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Leselupe.de > Anonymus
Mein -erstes- Mal
Eingestellt am 26. 10. 2002 09:36


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Wir liegen gemeinsam auf seinem Bett, jeder mit den eigenen Gedanken beschäftigt. Er hat seine Arme um mich geschlungen und streichelt sanft meinen Arm.
Ich denke an unser letztes Gespr√§ch √ľber dieses bestimmte Thema. Mein ‚Äěerstes‚Äú Mal. Er hat schon Erfahrung. Er ist auch ein paar Jahre √§lter als ich. Ich habe ihm alles erz√§hlt, wirklich alles. Zun√§chst war er ersch√ľttert, dann hatte er Mitleid, ja und dann, dann nahm er mich einfach in den Arm und sagte, dass er mir so was nie antun w√ľrde.
Dieses Gespr√§ch liegt jetzt schon 2 Wochen zur√ľck und trotzdem denke ich fast t√§glich daran, besonders, wenn ich in seinen Armen liege. Ich m√∂chte ihm so gern nahe sein, ihm das geben, was er doch so sehr m√∂chte. Ich m√∂chte ihm zeigen, wie sehr ich ihn begehre, ihn brauche, ihn liebe. Aber da ist auch noch ein egoistischer Gedanke, ich m√∂chte das Alte, das Vergangene, dass, was mir fast alles nahm, vergessen.
Doch jedes Mal, wenn ich ihm sagen m√∂chte, dass ich so weit bin, bekomme ich Angst und mache im letzten Moment einen R√ľckzieher.
Nachts träume ich davon. Es ist dann so schön, doch irgendwie schleichen sich die dunklen Erinnerungen wieder ein und dann… Und dann bekomme ich noch mehr Angst. Angst, dass es wieder so ist wie damals.
Ich habe mit ihm √ľber meine Angst gesprochen und er hat gesagt, dass ich keine Angst haben brauche, dass ich mir Zeit lassen soll. ‚ÄďNur nichts erzwingen- hat er gesagt. Doch das ist nicht so einfach. Ich kann an fast nichts anderes mehr denken.
Und all diese Gedanken schießen mir auch jetzt wieder durch den Kopf.
Ich drehe mich zu ihm, so dass ich ihm ins Gesicht schauen kann. Seine blauen Augen sind halb geschlossen, sie sehen vertr√§umt aus. Sein s√ľ√üer, sanfter Mund ist leicht ge√∂ffnet und ich sehe seine strahlend wei√üen Z√§hne leicht vorblitzen.
-Ich liebe ihn, ich liebe ihn so sehr- schließt mir durch den Kopf und ich senke spontan meine Lippen auf die Seinen.
Sanft zupfe ich an seiner Unterlippe. Ich weiss, dass ihm das gef√§llt. Dann wird er pl√∂tzlich fordernd, als w√§re er aus seinem Tagtraum erwacht. Er dr√ľckt seinen Mund auf meinen, seine Zunge f√§ngt an zu spielen und dabei rollt er mich auf den R√ľcken und sich mit. Jetzt liegt er auf mir. Seine Zunge ist verspielt. Sie erkundet meinen Mund. Ich sp√ľre seine Erregung und Panik steigt in mir auf. Ich dr√ľcke ihn leicht von mir weg und beende somit unseren Kuss. Ich schaue ihm tief in die Augen und sehe das, wonach ich mich die ganze Zeit gesehne, Liebe, W√§rme, Vertrauen doch das wichtigste ist die Freude in ihnen. Meine Panik legt sich und ich fange an zu l√§cheln.
-Ja, ja, das ist der Moment, der Moment von dem sie alle reden, der Moment, indem man sich sicher ist. ‚Äď
Ich lege die Arme um ihn, dr√ľcke ihn sanft an mich und sch√ľrze neckend meine Lippen. Er sieht erstaunt aus, doch dann senkt er bereitwillig seinen Kopf und schenkt mir einen seiner sanftesten K√ľsse. In mir f√§ngt alles an zu kribbeln, ich habe das Gef√ľhl zu schweben. Meine H√§nde gleiten langsam an seinem R√ľcken hinunter zu seinem Po. Dort verweilen sie ruhig, w√§hrend ich ihm wieder tief in die Augen schaue. Niemand sagt ein Wort. Wir verstehen uns auch so.
Ich fange an mit leichtem Druck seinen Po an mich zu pressen. Ich sp√ľre seine Erregung. Sie ist gro√ü und wird immer gr√∂√üer. Ich l√§chle ihn an, w√§hrend er mich gew√§hren l√§sst. Ich √∂ffne meine Beine unter ihm und er gleitet sanft hinab. Noch umspielt ein s√ľ√ües L√§cheln seinen Mund. Doch als ich dann meine Beine um ihn schlinge und leicht meine H√ľfte hebe, ersetzt ein erstauntes Augenaufrei√üen seinen Gesichtsausdruck. Damit er genau weiss, was ich m√∂chte, fahre ich leicht unter sein Shirt und streichle seine Brust. Er verspannt sich und ein zaghaftes, fragendes L√§cheln taucht in seinem Gesicht auf. Und durch diese fremden, aber sehr aufregenden, angenehmen Gef√ľhle, die sich immer mehr in mir aufbauen bin ich mir sicher, sicher, dass es heute soweit ist. Ich nicke leicht und er entspannt sich wieder. Jetzt fangen auch seine H√§nde an, meinen K√∂rper zu erforschen, w√§hrend er mich wieder sanft k√ľsst. Sie streicheln meine Seite, am Busen hinauf und dann wieder hinunter bis zu meiner H√ľfte.
