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Leselupe.de > Gereimtes
Mein Weg
Eingestellt am 17. 08. 2010 14:36


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Winfried Kerkhoff
Autorenanw├Ąrter
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F├╝r meine Wegbegleiterin

Meinen Weg bin ich gegangen,
hab nie gehofft, dass er ein Highway werde.
Gebaut hab ich mal dunstumhangen
in den Wolken, mal b├Ąuchlings auf der Erde.
 
Ich hatte weder Pl├Ąne, noch Entwurf
zum Verlauf und Bau der Stra├če;
geradeaus wollt ich, baut manche Kurv┬┤.
Musst erfinden mir mein Ziel und meine Ma├če.
 
Die Stra├če, die ich mir gebaut,
wuchs, ├╝ber Tal, durch Berg, nur St├╝ck f├╝r St├╝ck.
Und wenn ich heut zur├╝ckgeschaut,
vieles, das unertr├Ąglich schien, wandt sich zum Gl├╝ck.
 
Nun hab ich fast die Stadt erreicht,
in der ich k├╝nftig wohnen will.
Du, Liebling, begleite mich und nimm es leicht:
nach Stra├čenl├Ąrm wird nun mein Leben still.

13.8. 2010


__________________
Winfried Kerkhoff

Version vom 17. 08. 2010 14:36

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Winfried Kerkhoff, es ist immer heikel einen pers├Ânlichen Text zu kritisieren, aber da er nunmal hier ├Âffentlich steht, denke ich, dass man es kann/darf.
Was mir absolut nicht gef├Ąllt sind die Elisionen bei
"Erd/werd/" die eigentlich absolut nicht n├Âtig sind.
Ganz schlimm finde ich die Kurv - nicht b├Âse sein, aber bei solch einer Wortverst├╝mmelung ziehen sich mir die Fu├čn├Ągel
zusammen Ich habe hier mal etwas versucht und hoffe mich dadurch nicht in die Nesseln gesetzt zu haben:


Mein Weg

Bin meinen Weg gegangen,
hab nie gehofft, dass er ein Highway werde.
Gebaut hab ich mal dunstumhangen
in den Wolken, mal b├Ąuchlings auf der Erde.

Nicht Pl├Ąne, noch Entwurf gabs, die ich schaute
zu dem Verlauf und Bau der Stra├če;
Ich wollt nur gradeaus, selbst wenn ich Kurven baute.
Musst stets erfinden mir mein Ziel und Ma├če.

Die Stra├če, die ich mir gebaut
wuchs - ├╝ber Tal, durch Berg, nur St├╝ck f├╝r St├╝ck.
Und heut zur├╝ckgeschaut :
Was unertr├Ąglich schien, das wandte sich zum Gl├╝ck.

Nun hab ich fast die Stadt erreicht,
in der ich k├╝nftig wohnen will.
Begleite, Liebling, mich und nimm es leicht:
Nach Stra├čenl├Ąrm wird jetzt mein Leben still.


Nichts f├╝r ungut und hoffentlich schmei├čt Du nicht mit virtuellen Tomaten in meine Richtung - ich ducke mich
jedoch vorsichtshalber und verbleibe mit
herzlichen Gr├╝├čen, Pelikan

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Winfried Kerkhoff
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Hallo Pelikan!
Kritk ist gut und muss man sich anh├Âren k├Ânnen, wenn man etwas ├Âffentlich sagt. Das ist OK.
Aber man muss damit rechnen, dass der Andere auch gedacht und gef├╝hlt hat und abgewogen.
Aber gleich eine neue Fassung eines Gedichtes zu kreieren, das halt ich f├╝r zu weit gehend bis hin zu "anma├čend" (wenn ich ja auch kein Dichter bin).

Nun zu den einzelnen Punkten (eigentlich geht es um Apokopen):
werde-Erde: finde ich gut, ich bin nicht darauf gekommen.
Entwurf-Kurv: Auch wenn Du einen Krampf in Deinen Fu├čn├Ągeln bekommen solltest: Kurv ist zwar kein Hochdeutsch elit├Ąrer Art, aber eine aus dem Plattdeutschen entliehene Wortverk├╝rzung, die ich f├╝r legitim halte.

