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Leselupe.de > Gereimtes
Mein Visionär fischt nach Farben der Liebe
Eingestellt am 20. 03. 2006 16:17


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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Mein Visionär fischt nach Farben der Liebe

Schieferschwarz tragen Hände
Grundierung auf
die Unverhülltheit
meiner Windschattenseite

Fingerflink wachsen Spuren
von Ockerrot
über den Hügeln des Derrière
bis runter nach Ten Toe´s End

Zebras stürmen die Wasserstelle
Geführt von zehn Kuppen
Zinkweiß im Delirium

Mandalalabyrinth träumt meine Zunge
und hört als Erste
den Schrei seines Biests

Daumensiegel öffnen die Blüte
– Muschelgold -
geprägt zwischen noch Po
und Schenkel schon

Das Biest
ist ausgebrochen
Sprengt Tür und Tor
auf in die Freiheit
von unverschämt Rauschrot

Mein Maler nennt mich Löwenmäulchen



© Elke Nachtigall
16 März 06

__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Zarathustra
Routinierter Autor
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ich bin ganz baff...

Liebe Elke,

dieses Gedicht hat es in sich...

ich weiß gar nicht, welche Zeilen meine Lieblingsverse werden sollen.

Für Heute:

Fingerflink wachsen Spuren
von Ockerrot
über den Hügeln des Derrière
bis runter nach Ten Toe´s End

Guter Wein will goutiert werden.. und dieses Gedicht verdient die Zweisamkeit zum geniessen. ;O)

Liebe Grüsse
Hans

__________________
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! (Bertold Brecht)

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ENachtigall
Foren-Redakteur
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Hallo Hans,

ja, es ist wohl bunt gefüllt mit Frühlingsgefühlen. Danke für´s Lesen, Verstehen und Baff Sein.

Eine gute Zeit wünscht Dir

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Elke,
der leichte Afrikatouch in den Bilder macht sich gut, trotzdem bleiben mir viele Ausdrücke (Derriere, Ten Toe's End, Mandalalabyrinth, welches Biest etc. )ohne Nachschlagen unerschlossen, was letzlich dazu führt dieses originell geschriebene Gedicht zur Seite zu legen (Schade).
LG
Manfred

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Duisburger
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Hallo,

wunderbar leicht geschrieben, mit leisen bildern und ohne hang zum "kitsch".
Die erotik ist hier sanft umschrieben, so das dem leser raum für seine fantasie gegeben wird.

So ziemlich das beste, was ich hier in letzter zeit in sachen erotischer lyrik gelesen habe.

lg
duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Hallo Perry,

Du hast das Gedicht gelesen und einige Stellen nicht verstanden, aber trotzdem kommentiert. Dafür vorab ein großes Danke.

Erotik empfinde ich als eine abenteuerliche Reise in die Körperlandschaften der Nähe - am liebsten mit tiefer Zuneigung, viel Fantasie und Fingerspitzengefühl.
"Derrière" ist französisch und heißt "hinten"; im Deutschen findet dieser Begriff vereinzelt Verwendung als vornehmere Bezeichnung des Hintern. Ten Toes heißt im Englischen: 10 Zehen.
Ansonsten gibt es aus dem Gedicht nichts "herauszugooglen". (Es sei denn, jemand interessierte sich für die teils faszinierenden Hintergründe mancher Farben)
Insofern ist das Gedicht vielleicht mehr ein Reiseführer...



Hallo Duisburger,

einen schöneren Kommentar als Deinen kann sich kein Mensch für ein Gedicht wünschen. Danke!

Meine herzlichen Grüße

Elke



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