In mir brodelt es. Es kommt mir so vor, als w√ľrde sich mein Gehirn abstellen und mein Herz die F√ľhrung √ľbernehmen.
Ich ziehe ihm sein Shirt aus. Ich k√ľsse seinen Hals, seine Brust und er schlie√üt die Augen und genie√üt es. Doch dann wird auch er aktiv. Er schaut mir in die Augen und fragt mich, ob ich mir sicher sei, bevor er anf√§ngt mir meine Bluse aufzukn√∂pfen und sie mir dann auszieht. Ich vergesse alles um mich herum, ich m√∂chte ihm nahe sein. Die dunklen Erinnerungen r√ľcken in den Hintergrund, sie z√§hlen nicht mehr.
Ich kn√∂pfe seine Hose auf und streichle seine Erregung. Einen Moment zucke ich zur√ľck, doch dann helfe ich ihm aus der Hose. Er beugt sich √ľber mich und k√ľsst mich vorsichtig, w√§hrend er mit seiner rechten Hand meine Hose √∂ffnet. Ich kann es nicht mehr abwarten, deshalb helfe ich ihm. Er ist √ľberrascht von meiner Schnelligkeit und meiner Bereitwilligkeit.
Ich ziehe ihn neben mich. Wir liegen beide nur noch in Unterw√§sche da. Ich ber√ľhre leicht seine H√ľfte, den Bund seiner Shorts. Sie hat ein sch√∂nes, dunkles blau, so blau wie seine Augen. Dann fahre ich spontan in seine Shorts, er l√§sst mich gew√§hren und beobachtet mich dabei.
Ich umfasse ihn sanft, es ist ein unbekanntes Gef√ľhl ihn so nahe zu sp√ľren. Er ist fest und gro√ü. Wieder √ľberf√§llt mich Panik und ich ziehe schnell meine Hand weg. Er schaut ruhig in meine verschreckten Augen. Er beugt sich zu mit und k√ľsst mich, dabei streichelt seine Hand √ľber meine R√ľcken zu meinem BH-Verschluss. Dort verharrt sie einen Moment, bevor sie den Verschluss √∂ffnet. W√§hrend er mir meinen BH auszieht, schaut er mir in die Augen. Ich liege gespannt da und halte die Luft an.
Er legt den BH auf den Boden neben dem Bett. Dann gleiten seine Blicke zu meinem Busen. Ich bemerke, wie ich rot werde. Ich m√∂chte mich bedecken, doch er ist schneller. Er senkt seinen Kopf und k√ľsst meinen Busen. Seine Zungespitze gleitet zu meiner Brustwarze und ber√ľhrt sie leicht. In mir werden Gef√ľhle wach, von denen ich noch nicht mal ann√§hernd etwas geahnt habe.
Ich liege still da und genie√üe seine Ber√ľhrungen. W√§hrend seine Zunge weiter spielt, gleitet seine Hand zu meiner H√ľfte und dort f√§hrt sie langsam unter den Bund meines Slips.
Er dreht mich auf den R√ľcken und sein Mund wandert mit sanften K√ľssen hinunter bis zu meinem Bauchnabel. Dort verweilt er kurz und schaut mir noch einmal tief in die Augen. Dann zieht er mir meinen Slip aus. Ich bin nackt. Doch ich f√ľhle mich nicht hilflos, nicht so wie damals. Diesmal ist es aufregend und spannend. Ich w√ľnsche mir, dass er mit seinen Z√§rtlichkeiten fortf√§hrt. Als h√§tte er meine Gedanken gelesen, gleitet sein Mund noch weiter hinunter. Er l√∂st in mir Gef√ľhle aus, die mich dazu veranlassen, schnell zu atmen und ihm mein Becken entgegen zu strecken. In mir brodelt alles. Ich halte es nicht mehr aus und fange leise an zu st√∂hnen. Daraufhin versinkt seine Zunge noch tiefer in meinem lustvollen Dreieck. In mir kribbelt alles. Ich kann nicht anders und ziehe ihn hoch zu mir. Nicht schnell genug kann ich ihm seine Shorts ausziehen. Ich m√∂chte ihn sp√ľren. Irgendwie scheint er leicht verunsichert. Doch als ich ihn dann bereitwillig zwischen meine ge√∂ffneten, voller Erwartungen dr√§ngenden Beine schlie√üe, kann auch er sich nicht mehr zur√ľck halten. Langsam und vorsichtig dringt er in mich ein. Vor √úberraschung schreie ich leise auf. Er schaut mich erschrocken und fragend an. Zur Antwort bewege ich meine H√ľfte auf und ab. Ich genie√üe es, sehr sogar und erleichtert denke ich nur noch ‚Äď Sex ist so wundersch√∂n, wenn er freiwillig ist! -

