Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92261
Momentan online:
405 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Mein wunderbunter Vogel (erneut eingestellt)
Eingestellt am 12. 03. 2006 13:11


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Mein wunderbunter Vogel

Mein wunderbunter Vogel
vielfunkelnd ,tausendsch├Ân,
dein Blick hei├čt mich spazieren
in deinem Garten gehn.

Welch duftend festlich Prangen
leuchtet herauf vom Grund.
Bl├╝hzeit hat angefangen.
Das tut dein Blick mir kund.

Ich w├╝nsche s├╝├če Fr├╝chte
und golden Tausendsch├Ân
hinein in deinen Garten,
muss aber drau├čen stehn.

Mein wunderbunter Vogel
vielfunkelnd , tausendsch├Ân,
der Blick in deinen Garten
ist mir zu Leid geschehn.

Mein wunderbunter Vogel
vielfunkelnd, tausendsch├Ân,
ich liebe deinen Garten,
ich lieb, dich anzusehn.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Vera-Lena,

ein paar kleine Fehlerchen habe ich rausgemacht.

quote:
Mein wunderbunter Vogel
vielfunkelnd, tausendsch├Ân,
dein Blick hei├čt mich spazieren
in deinem Garten gehn.

...

Mein wunderbunter Vogel
vielfunkelnd, tausendsch├Ân,
der Blick in deinen Garten
ist mir zu Leid geschehn.

Ein sch├Ânes fr├Âhliches Liedchen. Mir gef├Ąllt's.

Gru├č W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Walther,

danke f├╝r Deine gute Beobachtung. Ich war mir nicht sicher, ob ich die "e" nicht doch drin lassen sollte, denn man spricht sie ja nicht unbedingt mit. Aber nach Deiner Anmerkung werde ich sie jetzt herausnehmen, zumal ich sie bei den anderen W├Ârtern ja auch weggelassen habe.

Ein Lied ist dies auf alle F├Ąlle, und ich habe es auch vertont.
So fr├Âhlich ist es aber nicht durchg├Ąngig, sondern das Lyri muss sich, nachdem es sich ausgeschlossen f├╝hlt, erst wieder in die Freude hineinfinden. Aber das schafft es dann doch ob der ├╝berw├Ąltigenden Sch├Ânheit dieses wunderbunten, vielfunkelnden Vogels.

Ein herzliches Dankesch├Ân f├╝rs Lesen und Kommentieren.

Einen sch├Ânen Sonntag noch w├╝nscht, mit lieben Gr├╝├čen,
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
Kommentare: 9781
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Vera-Lena,

so ein bi├čchen Weltschmerz im Hintergrund darf bei einem solchen Gedicht durchaus sein. Am Ende geht der Text mit dem sch├Ânen Vogel, und da soll die Liebe ja hin, aus dem Herzschmerz ans Licht.

Liebe Gr├╝├če und eine sch├Âne Woche Dir und allen Lesenden und Lupenden

W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


nocomment
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Feb 2006

Werke: 4
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um nocomment eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Vera-Lena,

besonders die ersten drei Strophen deines Gedichts gefallen mir sehr gut. Die vierte Strophe verstehe ich nicht ganz, und meiner Meinung nach w├╝rde die kindlich-unbeschwerte Ausdrucksweise am Anfang des Gedichts mit ein wenig mehr Tragik an seinem Ende gut harmonieren.

Viele Gr├╝├če, Olli
__________________
Das gr├Â├čte Hindernis auf dem Weg zur Erleuchtung ist der Irrglaube, dass wir nicht schon l├Ąngst erleuchtet sind.

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10343
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Olli,

die vierte Strophe ergibt sich aus der dritten. Das Lyri (Lyrisches Ich) f├╝hlt sich eingeladen von dem Vogel, aber da gibt es etwas in seinem Leben, was ihm nicht erlaubt, dieser Einladung zu folgen.

Nun stell Dir das vor, das Lyri m├Âchte so gerne in den Garten, darf das aber nicht, da fragt es sich, w├Ąre es nicht besser gewesen, wenn ich diese Einladung gar nicht erst bekommen h├Ątte, dann h├Ątte ich jetzt nicht diesen Kummer, verzichten zu m├╝ssen.

Zum Schluss erkl├Ąrt es sich aber mit dem Verzicht einverstanden und ist entz├╝ckt von dem Vogel wie zu Anfang, insofern ist dann auch die Tragik aufgehoben.

Danke f├╝r deinen Kommentar! Ich freue mich, dass Dich der Text anspricht.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!