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Leselupe.de > Ungereimtes
Meine Mitte finden
Eingestellt am 12. 06. 2004 22:21


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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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Meine Mitte finden


Immer nur im Kreis
immer nur im Kreis herum
immer nur im Kreis herum gelaufen.

Über die Runden gekommen
gefangen im alten Trott
oft dabei K.O. gewesen
der tastenden Finger Blutspur
an den Wänden
grabenfüllend kratzt die Zeit
mir Schuppen von den Augen.

Ein kleiner Schritt
nur auf die richtige Seite
In meine Mitte
die mir langsam
den Schwindel nimmt.








(danke allen in der Schreibwerkstatt)

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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

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hallo,

stoffel, das ist jetzt ziemlich gut geworden. klar und verständlich formuliert auch vom aufbau her...
heike
__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kühle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Stoffel,

Immer nur im Kreis
immer nur im Kreis herum
immer nur im Kreis herum gelaufen.


Das ist gut... irgendwie

Ein kleiner Schritt
nur auf die richtige Seite
In meine Mitte
die mir langsam
den Schwindel nimmt.


Was ist hier los?
Ist das einfach nur eine Erkenntnis, die aber nicht umgesetzt wird/kann?
Ist das ein Vorhaben?
Ist das schon geschehen?

Gruß

Thys

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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Hallo,

danke Heike

Thys, auf Mirkos Anregungen, das im-kreis-gehen zu verstärken habe ich immer etwas hinzugefügt.

Die Schuppen von den Augen haben den Graben gefüllt. So also komme ich wieder raus, aus diesem vom Trott tiefer gewordenen Graben. Und setze meinen Fuß nach rechts, also in die Mitte. "Schwindel" soll hier zweideutig sein.
Der Schwindel von all den Runden, im Kreisgehn. Dann der Schwindel was die Liebe angeht, durch die man eben oft Schuppen vor den Augen hat.
In seiner "Mitte" ruhen. Sich erholen. Von beidem. Ruhig und gefasst sein.

Beantwortet das die Frage, oder bin ich weg vom Thema? *grübel*

lG
Sanne

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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Stoffel,

nö, ist ok. Jetzt kann ich damit was anfangen. Bist voll am Thema. Ich habe nur gefragt weil:

Man kann was erkennen und doch nichts tun.
Man kann was erkennen und etwas tun.

Oder... ich hätte es auch so lesen können:

Mensch, mir ist ein Licht aufgegangen. Ich sollte diesen kleinen Schritt tun.

Ob Du es dann tust, überlässt Du dem Leser... so quasi der grübelnde Abschied. Muss ja auch nicht schlecht sein.

Wie gesagt, die Absicht hatte ich nicht verstanden.

Gruß

Thys

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Wilhelm Riedel
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

Werke: 73
Kommentare: 172
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Hallo Stoffel,
das Herumlaufen im Kreis, das ist überzeugend ausgedrückt. Auch die Belastungen, die damit verbunden sind, kommen mir beim Lesen sehr nahe.
Bei der Suche nach der Mitte bist du in Gefahr, nicht den richtigen Weg zu finden. Was heißt: Auf die richtige Seite? Musst du nicht in die Mitte des Kreises kommen, um Ruhe und Übersicht zu finden?

Grüße von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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guten Abend Wilhelm,

wenn ich, mit Schuppen vor Augen, immer im Kreis laufe, dann entsteht der Graben, der immer tiefer wird.
So, nun fallen die von den Augen, ich kann raus aus dem Graben und da keine Schuppen mehr vor den Augen habe und die Realität sehe..steige ich auf der "richtigen Seite" aus dem Graben und stehe somit doch im Kreis drinnen, also dessen Mitte.

So dacht ichs mir

Danke Dir
lG
Sanne

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