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hoover
Guest
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Mein GOTT!
Mein liebes anonymes Mädchen wer hat dich hier reingelassen, das ist ja fantastisch. Ich hab bei jedem Satz drauf gewartet, wann endlich der nächste kommt, das ist großartig.
So gef√ľhlsecht ... die Atmosph√§re bringt du genial r√ľber. Der Text ist au√üergew√∂hnlich ... leider kann ich nicht nach weiteren texten von dir schauen, liebes anonymes M√§dchen das irgendwann registriert wurde, aber das ist genau festgehalten, beschrieben und fantastisch erz√§hlt.
Du bist wahnsinnig talentiert, nicht zu fassen.

Dickes, dickes Kompliment
hoover *√ľberlegt gerade ob er auf der LL schon mal einen solchen Text in die Finger bekam*

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Hallo A.,

auch ich finde dein Werk sehr ber√ľhrend und kann es mir nicht verkneifen anzumerken, dass ich die grottenschlechten Bewertungen, die du daf√ľr teils bekommen hast, nicht nachvollziehen kann. Eine gr√ľndliche √úberarbeitung k√∂nnte es tats√§chlich in ein besseres Licht setzen (einige Tippfehler, Zeichensetzung, Zeitenspr√ľnge), aber das kann ja nicht der letztliche Grund f√ľr eine 1 oder 2 sein. Naja.

