Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92253
Momentan online:
314 Gäste und 11 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Mein Tagesaufenthalt
Eingestellt am 04. 06. 2011 12:04


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
MBryan
Hobbydichter
Registriert: Jun 2011

Werke: 4
Kommentare: 0
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um MBryan eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Vergangenen Samstag verlor ich meine Tagesaufenthaltsstätte, die zweite dieser Art, wo ich tagsüber am Computer arbeiten und etwas für mein Fortkommen tun konnte. Leider sind solche Tagesstätten nie etwas für Dauer. Es gibt immer wieder Menschen, die einen nicht mögen, allein der Äußerlichkeit wegen, sie reden schlecht und intrigieren, mit dem Ziel dich aus dem Haus zu entfernen, zuletzt mit Erfolg. Zwar gab es keinen Streit, aber mir wurde nahegelegt, das Haus binnen Frist zu verlassen und mir etwas Neues zu suchen. Angeblich weil die Saison nun wieder beginnt und kein Platz mehr für mich wäre (ich war dort tagsüber in einer Art Gemeinschaftsraum, etwas abseits). Ich bettelte um einen Kompromiss, aber auch das war vergebens. Der Hausmeister dort ist ein Tyrann, wenn ich Abends nur 5 Minuten zu spät das Haus verlassen hatte, fing er an mich zu bedrohen: „Wenn Du das nächste Mal hier nicht Punkt 10 raus bist, schmeiß ich dich eigenhändig vor die Tür“, und auch das gibt’s (und der wusste, dass ich Nachts draußen schlafe).

Nun gut, ich bin dann stundenlang durch die Stadt gelaufen, auf der Suche nach etwas Neuem, wo ich tagsüber bleiben kann und halbwegs für mich allein bin. Die Sozialstationen haben zwar Gemeinschaftsräume, aber Rauchverbot ist dort ein Fremdwort und die Öffnungszeiten sind eher an Frühstück und Mittag gebunden.

Ich bin dann letzten Sonntag zur Kirche hin, zum St. Michaelis (auch Michel genannt), dort stand ich dann mit Rucksack und Schlafsack und eine Frau fragte mich, ob ich einer von den Obdachlosen sei, von denen der Pastor in der Kirche sprach, und ich antwortete „Ja, das bin ich“. Sie gab mir 10 Euro und einen Palmwedel, den sie mir an meinen Schlafsack knüpfte. „Weil heute Palmsonntag ist“, meinte sie und wünschte mir viel Glück.

Etwa eine halbe Stunde zuvor saĂź ich noch auf einer Bank, in eben dieser Kirche, auf der hintersten Reihe, dort wo keine anderen Leute sonst sitzen und ich weiĂź nicht woran es lag, dass ich weinen musste, vielleicht weil mein geistiges Auge ĂĽber mir schwebte und dort einen Versager sitzen sah, ein Typ der sein Leben lang nichts auf die Reihe bekam, gescheitert in allen Punkten, keine Familie, keine Kinder, nur Unmengen von Papier, fĂĽr das er sich nichts kaufen kann.

Als der Pastor die Leute dann aufforderte, dem Sitznachbarn die Hand zu reichen und „Friede sei mit Dir“ zu wünschen, schaute ich nach links und nach rechts und sah niemanden. So war es 15 Jahre und so ist es immer noch, nur der Ort hatte gewechselt.

Die Pastorin kam dann doch noch zur mir rüber und gab mir die Hand, verbunden mit dem Spruch, den ich schon nannte. „Friede sei mit dir“, sagte sie und ich dachte mir, eine Wohnung wäre mir lieber.

Jedenfalls schämte ich mich, für mein Sosein, die Armut, die jeder mir schon von weitem ansieht. „Hallo Penner“, rief gestern ein Kind aus der Kindergarten-Gruppe. Sie sind morgens die Ersten, die mir auf dem Weg zum Waschplatz begegnen.

