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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Mein Kind
Eingestellt am 19. 04. 2015 21:32


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Sonntagsschreiber
Hobbydichter
Registriert: Jan 2015

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„Mein Kind", ich schluchze laut auf. „Mein Kind, du bist fĂŒr mich mein Ein und Alles." Ich lege meine Hand auf seinen Kopf. Lange wuschelige Haare. Ein Traum. „Es ist so schwer fĂŒr mich!" Meine Hand fĂ€hrt durch sein Haar. Die andere Hand ertastet seinen Nacken. „Das eigene Kind..." Meine Wange ist nass von den TrĂ€nen. Ich nehme die Hand vom Kopf und fahre mit ihr an seinem Gesicht entlang, streichle seine Wangen und lege auch die Hand in seinen Nacken. Dann drehe ich ihn zĂ€rtlich zu mir und schaue ihn in seine abwesenden Augen. „Das einzige was man nicht unterdrĂŒcken kann, ist die Liebe zu dem eigenen Kind, mein Schatz. " Ich berĂŒhre seine warme weiche Haut. "Aber nun bist du Gottes Geschenk." Ich kann nicht hinsehen, als ich meine HĂ€nde um seinen Hals lege. „Lebe wohl!“ Mit einem schnellen Ruck drehe ich ihm seinen Hals um. Ein Knacken. Er erschlafft ohne etwas zu sagen. Tod.
Vorsichtig lege ich seinen toten Körper auf eine Pritsche und schließe lĂ€chelnd seine Augen. Seine Lippen lĂ€cheln zurĂŒck. „Danke Mama!"

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DocSchneider
Foren-Redakteur
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Registriert: Jan 2011

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Hallo Sonntagsschreiber, ist das eine moderne Version von Abrahams Geschichte, der seinen Sohn Issak opfern will? ("Aber nun bist Du Gottes Geschenk") Wobei der Ausgang in der Bibel zugunsten Isaaks ausgeht. Hier wird das Kind geopfert - ich verstehe es als Opfer und es scheint ein Sohn zu sein
- aber das Ganze bleibt unklar und eine Kurzgeschichte ist das nicht.

Bisschen dĂŒrftig.

LG Doc



__________________
Manchmal denke ich, der Himmel besteht aus ununterbrochenem, niemals ermĂŒdendem Lesen. (Virgina Woolf)

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Marlen
AutorenanwÀrter
Registriert: Apr 2015

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Hallo Sonntagsschreiber!

Der Anfang deiner Geschichte war durchaus ganz interessant und ich dachte, da kommt noch viel mehr. Aber plötzlich war der Text zuende.

Und dieses Ende war ĂŒberaus verwirrend. GrundsĂ€tzlich ist meiner Meinung nach nichts Schlechtes daran Leserinnen verwirrt zurĂŒck zu lassen und damit zum selbststĂ€ndigen Denken anzuregen. Aber so viel ich auch darĂŒber nachdenke, es will mir nicht so recht gefallen. Dass die Mutter das Kind tötet und das Kind sich dafĂŒr bedankt, solltest du erklĂ€ren. Ich könnte spekulieren und mich der Interpretation anschließen, dass das Kind krank war. Damit schneidest du ein ethisch sehr heißes Thema an; das wĂ€re tatsĂ€chlich Stoff fĂŒr eine lĂ€ngere Geschichte.

lG

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