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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Mein schlimmster Tag
Eingestellt am 25. 10. 2004 14:25


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djk player
Nennt-sich-Schriftsteller
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Mein schlimmster Tag

Die Nacht war die H├Âlle. B├Âse ├ängste und Gef├╝hle umkreisten mich.
Es war der letzte Ferientag vor dem ersten Schultag. Ich wollte einfach nicht zur Schule.
Ich hatte Angst den ganzen Stress der auf mich zukommen w├╝rde nicht zu ertragen. Obwohl ich zehn lange Jahre Schulzeit hinter mir habe wollte ich aufgeben.
Ich spielte mit den Gedanken die Schule hinzuschmei├čen und eine Lehre zu beginnen. Doch daf├╝r war es nun zu sp├Ąt. Es wollte einfach nicht in meinem Hirn, dass es keine andere M├Âglichkeit g├Ąbe als die Schule weiterzuf├╝hren. Ich sprach sogar mit Personen die mir nahe stehen ├╝ber mein Problem. Doch alle gaben mir jeweils Wort f├╝r Wort den gleichen Rat, als ob sich jeder miteinander abgesprochen h├Ątte. Ich solle mich verdammt nochmal zusammenrei├čen und die Sache durchziehen. Wenn ich schon zehn Jahre Schule geschafft habe schaffe ich auch noch die letzten drei Jahre. Wenn ich das Gef├╝hl habe Probleme mit dem Unterrichtsstoff zu haben gibt es auch Alternativen. Ich suche mir au├čerhalb der Schulzeit Hilfe.
Das gab mir zu gedenken. In diesm Augenblick ging es mir richtig gut. Doch als der Abend folgte, begann alles erneut. Die letzte Nacht vor dem ersten Schultag dauerte so lange, wie die Erde ein Jahr braucht um die Sonne zu umkreisen.

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SvenKratt
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Oct 2004

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Urspr├╝nglich ver├Âffentlicht von djk player
Mein schlimmster Tag

Die Nacht war die H├Âlle. B├Âse ├ängste und Gef├╝hle umkreisten mich.
Es war der letzte Ferientag vor dem ersten Schultag. Ich wollte einfach nicht zur Schule.

Da kann man viel k├╝rzen und aus diesen beiden S├Ątzen einen machen. Es war der letzte Ferientag und ich wollte einfach nicht zur Schule. Dass der letzte Ferientag vor dem ersten Schultag liegt ist wohl ein ungeschriebenes Naturgesetz . Also braucht man das nicht n├Ąher zu erl├Ąutern.

Ich hatte Angst den ganzen Stress, der auf mich zukommen w├╝rde, nicht ertragen zu k├Ânnen.

Obwohl ich zehn lange Jahre Schulzeit hinter mir hatte, wollte ich aufgeben.
Ich spielte mit dem Gedanken, die Schule hinzuschmei├čen und eine Lehre zu beginnen. Doch daf├╝r war es nun zu sp├Ąt. Es wollte einfach nicht in meinem Hirn, dass es keine andere M├Âglichkeit g├Ąbe, als die Schule weiterzuf├╝hren. Ich sprach sogar mit Personen, die mir nahe standen, ├╝ber mein Problem.

W├Ąre besser, wenn du dich f├╝r Gegenwart oder Vergangenheit entscheidest und dabei bleibst. Ansonsten wirkt der Text kraftlos.

Doch alle gaben mir jeweils Wort f├╝r Wort den gleichen Rat, als ob sich alle untereinander abgesprochen h├Ątten.

Klingt ohne das "jeweils" meiner Meinung nach besser.

Ich solle mich verdammt nochmal zusammenrei├čen und die Sache durchziehen. Wenn ich schon zehn Jahre Schule geschafft h├Ątte, w├╝rde ich auch noch die letzten drei Jahre schaffen. Wenn ich Probleme mit dem Unterrichtsstoff haben w├╝rde, g├Ąbe es auch Alternativen.

Klingt mit indirekter Rede besser. Und das Gef├╝hl, Probleme mit dem Unterrichtsstoff zu haben ist ├╝berfl├╝ssig. W├╝rde ich weglassen.

Ich suche mir au├čerhalb der Schulzeit Hilfe.

So kann man das zwar stehen lassen aber dann klingt es wie eine Ank├╝ndigung. Wie w├Ąre es stattdessen mit Ich k├Ânnte mir au├čerhalb der Schulzeit Nachhilfe suchen. Hilfe sucht man, wenn man in Gefahr ist, oder in einer ausweglosen Situation steckt. Nachhilfe ist hier das bessere Wort.

Das gab mir zu bedenken. In diesm Augenblick ging es mir richtig gut. Doch als der Abend folgte, begann alles erneut. Die letzte Nacht vor dem ersten Schultag dauerte so lange, wie die Erde ein Jahr braucht um die Sonne zu umkreisen.

Den letzten Satz kann man so stehen lassen. Sch├Âner Vergleich.


Okay... fangen wir beim positiven an: Deine Geschichte macht schon etwas her und wenn du richtig daran arbeitest, dann bin ich mir sicher, dass sie gut sein wird. Doch so, wie sie jetzt ist, kann das nichts werden. Zum Einen ist sie viel zu kurz f├╝r eine Kurzgeschichte. In Kurzprosa w├╝rde sie besser passen. Zum Anderen fehlt deiner Geschichte der n├Âtige Schliff. Du beschreibst die Angst vor dem ersten Schultag, die Angst in der Schule zu versagen zwar mit guten Worten aber da kannst du noch viel Ausschm├╝cken. Versuch die Gef├╝hle genauer zu beschreiben, Vergleiche zu setzen. Ansonsten rate ich dir: Kontrolliere die Grammatik, die Zeichensetzung und die Rechtschreibung. Es ist keine Schande, wenn sich ein paar Fehler einschleichen, das passiert auch einem G├╝nter Grass. Aber zu viele davon in so einem kurzen Text sind nicht gut.
Ich will hier auch nicht deinen Text verreissen und behaupten, dass er schlecht ist. Es sind Ans├Ątze vorhanden, die gut sind und die gilt es zu erweitern.
Ich hoffe, dass ich dir mit meiner Kritik behilflich sein konnte.

Liebe Gr├╝├če,

Sven

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