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Leselupe.de > Gereimtes
Mein Haus
Eingestellt am 06. 01. 2004 00:17


Autor
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kingofsorrow
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jul 2002

Werke: 33
Kommentare: 10
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Einst stand ein Haus verborgen
Fern vom Geschehen dieser Welt
Dort schien die Sonne jeden Morgen
So wie`s jedem wohl gef├Ąllt

Ich sah`s, verliebte mich, zog ein
Umzustellen war nicht viel
So war dies Haus nun Mein
Manch Reisendem ein sch├Ânes Ziel

Die Tage gingen unbeschwert ins Land
Ich legte Roseng├Ąrten an und B├Ąume
Nahm jeden auf, der mich nur fand
Zum Abschied schenkt` ich Tr├Ąume

Eines Abends erreichte mich ein Gast
Nach langer Reise durch ein Hungertal
Ich bot ihr Speise, Trank und Rast
Und sie nahm gern, was ich empfahl

Sie ruhte eine Nacht in meinem Arm
Ich w├╝nschte, dass die Zeit stehn bliebe
So innig, wohlig und so warm
Bl├╝hte gleich den Rosen meine Liebe

Aus Tagen wurden Wochen schon
Voller Sehnsucht und Begehren
Liess Haus und Hof im Sturme ruh`n
Und stiess doch nur auf Verwehren

Das Haus trug Riss und Bruch davon
Der Garten war schon bald verbl├╝ht
Und Undank war mein Lohn
Der geschenkte Traum bereits vergl├╝ht

In allen Zimmern war ├ľde eingekehrt
Nichts stand am Platze wie zuvor
Jeden Schrank hatte sie geleert
Und floh durch`s Rosengartentor

Verlassen im einst so blumenroten Garten
Hingen alle K├Âpfe kummerschwer
Und so begann mein stetes Warten
Die Sonne scheint schon lang nicht mehr

Ruinen sind letzte Zeugen meiner Zeit
Der Regen sp├╝lt t├Ąglich neue Steine fort
Und jeder Reisende fragt voller Leid:
War das mal ein sch├Ąner Ort?
__________________
KoS

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Joneda
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2002

Werke: 270
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Hallo Kingofsorrow,

Dein Gedicht gef├Ąllt mir sehr gut, Kompliment.
Es beschreibt ein St├╝ck Leben, Schritt f├╝r Schritt bis zu einem vorerst dramatischem Ende.

Liebe Gr├╝├če
Joneda
__________________
Das Leben ist voller Wunder.

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gareth
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Dec 2003

Werke: 132
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ich bin zweigeteilt, immernoch,

nach dem ersten und dem zweiten Lesen, KoS

einerseits und ├╝berwiegend ist Dein Gedicht von schlichter Sch├Ânheit, hat wundersch├Âne Stellen und Formulierungen und vermittelt, was es soll.
Andererseits w├╝rde es ihm nach meiner Meinung sehr gut tun, wenn es in Ruhe ├╝berarbeitet w├╝rde. Ich bin kein Theoretiker aber ich glaube, ein stabileres Versma├č w├Ąre sehr wichtig. Ich will (an der 1. Zeile des 3. Verses) nur ein einziges Beispiel geben um zu zeigen, was ich meine:

Dann, eines Tag┬┤s erreichte mich ein Gast

das hat auch 10 Silben, wie Deine Zeile. Aber: w├Ąre es so nicht wirklich besser?

Dies fragt gareth, der es nicht unbedingt besser wissen will, aber noch einen Schreibfehler in der allerletzten Zeile entdeckt hat.

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