Das Thema ist wichtig und es ist einfach und glaubw√ľrdig pr√§sentiert. Der innere Kampf einer jungen Frau, die sexuelle √úbergriffe erlebt hat und doch eine "ganz normale" junge Frau ist mit "ganz normalen" Gef√ľhlen und Bed√ľrfnissen. Eine, die zudem das Gl√ľck hat, einen verst√§ndnisvollen jungen Mann gefunden zu haben, der zuh√∂ren kann und warten, bis sie einen Weg aus ihrem Zwiespalt findet. Es ist f√ľr viele nicht "so einfach" wie du es beschreibst, leider. Und doch bleibt es f√ľr mich glaubw√ľrdig.
Mir stellt sich die Frage: womit hat ein solcher Text eine unbegr√ľndete 1 oder 2 verdient? Leider werden die Betreffenden wohl nicht mehr hier vorbeikommen, so dass meine Frage unbeantwortet bleiben wird.

Liebe Gr√ľsse,

Stern *

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo,
ich finde, dass ein text nicht bloß deshalb
gut ist, weil er ein bestimmtes thema, z.b. sexuellen
missbrauch aufgreift.
die schilderung ist viel zu zäh, zieht sich
unendlich in die länge.
eine bravo "mein erstes mal"- story in langversion.
viele gr√ľ√üe,
denschie

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Mein -erstes- Mal

Hallo Denschie,

darin,
dass ein Text
nicht allein deswegen
gut ist,
weil er ein bestimmtes Thema behandelt,
stimme ich dir voll zu.
Ich räume auch ohne Weiteres ein,
dass die
persönliche "Sympathie"
zu einem Thema
mir öfter mal
einen oder auch mal zwei Punkte mehr
entlockt,
als der Text formal wert wäre
(immer nach meinem Einschätzungsvermögen).
Und doch
zeichnet einen
die Affinität zu einem Thema
bis zu einem gewissen Grad
als Spezialisten aus,
meist durch persönliche Betroffenheit.
Es gibt andere Themen,
zu denen ich mich nicht äussere,
auch nicht bewerte,
weil ich denke,
dass ich nicht genug verstehe,
um urteilen zu können,
ob das jetzt treffend beschrieben ist,
die Athmosph√§re r√ľberkommt usw.
Nat√ľrlich gibt es selten geniale Texte, die
(fast) jedem
klar vor Augen stellen können, was da abgeht,
auch dem mehr oder weniger Ahnungslosen.
Und es gibt selten beschissene Texte,
von denen sich
(fast) jeder
abwendet.
Dieser hier gehört in's Mittelfeld.
Das meine ich
als "Spezialistin"
in diesem Themenbereich
feststellen zu können.
Wer anderes behauptet
und konstruktiv sein will,
sollte bereit
und in der Lage
sein
sich zu erklären.
Hast du doch auch gemacht.
So sehe ich das.
Nicht nur bei diesem Thema.

Liebe Gr√ľsse,

Stern *

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo stern,
ich muss dir vollends recht geben: auch ich
lasse manchmal die form eines textes außer acht,
wenn mich sein inhalt anspricht. da wir hier
ziemlich viele leute sind, die alle unterschiedliche
inhaltliche präferenzen haben, gleicht sich das
bestimmt sehr gut aus. (wenn es auch immer themen
gibt, die fast niemand oder fast jeder interessant
findet.)
inhaltlich liegt mir dieser text nicht. das stimmt.
formal bleibe ich jedoch bei meiner meinung,
dass er unterdurchschnittlich ist. ich sehr keinen
spannungsbogen, keine wirkliche handlung. auch als
detailbeschreibung gibt er nicht viel her,
daf√ľr ist der hintergrund des sexuellen missbrauchs
zu augenscheinlich und die beschreibung zu wenig
distanziert.
nach wie vor erscheint mir die "bravo" vor augen.
vom sprachlichen ausdruck, grammatikalischer
wendung etc. ist er gut. aber das ist nicht ausreichend
f√ľr unterhaltsame/anregende literatur.
viele gr√ľ√üe,
denschie

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