Wer mich so sieht, fragt sich wahrscheinlich, was hat der Mann für ein Problem ? Er ist jung und wirkt gesund, warum geht er nicht arbeiten, schneidet sich den Bart und versucht ein normales Leben zu führen? Diese Frage ist ein Echo, ständig wiederkehrend zeigt es auf ein Zweiermenschen Ich.

Das gibt es den Einen, er ist gerade mal 20 und etwas zurückgeblieben und jeder auf der Brücke liebt ihn, wenn er morgens so unbeholfen von dannen tapst, wenn es Zeit wird den Schlafplatz zu räumen, dann sehen die Leute einen sehr schwachen Menschen: „Guck mal, da liegt ein Penner“, oder „Schau mal, der hat dort geschlafen“, dann laufe und bewege ich mich anders, viel langsamer, humpelnden Schrittes, dann spreche ich mit der Stimme von Max, mein schwächstes Ich. Kraftlos, erschöpft, dem Kinde gleich, dass ich einst verlor, vor vielen Jahren.

Und dann gibt es Bryan, den Starken, den Autor, der hier auch schreibt, er hasst diese Schwäche und auch diese Menschen, die ihn so sehen - in dieser Schwäche - der Äußerlichkeit nach verurteilt, zum Menschen 3. Klasse.

Ja, ich bin intelligent, ich hatte mal einen Beruf und auch ein Leben und ich habe jeden Tag neue Ideen, Dinge die ich gern tun möchte, die mich treiben, motivieren und aus der Schwäche befreien. Das alles wird besser, jeden Tag ein Stück des Weges mehr, ich arbeite daran und ich hole es mir zurück, mein Leben, mein Traum und auch meine Liebe.

Hier klicken


Version vom 04. 06. 2011 12:04

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo MBryan,

ich hab mal rumgeklickt, um rauszukriegen, ob das hier (und der andere Beitrag, der mit dem SuperTalent) ein echtes Tagebuch ist. (Tagebuch kann ja in der Literatur auch ein Stilmittel für Fiktives sein.) Nun: Es ist wohl echt. Deshalb als erstes: Ich wünsche dir, dass etwas passiert, das dir wieder Boden unter die Füße und ein eigenes Dach über den Kopf gibt. Ich bin nicht sicher, ob dein Tagebuch vielleicht ein Schlüssel sein kann – Literatur bringt meist nicht viel ein. Es sei denn, man landet einen Knüller.

Dieses Tagebuch könnte vielleicht einer werden. Ein Knüller. Vielleicht. Dafür müsstest du aber noch einen Tick "literarischer" werden. Dieser Teil hier ist da sehr, sehr nah dran. Wichtig wäre aber, dass du nicht auf die Tränendrüse drückst ((und der wusste, dass ich Nachts draußen schlafe)) und nicht direkt Vorwürfe erhebst – das klingt immer sehr nach Mitleidsmasche und/oder erhobenem Zeigefinger. Der beobachtende und dennoch sehr persönliche Tonfall trägt all das ebenso gut, ja noch besser, weil er Raum für den Leser lässt, selbst zu fühlen (statt deine Gefühle nachfühlen zu sollen).

Wichtig ist für ein literarisches Tagebuch auch, dass der Leser versteht, was passiert. Hier weiß ich zum Beispiel nicht, was ich bei der Max-Passage sehen soll. Sie beginnt mit einem jungen Mann, der offenbar nicht du bist, gleitet dann zu "Ich tu so, als sei ich Max" (wobei ich nicht verstehe, bestenfalls ganz vage ahne, warum du das tust) und kommt dann plötzlich bei "ich bin (mindestens - Max ist das schwächste, nicht nur das schwächere Ich) zwei Persönlichkeiten" an. Ja, es gibt im Einstieg der Passage diesen ominösen Satz, aber der nimmt diese Unklarheit nur voraus. Sind Max und Bryan Rollen? "Echte" Persönlichkeiten? "Nur" Symbole für verschiedene Gemütsszustände? Für meinen Geschmack solltest du da etwas (!) deutlicher werden, damit ich verstehe, was du mir (als Leser) zeigst.