Ein weiterer Punkt:
Die Fassung, die Du vorschl├Ągst, ist nicht mein Stil. Das merkt man. Ob Dein Stil geschliffener ist, dar├╝ber kann man diskutieren, aber er ist auf jeden Fall weich-wackelich, nicht pr├Ągnant knapp, kurz. Dazu geh├Ârt auch das Wort Kurv (auch wandt, Zeilen tiefer), das Dir die Zehn├Ągel zusammenzieht, genau das ist beabsichtigt mit diesem Wort: gut, dass Du das bemerkt hast. Das Wort in seiner Verk├╝rzung wird hart - Verst├╝mmelung, so siehst Du es. ├ťbrigens gibt es bei den Dichtern Elisionen in den verschiedensten Ausf├╝hrungen bzw. Wortsilben und sind legitim! Weitere Diskussion w├╝rde zu weit f├╝hren.

Noch zum Gru├č: ich schicke Dir keine faulen Tomaten, lieber verregnete Blumen!
Herzlich - und ich freue mich, dass Du Dich gemeldet hast, aber die Gef├╝hle und Einsch├Ątzungen sind Gottdank unterschiedlich.
Winfried Kerkhoff
__________________
Winfried Kerkhoff

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Pelikan
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Winfried, wenn Du richtig gelesen hast, dann hast Du auch gelesen, dass ich meinerseits von einem Versuch spreche
und das hei├čt nichts anderes, als dass ich versucht habe mir Dein Gedicht so zurecht zu basteln, wie es mir besser gefallen t├Ąte, ohne von Dir auch nur im Geringsten zu erwarten diesen meinen Versuch zu ├╝bernehmen, oder ihn gut oder Dir gef├Ąllig zu finden. F├╝r mich ist das vollkommen in Ordnung, dass es Dir nicht gef├Ąllt. Wieso also diese Aufregung, wenn keinerlein Verpflichtung besteht? Nur so (praktisch) konnte ich Dir zeigen, wie ich es mir anders vorstellen kann. Du hast alle Rechte dieser Welt dieses abzulehnen - Anderes stellt sich doch gar nicht zur Debatte.
Von der Kurv, die ich nach wie vor scheu├člich finde, wollen wir gar nicht reden - sie wird f├╝r mich auch durch eine Erkl├Ąrung nicht besser. Fazit ist, Du findest Deine Version besser und das ist o.k.!
In diesem Sinne herzliche Gr├╝├če in Deine Richtung
und f├╝r die "verregneten Blumen" dennoch einen lieben Dank!
Ich hoffe sie sind nicht so geknickt (oder doch?)
wie ich glaube, dass Du es bist

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Winfried Kerkhoff
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├ťberlegung

Nach einiger Zeit will ich an dieser Stelle mein vor Monaten an anderer Stelle korrigiertes Gedicht anbieten. Ich bedanke mich f├╝r die Kommentare; sie waren immerhin anregend und zum Teil erfolgreich - so meine ich.
Also:

Meinen Weg bin ich gegangen,
hab nie gehofft, dass er ein Highway werde.
Gebaut hab ich mal Dunst umhangen
in den Wolken, mal b├Ąuchlings auf der Erde.

Ohne Pl├Ąne und fern von jeglichem Entwurfe
zum Verlauf und Bau der Stra├če
wollt ich geradeaus, schuf dennoch manche Kurve.
Musst erfinden mir mein Ziel und meine Ma├če.

Die Stra├če, die ich mir gebaut,
wuchs, ├╝ber Tal, durch Berg, nur St├╝ck f├╝r St├╝ck.
Und heut hab ich r├╝ckgeschaut,
vieles, das unertr├Ąglich schien, wandt sich zum Gl├╝ck.

Nun hab ich fast die Stadt erreicht,
in der ich k├╝nftig wohnen will.
Du, Liebling, begleite mich und nimm es leicht:
nach Stra├čenl├Ąrm wird nun mein Leben still.


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Winfried Kerkhoff

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