├čstab ├╝berschaubar werden. Oder um mit Ringelnatz zu schreiben: ÔÇ×Jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise.ÔÇť Wer sich diesbez├╝glich f├╝r eine Ausnahme oder f├╝r etwas ganz Besonders h├Ąlt, der spinnt gewaltig.
Und was denkst Du, Vrai ment...?

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

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