Details:

quote:
Leider sind solche Tagesstätten nie etwas für Dauer.

auf Dauer

quote:
Es gibt immer wieder Menschen, die einen nicht mögen, allein der Äußerlichkeit wegen, sie reden schlecht und intrigieren, mit dem Ziel dich aus dem Haus zu entfernen, zuletzt mit Erfolg.

Von dieser Art "Revierkampf" habe ich schon gehört, hier wirkt es aber fast ein wenig weinerlich. Entschuldige dieses harte Wort, aber so wirkt der Text auf mich. Ich versteh sehr gut, dass man so fühlt, das passiert wohl jedem Mal, nicht nur in solchen Extremsituationen. Aber für den Text wäre es besser, auch das objektiver klingen zu lassen.
Ich fände es hilfreich, Vermutungen anzustellen, was die nicht mögen (es gibt ja neben den echten immer auch vorgeschobene Gründe). In deinem Fall vielleicht etwas wie "Leute, die nicht mit ihnen trinken wollen, sind ihnen suspekt" oder "wer sich absondert gilt ihnen als absondernswert" oder … ich weiß nicht, überleg mal, was dich ihnen vielleicht sympathischer gemacht hätte. "Äußerlichkeit" ist mir zu allgemein.
Alternativ (manchmal findet man solche Gründe tatsächlich nicht oder sie lassen sich nur auf ähnlich weinelrich-vorwurfsvolle Art schreiben) könntest du diese Passage auch kürzen und damit "beiläufiger" machen:
quote:
… auf Dauer. Selbst hier gilt: Wer anders ist, wird nicht geduldet. Man findet immer Gründe, warum einer gehen muss. Ich bettelte …

quote:
Zwar gab es keinen Streit, aber mir wurde nahegelegt, das Haus binnen Frist zu verlassen und mir etwas Neues zu suchen. Angeblich weil die Saison nun wieder beginnt und kein Platz mehr für mich wäre (ich war dort tagsüber in einer Art Gemeinschaftsraum, etwas abseits). Ich bettelte um einen Kompromiss, aber auch das war vergebens.

Binnen welcher Frist?
Das mit dem Saison-Beginn versteh ich nicht. Was für eine Saison und warum wird das haus dann anders benutzt (so dass kein Platz mehr ist)? Darauf aufbauend: Was für ein Kompromiss? "Darf ich wenigstens im Flur sitzen?" oder was genau? Vielleicht kann man dabei auch die unschöne Klammer auflösen …

quote:
Der Hausmeister dort ist ein Tyrann, wenn ich Abends nur 5 Minuten zu spät das Haus verlassen hatte, fing er an mich zu bedrohen: „Wenn Du das nächste Mal hier nicht Punkt 10 raus bist, schmeiß ich dich eigenhändig vor die Tür“, und auch das gibt’s (und der wusste, dass ich Nachts draußen schlafe).
Das hier klingt – so nachgeschoben – Mitleid heischend (vor allem der Klammer-Nachtrag). Vielleicht wäre sinnvoller, das oben einzuschieben. … verlor ich meine Tagesaufenthaltsstätte. Ihr Hausmeister ist ein Tyrann, wer abends nicht Punkt 10 aus dem Haus war, wurde auch schon mal rausgeschmissen. Aber ich konnte dort tagsüber am Computer arbieiten und …

quote:
Ich bin dann letzten Sonntag zur Kirche hin,

Das ist ein Stilbruch: Du drückst dich sehr gewählt aus, das hier wirkt zu umgangssprachlich-grob.


