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Leselupe.de > Ungereimtes
Mein Kind
Eingestellt am 26. 02. 2006 19:54


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Franka
Foren-Redakteur
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Registriert: Feb 2006

Werke: 208
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Mein Kind


mein Kind
noch jung
trÀumte ich
ich ging mit dir ĂŒber die Zeit

Jahre spÀter
trÀumte ich
ich legte dich
sanft an meine Brust

mein Kind
ich bin jetzt alt
konnte dich
nie gebÀren

Was bleibt, wenn ich einst geh? ©

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Franka,

ich denke, dass die Motive fĂŒr einen Kinderwunsch sehr vielfĂ€ltig sein können. Reine christliche NĂ€chstenliebe wird in den wenigsten FĂ€llen das Hauptmotiv sein. Der Wunsch nach einem Kind ist manchmal nicht zuletzt der Wunsch danach, selbst (noch einmal) Kind sein zu dĂŒrfen. Wenn frau ihn sich in der RealitĂ€t nicht erfĂŒllt, kann das auch ein Zeichen fĂŒr ein unbewusstes Wissen um diese ZusammenhĂ€nge sein.
Man/frau ist nie zu alt, das Kind in sich selbst neu zu entdecken und dieses innere Kind in Liebe anzunehmen. Ohne Selbstliebe kann kein Mensch einen anderen wirklich lieben, weil er sonst dazu neigt, sich zu sehr ĂŒber diesen anderen Menschen zu definieren - genau dieses Problem sprichst Du in Deinem Text ja auch an.
Das einzige, das von uns bleiben kann, sind die Spuren in den Herzen anderer Menschen. Mit der Anzahl der leiblichen Kinder hat das m.E. wenig zu tun.
Auch wenn diese Sichtweise aus gesellschaftspolitischen GrĂŒnden nicht besonders populĂ€r ist - ich finde es wichtig, das Thema der VollstĂ€ndigkeit halber auch aus dieser Perspektive zu sehen.
Ein Text, der zum NachDenken anregt. Danke dafĂŒr.

Schöne GrĂŒĂŸe, NDK

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo franka,
das ist schlicht und ergreifend.
die letzte zeile irritiert mich etwas. ist das
wirklich die krux, auf die das thema zu bringen ist?
geht es um das, was bleibt? da muss ich noch drĂŒber
nachdenken.
ndk, deine gedanken kann ich nachvollziehen, allerdings
glaube ich nicht, dass der wunsch, selbst noch einmal
kind sein dĂŒrfen, dieses ziehen in der brust erklĂ€rt,
was einen (oder vielleicht auch nur frauen) bei dem
gedanken an eigene kinder ĂŒberfĂ€llt. da steckt noch
mehr dahinter.
vg, denschie

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Franka
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Feb 2006

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Kommentare: 2386
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Hallo,

da dieses Werk unter „Tagebuch“ steht, hat es natĂŒrlich etwas mit mir zu tun. Ich denke, dass bei diesem Thema, unerfĂŒllter Kinderwunsch, Frau doch anders „tickt“ als Mann. Wenn Frau sich immer viele Kinder gewĂŒnscht hat und dann verstehen lernen muss, dass dieser Wunsch immer Traum bleiben wird, weil der Körper nicht will, dann ĂŒberlegt sie schon:
„Was bleibt, wenn ich einst geh?“
Sie kann nichts weiter geben, weiß, dass keine Enkelkinder in alten Fotoalben stöbern werden. Vielleicht die Familie fĂŒr immer ausstirbt. Dazu gibt es bestimmt noch hundert andere Gedanken und all dies sollte diese Frage ausdrĂŒcken.

Danke und LG
Franka


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Saurau
Guest
Registriert: Not Yet

liebe Franka!

was bleibt, wenn ich einst geh?

auf das simple wort kinderwunsch umgelegt verliert dein text seine poetik. das sollte man nicht machen.

das gefĂŒhl, nie ein kind geboren zu haben und dennoch immer eines geliebt zu haben macht sehr traurig. ich denke, das wolltest du erreichen. man fĂŒhlt auch mit.

danke fĂŒr dein gedicht!

daniel

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Frosch
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Franka..
Hat mir sehr gut gefallen!
Schlicht,ganz Seele.
Danke
Frosch

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