quote:
… zum St. Michaelis (auch Michel genannt), dort stand ich dann mit Rucksack und Schlafsack und eine Frau fragte mich, ob ich einer von den Obdachlosen sei, von denen der Pastor in der Kirche sprach, und ich antwortete „Ja, das bin ich“. Sie gab mir 10 Euro und einen Palmwedel, den sie mir an meinen Schlafsack knüpfte. „Weil heute Palmsonntag ist“, meint sie, und wünscht mir viel Glück.
Gut! Das ist ein starkes Bild. Aber: Die grammatische Zeit konsequent durchhalten! (meinte sie und wĂĽnschte)
kein Komma nach "meinte sie"

quote:
Etwa eine halbe Stunde zuvor saĂź ich noch auf einer Bank, in eben dieser Kirche, auf der hintersten Reihe, dort wo keine anderen Leute sonst sitzen und ich weiĂź nicht woran es lag, dass ich weinen musste, vielleicht weil mein geistiges Auge ĂĽber mir schwebte und dort ein Versager saĂź, ein Typ der sein Leben lang nichts auf die Reihe bekam, gescheitert in allen Punkten, keine Familie, keine Kinder, nur Unmengen von Papier, fĂĽr das er sich nichts kaufen kann.
Komma nach "sonst sitzen" und "weiĂź nicht"
Das Bild mit den Augen ist gut, aber das musst du auch konsequent fortsetzen: Es "sieht den Versager (sitzen)", nicht "dort (wo das Augen schwebt?) sitzt der Versager".
Inhaltliche Irritation: Was für Papier? Dass sollte noch kommen oder eventuell in Abschnitten vor diesem Teil des Tagebuches erklärt werden.

quote:
Als der Pastor die Leute dann aufforderte dem Sitznachbarn die Hand zu reichen und „Friede sei mit Dir“ zu wünschen, schaute ich nach links und nach rechts und sah niemanden. So war es 15 Jahre und so ist es immer noch, nur der Ort hatte gewechselt.
Genial! Sorry, dass ich so begeistert bin, als Situationist das natürlich Sch…, aber literarisch ist das perfekt auf den Punkt gebracht.
Komma nach "aufforderte"


quote:
Die Pastorin kam dann doch noch zur mir rüber und gab mir die Hand, verbunden mit dem Spruch, den ich schon nannte. „Friede sei mit dir“, sagte sie und ich dachte mir, eine Wohnung wäre mir lieber.
Sie kommt "rĂĽber"? Sie kommt "hinter", oder?
Welcher Spruch? "Friede sei mit dir" wohl nicht, denn das sagt sie ja dann auch noch. Oder? Wenn du doch den meinst, dann streich verbunden mit dem Spruch, den ich schon nannte - der Rest zeigt das ja dann,

quote:
Jedenfalls schämte ich mich, für mein Sosein, die Armut die jeder mir ansieht, wenn er mich nur schon von weitem sieht. „Hallo Penner“, rief gestern ein Kind aus der Kindergarten-Gruppe. Sie sind morgens die Ersten, die mir auf dem Weg zum Waschplatz begegnen.
Dopplung von sehen, der "vom weitem"-Teilsatz klingt auch ein wenig zu unbeholfen für den Stil rundrum. Wie wäre es mit jeder mir schon von weitem ansieht ? (PS: Bis du sicher, dass man das tut und du es nicht nur so empfindest? Nach dem Video, das ich sah, denke ich, dass vor allem dein "Gepäck" das schon von weitem signalisiert. – Aber das hat mit dem Text nichts zu tun, das war mehr so eine "private" Frage.)
Komma nach "Armut"
Die Ankopplung mit den Kindern ist nicht gut gelungen. Vielleicht …ansieht. Selbst die Kleinen der Kindergarten-Gruppe, der ich morgens als erstes begegne, wenn ich zum Waschplatz gehe. "Hallo Penner", rief ein Kind gestern und winkte, bis seine Erzieherin es wegzog. (Falls du gar nicht meinst, dass dem Kind die volle Bedeutung von "Penner" gar nicht bewusst war, dann solltest du das "Hallo" gegen etwas Negativeres austauschen. So klingt es wie "Hallo Otto!", „Hallo Bauarbeiter!" oder so.)


quote:
Wer mich so sieht, fragt sich wahrscheinlich, was hat der Mann für ein Problem ? Er ist jung und wirkt gesund, warum geht er nicht arbeiten, schneidet sich den Bart und versucht ein normales Leben zu führen ? Diese Frage ist ein Echo, ständig wiederkehrend zeigt es auf ein Zweiermenschen Ich.
Keine Leerzeichen von den Fragezeichen.
Das mit dem Echo ist für meinen Geschmack zu verkünstelt. Ich kann es nicht nicht decodieren. Meinst du "Das frag ich mich auch manchmal?" oder "Die Antwort ist nicht leicht zu geben." oder „Die Antwort läuft auf XY hinaus"?
Meinst du "ein Zweiermenschen-Ich"? Ein Zweiermensch klingt für mich nach jemandem, der nur als Teil von Zweien funktioniert, so wie ein Büchermensch irgendwie nur mit Büchern "komplett" ist. Meinst du das? Wohl eher nicht, das vorn klingt eher nach einem Einzelgänger. Auch wäre – ich denke jetzt mal laut – ein "Zweiermenschen-Ich" ein Ich, das nur mit einem Zweiermenschen komplett wäre. Passt aber auch nur sehr vage zum Einzelgänger. Meinst du "Doppel-Mensch", also einen, der scheinbar aus zwei Menschen besteht?

quote:
Das gibt es den Einen, er ist gerade mal 20 und etwas zurückgeblieben und jeder auf der Brücke liebt ihn, wenn er morgens so unbeholfen von dannen tapst, wenn es Zeit wird den Schlafplatz zu räumen, dann sehen die Leute einen sehr schwachen Menschen: „Guck mal, da liegt ein Penner“, oder „Schau mal, der hat dort geschlafen“, dann laufe und bewege ich mich anders, viel langsamer, humpelnden Schrittes, dann spreche ich mit der Stimme von Max, mein schwächstes Ich ! Kraftlos, erschöpft, dem Kinde gleich, dass ich einst verlor, vor vielen Jahren.
Ein Verständnis-Problem hab ich oben schon genannt.
Stilsistisch stört, dass du hier ohne Punkt von "Es gibt einen" zu "ich benehm mich wie Max" gleitest – du treibst von "Max tut zum Zeitkpunkt A das" nahtlos zu "ich tu zum Zeitpunkt A das"
Kein Leerzeichen von dem Ausriufezeichen.
Das Ausrufezeichen verstehe ich nicht. Das alles ist doch ein simple Aussage.
das ich einst verlor, Komma nach "Zeit wird"
Welches Kind? Gehört das zur Vorgeschichte?

quote:
Und dann gibt es Bryan, den Starken, den Autor, der hier auch schreibt, er hasst diese Schwäche und auch diese Menschen, die ihn so sehen - in dieser Schwäche - der Äußerlichkeit nach verurteilt, zum Menschen 3. Klasse.
Wann gibt es Bryan? Max gibt es offenbar morgens, wenn der Schlafplatz geräumt wird.
(Entschuldige, wenn ich "psychologisch" werde, und sei versichert, ich verstehe es wirklich gut, aber: Dieser Hass mag momentan Kraft mobilisieren, aber als Boden für die kommenden Schritte taugt er nicht wirklich. Nähre ihn nicht, bitte.)

quote:
Ja, ich bin intelligent, ich hatte mal einen Beruf und auch ein Leben und ich habe jeden Tag neue Ideen, Dinge die ich gern tun möchte, die mich treiben, motivieren und aus der Schwäche befreien. Das alles wird besser, jeden Tag ein Stück des Weges mehr, ich arbeite daran und ich hole es mir zurück, mein Leben, mein Traum und auch meine Liebe.
(Gut zu hören/lesen. Ich wünsch dir die Ausdauer dafür.)
meinen Traum


__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂĽck zu:  Tagebuch - Diary Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!